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DAN Alert hat Experten gefragt
Meldungen über Hai-Attacken sind häufig voller Mythen und Missverständnisse. Das DAN Alert Diver Magazin hat zwei Verhaltensforscher gefragt, was die Zahlen sagen und was wir daraus lernen können.
Bericht von Claudio Di Manao / DAN Alert Diver
Alarmierende Meldungen über einen angeblichen Anstieg von Haiangriffen kursieren in Nachrichtenmedien und sozialen Netzwerken. Vom Roten Meer in Ägypten bis nach Australien und in die USA scheinen Haiangriffe zuzunehmen. Eric Clua und Andreas Dellios, zwei renommierte Forscher auf dem Gebiet des Haiverhaltens und geschätzte DAN-Mitglieder, haben ihre Erkenntnisse und Empfehlungen mit uns geteilt.
Alle befragten Experten stimmen in einem Punkt überein: Es fehlt an einer umfassenden und aktuellen Datenbank. Die besten derzeit verfügbaren Instrumente heißen ISAF (International Shark Attack File) und GSAF (Global Shark Attack File) und werden vom Florida Museum bzw. dem in Princeton ansässigen Research Institute gepflegt.
Laut ISAF und GSAF hat sich die Zahl tödlicher Haiangriffe im Jahr 2025 im Vergleich zu historischen Daten verdoppelt. Ausgehend von durchschnittlich sechs bis sieben pro Jahr stieg die Zahl tödlicher Haiangriffe 2025 auf zwölf. Wie zuvor führen die USA und Australien die Statistik an. Beide Länder haben eine beneidenswerte Gemeinsamkeit: Zehntausende Kilometer Küste, die zu großen Teilen zum Schwimmen, Surfen, Tauchen, Kajakfahren und praktisch jede andere erdenkliche Form von Wassersport geeignet sind.
Auch das Rote Meer und das Mittelmeer verfügen über lange Küsten. Im Gegensatz zum Roten Meer sind Haiangriffe im Mittelmeer jedoch nahezu unbekannt – trotz Millionen Menschen, die sich im Verlauf eines Jahres im Wasser aufhalten. Diese Diskrepanz hat einen Grund: Haipopulationen im Mittelmeer sind dramatisch zurückgegangen.
Realität oder Wahrnehmung?
Eric Clua und Andreas Dellios, beide DAN-Mitglieder, erklärten sich bereit, das Thema für die Leser von Alert Diver zu erläutern. Eric ist Tierarzt und wurde später Meeresökologe und Ökoanthropologe. Er hat umfassende Erfahrung im Meeresschutz und mariner Ökologie. In seiner akademischen Laufbahn findet sich unter anderem eine Position als Direktor an der renommierten EPHE (École Pratique des Hautes Études). Außerdem ist er ein prominenter Forscher auf dem Gebiet des Haiverhaltens.
Andreas Dellios ist Leiter der renommierten SharkSchool mit Sitz in Eleuthera auf den Bahamas. Andreas (Andy) ist Forscher, Tauchguide und Filmemacher. In seinem Logbuch findet sich eine enorme Zahl von Begegnungen und Interaktionen mit Haien. Gemeinsam mit dem leider verstorbenen Dr. Erich Ritter, dem Gründer der SharkSchool und einem echten Pionier auf diesem Gebiet, hat Andy auch wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht.
Eric Clua
„Haiangriffe könnten mit der zunehmenden Zahl von Menschen, die in bestimmten Regionen weltweit das Meer nutzen, zugenommen haben. Neue Sportarten, die Begegnungen zwischen Menschen und Haien begünstigen – etwa Kitesurfen, Wingfoiling oder Jetski – sind hinzugekommen. Soweit ich weiß, gibt es keine klimabedingten Faktoren. Und ja, das Hauptproblem ist die öffentliche Wahrnehmung, die durch soziale Medien geprägt wird.“
Andy Dellios teilt Erics Einschätzung hinsichtlich der Resonanz in den sozialen Medien:
„Meiner Meinung nach ist die vermeintliche Zunahme der Haiangriffe Teil einer verzerrten Wahrnehmung. Seit es soziale Medien gibt, wird alles mehrfach gepostet oder im Informationsraum weiterverbreitet.“
Sind wir Haifutter?
Als Taucher sind wir es gewohnt, auf „verrückte“ und unprofessionelle Methoden der Haifütterung, auf Speerfischen, mangelndes Wissen über das Verhalten von Haien und den falschen Umgang mit ihnen als mögliche Auslöser von Haiangriffen hinzuweisen. Wir betrachten Haie als Aasfresser, die sich erst nach unserem Tod von uns ernähren würden.
2024 meldete die HEPCA (Hurghada Environment Protection and Conservation Association) einen Fall von „ungewöhnlichem Haiverhalten“. Die Untersuchung der HEPCA zum Tod eines Schnorchlers durch einen Tigerhai am Dream Beach in Hurghada im Jahr 2023 ließ alte Vorstellungen wieder aufleben: Der Hai habe den Schnorchler getötet, um sich von ihm zu ernähren.
Nach mehreren Haiangriffen, von denen zwei tödlich verliefen, nannte eine Stellungnahme der HEPCA „menschliches Fehlverhalten wie Überfischung, die Entsorgung von Abfällen im Meer, die übermäßige Nutzung natürlicher Ressourcen und den Mangel an nachhaltiger Wirtschaft“ als mögliche Ursachen.
Eines sollten wir klarstellen: Diese Praktiken, einschließlich Überfischung, veranlassen Haie nicht unmittelbar dazu, auf menschliche Beute umzusteigen. Vielmehr beeinträchtigen bestimmte menschliche Aktivitäten den Lebensraum der Haie. Die Haie könnten daraufhin ihre gewohnten Jagdgebiete verlassen, um anderswo Nahrung zu finden.
Andy Dellios stimmt dem weitgehend zu:
„Unfälle mit Haien werden von uns provoziert oder durch Dritte verursacht. Nehmen wir zum Beispiel das Schwimmen in einem Gebiet, in dem aufwärts der Strömung gefischt wird: Dies schafft mehrere mögliche Auslöser für Bisse: Neugier, Stress, Konkurrenz oder eine Provokation – beabsichtigt oder unbeabsichtigt.
Bei der SharkSchool schließen wir Hunger als Motivation aus. Wenn es zu einem Unfall kommt, spielt eine Kombination verschiedener Faktoren wie Überfischung, Lärm, hektische Aktivitäten, Angeln/Speerfischen usw. eine grundlegende Rolle. Die Analyse von Unfällen hilft uns, solche Fehler zu vermeiden. Das schützt sowohl uns Menschen als auch die Haie.“
Eric Clua weist auf die zunehmende Zahl von Menschen im Wasser hin:
„Während die Dezimierung der Meeresfauna durch Überfischung eine sehr indirekte Ursache darstellt, wirkt die zunehmende Zahl von Menschen im Wasser direkt. Das Anfüttern von Haien ist für manche instinktive und ungeschickte Bisse verantwortlich. Diese sind meist nicht tödlich. Tödliche Angriffe sind etwas anderes; um sie zu verhindern, müssen wir sie verstehen.“
Ungewöhnliches Verhalten oder schlechter Charakter?
2010 und 2011 machte Sharm el-Sheikh weltweit Schlagzeilen. Ein weiblicher Weißspitzen-Hochseehai tötete oder verstümmelte mehrere unglückliche Touristen direkt vor ihren Hotels. Das Tier hatte eine Fehlbildung an der Schwanzflosse.
Das Gouvernement Süd-Sinai startete daraufhin eine Haifang- und Tötungskampagne, der ein Mako und zahlreiche andere Haie zum Opfer fielen. Der oben erwähnte weibliche Hochseehai ist vermutlich weiterhin unterwegs.
Viele Jahre später, 2023, fraß ein Tigerhai in der Nähe von Hurghada ein menschliches Opfer. Auch dieser Hai wies eine Fehlbildung auf, in diesem Fall an der Rückenflosse. HEPCA und viele Meeresforscher vermuten, dass Haie mit körperlichen Beeinträchtigungen möglicherweise dazu übergehen, in flacheren Gewässern oder abseits der Verbreitungsgebiete ihrer üblichen Beute zu jagen.
Eric Clua ist dieser Frage weiter nachgegangen und hat eine Reihe von Studien veröffentlicht. „HEPCA unterstützt meine Hypothese der ‚Problemhaie‘, was sinnvoll ist.“
Eric verweist auf eine Studie aus dem Jahr 2014 zum Thema Haipersönlichkeiten? Wiederholbarkeit der Eigenschaften sozialer Netzwerke bei einem weit verbreiteten Raubfisch. In dieser Arbeit kommen David M. P. Jacoby et al. zu dem Ergebnis, dass bestimmte Haie mutiger werden und dazu neigen können, Menschen anzugreifen oder sich sogar von ihnen zu ernähren. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse argumentieren Eric Clua und Dennis Reid in einer Veröffentlichung von 2018, dass bestimmte Haie einem individuellen Profiling unterzogen werden sollten. Eine kurze Erklärung findet sich auf der Website von Eric Clua:
„In der Kriminologie bedeutet Profiling, ein Charakterbild der für einen Mord verantwortlichen Person zu erstellen, um anhand dessen Täter zu identifizieren. Dieser Ansatz lässt sich auch auf Haie anwenden, insbesondere im Zusammenhang mit tödlichen Bissen bei Menschen. Die Polizei würde keine Zeit darauf verwenden, einen Autoeinbrecher zu profilieren; sie würde sich auf schwere Fälle konzentrieren, bei denen ein oder mehrere Verbrechen vorliegen. Ebenso ist es nicht gerechtfertigt, einen Hai zu profilieren, der einen Wassersportler oberflächlich gebissen hat.“
Eric Clua unterstützt die Idee, auffällige oder problematische Haie gezielt und selektiv zu entfernen. Dies sei eine bessere Alternative zu den derzeit praktizierten Methoden, zur Reduktion des Risikos Haie wahllos zu fangen und zu töten, wie dies etwa auf Réunion oder in Neukaledonien, französischen Überseegebieten, praktiziert wird.
Mythen und Fehlvorstellungen widerlegen
Spitzenprädatoren sind keine Haustiere. In den sozialen Medien werden Tiere wie Haie und Löwen allzu häufig als menschenfreundlich dargestellt. Andererseits sind Haie für Menschen nicht annähernd so gefährlich wie andere Raubtiere.
Wissenschaftler und Experten sind sich einig: Die Statistiken zu Zwischenfällen zeigen eindeutig, dass die Wahrscheinlichkeit, von einem Hai gebissen zu werden, äußerst gering ist.
Taucher glaubten früher, dass Haie Surfer angreifen, weil sie einen Surfer mit einer Robbe oder einem Seelöwen verwechseln. Das könnte natürlich vorkommen. In The ‘Mistaken Identity Hypothesis’ for shark bites on humans is an anthropomorphic fallacy widerlegt Eric Clua jedoch gemeinsam mit Carl Meyer diese weit verbreitete Vorstellung als bloße Annahme ohne solide wissenschaftliche Grundlage.
„Ja, sie sind wilde Raubtiere und sollten als solche respektiert werden. Sie sind möglicherweise nicht so gefährlich wie ursprünglich angenommen, aber man muss vorsichtig bleiben. Ich bin strikt gegen Influencer, die Haie als süße kleine Hündchen darstellen.“ – Eric Clua
Mehr schlechte Nachrichten: Viele Taucher sind mit dem typischen ‘Warntanz’ von Haien vertraut. In manchen Fällen scheinen Haie jedoch ohne Warnung anzugreifen.
In einem Paper bei frontiers.org schreibt Eric Clua, dass es bisher keinen wissenschaftlichen Konsens darüber gibt, was Haie dazu motiviert, Menschen zu beißen. Einige Autoren betonen Umweltfaktoren, andere (wie Clua selbst) Persönlichkeitsunterschiede bei den Haien selbst.
In derselben Studie zeigt Clua, dass bestimmte Typen von Haibissen mit menschlichen Aktivitäten wie dem Speerfischen oder dem Entnehmen von Beute aus Fischfallen in Verbindung gebracht werden können. Diese Aktivitäten können bei Haien ein Abwehrverhalten auslösen. Haie können Taucher – und insbesondere Speerfischer – unter bestimmten Bedingungen als Bedrohung oder als Rivalen wahrnehmen.
Fischerei und Speerfischen gelten als die wichtigsten Faktoren, die einen Hai zum Zubeißen veranlassen können.
Andy Dellios erklärt, wie gefangene Fische Stresshormone und Körperflüssigkeiten ins Wasser abgeben. „Wenn sich ein Mensch in dieser Geruchsspur aufhält, kann der Hai Interesse an ihm zeigen. Er wird einen Menschen zwar nicht mit einem Fisch verwechseln, aber möglicherweise dazu angeregt, den Menschen näher zu untersuchen, was zu einem Testbiss führen könnte. Wir glauben nicht an gefährliche Haie, sondern nur an gefährliche Situationen. Wie bereits erwähnt, werden diese durch unser eigenes vorsätzliches oder unbeabsichtigtes Fehlverhalten verursacht.“
Gefährliche Situationen erkennen und vermeiden
Es gibt keinen wissenschaftlichen Konsens über die spezifischen Faktoren, die Haie zum Beißen von Menschen veranlassen. Daher lohnt es sich, Situationen näher zu betrachten, in denen es zu Bissen kommt. Die erste davon wird Tauchern wahrscheinlich nicht gefallen: Der einzige Haibiss, der von der DAN-Notfallabteilung als „wahrscheinlich provoziert“ eingestuft wurde, betraf einen Taucher beim Versuch, einen verhedderten Hai zu befreien.
Eric Clua äußert sich hierzu sehr eindeutig:
„Ich halte den Ansatz von ISAF und GSAF zur Klassifizierung von Haiangriffen für falsch. Beide konzentrieren sich auf sogenannte ‚unprovozierte‘ Angriffe, was ein anthropozentrisches Konzept ist. Für einen Biss gibt es immer einen Grund oder eine Motivation, und diese muss nicht unbedingt mit menschlichen Aktivitäten zusammenhängen. Dennoch sollte eine ungeschulte Person niemals versuchen, einen verhedderten Hai zu befreien oder einen Haken aus seinem Maul zu entfernen.“
Als Taucher lieben wir Haie und sorgen uns um ihr Wohlergehen. Leider können wir sie nicht behandeln, als wären sie Haustiere. Schließlich werden selbst Welpen und Kätzchen von Tierärzten manchmal sediert – für so alltägliche Vorgänge wie das Kürzen der Krallen.
Hier ist eine Liste von durch Menschen verursachten oder umweltbedingten Umständen, die wir in Gebieten mit aktiven Haien vermeiden sollten.
Für Taucher
Trübes Wasser
Gebiete, in denen Speerfischerei betrieben wird, sowie Bereiche mit Fischfallen
Gebiete, in denen tote Fische oder andere tierische Abfälle ins Wasser entsorgt werden
Unverantwortliches bzw. unprofessionelles Anfüttern von Haien
Haie bedrohen oder ihnen den Weg versperren
Alleine tauchen
Für Nichttaucher
Alles oben Genannte sowie:
+
Lärm verursachen
Keine Flossen tragen
Alle diese Bedingungen wurden von Experten als Faktoren genannt, die möglicherweise zu der (nach wie vor äußerst geringen) Wahrscheinlichkeit eines Haiangriffs beitragen können.
Wie man unangenehme Begegnungen vermeidet
Experten und Datenbanken sind sich einig: Von einem Hai gebissen zu werden, ist extrem selten. Doch leider bedeutet „extrem selten“ nicht „unmöglich“.
Andy Dellios hat einige Ratschläge für uns. Seiner Erfahrung nach ist das Briefing entscheidend: „Ganz egal ob Schwimmen, Tauchen, Schnorcheln – wir müssen wissen, was im Wasser ist.”
Eric Clua empfiehlt, etwas beherzter vorzugehen: „Dem Hai zugewandt bleiben und selbstbewusst auftreten. Wenn er gefährlich nahe kommt, kann ein Faustschlag helfen.“
Auch wenn sich Erics und Andys Empfehlungen ein wenig unterscheiden, sollte man berücksichtigen, worauf diese Empfehlungen beruhen: Wissenschaftlicher Konsens entsteht nur langsam und erfordert viel Zeit und Aufwand.
Was Erics Rat betrifft, habe ich zahlreiche Aufnahmen von Unterwasserfilmern gesehen, die – natürlich solo tauchend – Angriffe von Tigerhaien und kleineren Haiarten abwehrten, indem sie den Haien das Kameragehäuse gegen die Nase stießen.
Unabhängig davon, wessen Empfehlungen man befolgen möchte, scheint eines ziemlich klar zu sein: Nichts zu tun, ist die falsche Reaktion.
Haiangriffe überleben
Während die meisten Haiangriffe lediglich zu einem einzigen Biss führen, kehren Haie manchmal zu ihrem Opfer zurück. So verlief der Vorfall von Marsa Alam im Jahr 2024, bei dem ein Schwimmer von einem Tigerhai tödlich angegriffen wurde. Ein Freund griff ein, schlug wiederholt auf den Hai ein und brachte ihn dadurch zur Flucht. Für das Opfer kam diese Hilfe leider zu spät: Der Schwimmer verstarb an Blutverlust. Obschon tragisch, enthält diese Geschichte jedoch einige wertvolle Lehren für den Umgang mit Haiangriffen.
Eric Clua
„Wenn ein aktiver Tauchpartner anwesend ist, kann man den Hai dazu bringen, seinen Angriff abzubrechen und zu fliehen. Da die meisten Todesfälle durch Haibisse auf Blutverlust zurückzuführen sind, ist es äußerst hilfreich, eine Aderpresse zur Hand zu haben. Dazu kann auch ein Bleigurt verwendet werden, idealerweise ein elastischer aus Gummi.“
Andy Dellios hat noch eine Anmerkung zum Bergen einer verletzten Person aus dem Wasser.
„Wenn man eine gebissene Person aus dem Wasser holt, sollte das in einem Zug stattfinden. Sonst könnte der Hai zurückkehren, um seinen Anspruch auf das Opfer zu verteidigen und erneut, mehrfach zuzubeißen. Die einzige Ausnahme ist, wenn das Opfer zu ertrinken droht.“
DAN Europes Beobachtungen
Zwischen 2017 und 2020 musste sich die Notfallhotline von DAN Europe mit keinem einzigen Fall von Verletzungen durch Haie befassen. Zwischen 2021 und 2024 gingen sechs Anrufe mit der Bitte um Notfallhilfe im Zusammenhang mit Haien ein – bei insgesamt 10.376 Anfragen. Keiner dieser sechs Fälle endete tödlich. 2025 gab es keinen entsprechenden Fall.
Diese Zahlen rechtfertigen wohl kaum, den jüngsten Anstieg von Verletzungen im Zusammenhang mit Haien als Krise zu bezeichnen.
Taucher können weiter ruhig schlafen.
In-Depth: https://www.researchgate.net/(...)Evidence_of_Individual_Sharks_(...)_Bites_on_People
Der Autor
Claudio Di Manao ist PADI und IANTD Tauchausbilder und seit 1997 DAN Mitglied. Er ist Autor verschiedener Bücher und Romane über das Tauchen, u.a. Shamandura Generation, einem aufregenden Portrait der Tauch-Community in Sharm el Sheikh. Er arbeitet für Magazine, Radiosender und Zeitungen und spricht bzw. schreibt über Tauchsicherheit, Meereslebewesen und Reisen.
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