Hallo zusammen,ich war vom 18.03. bis zum 01.04.2 ...
Hallo zusammen,
ich war vom 18.03. bis zum 01.04.2003 für zwei Wochen im Beachsafari Camp und kann mich im Großen und Ganzen den Ausführungen des Berichtes von Sushidiver nur anschließen.
Wer einen tollen Hotelurlaub mit Shoppingmöglichkeiten und Disco sucht und nebenbei ein wenig tauchen möchte, ist hier völlig falsch aufgehoben. Im Mittelpunkt steht einzig und allein das Tauchen - was anderes ist außer essen, lesen und schlafen in dem Camp auch nicht möglich.
Die Unterbringungsmöglichkeiten variieren zwischen Bungalow und Zelt. Ich hatte für die zwei Wochen ein Zelt, welches ca. 12 m² groß war, zweit Betten, ein Nachttisch und eine "Kofferablage" hatte. Außerdem gab es noch zwei Kleiderbügel. Zwischen den Betten lag ein Teppich, der Rest des Zeltes war mit Kieselsteinen ausgelegt. Da man sowieso die meiste Zeit unterwegs ist, lassen sich zwei Wochen im Zelt durchaus aushalten. Der Eingang der Zelte ist zum Meer hin ausgerichtet, so dass morgens gegen 06:00 Uhr bei Sonnenaufgang die Zelte hell sind (was für einen Early-Morning-Dive genau die richtige Zeit zum Aufstehen ist...).
Was im März noch nicht im Camp verfügbar ist, das ist warmes Wasser zum duschen. Auch wenn ich nicht jeden morgen meine heiße Dusche zum wachwerden brauchen - so alle paar Tage mal "entsalzen" wäre nicht schlecht. Aber vielleicht mag das im Sommer anders sein, wenn das Wasser in den Tanks entsprechend aufgeheizt wird.
Das Essen ist recht gut - zum Frühstück gibt es "eggs any style" mit Obst, Kuchen, Tomaten, Gurke und Brot oder Brötchen. Das Essen mittags bzw. abends richtet sich danach, wann man vom Tauchen zurück kommt (jedenfalls wenn nur eine kleine Gruppe im Camp ist). Auch hier ist das Essen immer sehr gut und ausreichend. Sonderwünsche (vegetarisch oder kein Fisch etc.) werden auch berücksichtigt, wenn die Küche dran denkt...
Die Tauchplanung lief während meiner Zeit wie folgt ab:
Die Gruppe spricht sich ab, wie getaucht werden soll (Hausriff bzw. local side oder mit dem Jeep einen Tauchplatz weiter außerhalb anfahren). Dann wird der Divemaster Shasli gefragt, ob der Tauchplatz vom Wetter her möglich ist bzw. alternative Tauchplätze "geplant".
Das Tauchen an sich wird vom Camp relativ lasch geregelt. Vor meinem ersten Tauchgang wollte niemand von mir mein Brevet, mein Logbuch sehen oder hat mich nach der Anzahl meiner Tauchgänge gefragt - was ich in der Form bisher noch nicht kannte. Durch Gespräche mit den Gruppenmitgliedern versucht man sich dann halt einer Gruppe anzuschließen, die entweder den Platz schon betaucht hat oder über mehr Taucherfahrung verfügt (so hab ich es zumindest gemacht). Solange das Beachcamp nur Tauchgäste hat, die mit hoher Eigenverantwortung ihre Tauchgänge selbständig durchführen und nichts passiert, mag das ja alles ganz o.k. sein. Sobald allerdings mal einem "Kamikaze-Taucher" dort etwas passiert kann es für das Camp recht eng werden.
Fazit:
Wer das Tauchen lernen möchte oder noch recht unerfahren und unsicher ist und auf geführte Tauchgänge besteht, für den ist eine andere Basis sicherlich besser geeignet.
Wer für (relativ) wenig Geld einen exessiven Tauchurlaub ohne große Ansprüche in Bezug auf Unterkunft machen möchte und (am besten in einem eingespielten Buddyteam) ausgiebig tauchen möchte und auf ausführliche Briefings verzichten kann, dem sei das Camp empfohlen.
Aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses gebe ich dem Camp folgende Bewertung:
ich war vom 18.03. bis zum 01.04.2003 für zwei Wochen im Beachsafari Camp und kann mich im Großen und Ganzen den Ausführungen des Berichtes von Sushidiver nur anschließen.
Wer einen tollen Hotelurlaub mit Shoppingmöglichkeiten und Disco sucht und nebenbei ein wenig tauchen möchte, ist hier völlig falsch aufgehoben. Im Mittelpunkt steht einzig und allein das Tauchen - was anderes ist außer essen, lesen und schlafen in dem Camp auch nicht möglich.
Die Unterbringungsmöglichkeiten variieren zwischen Bungalow und Zelt. Ich hatte für die zwei Wochen ein Zelt, welches ca. 12 m² groß war, zweit Betten, ein Nachttisch und eine "Kofferablage" hatte. Außerdem gab es noch zwei Kleiderbügel. Zwischen den Betten lag ein Teppich, der Rest des Zeltes war mit Kieselsteinen ausgelegt. Da man sowieso die meiste Zeit unterwegs ist, lassen sich zwei Wochen im Zelt durchaus aushalten. Der Eingang der Zelte ist zum Meer hin ausgerichtet, so dass morgens gegen 06:00 Uhr bei Sonnenaufgang die Zelte hell sind (was für einen Early-Morning-Dive genau die richtige Zeit zum Aufstehen ist...).
Was im März noch nicht im Camp verfügbar ist, das ist warmes Wasser zum duschen. Auch wenn ich nicht jeden morgen meine heiße Dusche zum wachwerden brauchen - so alle paar Tage mal "entsalzen" wäre nicht schlecht. Aber vielleicht mag das im Sommer anders sein, wenn das Wasser in den Tanks entsprechend aufgeheizt wird.
Das Essen ist recht gut - zum Frühstück gibt es "eggs any style" mit Obst, Kuchen, Tomaten, Gurke und Brot oder Brötchen. Das Essen mittags bzw. abends richtet sich danach, wann man vom Tauchen zurück kommt (jedenfalls wenn nur eine kleine Gruppe im Camp ist). Auch hier ist das Essen immer sehr gut und ausreichend. Sonderwünsche (vegetarisch oder kein Fisch etc.) werden auch berücksichtigt, wenn die Küche dran denkt...
Die Tauchplanung lief während meiner Zeit wie folgt ab:
Die Gruppe spricht sich ab, wie getaucht werden soll (Hausriff bzw. local side oder mit dem Jeep einen Tauchplatz weiter außerhalb anfahren). Dann wird der Divemaster Shasli gefragt, ob der Tauchplatz vom Wetter her möglich ist bzw. alternative Tauchplätze "geplant".
Das Tauchen an sich wird vom Camp relativ lasch geregelt. Vor meinem ersten Tauchgang wollte niemand von mir mein Brevet, mein Logbuch sehen oder hat mich nach der Anzahl meiner Tauchgänge gefragt - was ich in der Form bisher noch nicht kannte. Durch Gespräche mit den Gruppenmitgliedern versucht man sich dann halt einer Gruppe anzuschließen, die entweder den Platz schon betaucht hat oder über mehr Taucherfahrung verfügt (so hab ich es zumindest gemacht). Solange das Beachcamp nur Tauchgäste hat, die mit hoher Eigenverantwortung ihre Tauchgänge selbständig durchführen und nichts passiert, mag das ja alles ganz o.k. sein. Sobald allerdings mal einem "Kamikaze-Taucher" dort etwas passiert kann es für das Camp recht eng werden.
Fazit:
Wer das Tauchen lernen möchte oder noch recht unerfahren und unsicher ist und auf geführte Tauchgänge besteht, für den ist eine andere Basis sicherlich besser geeignet.
Wer für (relativ) wenig Geld einen exessiven Tauchurlaub ohne große Ansprüche in Bezug auf Unterkunft machen möchte und (am besten in einem eingespielten Buddyteam) ausgiebig tauchen möchte und auf ausführliche Briefings verzichten kann, dem sei das Camp empfohlen.
Aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses gebe ich dem Camp folgende Bewertung: