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Nach drei wunderschönen Tauchurlauben bei James & ...

Nach drei wunderschönen Tauchurlauben bei James & Mac wollten meine Familie und ich mal etwas anderes ausprobieren. Wir waren vom 20. Juli bis 3. August 2006 Gäste im „Akassia Swiss Resort“ in El Quesier und der dort angegliederten Tauchbasis . Wir das sind Gabi (450 TG, AOWD) Stefan (660 TG, AOWD) und Daniel (110 TG, AOWD)
Gleich am ersten Tag stellten wir uns an der Tauchbasis vor. Wir wurden von einem deutschen Mitarbeiter und einer sehr netten schweizerischen Mitarbeiterin begrüßt. Beiden verrieten uns aber nicht ihre Namen.
Obwohl wir die erste Besichtigung der Basis gerne mit einem der beiden gemacht hätten, trat plötzlich der Chef.
Der Chef zeigte uns die Basis bis in letzte Detail. Mittlerweile weiß ich wie NITROX hergestellt wird und wie teuer eine entsprechende Anlage ist. Ich habe erfahren, wer zu den „Profi Fotografen“ am Roten Meer zählt (natürlich der Chef  ) und ich habe in einer sehr ausführlichen Einweißung erfahren, wie ich meine Tauchausrüstung in einer Obstkiste verstauen kann.
Hierzu gibt es sogar eine bebilderte Anleitung in mehreren Sprachen an den Eingängen zum Equipment Raum.
Am nächsten Tag fuhren wir mit zwei oder drei Kleinbussen und ca. 25 Tauchern die Küstenstraße 15 Minuten Richtung Norden um unseren Checkdive zu absolvieren. Der Tauchguide Tilo war der erste Mitarbeiter der Basis welcher die normale zwischenmenschliche Kommunikation beherrschte und sich namentlich vorstellte. Nach den üblichen Übungen (Maske ausblasen, verlorenen Automaten wieder finden, und tarieren im freien Wasser) machte wir drei einen wunderschönen Tauchgang.
Am Ende unseres Urlaubs durften wir für die Anfahrt und die 3- minütige Guide Begleitung 3 x 9,-- € zusätzlich zu den normale Tauchgängen bezahlen.
Jeder weitere Tauchgang in der näheren Umgebung wurde zusätzlich mit 3 x 4,-- € „Taxigebühr“ berechnet.
An einem Tag stand die Seekuh von Dabab auf dem Programm dieser Tages Trip mit dem Autobus schlägt mit 19,-- € / Person zusätzlich zu Buche. Die Seekuh haben wir leider nicht gesehen, ansonsten ist die Bucht ein wunderschönes Flachwasserrevier.
In den letzten Zeilen habe ich mich sehr über die Preise ausgelassen, und jeder wird sagen: „gibt es dort keine Preislisten?“. Ihr habt Recht, aber ich auch.
Nach dieser Kritik, muss ich das Hausriff loben. Hier handelt es sich um einen wirklich super tollen Tauchspott. Nach dreizehn Tauchgängen kann man die meisten Fische mit Namen begrüßen, und hat somit ein Auge für die Kleinigkeiten.
Na ja, ihr merkt wir waren nicht so sehr begeistert. Für uns steht fest, wir werden die Tauchbasis nicht wieder besuchen, und hoffen wieder in Hurghada aufgenommen zu werden.