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Daye197080PADI Resc. Div.

Calypso war toll. Zugegeben ich habe keinen Vergl ...


Calypso war toll. Zugegeben ich habe keinen Vergleich auf Koh Samui, aber es ist ohnehin die einzige deutschsprachige Tauchbasis dort. Nicht, dass ich kein Englisch könnte. Aber wie heißt es so oder so ähnlich in den Padi-Filmen: 1. See other countries 2. meet people 3. Do things. Und das gelingt bei einer deutsch-deutschen Begegnung im Ausland ganz wunderbar. So auch bei Calypso, über die ich ja schreiben will.

Peter (Chef) ist ein eher zurückhaltender Mensch, der aber genau weiß, wie der Hase läuft oder der Fisch schwimmt. Seine Basis ist tipptopp organisiert und die Ausrüstung ebenso in Schuss. Schon bei der Anmeldung geht er auf individuelle Besonderheiten, persönliche Vorlieben und einzelne Problemchen prima ein.

Achim (´zweitbester Tauchlehrer der Welt´) ist der 24hours-gute-Laune-Mann. Ohne jedwede Müdigkeitserscheinung beantwortet er mit rheinischem Wortwitz und doch kompetent jede noch so bescheuerte Frage eines jeden Schon- oder Möchtegerntauchers. Der Mann verdient sechs Smilies.

Yvonne (same same – but different) kümmert sich um alles, ob Tauchers Ohrenwehwehchen, Essenswünsche oder Schlaflagervorlieben. Mit engagierten Tipps über alles was des Tauchers Jammerherz begehrt, auch weit über den Feierabend hinaus. Ohne sie würde einfach die atmosphärische weibliche Hand fehlen.

Dominik (Teddybär) ist scheinbar mit nichts aus der Ruhe zu bringen. Ein Geheimtipp für die dunkleren Stunden des Tages: Er macht besonders gern und vor allem gute Nachttauchgänge, bei denen man fast mehr sehen kann als am Tag. Das gibt wiederum diesem den Kick, nach dem man besonders gut schläft.

Aber eigentlich kann man ja vor Koh Samui gar nicht tauchen. Sondern nur um Koh Tao herum. Mit einem schicken Motorkatamaran geht es 2 Stunden via Koh Phangan nach Koh Tao. Dann noch ein paar Minuten weiter direkt bis zur MV (Motorvessel) Calypso, einem alten hölzernen Fischerboot oder so, dass meistens vor der kleinen Postkartenidyllen-Insel Koh Nang Nuyang liegt. Da ist das Meer kitschtürkis und der Strand mitten im Wasser. Unten im Boot das Nassdeck mit Kompressor, Flaschen und der ganzen Ausrüstung, oben das Trockendeck. Da stürzt man sich hungrig aufs Thaifood und holt sich am Heck rumgammelnd mindestens den 2. Sonnenbrand.

Abends werden dann einfache Matratzen, Laken und Decken ausgelegt und verteilt. Das ist dann so, wie in einem Schülerlager, was wiederum den hocheffizienten Vorteil hat, dass man sich fühlt wie mit 14. Das kommt in der Regel einer Verjüngungskur gleich und damit einem echten Erholungsurlaub.

Das Tauchen selbst ist wie in einem tropischen Aquarium. Bunte Fische und Korallen, auf die ich hier nicht genauer eingehen will, weil sie in jedem Buch besser beschrieben sind. Haie gibt’s auch, zumindest beim earlymorning Dive am Chumporn Pinnacle, so auf 25 Metern etwa. Das Wasser hat etwas unter 30 Grad, die Luft etwas darüber.

Ich habe hier meinen Rescue Diver gemacht. Das war ausserdem die Rettung vom winterlichen Sommer in Frankfurt. Was will man mehr. Ich jedenfalls fahre wieder hin. Das steht fest.

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