Bahianus Club Lanzarote (ehem.Barakuda Club Lanzarote)

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LalleCMAS**350 TGs

Eine Woche Urlaub musste mal wieder sein und ange ...

Eine Woche Urlaub musste mal wieder sein und angesichts der polit. Lage in Ägypten, der Temperaturen und der kurzen Zeit kamen nur die Kanaren in Frage. Die Wahl fiel auf Lanzarote, da die Insel auch einiges „nebenbei“ bietet.
Nach Durchsicht einiger Kommentare im Netz habe ich mir den Bahanius Club Lanzarote ausgesucht, eine eingeführte familiäre Tauchbasis, die offenbar noch Spaß an der Sache hat. Die Betreuung per email im Vorfeld war unglaublich positiv. Ich fühlte mich dort gleich sehr gut aufgehoben und meine aus dem Rahmen fallenden Urlaubszeiten stellten kein Problem bzgl. Hotelbuchung und Tauchen dar, obwohl die Insel ziemlich ausgebucht war.
Auf der Insel angekommen wurde ich vom Flughafen abgeholt und nach dem Einchecken auf der Basis gleich zum Hotel gefahren, so dass ich noch den Urlaubstag genießen konnte. Die folgenden zwei Tage konnte ich das Tauchen mit Michael, Michaela oder Christian in vollen Zügen genießen. Jeden Morgen wurde der Tauchort entsprechend der Wetterlage ausgesucht, das Equipement aufgerödelt und nach einem kurzen Kaffee losgefahren. Das Briefing fand teilweise schon auf dem Weg statt, nicht kurz und trocken, sondern voller Begeisterung und Elan, eingebunden in interessante Geschichten um den Tauchplatz. Vor Ort wurde es dann im Kreise nochmal besprochen und anschließend in kleinen Gruppen (ein bis sechs Personen) mit persönlicher Betreuung getaucht. Dabei wurde wirklich auf alle Extrawünsche eingegangen und das wichtigste dabei, selten habe ich eine derartige Motivation erlebt, Guides, die tatsächlich Spaß an ihrer Arbeit haben und es sehr gut verstehen, andere mitzureißen und somit zu wirklich tollen Tauchgängen zu führen. Getaucht wurde von Land aus, der Einstieg erfolgt vom Strand oder leicht abfallenden Lavaströmen. Da es kein Baggerseetauchen ist, sondern der Atlantik, konnte auch mal etwas Welle kommen, was aufgrund der morgendlichen Tauchplatzwahl aber nie ein Problem war. Unterwasser dann überraschend viel Fisch in Schwärmen mit ausgewachsenen jagenden Barrakudas, freischwimmende Engelshaie, Rochen, Äschen, Sepien, Prachtsternschnecken, Fadenschnecken, dicke Zackis, Keulenanemonen und dann noch die tolle Unterwasserarchitektur, mit Höhlen, Grotten, Kathedralen unbekannten Ausmaßes, Lavatubes, Gänge, usw. einfach gigantisch!
Leider hat mich nach zwei Tagen eine Grippe mit Verdacht auf Lungeninfektion niedergebeutelt, aber selbst in diesem Fall und obwohl ich nicht mehr Tauchen konnte haben mir Michaela, Michael und Christian mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Da die Insel ja noch einiges nebenbei bietet, haben ich mir dann mit zwei anderen Tauchern einen Wagen für zwei Tage gemietet und ein paar Highlights von Lanzarote, wie den Nationalpark, die wilde Küste oder El Golfo angesehen. Einfach toll, welch ursprüngliche Landschaft man erleben kann und das Haus von Manrique sollte auf jeden Fall auch auf der Liste stehen.
Fazit: eine tolle, abwechslungsreiche Insel mit einer Superbasis, die mit Spaß, Motivation und unglaublichen Fachwissen einen schönen Urlaub wahr werden lässt.
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