Wir verbrachten unseren Tauchurlaub vom 04.01.bis ...
Wir verbrachten unseren Tauchurlaub vom 04.01.bis zum 26.01.2006 im Akassia Swiss Resort bei Werner und seinem Team vom Waterworld Divingcenter.
Unser Hinflug mit Condor nach Hurghada verspätete sich zwar um fast 2 Stunden, was glücklicherweise durch die doch recht zügige Fahrweise des ägyptischen Busfahrers teilweise kompensiert werden konnte ;o)
Das sehr großzügig angelegte, sehr gepflegte Hotel verfügt über 5 Pools davon 2 beheizt und 1 Wellenbad, mehrere Bars, diverse Geschäfte, einen Health Club mit Fitness Center und Tennisplätzen sowie einem Kamel- und Pferdeverleih, welcher sehr empfehlenswert ist.
Die Zimmer sind geräumig und sauber und verfügen über genug Stromanschlüsse für Ladegeräte, Tauchlampen, Kameras etc.
Das Essen wirkt zwar nach einer Woche etwas eintönig, aber man findet immer etwas nach seinem Geschmack. Als Tip empfehlen wir mittags die Pizzeria im Panorama Restaurant, welche auch All Inclusive ist.
In den 3 Wochen unseres Aufenthaltes wurde uns kein Fall von Durchfall bekannt, was nach einer Küchenbesichtigung mit dem Chefkoch auch mehr als wunderlich gewesen wäre -
denn diese ist uneingeschränkt sauber und hochmodern.
Das Hotel wird umweltgerecht geführt, was an der Infrastruktur klar zu erkennen ist.
Das Frischwasser wird aus einem in 400m entfernten Brunnen gewonnen, gereinigt und gefiltert und in einem 450m³ Kessel zwischengelagert.
Das Brauchwasser für die Gartenbewässerung wird aus einer Meerwasserentsalzungsanlage gewonnen.
Das Abwasser wird nicht, wie bei vielen Hotels üblich, ins Meer geleitet, sondern in eine entfernte Sickergrube gepumpt, wie uns Bassim der hoteleigene Ingenieur bei einer Hotelführung versicherte.
Der Stromverbrauch von 6 Megawatt wird durch einen Reihe von Dieselturbinen gedeckt, welche ohne Verbindung zur Aussenwelt bis zu 10 Tage autonom laufen können.
Eine Anbindung an das Stromfestnetz wäre aufgrund der weit abgelegenen Lage sehr teuer geworden.
Am Tag nach unserer Ankunft ging es sofort zum Check In ins Waterworld Divingcenter, welches sich im Herzen der Hotelanlage befindet.
Zu diesem Zeitpunkt waren alle drei Basisleiter anwesend, was nach eigenen Aussagen selten vorkommt.
Nach einem kurzen Rundgang und Info über die Abläufe im Divingcenter mit seinen 230 Aluflaschen 12L, 2 großzügigen, 3-geteilten Spülbecken, Nitrox-Membran-Anlage und der tauchtechnischen Infrastruktur erfolgte der obligatorische Check Dive am Dive Spot „Zerib Kebir“ wo auch die ersten Freiwasser Tauchgänge im OWD Kurs stattfinden. Dieser wird mit dem Jeep angefahren (Fahrzeit ca. 10 Minuten).
Danach folgten dann 3 Wochen lang Tauchgänge aller Art, einschließlich diverser Tauchkurse (OWD, AOWD, Nitrox) welche sich neben der „Lernarbeit“ als recht unterhaltsam erwiesen.
Die gesamte Mannschaft vom Jeepfahrer bis zum Tauchlehrer sind mehr als freundlich, überhaupt nicht aufdringlich (nix bakschisch – wer möchte kann die Staff TIP Dose im Büro nutzen ;o) und immer bemüht es dem Tauchtouristen recht zu machen.
Diverse Verbesserungsvorschläge (Scheinwerfer am Spülbecken gegen Nachttauchgangsdunkelheit – Trockenraumreinigung - Divespotskizzen mit Beschreibung etc.) wurden teilweise innerhalb von Minuten erledigt.
Wir hatten zu keiner Zeit das Gefühl, das jemand von dem Team seinen Job nicht mochte oder schlechte Laune hatte.
Die Preise kann man der Homepage von waterworld-divingcenter.de entnehmen und sind für die erbrachte Leistung mehr als gerechtfertigt.
Das bei der Endabrechnung letztendlich immer großzügig nach unten abgerundet wird, gehört auch hier zum Kundenservice.
Ganz besonders hat es uns gefreut, Erich „McGyver“ (im taucher.net bereits als Legende gefeiert ;o) kennen zu lernen. Und wir können euch sagen, dass real McGyver einpacken kann, da es wirklich nichts gibt, was Erich nicht wieder repariert bekommt - Hut ab und an dieser Stelle noch einmal Danke für deine Tips und die „Lehrstunde“ à Atemregler: Wartung und Pflege :o).
Es sei anmerkend erwähnt, dass sich die deutschen Mitarbeiter der Basis über kleine Mitbringsel (Kaffee, Funny-Chips, Whisky etc) aus der guten alten Heimat freuen, da vieles in Ägypten nicht erhältlich ist.
Wer noch Platz in seinem Koffer hat, sollte sich vorab mit Mirko per e-mail in Verbindung setzen, da immer wieder das eine oder andere Ersatzteil aus Deutschland benötigt wird, was dann vor Ort, wie wir fanden, auch angemessen vergütet wurde.
Zu den Divespots:
Vorab kurz bemerkt...
Einige Divespots können, um die Unversehrtheit der Unterwasserwelt zu gewährleisten, bei ungünstigen Wetterbedingungen nicht angefahren werden...wofür jedoch jeder umweltbewusste Taucher Verständnis aufbringen sollte – zumal es an Alternativen nicht mangelt ;o)
Positiv fanden wir bei den Landtauchgängen, dass das Zusammenbauen auf den von der Crew aufgebauten Teppichen erfolgte und die Sandbelästigung somit gegen null ging ;o)
Das Hausriff:
Eine bis auf 65m abfallende Steilwand mit schönstem Bewuchs, überwiegend mit leichter Nord-Süd-Strömung, im Süden etwas schöner als im Norden, und mit Fischreichtum auch für „Makro-isten“. Gesichtet wurden bei unseren Tauchgängen: Napoleon, ein sehr großer Barracuda, Muräne, spanische Tänzerin sowie Oktopusse etc..
Einstieg erfolgt über den Hoteleigenen Steg („Jetty“)-Großer Schritt
Ausstieg erfolgt über Leitertreppe.
„Zerib Kebir“ : Checkdive- und Ausbildungsdivespot mit vorgelagerter Sandbucht, südliche Seite wunderschöne Canyons mit kleinen Höhlen, meistens Sicht bis zu 40m, nördliche Seite diverse Korallenblöcke bis zu 35m Tiefe. Beide Seiten einfach zu betauchen.
„Soug Bahar“: Einstieg über eine Art Höhle/Canyon, Traumhafter Spot mit beeindruckendem Korallenbewuchs und unglaublichen Sichtweiten. Gesichtet wurden von uns dort Schildkröten, Napoleon, Blaupunktrochen, Skorpionfische, Krokodilfische und VBF ( viele bunte Fische
Zu erwähnen sind da noch Zerib Soraya, Meheleg (Ruderbootwrack..J), Abu Dabab (Riesenschildkröten—Dugong hatte gerade Paarungsfreizeit), Elphinstone ( Weisspitzenhochseehai mit Kontaktfreudigkeit) und zu vieles um es einzeln aufzulisten.
Trotz der chaotischen, dank Condor 14 stündigen Rückreise ist unser Fazit:
Wir werden es wieder tun!!
Unser Hinflug mit Condor nach Hurghada verspätete sich zwar um fast 2 Stunden, was glücklicherweise durch die doch recht zügige Fahrweise des ägyptischen Busfahrers teilweise kompensiert werden konnte ;o)
Das sehr großzügig angelegte, sehr gepflegte Hotel verfügt über 5 Pools davon 2 beheizt und 1 Wellenbad, mehrere Bars, diverse Geschäfte, einen Health Club mit Fitness Center und Tennisplätzen sowie einem Kamel- und Pferdeverleih, welcher sehr empfehlenswert ist.
Die Zimmer sind geräumig und sauber und verfügen über genug Stromanschlüsse für Ladegeräte, Tauchlampen, Kameras etc.
Das Essen wirkt zwar nach einer Woche etwas eintönig, aber man findet immer etwas nach seinem Geschmack. Als Tip empfehlen wir mittags die Pizzeria im Panorama Restaurant, welche auch All Inclusive ist.
In den 3 Wochen unseres Aufenthaltes wurde uns kein Fall von Durchfall bekannt, was nach einer Küchenbesichtigung mit dem Chefkoch auch mehr als wunderlich gewesen wäre -
denn diese ist uneingeschränkt sauber und hochmodern.
Das Hotel wird umweltgerecht geführt, was an der Infrastruktur klar zu erkennen ist.
Das Frischwasser wird aus einem in 400m entfernten Brunnen gewonnen, gereinigt und gefiltert und in einem 450m³ Kessel zwischengelagert.
Das Brauchwasser für die Gartenbewässerung wird aus einer Meerwasserentsalzungsanlage gewonnen.
Das Abwasser wird nicht, wie bei vielen Hotels üblich, ins Meer geleitet, sondern in eine entfernte Sickergrube gepumpt, wie uns Bassim der hoteleigene Ingenieur bei einer Hotelführung versicherte.
Der Stromverbrauch von 6 Megawatt wird durch einen Reihe von Dieselturbinen gedeckt, welche ohne Verbindung zur Aussenwelt bis zu 10 Tage autonom laufen können.
Eine Anbindung an das Stromfestnetz wäre aufgrund der weit abgelegenen Lage sehr teuer geworden.
Am Tag nach unserer Ankunft ging es sofort zum Check In ins Waterworld Divingcenter, welches sich im Herzen der Hotelanlage befindet.
Zu diesem Zeitpunkt waren alle drei Basisleiter anwesend, was nach eigenen Aussagen selten vorkommt.
Nach einem kurzen Rundgang und Info über die Abläufe im Divingcenter mit seinen 230 Aluflaschen 12L, 2 großzügigen, 3-geteilten Spülbecken, Nitrox-Membran-Anlage und der tauchtechnischen Infrastruktur erfolgte der obligatorische Check Dive am Dive Spot „Zerib Kebir“ wo auch die ersten Freiwasser Tauchgänge im OWD Kurs stattfinden. Dieser wird mit dem Jeep angefahren (Fahrzeit ca. 10 Minuten).
Danach folgten dann 3 Wochen lang Tauchgänge aller Art, einschließlich diverser Tauchkurse (OWD, AOWD, Nitrox) welche sich neben der „Lernarbeit“ als recht unterhaltsam erwiesen.
Die gesamte Mannschaft vom Jeepfahrer bis zum Tauchlehrer sind mehr als freundlich, überhaupt nicht aufdringlich (nix bakschisch – wer möchte kann die Staff TIP Dose im Büro nutzen ;o) und immer bemüht es dem Tauchtouristen recht zu machen.
Diverse Verbesserungsvorschläge (Scheinwerfer am Spülbecken gegen Nachttauchgangsdunkelheit – Trockenraumreinigung - Divespotskizzen mit Beschreibung etc.) wurden teilweise innerhalb von Minuten erledigt.
Wir hatten zu keiner Zeit das Gefühl, das jemand von dem Team seinen Job nicht mochte oder schlechte Laune hatte.
Die Preise kann man der Homepage von waterworld-divingcenter.de entnehmen und sind für die erbrachte Leistung mehr als gerechtfertigt.
Das bei der Endabrechnung letztendlich immer großzügig nach unten abgerundet wird, gehört auch hier zum Kundenservice.
Ganz besonders hat es uns gefreut, Erich „McGyver“ (im taucher.net bereits als Legende gefeiert ;o) kennen zu lernen. Und wir können euch sagen, dass real McGyver einpacken kann, da es wirklich nichts gibt, was Erich nicht wieder repariert bekommt - Hut ab und an dieser Stelle noch einmal Danke für deine Tips und die „Lehrstunde“ à Atemregler: Wartung und Pflege :o).
Es sei anmerkend erwähnt, dass sich die deutschen Mitarbeiter der Basis über kleine Mitbringsel (Kaffee, Funny-Chips, Whisky etc) aus der guten alten Heimat freuen, da vieles in Ägypten nicht erhältlich ist.
Wer noch Platz in seinem Koffer hat, sollte sich vorab mit Mirko per e-mail in Verbindung setzen, da immer wieder das eine oder andere Ersatzteil aus Deutschland benötigt wird, was dann vor Ort, wie wir fanden, auch angemessen vergütet wurde.
Zu den Divespots:
Vorab kurz bemerkt...
Einige Divespots können, um die Unversehrtheit der Unterwasserwelt zu gewährleisten, bei ungünstigen Wetterbedingungen nicht angefahren werden...wofür jedoch jeder umweltbewusste Taucher Verständnis aufbringen sollte – zumal es an Alternativen nicht mangelt ;o)
Positiv fanden wir bei den Landtauchgängen, dass das Zusammenbauen auf den von der Crew aufgebauten Teppichen erfolgte und die Sandbelästigung somit gegen null ging ;o)
Das Hausriff:
Eine bis auf 65m abfallende Steilwand mit schönstem Bewuchs, überwiegend mit leichter Nord-Süd-Strömung, im Süden etwas schöner als im Norden, und mit Fischreichtum auch für „Makro-isten“. Gesichtet wurden bei unseren Tauchgängen: Napoleon, ein sehr großer Barracuda, Muräne, spanische Tänzerin sowie Oktopusse etc..
Einstieg erfolgt über den Hoteleigenen Steg („Jetty“)-Großer Schritt
Ausstieg erfolgt über Leitertreppe.
„Zerib Kebir“ : Checkdive- und Ausbildungsdivespot mit vorgelagerter Sandbucht, südliche Seite wunderschöne Canyons mit kleinen Höhlen, meistens Sicht bis zu 40m, nördliche Seite diverse Korallenblöcke bis zu 35m Tiefe. Beide Seiten einfach zu betauchen.
„Soug Bahar“: Einstieg über eine Art Höhle/Canyon, Traumhafter Spot mit beeindruckendem Korallenbewuchs und unglaublichen Sichtweiten. Gesichtet wurden von uns dort Schildkröten, Napoleon, Blaupunktrochen, Skorpionfische, Krokodilfische und VBF ( viele bunte Fische

Zu erwähnen sind da noch Zerib Soraya, Meheleg (Ruderbootwrack..J), Abu Dabab (Riesenschildkröten—Dugong hatte gerade Paarungsfreizeit), Elphinstone ( Weisspitzenhochseehai mit Kontaktfreudigkeit) und zu vieles um es einzeln aufzulisten.
Trotz der chaotischen, dank Condor 14 stündigen Rückreise ist unser Fazit:
Wir werden es wieder tun!!