Stärken und Schwächen
Das Mercure liegt im großen Gaafu-Alifu-Atoll (Nord-Huvadhu) im Süden der Malediven. Dahin geht es über einen Domestic flight von Male, teilweise mit Zwischenstop im gleichen Atoll (Kaddedhoo). Geflogen wird mit 2-motorigen Turboprops, die relativ viel Platz bieten. Die Gästestruktur ist gemischt, Europäer, Russen, Asiaten. Verschiedene Zimmer, wie üblich am Strand oder Wasservilla, mit und ohne Pool. Preislich im (maledivischen!) Mittelklassebereich. Nach der Ankunft geht es mit Golfcart - die Wege sind kurz - von Hafen oder Flugplatz ins Resort. Kurze Begrüßung, Hotelrunde. Dankenswerterweise war das Zimmer schon am frühen Morgen bezugsbereit (Grund später). Ordentliches Raumangebot, große Terrasse, Liegen und Sitzgruppe. Kein Sonnenschirm auf der Terrasse, deren Holz sehr heiß wird. Ärgerlich sind kleine fehlende Details, wie eine Kelle in der Spülgelegenheit für die Füße. Eine Außendusche gibt es nur über einen Seiteneingang in das Zimmer. Das Zimmer an sich ist in einem guten Zustand, Stromanschlüsse auch für Euro-Stecker geeignet. Etwas wenige Staumöglichkeiten für Kleidung, großer Safe. Minibar ($), Wasser kostenlos, auf Anfrage wird nachgeliefert, manchmal braucht es dazu etwas länger. Schönes Bad.
Das Personal ist freundlich, aber manchmal desorientiert, es kommt vor, dass man von mehreren gleichzeitig bedient wird, von denen niemand weiß was gerade angesagt ist. Immerhin wird alles gemacht, der Villa-Host ist aufmerksam und über Whatsapp gut erreichbar. Das WLAN war im Zimmer trotz Accor-Premium-Account erst miserabel, nachdem wir länger die Lobby bevölkerten und dort laut telefonierten klappte es im Zimmer plötzlich besser. Gepflegte Anlage mit kleineren Häkchen.
Im Hauptrestaurant wird täglich ein wechselndes Themen-Buffet angeboten, zusätzlich a la carte-Essen. Daneben gibt es noch ein italienisches Restaurant, das klein ist und vorreserviert werden muss. Eine Bar am großen Pool.
Das Essen schmeckte meist gut, es gab Ausnahmen, zusammengefasst passt es zum vier-Sterne-Standard. Zimmerservice gibt es auch, nicht in Paketen enthalten. Goodies wie Brötchen gibt es im Resort, nicht beim room service.
Kommen wir zu den Preisen, die sind malediventypisch. Buffet 75$ pro Nase, Vorspeise 18-30, Hauptgericht 25-50, Lobster 100+. Selbstverständlich (?) alles ++, also mit insgesamt 28% Aufschlag. Teuer ist der Alkohol, insbesondere der Wein. Es gibt ÜF, HP, VP und AI, bei dem nicht alles inklusive ist. Das ist auch etwas, was negativ auffiel: man hatte das Gefühl, dass immer gerne der eine oder andere Dollar kassiert wird. Achtung: die Zigarettenpreise sind rekordverdächtig! (31$) Auf den Malediven ist das Rauchen drastisch eingeschränkt worden, jeder, der nach 2007 geboren ist, darf es nicht mehr und auch keinen Tabak etc. kaufen.
Zusammengefasst war unsere Eindruck ziemlich durchwachsen. Der Wunsch wiederzukehren ist nicht gerade stark.
Ach ja, die frühen Zimmer: unser Rückflug fand um 5.00 maledivischer Zeit statt. Das heißt: sehr früh aufstehen und in Male noch einige Stunden warten. EIn langer Tag. Außerdem verfügt der Flughafen über nur einen ziemlich morschen Wasserspender (keine Becher da!). Wer da länger wartet sollte sich im Vorfeld verproviantieren.
Mehr lesenDas Personal ist freundlich, aber manchmal desorientiert, es kommt vor, dass man von mehreren gleichzeitig bedient wird, von denen niemand weiß was gerade angesagt ist. Immerhin wird alles gemacht, der Villa-Host ist aufmerksam und über Whatsapp gut erreichbar. Das WLAN war im Zimmer trotz Accor-Premium-Account erst miserabel, nachdem wir länger die Lobby bevölkerten und dort laut telefonierten klappte es im Zimmer plötzlich besser. Gepflegte Anlage mit kleineren Häkchen.
Im Hauptrestaurant wird täglich ein wechselndes Themen-Buffet angeboten, zusätzlich a la carte-Essen. Daneben gibt es noch ein italienisches Restaurant, das klein ist und vorreserviert werden muss. Eine Bar am großen Pool.
Das Essen schmeckte meist gut, es gab Ausnahmen, zusammengefasst passt es zum vier-Sterne-Standard. Zimmerservice gibt es auch, nicht in Paketen enthalten. Goodies wie Brötchen gibt es im Resort, nicht beim room service.
Kommen wir zu den Preisen, die sind malediventypisch. Buffet 75$ pro Nase, Vorspeise 18-30, Hauptgericht 25-50, Lobster 100+. Selbstverständlich (?) alles ++, also mit insgesamt 28% Aufschlag. Teuer ist der Alkohol, insbesondere der Wein. Es gibt ÜF, HP, VP und AI, bei dem nicht alles inklusive ist. Das ist auch etwas, was negativ auffiel: man hatte das Gefühl, dass immer gerne der eine oder andere Dollar kassiert wird. Achtung: die Zigarettenpreise sind rekordverdächtig! (31$) Auf den Malediven ist das Rauchen drastisch eingeschränkt worden, jeder, der nach 2007 geboren ist, darf es nicht mehr und auch keinen Tabak etc. kaufen.
Zusammengefasst war unsere Eindruck ziemlich durchwachsen. Der Wunsch wiederzukehren ist nicht gerade stark.
Ach ja, die frühen Zimmer: unser Rückflug fand um 5.00 maledivischer Zeit statt. Das heißt: sehr früh aufstehen und in Male noch einige Stunden warten. EIn langer Tag. Außerdem verfügt der Flughafen über nur einen ziemlich morschen Wasserspender (keine Becher da!). Wer da länger wartet sollte sich im Vorfeld verproviantieren.