Ostertauchen auf Lanzarote. Gemeinsam mit Anna un ...
Ostertauchen auf Lanzarote. Gemeinsam mit Anna und Isa begab ich mich zu meinem ersten Tauchurlaub im Meer. Nach Pool und Weiher im schönen Niederbayern eine echte Herausforderung für mich. Meine Begleiterinnen haben schon etliche Tauchbasen rund um den Globus getestet und entsprechend Erfahrung im Gepäck. Nachdem Tauchbudenhäuptling Stephan mein Geschnatter über Wünsche, Bedenken und allerhand Kleinkram entgegen genommen hatte, nahm mich Alex auf den Prüfstand. Zuerst musste ich das Ordnungssystem der Basis kennenlernen und da sind die Herren streng. Alles hat seinen Platz und ist penibel gepflegt und gewartet. Meine erste Begegnung mit dem Meer war spannend, mit Flossen und der gesamten Ausrüstung bei Wellengang ist zunächst wie Taufe. Alex blieb geduldig und erklärte, machte Mut und bescherte mir einen entspannten Tauchgang. Wie schön, dass man sich die Tauchlehrer maximal mit einer Person teilen muss. Die Unterwasserwelt nahm mich gleich gefangen. Einem riesigen Zackenbarsch zu begegnen, nahm mir erst einmal den Atem. So begann für mich eine Woche in einer Tauchfamilie, die ständig gute Laune verbreitete und Mut machte. Man war nie überfordert. Darauf achteten die Guides ganz genau. Häuptling Stephan übernahm die restlichen Tauchgänge, zeigte die bizarre Welt der Vulkaninsel, wunderschöne Fische, Schnecken, Muscheln, Seepferdchen und vieles mehr. Ein Ausflug in den Norden war sicherlich das Highlight. Upps: da muss ich runter steigen, da muss ich springen? Ich hatte die Hosen voll bis zum Anstrich. Doch Bady und Stephan waren locker und schafften es uns zu überzeugen: yes we can. Es war auch so. Und es hat sich wahrlich gelohnt. Rochen, 12 an der Zahl, lagen uns zu Füßen. Über uns badeten die Nudisten, es waren keine Aale, die da über uns hingen. Zum Abschluss gab es einen Abstecher in ein kleines Restaurant mit Köstlichkeiten aus der Region. Witze und Gelächter waren im Preis inbegriffen. Isa war derweil beim technischen Tauchen. Anna unternahm Tauchgänge mit Bady in die Gambasgrotte. Alex führte die Truppe zum Nachttauchen. Wenn wir abends zur Basis zurück kehrten, gab es Erfahrungsaustausch mit einem Bierchen oder Landwein. Kathrin färbte Eier im Hotelzimmer und Christian meinte, eine 7 Liter Flasche sei Asthmaspray. Diese Tauchbasis ist sehr zu empfehlen: man fühlt sich sicher, aufgehoben und kompetent betreut. Ein absolutes Muss für Taucher, die auch noch etwas dazu lernen wollen. Nobody is perfect, würde ich sagen. Für Könner, wie Isa, gibt es ja dann noch den Scooter und ähnliche Herausforderungen. Wir kommen wieder, keine Frage.
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