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Sabine193474SSI-AAD160 TGs

Wir waren vom 01.08.2013 bis 15.08.2013 auf der F ...

Wir waren vom 01.08.2013 bis 15.08.2013 auf der Firebird. Wir haben also 2 Safaris hintereinander gebucht. 2012 waren wir bereits für 1 Woche auf der Firebird und haben uns so wohl gefühlt, dass wir dieses Jahr gleich 2 Wochen gebucht haben.
In der ersten Woche sind wir die Brothers Tour und in der zweiten Woche St. Johns gefahren.

Boot:
Die Firebird ist kein Schiff der Luxusklasse, aber das wussten wir ja. Wichtig für uns war, dass immer alles sauber war. Die Kabinen wurden täglich von Mustafa wieder auf Vordermann gebracht und auch der Salon war immer pikobello sauber. Aufgrund einer Bronchitis konnte ich nicht so häufig tauchen wie ich es gerne gemacht hätte, in der ersten Woche gings leider gar nicht. Hierdurch habe ich dann aber einen Eindruck davon erhalten, wie fleißig die gesamte Crew ist, wenn die Taucher im Wasser sind. Da wird geputzt und gewienert, Tische und Polster abgewischt, Aschenbecher gereinigt, das Sonnendeck abgespritzt und und und…… es gab diesbezüglich also keinen Grund zur Beschwerde.
Die „Nasszellen“ in den Kabinen könnten jedoch eine dringende Renovierung / Überholung gebrauchen.
Ansonsten ist die Firebird gut in Schuss, auf dem Sonnendeck wurden gerade sehr schöne Loungemöbel installiert. Für die Gemütlichen waren die Sitzsäcke die bevorzugte Sitzgelegenheit. Etwas verwundert war ich darüber, dass sich auf dem Sonnendeck bereits teilweise wieder der neue Lack ablöst. Das letzte Trockendock ist ja noch nicht so lange her.

Sicherheit:
Es werden grundsätzlich keine Dekotauchgänge vorgenommen.
Sauerstoff ist an Bord und die Handhabung wird bei einem umfangreichen Bootsbriefing genau erklärt. Weiterhin ist eine gut bestückte Erste-Hilfe-Box an Bord.

Tauchen:
Vor jedem Tauchgang erfolgt ein detailliertes Briefing. Die Guides kennen die Tauchspots so gut, dass sie teilweise wissen wo und in welcher kleinen Höhle welcher Meeresbewohner lebt.
Mit Ausnahme der bekanntlich hoch frequentierten Tauchplätze (Brothers, Elphinstone etc.) waren wir fast immer alleine an den Tauchplätzen. Wurde beim Anfahren des ausgewählten Tauchplatzes festgestellt, dass dort bereits ein oder mehrere Boote lagen wurde im Rahmen der Möglichkeiten kurzerhand eine Ausweichmöglichkeit gesucht und angefahren.
Es wird ein obligatorischer Checkdive vorgenommen, d.h. beim ersten Tauchgang muss jeder die Maske fluten, den Regler wieder finden und eine Boje schießen.
Je nach Erfahrungsstufe können die Tauchgänge im Buddyteam eigenständig geführt werden. Zum Ende einfach die Boje schießen und die netten Jungs kommen mit dem Zodiak und sammeln Dich ein.

Essen:
Wer schon mal auf der Firebird war, der weiß, dass sich so mancher Hotelkoch eine Scheibe von Koch Taha abschneiden könnte. Frühstück in Büffetform, Toast, Brötchen, Pfannkuchen, Salate, Wurst, Käse, Schmierkäse, Marmelade, Joghurt, frischer Obsalat und für jeden Gast sein Frühstücksei nach Wunsch frisch zubereitet (Spiegelei, Rührei, Omlett).
Mittagessen in Büffetform, Salate, Reis, Nudeln, Gemüse Hähnchen oder Fisch usw.
Nachmittags gabs immer einen Snack, Kuchen, Bällchen oder Kaiserschmarrn….
Abends gibt’s ein 3-Gänge-Menü mit Vorsuppe, Hauptgericht als Büffet oder Tellergericht, Nachspeise Eis oder Pudding oder Obst…oder oder oder. ….
Alles war immer sehr lecker und vor allem extrem liebevoll zubereitet und angerichtet.

Crew:
Anfänglich sehr höflich zurückhaltend und abwartend ob Hilfe überhaupt gewünscht wird, sind sie aber immer zur Stelle und mit helfender Hand dabei. Immer ein Lächeln auf den Lippen und sehr freundlich. In kürzester Zeit kannten sie unsere Namen.
Der Kapitän ist dagegen ein bißchen grummelig. Tja und was soll ich sagen: Mit dem „Parken“ ist das so eine Sache. Es kann schon sein, dass ein Anlegemanöver am Riff mal ein Stündchen dauert und man dann trotzdem nicht richtig oder ziemlich weit weg vom Tauchspot liegt. An den Brothers und an Elphinstone haben alle Boote, trotz unruhiger See, auf der brandungsabgewandten Seite schön ruhig vor Anker gelegen, während wir stundenlang so in der Welle lagen, dass uns irgendwann nicht mehr gut war und sogar alle Sachen von den Tischen fielen. Ein- und Aussteigen ins / aus dem Zodiak aufs oder vom Schiff grenzte teilweise an Hochleistungssport weil das Schiff so schaukelte. Komisch nur, dass alle anderen Boote ruhig lagen und es noch „freie“ ruhige Parkplätze gab in die neu ankommende Schiffe auch in kürzester Zeit eingeparkt haben. Auch haben andere Schiffe wenn’s zu wellig war „umgeparkt“…nur wir, wir lagen unverändert in der Welle. Das war zeitweise dann schon etwas nervig weil es auch nicht nur einmal vorkam.

Guides:
In der ersten Wochen waren wir aufgrund der kleinen Gruppe alleine mit Guide Kathrin unterwegs. Wir kennen Kathrin schon viele Jahre. Sie macht einen klasse Job, achtet immer auf die Sicherheit und ist zur Stelle wenn man sie braucht.
In der zweiten Woche kam dann noch Sven zu uns. Was waren wir überrascht, denn auch Sven kannten wir schon 10 Jahre, hatten ihn allerdings seit 8 Jahren nicht gesehen. Sven hat uns mit seiner fröhlichen Art immer gut unterhalten. Sobald es aber ums Tauchen ging stand absolut die Sicherheit im Vordergrund. Oft habe ich ihn bei Tauchgangsnachbesprechungen mit Mitreisenden gesehen, immer hatte er gute Tipps auf Lager.

Fazit: Wir hatten 2 tolle Wochen und werden mit Sicherheit wiederkommen.
Nur 5 Flossen weil immer Luft nach oben und nie und nirgendwo alles perfekt ist.
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