M/Y Seven7Seas (Inaktiv)

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Als Erstes möchte ich einmal das hochloben der 7S ...

Als Erstes möchte ich einmal das hochloben der 7Seas einwenig einbremsen...

Ja, es ist ein grosses tolles Schiff, mit mehr Raum als je auf einem anderen.
Ja, Enos ist dabei.
Ja, die Besatzung ist sehr zuvorkommend.

Aber:
Das essen hat absolut nichts mit 5 Sternehotel zu tun, wie oft hier beschrieben. Jeden morgen gab es exact das Gleiche. Es war nicht einen Tag ausreichen. Bei Glockenschlag gab esch schon fast ein Wettlaufen um die gewünschten Speisen noch zu ergattern. Jeden Tag 8 Yoghurte für 22 Taucher... 1 Liter Orangensaft für 22 Taucher und wenn der Rest alle war, dann war halt nichts mehr da.
Mittags und Abends ging es dann genauso weiter, nur dass das Menü dann etwas variierte.
Aber ganz ehrlich: Ich kenne Tauchboote auf dem Roten Meer, die vieleicht weniger Platz an Bord haben, aber dafür auch wirklich gutes Essen.

Auch den hochgelobten Arian möchte ich wiedrer auf den Boden der Tatsachen zurückholen.
Von 6 Tauchtagen gab es nur 2 mal Informationen zu den Zeiten auf der Tafel. Hat man ihn gefragt wann des nächste Briefing ansteht, dann bekam man als Antwort: Wenn die Flaschen voll sind... sehr kompetent.
Beim Einsteigen ins Schlauchboot (nach dem Tauchgang) hatte Adrian dann mit dem Schlauchbootfahrer rumgealbert, wobei Die Bleitasche einer Taucherin vom Bootsfahrer ins Meer geschmissen wurde. Es gab nie eine Entschuldigung, auch war es der ganzen Besatzung egal. Nicht einmal einen Bleigurt wurde ihr angeboten!!!
Einem anderen Taucher haben Sie das Messer von der Weste gerissen, und wieder das gleiche Spiel... Es war jedem der Besatzung völlig egal, inklusive Adrian.

Auch das ewige erinnern an das ´sichere Tauchen´ wurde irgendwann zuviel. Besonders als wir rausfanden, dass normalerweise 3 Guides an Bord sind. Nun, eine ältere Dame hatte im Vorfeld einen Privatguide gebucht. Was ja auch ihr gutes Recht ist. Stolz setzte sich Adrian dann beim 1. Briefing in Szene, um der Dame einen Guide zuzuweisen. Alles soweit o.k., aber dass dann alle anderen mit nur 2 Guides zurechtkommen müssen wurde irgendwie nicht bedacht. Nun diese Aktion brachte des 7Seas 70€ pro Tag mehr in die Kasse, auf Kosten aller andern Taucher.
Auch die Briefings sind nur so gut wie die Laune von dem der sie vorträgt. Manchmal sehr informativ, aber manchmal auch nur: ´hier könnt ihr Tauchen´. Das waar dann die Letzten 2 -3 Tage so als Arian die Ohren wehtaten, und das ganze Boot nur noch 1 Guide hatte.

Als letztes möchte ich dann noch vom Umweltschutz sprechen.
Zigarettenkippen werden ungeniert von Rauchern der Crew und Taucher über Bord geschmissen. Adrian wurde daraufhingewiesen, aber es kam bei keinem Briefing zur Sprache... vieleicht weil er ja auch Raucher ist.
Dann gab ein Aussenborder seinen Geist auf. Kann vorkommen, Dass dann die Reparatur aber zuerst vor Ort (das heist auf dem Wasser, und nicht an Bord) probiert wird, und ein Teppich von ungefähr 5 Quadratmeter Benzin und Öl neben der 7Seas schwimmt ist dabei nur Nebensache.
Am Letzten Tag wurde dann auch noch die Bordwand der 7Seas gesäubert, dass das Rote Meer einen schönen weissen Schaumteppich verpasst kam, welcher aus handelüblichen Spüli bestand.
Umweltschutz sieht anders aus.

Wären nich die vielen Grossfische vor Ort gewesen, dann wäre es die Reise nicht Wert gewesen, und auch der Preis ist unserer Gruppe nach nicht gerechtfertigt.
Tauchen im Roten Meer ist toll, aber dafür bracht man die 7Seas nicht. Wir werden auf jeden Fall nicht mehr mitfahren, sondern wierder auf die anderen Schiffe der höheren Klasse umsteigen.

Nochwas zum Schluss.
Wenn ich eine Tauchsafari buche, dann will ich Tauchen.
Wenn ich saufen, rumgröhlen und Party machen will, fahre ich nach Malorca.
Beide Gruppen auf einem Schiff passt nicht.
Also an alle die, die auf Party auf einen Safariboot hoffen: fahrt nach Palma, und last die anderen ihr Hobby geniessen.

In diesem Sinne
Good dive