Urlaub im Paradies mit kleinen Abstrichen
Anreise: Anstrengend: Frankfurt- Abu Dhabi- Jakarta- Sorong- 2 Stunden Speedboot
Unterkunft: Ich hatte einen "Standard Bungalow", der nicht ganz der Ausschreibung entsprach. Alte, einfache Möbel, eine Doppelsteckdose (Mehrfachstecker mitbringen!), 2 Einzelbetten mit Moskitonetz, 1 Stuhl, 1 Schreibtisch, keine Nachtischlampe, dunkle Deckenfunzel, Aircondition leise aber nicht sehr effektiv, Deckenventilator. Schmuddeliges, dunkles Bad, mehrfach Kakalaken, eine tote Kakalake lag vom ersten bis zum letzten Tag auf dem Fensterbrett. Gelbbraunes Wasser aus allen Wasserhähnen, zunächst nur kaltes Wasser, dieser Mangel wurde jedoch nach Beschwerde abgestellt. Kein W-Lan auf dem Zimmer aber im Rezeptionsbereich langsames Gratis W-Lan.
Die Parkanlage wurde liebevoll gepflegt. Die Superior- Zimmer machten einen etwas besseren Eindruck.
Es wurden in den besseren Zimmern, im Lobby- und Resaurantbereich sowie an Bar und Spa natürliche Materialien verbaut.
Wir waren mit 23 Personen in der Nachsaison dort.
Essen: Bei uns immer in Buffetform. Es gab Frühstück mit asiatisch warmer Komponente, Eier, Toast, Marmelade u.ä., eine Sorte Scheiblettenkäse, immer frisches Obst, mundgerecht aufgeschnitten, Instant Saft, gebrühten Kaffee (naja), Nescafe und Tee.
Mittag: mehrere warme Komponenten, Obst, häufig Salat mit einer sehr guten Sesam- Salatsauce.
Abend: meistens Reis, mehrere warme Komponenten, Suppe oder Salate, Gemüse, Nachtisch, frisches aufgeschnittenes Obst.
Der Koch scheint ein großer Fan des Frittierens zu sein, ich hatte dies nach einigen Tagen über.
Für mich als Vegetarier gab es immer eine fleischfreie Alternative, an einigen Tagen sogar extra zubereitet.
Kaffee, Tee, stilles Wasser immer gratis verfügbar, Bier und Softdrinks ausreichend vorhanden aber nicht ganz billig (Indonesien halt).
Gut ausgestattete Bar mit Cocktailkarte. Ich habe mir sagen lassen, dass die Cocktails gut waren.
Spa: wunderschön auf Jetty gelegen, 40€/h, die Nutzer waren zufrieden.
Tauchen: Licht und Schatten. Basisbriefing in unverständlichem Englisch. Keine Prüfung von Brevets, Tauchtauglichkeitsbescheinigungen oder Logbuch. Ich hatte bereits daheim entsprechende Erklärungen ausgefüllt.
Es waren während unserer Anwesenheit 5 Tauchboote im Einsatz mit 2 Mann Besatzung, 1 oder 2 Guides und 4-7 Touristen.
Nach welchem Schlüssel die Boote aufgeteilt wurden hat sich mir nicht erschlossen, hat aber in meinem Fall gepasst. Unser Boot hatte häufig kleinere Motorprobleme, die aber mit Bordmitteln gelöst werden konnten. Die Flaschen waren stets mit 200bar und mehr gefüllt. Einmal hatte man jedoch bei mir den Flachenwechsel vergessen, deshalb vor Bootsausfahrt kontrollieren. Das Nitrox wird nur auf aktive Nachfrage gemessen, bei mir waren es jedoch immer 31 oder 32%.
Die 40 Tauchplätze lagen in Fahrentfernungen zwischen 20 und 45 Minuten.
Zu den Unterwassereindrücken möchte ich nicht viel sagen, nur: es war spektakulär. Ich bin schon auf der ganzen Welt unter Wasser gewesen und habe nie soviel Fisch gesehen. Unzählige Riffhaie, etliche (auch ozeanische) Mantas, Schnecken ohne Ende, Pygmäenseepferdchen, mehrere Arten Geisterpfeiffenfische und vieles mehr. Ich habe die größten Schildkröten meines Lebens gesehen.
So gut wie keine Safariboote vor Ort, die waren zum Ende der Saison wohl schon im Komodo-NP.
Sicht: zum Ende der Saison nicht mehr so gut. In der ersten Woche 20-25m, in der zweiten Woche 10-15m.
Strömung: von gar nicht bis sehr heftig. Ich habe hier den schnellsten Drifttauchgang meines bisherigen Taucherlebens absolviert. Riffhaken ist absolut empfehlenswert!
Die Guides auf unserem Boot waren freundlich, hatten ein sehr gutes Auge und haben bereitwillig Highlights gesucht und gefunden.
Nicht so gefallen hat mir der Umgang der Guides mit den Tieren: Wobbegongs, Oktopusse, Schnecken und Schildkröten wurde teilweise aggressiv traktiert und für uns Fotographen in Pose gesetzt, sodass ich hier nach den Tauchgängen mal das Gespräch gesucht habe und mein Mißfallen ausdrückte (was aber nicht viel geändert hat).
Fazit:
Es war ein toller Urlaub, Once in a livetime. Die Tauchspots sind noch spektakulär, die Reisezeit Ende Mai ist zwar ruhiger, bzgl. Sicht aber schlechter. Resort, bes. die Standardbungalows haben reichlich Luft nach oben
Unterkunft: Ich hatte einen "Standard Bungalow", der nicht ganz der Ausschreibung entsprach. Alte, einfache Möbel, eine Doppelsteckdose (Mehrfachstecker mitbringen!), 2 Einzelbetten mit Moskitonetz, 1 Stuhl, 1 Schreibtisch, keine Nachtischlampe, dunkle Deckenfunzel, Aircondition leise aber nicht sehr effektiv, Deckenventilator. Schmuddeliges, dunkles Bad, mehrfach Kakalaken, eine tote Kakalake lag vom ersten bis zum letzten Tag auf dem Fensterbrett. Gelbbraunes Wasser aus allen Wasserhähnen, zunächst nur kaltes Wasser, dieser Mangel wurde jedoch nach Beschwerde abgestellt. Kein W-Lan auf dem Zimmer aber im Rezeptionsbereich langsames Gratis W-Lan.
Die Parkanlage wurde liebevoll gepflegt. Die Superior- Zimmer machten einen etwas besseren Eindruck.
Es wurden in den besseren Zimmern, im Lobby- und Resaurantbereich sowie an Bar und Spa natürliche Materialien verbaut.
Wir waren mit 23 Personen in der Nachsaison dort.
Essen: Bei uns immer in Buffetform. Es gab Frühstück mit asiatisch warmer Komponente, Eier, Toast, Marmelade u.ä., eine Sorte Scheiblettenkäse, immer frisches Obst, mundgerecht aufgeschnitten, Instant Saft, gebrühten Kaffee (naja), Nescafe und Tee.
Mittag: mehrere warme Komponenten, Obst, häufig Salat mit einer sehr guten Sesam- Salatsauce.
Abend: meistens Reis, mehrere warme Komponenten, Suppe oder Salate, Gemüse, Nachtisch, frisches aufgeschnittenes Obst.
Der Koch scheint ein großer Fan des Frittierens zu sein, ich hatte dies nach einigen Tagen über.
Für mich als Vegetarier gab es immer eine fleischfreie Alternative, an einigen Tagen sogar extra zubereitet.
Kaffee, Tee, stilles Wasser immer gratis verfügbar, Bier und Softdrinks ausreichend vorhanden aber nicht ganz billig (Indonesien halt).
Gut ausgestattete Bar mit Cocktailkarte. Ich habe mir sagen lassen, dass die Cocktails gut waren.
Spa: wunderschön auf Jetty gelegen, 40€/h, die Nutzer waren zufrieden.
Tauchen: Licht und Schatten. Basisbriefing in unverständlichem Englisch. Keine Prüfung von Brevets, Tauchtauglichkeitsbescheinigungen oder Logbuch. Ich hatte bereits daheim entsprechende Erklärungen ausgefüllt.
Es waren während unserer Anwesenheit 5 Tauchboote im Einsatz mit 2 Mann Besatzung, 1 oder 2 Guides und 4-7 Touristen.
Nach welchem Schlüssel die Boote aufgeteilt wurden hat sich mir nicht erschlossen, hat aber in meinem Fall gepasst. Unser Boot hatte häufig kleinere Motorprobleme, die aber mit Bordmitteln gelöst werden konnten. Die Flaschen waren stets mit 200bar und mehr gefüllt. Einmal hatte man jedoch bei mir den Flachenwechsel vergessen, deshalb vor Bootsausfahrt kontrollieren. Das Nitrox wird nur auf aktive Nachfrage gemessen, bei mir waren es jedoch immer 31 oder 32%.
Die 40 Tauchplätze lagen in Fahrentfernungen zwischen 20 und 45 Minuten.
Zu den Unterwassereindrücken möchte ich nicht viel sagen, nur: es war spektakulär. Ich bin schon auf der ganzen Welt unter Wasser gewesen und habe nie soviel Fisch gesehen. Unzählige Riffhaie, etliche (auch ozeanische) Mantas, Schnecken ohne Ende, Pygmäenseepferdchen, mehrere Arten Geisterpfeiffenfische und vieles mehr. Ich habe die größten Schildkröten meines Lebens gesehen.
So gut wie keine Safariboote vor Ort, die waren zum Ende der Saison wohl schon im Komodo-NP.
Sicht: zum Ende der Saison nicht mehr so gut. In der ersten Woche 20-25m, in der zweiten Woche 10-15m.
Strömung: von gar nicht bis sehr heftig. Ich habe hier den schnellsten Drifttauchgang meines bisherigen Taucherlebens absolviert. Riffhaken ist absolut empfehlenswert!
Die Guides auf unserem Boot waren freundlich, hatten ein sehr gutes Auge und haben bereitwillig Highlights gesucht und gefunden.
Nicht so gefallen hat mir der Umgang der Guides mit den Tieren: Wobbegongs, Oktopusse, Schnecken und Schildkröten wurde teilweise aggressiv traktiert und für uns Fotographen in Pose gesetzt, sodass ich hier nach den Tauchgängen mal das Gespräch gesucht habe und mein Mißfallen ausdrückte (was aber nicht viel geändert hat).
Fazit:
Es war ein toller Urlaub, Once in a livetime. Die Tauchspots sind noch spektakulär, die Reisezeit Ende Mai ist zwar ruhiger, bzgl. Sicht aber schlechter. Resort, bes. die Standardbungalows haben reichlich Luft nach oben