Was für eine schöne Woche!
Auf der Suche nach meinem 50. Land fürs Logbuch kam ich auf Honduras und habe relativ kurz entschlossen bei Absolut Scuba eine Tauchsafari auf diesem Schiff gebucht. Wollte abwechslungsreiche Tauchgänge, aber keine große Action und dafür erwies sich die Roatan Aggressor als goldrichtig! Unkomplizierte Anreise über die USA mit einer Übernachtung in Houston, dann ein paar Nächte auf Roatan im charmanten kleinen Las Rocas Resort mit den ersten Tauchgängen zum eingewöhnen und am 11. April 2026 ging ich in French Harbor zusammen mit 16 weiteren Gästen an Bord.
Die Route führt wöchentlich rund um Roatan, Utila und die kleineren Cayos Cochinos, aber zuerst mal stellte sich die erfahrene und sehr sympathische Crew bei einem Barbecue vor und die erste Nacht blieben wir noch im Hafen.
Schon da kristallisierte sich heraus, was sich im Lauf der kommenden Woche noch aufs eindrucksvollste bestätigen sollte: Das Essen an Bord ist vom aller- allerfeinsten und definitiv das Beste, was ich je auf einem Safarischiff vorgesetzt bekommen habe!
Die Kabinen sind sauber und urig, aber normal groß, d.h. nicht allzu großzügig dimensioniert - ganz im Gegenteil zum Tauchdeck, wo man wirklich jede Menge Platz hat. Sehr angenehm!
Am `40 Foot Point´ ging es dann am nächsten Morgen los und wie schon bei meinen Eingewöhnungstauchgängen gab es eine sehr schön mit Weichkorallen bewachsene Steilwand mit eigentlich ganz gutem Fischbestand und viel nettem Kleinzeug (gleich mal Seepferdchen) zu sehen.
Alles sehr easy, kaum Strömung und alle Tauchgänge direkt vom Schiff aus. Getaucht wird Schlag auf Schlag, durchaus an manchen Tagen 5 x incl. täglichem Nachttauchgang, nachdem immer schon heiße Schokolade mit Rum bereit stand.
Da sättigt man natürlich ordentlich auf und viele Gäste ließen den ein oder anderen Tauchgang schnell ausfallen. Da alle Getränke inclusive sind wird von der Crew sehr darauf geachtet, wer unterm Tag Alkohol konsumiert - da wird man sofort zum Schnorchler!
Die Tauchplätze im Lauf der Woche waren sehr abwechslungsreich: Von wunderschönen Korallengärten über diverse Wracks, Hochsee - Seamounts, die rundum steil abfallen wie die `Cannery Bank´ in Utila bis zu einem beeindruckenden `Cara a Cara´ (Angesicht zu Angesicht), wo seit vielen Jahren karibische Riffhaie mit gefrorenen Fischblöcken angelockt werden und dann auch zuverlässig zahlreich vertreten sind.
Davon abgesehen natürlich keine ausgesprochene Großfisch-Tour wie Socorro oder so, hat aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht.
Stachelrochen, Adlerrochen, Schildkröten und so gibt es trotzdem immer wieder mal und die Woche war rasend schnell rum.
Ich habe mich an Bord sehr wohl gefühlt, aber es muß einem schon klar sein, daß die allermeisten anderen Gäste meist US-Amerikaner oder Kanadier sind mit all ihren Eigenheiten (z.B. Klimaanlage immer voll auf Anschlag). Englischkenntnisse oder eigene Buddys sollte man also mitbringen, aber ansonsten sind die Jungs und Mädels wie bekannt sehr freundlich sofern man keine politischen Diskussionen anfängt. Ich habe mich mit der Truppe jedenfalls gut verstanden und war immer als Tauchbuddy willkommen.
Da ich wie üblich zusammen mit einigen wenigen anderen alle 25 Tauchgänge der Woche durchgezogen habe, wurden wir im Rahmen einer Cocktailparty auf dem Oberdeck am letzten Tag mit viel Brimborium und Gejubel zum `Iron Diver´ ernannt (incl. Plakette und Urkunde) und das Abschlußabendessen im Yacht Club von French Harbor (das als einzige Mahlzeit nicht im Preis dabei ist) wurde noch eine richtig schöne deftige Party. Schöner Abschluß einer wirklich tollen Woche. Meine erste Erfahrung mit der Aggressor-Flotte, aber wenn die Schiffe und Crews alle so gut sind wohl ziemlich sicher nicht die letzte.
Übrigens lassen einen die Tauchguides größtenteils selbstständig tauchen, machen aber auch bei jedem Tauchgang tolle Videos und Fotos, die man am Ende der Tour kaufen kann.
Also: Daumen hoch - auch für Absolut Scuba, die mir diesmal den Großteil der Bucherei abgenommen haben (werde wohl langsam bequem) und zwar ohne Beanstandungen. Bei den meisten Veranstaltern ja doch eher selten...
Mehr lesenDie Route führt wöchentlich rund um Roatan, Utila und die kleineren Cayos Cochinos, aber zuerst mal stellte sich die erfahrene und sehr sympathische Crew bei einem Barbecue vor und die erste Nacht blieben wir noch im Hafen.
Schon da kristallisierte sich heraus, was sich im Lauf der kommenden Woche noch aufs eindrucksvollste bestätigen sollte: Das Essen an Bord ist vom aller- allerfeinsten und definitiv das Beste, was ich je auf einem Safarischiff vorgesetzt bekommen habe!
Die Kabinen sind sauber und urig, aber normal groß, d.h. nicht allzu großzügig dimensioniert - ganz im Gegenteil zum Tauchdeck, wo man wirklich jede Menge Platz hat. Sehr angenehm!
Am `40 Foot Point´ ging es dann am nächsten Morgen los und wie schon bei meinen Eingewöhnungstauchgängen gab es eine sehr schön mit Weichkorallen bewachsene Steilwand mit eigentlich ganz gutem Fischbestand und viel nettem Kleinzeug (gleich mal Seepferdchen) zu sehen.
Alles sehr easy, kaum Strömung und alle Tauchgänge direkt vom Schiff aus. Getaucht wird Schlag auf Schlag, durchaus an manchen Tagen 5 x incl. täglichem Nachttauchgang, nachdem immer schon heiße Schokolade mit Rum bereit stand.
Da sättigt man natürlich ordentlich auf und viele Gäste ließen den ein oder anderen Tauchgang schnell ausfallen. Da alle Getränke inclusive sind wird von der Crew sehr darauf geachtet, wer unterm Tag Alkohol konsumiert - da wird man sofort zum Schnorchler!
Die Tauchplätze im Lauf der Woche waren sehr abwechslungsreich: Von wunderschönen Korallengärten über diverse Wracks, Hochsee - Seamounts, die rundum steil abfallen wie die `Cannery Bank´ in Utila bis zu einem beeindruckenden `Cara a Cara´ (Angesicht zu Angesicht), wo seit vielen Jahren karibische Riffhaie mit gefrorenen Fischblöcken angelockt werden und dann auch zuverlässig zahlreich vertreten sind.
Davon abgesehen natürlich keine ausgesprochene Großfisch-Tour wie Socorro oder so, hat aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht.
Stachelrochen, Adlerrochen, Schildkröten und so gibt es trotzdem immer wieder mal und die Woche war rasend schnell rum.
Ich habe mich an Bord sehr wohl gefühlt, aber es muß einem schon klar sein, daß die allermeisten anderen Gäste meist US-Amerikaner oder Kanadier sind mit all ihren Eigenheiten (z.B. Klimaanlage immer voll auf Anschlag). Englischkenntnisse oder eigene Buddys sollte man also mitbringen, aber ansonsten sind die Jungs und Mädels wie bekannt sehr freundlich sofern man keine politischen Diskussionen anfängt. Ich habe mich mit der Truppe jedenfalls gut verstanden und war immer als Tauchbuddy willkommen.
Da ich wie üblich zusammen mit einigen wenigen anderen alle 25 Tauchgänge der Woche durchgezogen habe, wurden wir im Rahmen einer Cocktailparty auf dem Oberdeck am letzten Tag mit viel Brimborium und Gejubel zum `Iron Diver´ ernannt (incl. Plakette und Urkunde) und das Abschlußabendessen im Yacht Club von French Harbor (das als einzige Mahlzeit nicht im Preis dabei ist) wurde noch eine richtig schöne deftige Party. Schöner Abschluß einer wirklich tollen Woche. Meine erste Erfahrung mit der Aggressor-Flotte, aber wenn die Schiffe und Crews alle so gut sind wohl ziemlich sicher nicht die letzte.
Übrigens lassen einen die Tauchguides größtenteils selbstständig tauchen, machen aber auch bei jedem Tauchgang tolle Videos und Fotos, die man am Ende der Tour kaufen kann.
Also: Daumen hoch - auch für Absolut Scuba, die mir diesmal den Großteil der Bucherei abgenommen haben (werde wohl langsam bequem) und zwar ohne Beanstandungen. Bei den meisten Veranstaltern ja doch eher selten...