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nancy.petePADI Rescue250 TGs

Wir waren im Zeitraum vom 27.09 bis 4.10.2007 auf ...

Wir waren im Zeitraum vom 27.09 bis 4.10.2007 auf der Südtour einschl. St. John’s. Wir waren in Summe eine Reisegruppe mit insg. 16 Personen, d.h. Vollcharter und Vollbelegung, was bei der großzügigen Auslegung des Bootes kein Problem darstellt. Unsere Erwartung waren aufgrund der sehr positiven Safariberichte hoch und wurden in keinster Weise enttäuscht. Zugegebenermaßen hatte uns untenstehender Bericht von Robert (bart_rr) kurz vor unserer Anreise noch etwas irritiert. Es ist richtig, dass auch bei uns sehr viel Wert auf Sicherheit gelegt wurde. Das begann schon beim sog. „Eingewöhnungstauchgang“, wo neben dem üblichen Maske ausblasen auch das Setzen der Sicherheitsboje geübt wurde. Die Briefings der Tauchplätze waren hervorragend; ebenso die Tauchplatzauswahl (wir waren oft das einzige Boot, allerdings bedauerlicherweise aufgrund der u.g. „6 Boote Regel“ nicht am Elphinstone). Die restlichen Briefings (Boot, Zodiac, O2) waren sehr detailliert, was sicherlich keinem geschadet hat. Es gibt recht viele Regeln (s.a. http://www.deepblue-cruises.com/german/safari_info.htm), die einem sehr klar vermittelt werden und die das Leben an Bord und die Taucherei einfach und sicher gestalten sollen. Auch bei uns wären einige sicherlich gern mehr als die berühmten 40 Meter getaucht. Andererseits hatten wir alle kein Problem damit, nachvollziehbare Regeln zu akzeptieren und somit gab es weder irgendwelche Probleme noch Spannungen. Die beiden Guides Sigi und Tom haben sich super ins Zeug gelegt (Danke nochmal!), alles hat funktioniert und die Stimmung war prima. Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle, das legendäre Essen und die tolle Crew zu erwähnen. Es blieben keine Wünsche offen.

Insgesamt konnten wir trotz der weiten Fahrt nach St. John’s in der Woche 20 TG machen, vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass wir in der zweiten Wochenhälfte quasi glatte See hatten. Im Vergleich zu einer ähnlichen Fahrt vor zwei Jahren zur gleichen Zeit hatten wir so gut wie nie Strömung, deutlich höhere Wassertemperaturen und nur wenig Großfisch. Die Sichtweiten und die sonstigen Entdeckungen haben dafür ausreichend entschädigt.

Hier also unsere Zusammenfassung:

Positiv:
- Tauchplatzauswahl und -organisation
- Verpflegung und Service
- Hilfsbereitschaft der kompletten Crew
- Zustand des Bootes (natürlich merkt man die fünf Jahre, was aber kein Problem darstellt)
- Sauberkeit (Bad/Toilette wurde täglich unbemerkt während der TG gereinigt)

Negativ (wenn überhaupt):
- keine Duschen bzw. WCs (nur Crew) an Deck, d.h. man „muss“ eben laufend in die Kajüte unter Deck
- Wir wurden erst gegen 16:30 Uhr vom Hafen abgeholt. Daher war es etwas unangenehm, dass wir am letzten Tag noch (gegen weitere Gebühr) in ein Hotel „ausgelagert“ werden mussten

Fazit:
Aus unserer Sicht ist die M/Y Firebird ohne Einschränkung zu empfehlen, wenn man bereit ist, die vorgegebenen, klaren Regeln zu akzeptieren. Die Gebrauchsspuren des mittlerweile fünf Jahre alten Schiffes spielen (noch) keine Rolle. Verpflegung und Service sind im Hinblick auf das Preis-Leistungsverhältnis perfekt.
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