M/Y Seawolf Dominator (Sudan)

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Sudan tiefer Süden

Seawolf Dominator 25. April – 2. Mai 2016
Kurz entschlossen - Tour geändert - Sudan tiefer Süden

Anstatt die geplante Sudan Süd Classic Tour zu fahren, gingen wir gemeinsam mit der Crew der Dominator auf Abenteuertour und fuhren in den unberührten tiefen Süden der sudanesischen Red Sea.
Und vorab: Wir haben es nicht bereut!

Die Anreise ist sicherlich etwas aufwändiger (1 Stop in Kairo), aber es ging alles super glatt. Das Seawolf-Office hat alles super organisiert.
Der Flughafen in Port Sudan ist sehr übersichtlich und das einzige Gepäckband nicht zu verfehlen. Ein Mitarbeiter stand schon mit unseren Visa bereit und nachdem wir unser Gepäck hatten, konnten wir zur Passkontrolle. Sicherlich entspricht nicht alles dem neuesten Stand und ein bisschen Geduld sollte man mitbringen, aber die Sudanesen sind immer freundlich und mit einem Lächeln im Gesicht.

Vor dem Flughafen wartete der Bus mit dem Guide der Dominator und brachte uns zum Hafen, wo die Dominator mit seiner Crew auf uns wartete. Begrüßungstrunk und ab in die Kabine, auspacken, Tauchgerät aufbauen und beim ersten gemeinsamen Abendessen ankommen.

Die Nacht verbrachten wir noch im Hafen von Port Sudan und in den frühen Morgenstunden ging es ans Wingate Reef.
Da wir alle erfahrene Taucher waren, absolvierten wir den „Checktauchgang“ am Wrack Umbria. Ein leicht zu betauchendes Wrack zwischen 5 -35 m Tiefe.

Bei den meisten Gästen bestand der Wunsch, in den tiefen Süden vorzudringen, und so wurde der Plan einfach mal geändert – Auf in den tiefen Süden, was keiner kennt!

Hier ein Eindruck von den einzelnen Riffen des tiefen Südens :

Riff Habili Seil Ada
Hier waren viele kleine und große Habilis, die wunderschön bewachsen sind, im Slalom zu betauchen. Die Tischkorallen waren einzigartig und umgeben von unzähligen Fischschwärmen. Die Strömung war durch die vielen Blöcke kaum zu spüren.

Riff Bara Musa Soraya:
Der Sand mit dem leichten Grün der Insel leuchtete gegen das Blau des Himmels. Ein Traum, der sich auch unter Wasser fortsetzte. Hier begegnete uns die erste Barrakuda-Schule - beeindruckend.

Dhara Abida (2 Tauchgänge)
Weißspitzriffhaie und die erste große Hammerhaischule (und ich meine groß!) ließen unsere Herzen höher schlagen. Was für ein Tauchgang! Die riesigen Hartkorallen kann man da schon mal vergessen.
Da glaubt man es war was einmaliges, aber auch beim 2. Tauchgang das gleiche gigantische Hai-Schauspiel. Es scheint im Sudan eh alles vielfältiger, größer und massiger zu sein.

Early Morning am Riff Myum
Den Tag begannen wir mit einem schräg abfallenden Plateau. Die starke Strömung überraschte uns, so dass wir einiges zu tun hatten um an die Riffwand zu kommen, aber dann landeten wir prompt bei einer Höhle, in der drei Baby-Haie zu Hause waren. Süüüüß!
Das reichhaltige Frühstück hatten wir uns echt verdient.

2 Riffe – Massamirt und Habili Qab/ Eisa (Isa)
Auch diese Riffe zeigten sich von ihrer schönsten Seite. Muränen, Barrakudas, Makrelenschwärme, lustige Kofferfische und und und….natürlich Haie. Fast schon Alltag!

Logan Reef / Shaab Ambar / Seil Ada Kebir
Die sichtbaren Sandinseln mit den umgebenden Saumriffen, die Blau- und Türkistöne des Meeres, lassen hier echtes Karibikfeeling aufkommen.
Das sind drei schon etwas bekanntere Riffe, mit wunderschönen teils sandigen Plateaus.
Begegnungen mit großen Büffelkopf-Papageifischen, großen Muränen, Riesenkugelfischen sind garantiert. Die großen Schwärme von Schwarztupfen-Süßlippen lassen selbst das Austauchen zu einem Erlebnis werden. Die Großfischbegegnungen erwähne ich mal nur am Rande. Rot-Meer-Feeling gepaart mit Karibikfeeling – Spitzenklasse!

Jumna Reef
Ja sie waren da!
Dieses Riff war eines der beeindruckenden Taucherlebnisse, die ein Taucher haben kann. Was für eine Hammerhaischule und das mittendrin! Das vergisst man nicht! Gigantisch!

Riff Sanganeb
Auch hier wieder ein sehr schönes Plateau mit Großfisch, Barrakudas und Makrelenschwärmen!
Sanganeb ist ein riesiges Naturschutzgebiet und erstrahlt von seinem Leuchtturm blickend in den schönsten Blautönen. Die Leuchtturmbesteigung sollte man sich absolut nicht entgehen lassen.

Wrack Umbria am WingateReef
Die Umbria ist der Anfang und auch das Ende.
Hans Haas war der erste Taucher, der das Wrack betauchen durfte. Die Ladung ist brisant, die Geschichte des Untergangs interessant und heldenhaft. (siehe selbst in der Tauchplatzbeschreibung Sudan Tauchplätze auf der Seawolf-Homepage)
Das Wrack ist gut zu betauchen und lädt geradezu zum Entdecken und Erkunden ein, auch für keine Wrackfans gibt es viel zu entdecken, da es mittlerweile wunderschön bewachsen ist.

Wir tauchten im Sudan nicht mit den Tauchermassen, sondern mit den Hai-, Makrelen- und Barrakuda-Massen an unbekannten, unberührten Riffen! Alles ist größer, unberührter und vielfältiger und absolute Einsamkeit an den Riffen. Ein einmaliges Taucherlebnis! Ich kann nur sagen: FAHRT IN DEN SUDAN ZUR TAUCHSAFARI UND ERLEBT DIE EINZIGARTIGKEIT DER UNTERWASSERWELT IM SUDAN!

Meldet Euch einfach bei info@seawolf-diving.de oder schaut auf die Seawolf-Homepage. Es gibt keine andere Homepage, die so umfangreich über den Sudan und seine Sensationen berichtet.

Anmerkung: Die Bewertung (5*) bezieht sich auf die Einzigartigkeit dieser Safari in den tiefen Süden. Es soll ein Einblick in die Tour "Safari tiefer Süden" geben und bei der Tourentscheidung helfen. Die Fotos wurden von verschiedenen Gästen und dem Seawolfteam zur Verfügung gestellt! Vielen Dank!
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