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MV Symphony

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Da wir Nordsulawesi (Bunaken und Lembeh Strait) s ...

Da wir Nordsulawesi (Bunaken und Lembeh Strait) schon kannten, waren wir froh ein Tauchboot gefunden zu haben, das die Sanghie Islands im Norden von Sulawesi auf der Route hatte. Wir haben uns für die Symphony entschieden, da sie ein kleines Boot mit nur 3 Kabinen, also 6 Tauchern ist.

Beim ersten Anblick des Tauchbootes hat es uns bereits ein Grinsen ins Gesicht gezaubert, denn sie ist wirklich klein die Symphony. Seefest wie wir sind, hat uns das nicht erschüttert und wir haben auch über den äußeren Zustand (nicht wirklich optimal) aus der Ferne nicht gemeckert - wir konnten das Boot ja 2 Tage von Land ansehen, bevor wir ablegten.

Bei der Begrüßung durch den Dive Guide, Opo, gab es gleich den ersten ´Big Bang´... das Schifferl fährt erst gar nicht zu den Sanghi Islands.... die Wellen wären zu hoch (bei dem Schifferl kein Wunder), die politische Situation im Norden zu instabil... die Route wären die Bunaken, Bangka Island und Lembeh Strait... juhuuuuu, da waren wir die letzten beiden Jahre! Meine Meinung dazu ist, dass die Sanghis grundsätzlich nicht angefahren werden, zumindest nicht mit der Symphony, weil die das erst gar nicht könnte bei dem Tempo, das die an den Tag legt.

An Bord gekommen, wurde das anfängliche Grinsen eher ein ´irres Lachen´, denn klein ist für alles der richtige Ausdruck. Die Kabinen waren nicht wesentlich größer als die darinnen befindlichen Stockbetten. 3 Ablagefächer 15 x 40 cm und 3 oder 4 Haken hinter der Tür und das war es! Überzähliges Gepäck wurde in die Tauchbasis von Murex retourniert. Die Kabine beim Motor hätte ich nicht haben wollen, denn die hatten neben der üblichen Geräuschkulisse, die nicht ohne war - der Motor lief Tag und Nacht -, die hatten auch noch ein Rüttelbett! An Deck schlafen war leider nicht möglich, da es immer wieder recht heftig geregnet hat.

Es gab auch noch ein Bad mit Kaltwasserbrause, Handwaschbecken und Toilette. Der Raum hat ja gegen die Kabine ziemlich großzügig gewirkt. Die Toilette hätte funktioniert, hätte die Pumpe auch funktioniert, die das Wasser in den Spülkasten hätte befördern sollen. Oder sie hat doch funktioniert, aber es war nie oder nur ganz selten Wasser im Spülkasten.

Nein, ich hab die temperaturgesteuerte und flüsterleise Klimaanlage vergessen, ohne die es gar nicht geht in der briefmarkengroßen Kabine. Die einzige Herausforderung bei diesem Gerät ist, dass sie 25 cm über dem oberen Bett montiert ist!

Das Leben spielt sich an Deck ab - hier gibt es einen überdachten Bereich, wo das Essen serviert wird, und einen kleineren Sonnenbereich. Bei Regen und den hatten wir besonders heftig beim ersten Abendessen, gibt es das Essen in einem winzigen Raum, wo es recht schnell stickig wird und die nicht so seefesten gleich aufs Essen verzichten. Aber es hat dann 5 Tage lang nicht mehr geregnet, zumindest nicht während des Essens )

Die Reisegeschwindigkeit des Schiffes liegt bei ´Schneckentempo´ - wir haben ca. 6 Stunden bis zur Nordspitze von Sulawesi benötigt. Mit einem Tauchboot wäre diese Strecke plus einer Stunde weiter nach Bangka als Tagesausflug mit 2 Tauchgängen angeboten worden.

So, nun zum wirklich schönen Teil:

Die Crew, 6 Mann hoch inkl. Kapitän, war die sensationellste, die ich je erlebt habe - und ich war schon auf sehr vielen Kreuzfahrten. Hier haben alle mit Hand angelegt, wenn die Taucher zurück kamen. 6 Gäste, 6 Mann Crew - d.h. es wurde einem das Equipment sofort abgenommen, der Tauchanzug aus der Hand ´gerissen´ und aufgehängt, der Computer ins Schachterl verpackt, das Messer an den ´üblichen Platz´ gelegt, die Kamera aus dem Jacket genommen und ins Wasser gelegt.... und, ich hab´s ja gar nicht gepackt, es wurden einem sogar die Flossen angezogen....

Es gab nichts, was die Herrschaften nicht zustande gebracht hätten, Auswahl der Route, Auswahl der Tauchplätze (wir kannten ja schon die meisten), Anlegen an den urigsten Stellen, Beschaffen des ausgegangen Biers - alles haben sie möglich gemacht. Opo ist ein sehr erfahrener und extrem liebenswürdiger Guide, der nichts übersehen hat. Er hat täglich und unermüdlich 3 Tauchgänge und 1 Nacht- bzw. Mandarine-Dive angeboten.

Aber unser persönlicher Favorit ist der Koch, was dieser Mann (mit dem mürrischen Blick) aus dieser Winzlingsküche gezaubert hat ist übermenschlich. Wir waren bereits viele Male in Indonesien, aber wir haben noch nie so gut gegessen. Die Auswahl und vor allem die Qualität war sensationell, zumindest 3 Hauptspeisen, Gemüse, Suppe, Beilagen, Obst und reichlichst!

Nachdem alle Bojen auf den Bunaken besetzt waren, mussten wir nach Manado, um einen ´sicheren´ Hafen zu finden. Kapitän und Opo mussten hier im Hafen von Manado nach eine Boje tauchen, da die abgeschnitten war und haben sie gefunden - da hätte ich bei einer diesbezüglichen Wette viel Geld verloren.

Wir 6 Taucher, die wir einander vorher nicht gekannt haben, sind in den paar Tagen eine recht lustige Truppe geworden und hatten viel Spaß miteinander. Dass das Tauchen in diesem Gebiet sensationell sein kann wussten wir und wurden auch nicht enttäuscht. Es gab alles zu sehen, was das Gebiet hergibt - Mandarinfische, Seepferdchen in allen Größen und Farben, die skurrilen Lebewesen der Lembeh Strait, Adlerrochen.... um nur einige zu nennen.

Vor den Bunaken treffen einander leider immer wieder Strömungen, sodass man zeitweise durch ein Meeres-Müllhalde fahren muss und auch immer wieder viele Plastiksackerln beim Tauchen begegnet. Aber in einer Gegend, wo Menschen um ihre tägliche Existenz kämpfen und bangen müssen, hat leider der Umweltschutz einen anderen Stellenwert - so ist es, wenn es uns auch weh tut.

Insgesamt kann ich zu der Kreuzfahrt nur sagen, wenn man in dem Tauchgebiet (Bunaken, Bangka, Lembeh) unterwegs sein will und Tauchen das Hauptaugenmerk ist, dann ist die Symphony keine schlechte Wahl. Preis/Leistung sind für das Schiff OK, die Nebenkosten wie im Murex Dive Resort (gegenüber dem Rest von Indonesien etwas zu teuer!) - die betreiben auch das Boot.

Wer Bequemlichkeit und Komfort sucht, der sollte ein anderes Boot wählen - vielleicht nicht das Schwesternschiff, die MV Serenade (wir haben sie nur von außen gesehen, hat aber nicht viel besser gewirkt!),


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Allgemein Infos

Schiffsklasse:
Einfacher Standard
Baujahr:
NIcht spezifiziert.
Länge:
22 m
Breite:
NIcht spezifiziert.
Anzahl Kabinen:
3
  • Kabinen mit DU/WC
Max. Anzahl Taucher:
6
Motoren:
1
Max. Geschwindigkeit:
langsam
Generatoren:
NIcht spezifiziert.
Kompressoren:
NIcht spezifiziert.
Treibstofftank:
NIcht spezifiziert.
Wassertank:
NIcht spezifiziert.
Zodiak Anzahl:
1
Zodiak Motoren:
1
Anzahl Besatzung:
6
Anzahl Guides/TL:
1
Anzahl Flaschen:
NIcht spezifiziert.
Flaschengrößen:
12 l
DIN/INT:
INT
Flaschenmaterial:
Aluminium
Ausstattung
  • Entsalzungsanlage
  • Klimaanlagen Kabinen
  • Klimaanlage Salon
  • Sonnendeck
  • Taucherplattform
  • Aufenthaltsraum
  • DVD / TV
Tauchtechnik
  • Nitrox
  • Trimix
  • Rebreathersupport
  • Lademöglichkeit 12/24V
  • Lademöglichkeit 110V
  • Lademöglichkeit 220V
  • Kameraverleih
  • Computerverleih
Kommunikation
  • Bordfunk
  • Satellitentelefon
  • Satellitenfax
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
NIcht spezifiziert.
  • Erste Hilfe Ausrüstung
  • Rettungsinseln
Anzahl Rettungswesten:
NIcht spezifiziert.
Technik
  • GPS
  • Radar
  • Echolot
  • Fishfinder
Aktivitäten
  • Wasserski
  • Angeln/Fischen
  • Parasailing
  • Abendprogramm