Schreibe eine Bewertung

Bewertungen(1)

Digger700 TGs

Tauchplätze wurden schon viele hier beschrieben. ...

Tauchplätze wurden schon viele hier beschrieben. Ein paar Infos zu Unterkunft und Tauchen mal anders: Gewohnt haben wir in der ´Villa Bonaire´, ein Privathaus mit 3 Schlafzimmern, großer Terasse mit Meerblick und schönem Garten. Die Küche ist sehr gut ausgestattet und macht es leicht, Selbstverpfleger zu sein (www.villa-bonaire.de) Beim derzeitigen Dollarkurs sind die Lebenshaltungskosten ähnlich wie in Deutschland. Restaurantbesuche schlagen da schon größere Lücken ins Portemonnaie.

Zum Glück steht ein großer Grill zur Verfügung. Und was wirklich sehr gut ist: ein abschließbarer, sicherer Raum für die komplette Tauchausrüstung! Da gibt es leider noch zu wenig von auf Bonaire bei privaten Häusern. Hier konnten wir (6 Personen, davon drei Kreislauftaucher) alles gut Spülen und lagern.

Getaucht haben wir mit Rebreather. Soweit wir wissen, gibt es dafür derzeit nur einen wirklich umfassend ausgestatteten Anbieter - die ocean adventures. Rudi hat alles da, was man zum ´Kreiseln´ benötigt, man kann aber auch das eigene Gerät mitbringen. Gas- und Kalklogistik übernimmt er gern. Und - vom Ferienhaus ist er nur eine Strasse weit entfernt und immer eine gute Adresse bei aufkommenden Fragen.

Ein Tauchplatz, der uns sehr gefallen hat ist ´The Lake´. Einstieg - einfacher geht es nicht. Keine Strömung, von Knöcheltief über Knietief , Wasser bis zum Hals ganz sanft abfallender ebener Sandgrund. Dieser erstreckt sich ca. 100 Meter weit ins Meer bis die Riffkante erreicht ist. Wir haben aber auch diese Strecke sowohl auf dem Hin- wie auch auf dem Rückweg tauchend zurückgelegt. Ein Kompass ist hier hilfreich. Der Flachwasserbereich ist immer für eine Überraschung gut, beim letzten Urlaub für eine Mantasichtung. Wenn man die Riffkante an der richtigen Stelle trifft, befindet man sich dort, wo das vom Süden kommende ´Doppelriff´ zusammenwächst. Ein sehr interesasanter Bereich mit weißem Sandboden zwischen den beiden Riffwänden auf dem häufig Conch ihre Spuren durch den Sand ziehen (ca. 28m).

Durch den ´Canyon´ den die beiden Riffkanten bilden, ziehen häufig Adlerrochen. Vor allem, wenn die Sicht mal etwas schlechter ist. Dann scheint hier das Futterangebot besonders gut zu sein. Wenn man das Riffdach des äußeren Riffs (bei ca. 20 m) überschwommen hat fällt das Riff ziemlich steil ab bis zu einer Tiefe von? Das probieren wir mit den Rebreathern lieber nicht aus. Wir tauchen sie mit Nitrox und sind da je nach verwendetem Gas limitiert was die max. Tiefe angeht.

Fazit: Wenn ihr mal ´bubble free´ und fast geräuschlos tauchen wollt, gönnt euch einen Schnupper-TG mit Rebreather und wenn ihr nichts gegen Selbstversorgung habt und eine ruhige, gut ausgestattete Unterkunft sucht seid ihr hier richtig.