Vom 22.-31.3. haben wir (2 Taucher, 2 tauchende 1 ...
Vom 22.-31.3. haben wir (2 Taucher, 2 tauchende 13-Jährige, 2 nichttauchende Ehefrauen) uns im Akassia Hotel http://www.akassia.com in El Quseir niedergelassen, natürlich, um zu tauchen. Nichts lag da näher, als das WWDC 
Um das Fazit vorweg zu nehmen, wir haben weder die Entscheidung für´s Hotel, noch die für
die Tauchbasis bereut.
Kurz zum Hotel: Unterkunft gut, Verpflegung (AI) klasse, Personal freundlich, zuvorkommend und absolut hilfsbereit. Wer im Akassia nicht klar kommt, sei es mit Verpflegung od. dem Personal, der sollte ggf. seine Einstellung/Ansprüche mal überdenken.
Jetzt aber zur Basis und zum Tauchen:
Nach der Ankunft im Hotel zum ´Einchecken´ in die Basis. Freundliche Aufnahme, lockerer Umgangston, natürlich geht´s nicht ganz ohne ´Papierkram´, aber wer sich vorher auf der Webseite der Basis informiert, weiß, was nötig ist und kann sich entsprechend vorbereiten.
Am nächsten Morgen zum Check-TG, der auch ´Urlaubs-Tauchern´ mit Grundfertigkeiten (bitte nicht wörtlich nehmen) keine Probleme bereiten sollte - danach macht man mit der reichlich verbliebenen Restluft einen schönen, entspannten TG in einer interessanten Bucht (Zerib Kebir). Diese hat den Vorteil, bei jedem Wetter betaucht werden zu können. Wenn´s da witterungsbedingt nicht mehr geht, dann geht´s im Bereich des WWDC wohl nirgendwo mehr
Womit wir bei der Kehrseite der Medaille wären - wir waren über Ostern da und Ostern ohne Vollmond ist nun mal undenkbar und dieser Mond hat uns dann auch kräftig in Wind und Wellen gepfuscht. In den ersten Tagen unseres Aufenthalts war an Hausrifftauchen, auf das wir uns eigentlich gefreut hatten, leider nicht zu denken. Rein ins Wasser kommt man dank des Stegs nach einem 2m-Sprung zwar immer, raus dürfte bei dem vorherrschenden Wellengang aber ein absolutes Glücksspiel sein. Folglich ´mussten´ wir in diesen Tagen etwas mehr fahren, um zu unserem Tauchvergnügen zu kommen. Geschadet hat´s aber nicht - hat zwar die Urlaubskasse etwas mehr belastet als geplant - aber auch da spielt das WWDC mit offenen Karten und wer lesen kann ist wieder einmal mehr, klar im Vorteil. Leider war bei diesen Bedingungen auch das Schnorcheln am Hausriff nicht erlaubt/möglich, derartige Beschränkungen regen aber wirklich nur diejenigen auf, die am lautesten schreien, wenn etwas passiert.
Härter hat uns da schon getroffen, dass auch die Tagestour zum Elphinstone der Witterung zum Opfer fallen musste - nix mit Longimanus streicheln
Für´s Wetter kann aber die Basis nichts.
´Hailight´ war statt dessen dann die Tagestour in die Dugong-Bucht Abu Dabab. Als kleine Entschädigung dann (nach dem 2.TG) die Begegnung mit dem ´schwimmenden Rasenmäher´ - s. Video. Bei dieser Tour waren auch unsere schnorchelnden Begleiterinnen gern gesehen, so dass also ohne weiteres die Möglichkeit bestand, die Hotelanlage mal zu verlassen. Im Übrigen wurden diese ebenso so gut in der Basis betreut wie wir auch. So hatte meine Frau das zweifelhafte ´Vergnügen´ nach einem abgebrochenen Brillenbügel am Anreisetag wenig später auch eine Kontaktlinse zu zerlegen, so dass das Schnorcheln eigentlich passé war. Umgehend hat der ´Chef´ persönlich eine Maske mit opt. Gläsern zur Verfügung gestellt, so dass wenigstens diese Betätigung noch möglich war. Kleinere Defekte, wie z.B. eine abgerissene Schnalle einer Taucheruhr wurden wie selbstverständlich von Erich ´McGyver´ behoben.
Nach Ostern beruhigte sich das Wetter dann, so dass den geplanten Hausriff-TG´s nichts mehr im Wege stand. Das war dann auch gut so, denn wir hätten sicherlich etwas verpasst. Bis auf unsere Freunde mit den Dreiecks-Flossen haben wir nun wirklich auf nichts verzichten müssen.
Ein Zacki im Vollformat fehlte ebenso wenig, wie ein Napoleon XXL und Delfinsichtungen sind genauso möglich wie Kurzbesuche eines Dugongs. Und wer´s eher ein bis zwei Nummern kleiner hat, der kommt auch mit Nacktschnecken (nein, nicht die 2-beinigen) klar oder erfreut sich an der übrigen und üppigen Meeresfauna und -flora. Für die ersten UW-Schritte bietet sich darüber hinaus ein ´Meerwasser-Pool´ (ein überdimensionales Becken, das ins Riff-Dach gebaggert wurde und in dem außer Schnorchlern auch noch Rotfeuerfische, Muränen, Blaupunktrochen und Flötenfische zu finden sind. Die Entstehungsgeschichte dieses ´Pools´ mag ökologisch bedenklich sein, besser als ein paar Unentwegte, die ´Strandspaziergänge´ übers Riffdach unternahmen ist es aber allemal.
Unser tauchender Nachwuchs hat sich in Begleitung der Guides im übrigen genau so wohl gefühlt und den gleichen Spaß gehabt wie wir. Ungewohnt für uns war insgesamt eigentlich nur, dass man immer und überall den A... sorry, das Equipment nachgetragen bekommt, selbst zum Hausriff wird das Gerödel gefahren. Logisch, dass dieser Service vereinzelten Pressluftatmern noch nicht reichte. Mir fällt in diesem Zusammenhang eigentlich nur der Spruch mit dem Wald in den man hineinruft ein .... Ein freundliches Wort auf arabisch (nicht zwingend) hat uns mehr als nur Tür und Tor geöffnet.
An Werner und sein Team - danke für die gute Aufnahme und Betreuung
An Ashur, Mahmud, Ashraf, Tamer und die vielen anderen - alf shukr
Das El Quseir Dive & Snorkel Team
Janine, Bruni, Christel, Florian, Horst & Frank
UW-Fotos aus El Quseir findet ihr hier
http://www.taucher.net/photos/photo2379/index.html

Um das Fazit vorweg zu nehmen, wir haben weder die Entscheidung für´s Hotel, noch die für
die Tauchbasis bereut.
Kurz zum Hotel: Unterkunft gut, Verpflegung (AI) klasse, Personal freundlich, zuvorkommend und absolut hilfsbereit. Wer im Akassia nicht klar kommt, sei es mit Verpflegung od. dem Personal, der sollte ggf. seine Einstellung/Ansprüche mal überdenken.
Jetzt aber zur Basis und zum Tauchen:
Nach der Ankunft im Hotel zum ´Einchecken´ in die Basis. Freundliche Aufnahme, lockerer Umgangston, natürlich geht´s nicht ganz ohne ´Papierkram´, aber wer sich vorher auf der Webseite der Basis informiert, weiß, was nötig ist und kann sich entsprechend vorbereiten.
Am nächsten Morgen zum Check-TG, der auch ´Urlaubs-Tauchern´ mit Grundfertigkeiten (bitte nicht wörtlich nehmen) keine Probleme bereiten sollte - danach macht man mit der reichlich verbliebenen Restluft einen schönen, entspannten TG in einer interessanten Bucht (Zerib Kebir). Diese hat den Vorteil, bei jedem Wetter betaucht werden zu können. Wenn´s da witterungsbedingt nicht mehr geht, dann geht´s im Bereich des WWDC wohl nirgendwo mehr

Womit wir bei der Kehrseite der Medaille wären - wir waren über Ostern da und Ostern ohne Vollmond ist nun mal undenkbar und dieser Mond hat uns dann auch kräftig in Wind und Wellen gepfuscht. In den ersten Tagen unseres Aufenthalts war an Hausrifftauchen, auf das wir uns eigentlich gefreut hatten, leider nicht zu denken. Rein ins Wasser kommt man dank des Stegs nach einem 2m-Sprung zwar immer, raus dürfte bei dem vorherrschenden Wellengang aber ein absolutes Glücksspiel sein. Folglich ´mussten´ wir in diesen Tagen etwas mehr fahren, um zu unserem Tauchvergnügen zu kommen. Geschadet hat´s aber nicht - hat zwar die Urlaubskasse etwas mehr belastet als geplant - aber auch da spielt das WWDC mit offenen Karten und wer lesen kann ist wieder einmal mehr, klar im Vorteil. Leider war bei diesen Bedingungen auch das Schnorcheln am Hausriff nicht erlaubt/möglich, derartige Beschränkungen regen aber wirklich nur diejenigen auf, die am lautesten schreien, wenn etwas passiert.
Härter hat uns da schon getroffen, dass auch die Tagestour zum Elphinstone der Witterung zum Opfer fallen musste - nix mit Longimanus streicheln
Für´s Wetter kann aber die Basis nichts.´Hailight´ war statt dessen dann die Tagestour in die Dugong-Bucht Abu Dabab. Als kleine Entschädigung dann (nach dem 2.TG) die Begegnung mit dem ´schwimmenden Rasenmäher´ - s. Video. Bei dieser Tour waren auch unsere schnorchelnden Begleiterinnen gern gesehen, so dass also ohne weiteres die Möglichkeit bestand, die Hotelanlage mal zu verlassen. Im Übrigen wurden diese ebenso so gut in der Basis betreut wie wir auch. So hatte meine Frau das zweifelhafte ´Vergnügen´ nach einem abgebrochenen Brillenbügel am Anreisetag wenig später auch eine Kontaktlinse zu zerlegen, so dass das Schnorcheln eigentlich passé war. Umgehend hat der ´Chef´ persönlich eine Maske mit opt. Gläsern zur Verfügung gestellt, so dass wenigstens diese Betätigung noch möglich war. Kleinere Defekte, wie z.B. eine abgerissene Schnalle einer Taucheruhr wurden wie selbstverständlich von Erich ´McGyver´ behoben.
Nach Ostern beruhigte sich das Wetter dann, so dass den geplanten Hausriff-TG´s nichts mehr im Wege stand. Das war dann auch gut so, denn wir hätten sicherlich etwas verpasst. Bis auf unsere Freunde mit den Dreiecks-Flossen haben wir nun wirklich auf nichts verzichten müssen.
Ein Zacki im Vollformat fehlte ebenso wenig, wie ein Napoleon XXL und Delfinsichtungen sind genauso möglich wie Kurzbesuche eines Dugongs. Und wer´s eher ein bis zwei Nummern kleiner hat, der kommt auch mit Nacktschnecken (nein, nicht die 2-beinigen) klar oder erfreut sich an der übrigen und üppigen Meeresfauna und -flora. Für die ersten UW-Schritte bietet sich darüber hinaus ein ´Meerwasser-Pool´ (ein überdimensionales Becken, das ins Riff-Dach gebaggert wurde und in dem außer Schnorchlern auch noch Rotfeuerfische, Muränen, Blaupunktrochen und Flötenfische zu finden sind. Die Entstehungsgeschichte dieses ´Pools´ mag ökologisch bedenklich sein, besser als ein paar Unentwegte, die ´Strandspaziergänge´ übers Riffdach unternahmen ist es aber allemal.
Unser tauchender Nachwuchs hat sich in Begleitung der Guides im übrigen genau so wohl gefühlt und den gleichen Spaß gehabt wie wir. Ungewohnt für uns war insgesamt eigentlich nur, dass man immer und überall den A... sorry, das Equipment nachgetragen bekommt, selbst zum Hausriff wird das Gerödel gefahren. Logisch, dass dieser Service vereinzelten Pressluftatmern noch nicht reichte. Mir fällt in diesem Zusammenhang eigentlich nur der Spruch mit dem Wald in den man hineinruft ein .... Ein freundliches Wort auf arabisch (nicht zwingend) hat uns mehr als nur Tür und Tor geöffnet.
An Werner und sein Team - danke für die gute Aufnahme und Betreuung
An Ashur, Mahmud, Ashraf, Tamer und die vielen anderen - alf shukr
Das El Quseir Dive & Snorkel Team
Janine, Bruni, Christel, Florian, Horst & Frank
UW-Fotos aus El Quseir findet ihr hier
http://www.taucher.net/photos/photo2379/index.html