Tödliche Würfelqualle an Thailands Stränden

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05.11.2008 09:00
Kategorie: News
Die Küstenbehörden hätten die Touristen auf der Insel Phi Phi und in der Provinz Krabi entsprechend gewarnt, berichtete die «Bangkok Post». Würfelquellen kommen nur in tropischen Gewässern vor, sind aber in Thailand bis vor wenigen Jahren unbekannt gewesen. Die Quallen haben bis zu 60 teils mehrere Meter lange Tentakel.

Info:
Würfelquallen
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Würfelquallen (Cubozoa) bilden eine Klasse der Nesseltiere (Cnidaria). Stammesgeschichtlich sind ihre engsten Verwandten vermutlich die Schirmquallen (Scyphozoa).

Überblick - Trotz ihrer Größe zählen die Würfelquallen zum Plankton, da sie sich großenteils von der Strömung treiben lassen. Zu ihnen gehören die wohl am meisten gefürchteten Quallenarten, darunter die hochgiftige Irukandji (Carukia barnesi) und die bekannte Seewespe (Chironex fleckeri), deren Gifte einen Menschen unter Umständen innerhalb kurzer Zeit töten können. Würfelquallen kommen ausschließlich in tropischen Gewässern vor.

Die Größe der vielfältigen Arten von Würfelquallen reicht von 1 Zentimeter bis 30 Zentimeter. Einige Arten können bis zu 4 Meter lange Tentakeln ausbilden, die an dem viereckig anmutenden namensgebenden Schirm entspringen. Die Anzahl der Tentakel reicht von 2 bis zu 60 Stück. Sie sind mit tausenden von Nesselzellen (Nematozyten) bewehrt, aus denen, durch mechanische Reizung aktiviert, feine Harpunen hervorschnellen, die in die Haut des Opfers eindringen und ihr Gift entladen, das zu Lähmungen der Muskulatur und starken Schmerzen führt.

Ein abwechselndes Füllen und Entleeren ihrer Schirmhöhlung ermöglicht den Tieren eine Fortbewegungsgeschwindigkeit von bis zu 8 km/h.