Barakuda DC, Lotus Bay, Safaga (Inaktiv)

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Ich war bis dato so ungefair 20 mal im Diving Cen ...

Ich war bis dato so ungefair 20 mal im Diving Center Lotusbay. Und von

Mal zu Mal gefällt es mir dort besser. Ich habe schon viele Tauchbasen

auf dieser Welt gesehen, gute und schlechte aber es hat mich immer wieder

nach Safaga gezogen. Desweiteren bin ich selbst Tauchlehrer und habe eine

Reisevermittlung. Ich habe schon so manches Taucherlein zu Mahmoud und

seiner Crew geschickt und alle kamen ausnahmslos voller Freude und Euphorie

von dort zurück. Normalerweise ist es nicht meine Art,mich im Internet

zu äußern aber es tut mir in der Seele weh, wenn ich lesen muss,

wie manche Leute ohne über die Folgen ihrer Negativkampagne nachzudenken,

vorschnell eine der wenigen Anlaufstellen in Ägypten, wo sich noch

um jeden einzelnen Taucher wie in einer Familie gekümmert wird, in

Verruf bringen.





Zu den Vorwürfen von Tim und Stefan nehme ich nun hiermit für

meine Freunde, die mir alle sehr ans Herz gewachsen sind Stellung.





Das mit der schlechten Luft hat nach Rücksprache mit Mahmoud wirklich

gestimmt. Die Filteranlage des Kompressors hatte zeitweilig ihren Geist

aufgegeben, was man aber nicht sofort bemerkte. Als dann Beschwerden kamen,

wurde dies natürlich sofort behoben.Das mit den Ventilen der Tauchflaschen

ist in Ägypten generell ein Problem.





Man kann die Ventile warten wie man will, durch das Salzwasser korrodieren

sie so schnell, daß nach ein paar Wochen diese wieder Probleme bereiten.

Am stärksten macht sich dies dann bei Sherwood-Atemreglern bemerkbar.

Aber es ist in Ägypten nicht so einfach auf die Schnelle neue Ventile

zu besorgen, weil diese importiert werden müssen.





Desweiteren kann mir nicht vorstellen, daß man auch nur einen

einzigen Taucher mit 20 Tauchgängen ohne ein ausführlichen Check

und ohne Begleitung ins Wasser gelassen hat.





In den darauffolgenden Tagen kann es dann schon mal vorkommen, wenn

zu viele Taucher mit wenig Tauchgängen vor Ort sind, solche, die man

vorher unter Wasser beobachtet hat an einfachen, flachen Tauchplätzen

mit Sandflächen vorm Riff schon mal paarweise in einem etwas größeren

Abstand hinterm Tauchguide hertauchen läßt, was von vielen Tauchurlaubern

auch so gewünscht wird, da die meisten nicht wie eine Herde Rudeltiere

im Pulk um den Guide herum tauchen wollen.





Mit blutigen Anfängern würde das kein Guide tun, weil alle

Begleiter von Mahmoud angewiesen sind daß die Umwelt und das Wohlergehen

der Tauchgäste erste Priorität hat.





Und das mit den überfüllten Booten ist auch nicht der Regelfall.





Doch was soll der Basenleiter denn tun, wenn plötzlich unerwartet

so viele Tauchgäste kommen, daß ausnahmsweise statt 15 Tauchern

mal 20 oder 23 auf ein Boot wie die Fantasia müssen? Den Ankömmlingen

sagen sie sollen sich eine andere Tauchbasis suchen? nur weil er auf die

Schnelle kein weiteres Boot herbekommt? Ich persönlich habe das auch

schon erlebt; spätestens nach 2 Tagen war dann ein weiteres Boot da

und die Lage normalsierte sich wieder.





Und dann so Aussagen wie an 8 Tagen 12 Anfänger auf einem Boot,

ich glaube dieser Stefan wurde als Tauchgott geboren, er war nie Anfänger.

In Urlaubsgebieten wie Safaga ist es ganz normal, daß 60 - 70% aller

Tauchgäste Anfänger sind oder reine Urlaubstaucher mit wenig

Tauchgängen; wo liegt das Problem? Jeder hat mal angefangen aber so

mancher Taucher vom Schlage eines Stefan scheint dies wohl zu vergessen.





Also nichts für Ungut, wenn sich mancheiner auf die Füße

getreten fühlt aber ich mußte mir mal Luft machen.





Ansonsten grüße ich ganz herzlich meine Freunde in Safaga

und kann nur jedem Taucher wärmstens die Basis von Mahmoud und seiner

Crew, welche übrigens zum überwiegenden Teil aus deutschsprachigem

Personal besteht, weiterempfehlen.