Tauchcomputer Nemo Wide am Markt

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15.12.2006 15:17
Kategorie: News

Tauchcomputer Nemo Wide

by MARES

Der neue Nemo Wide von MARES wurde in den Tauchmedien mit großem Lob erwähnt. Nun ist er am Markt und kann pünktlich zum bevorstehenden Weihnachtsfest an Taucher´s Handgelenk befestigt werden.



Was spricht für den "neuen" Nemo? Tauchcomputer werden immer kleiner. Dieser Trend wurde durch den Mares Nemo konsequent und erfolgreich perfektioniert. Bei vielen Rechnern drängen sich jedoch winzige Ziffern und Zahlen sowie Miniatursymbole auf engstem Raum. Die Ablesbarkeit bleibt auf der Strecke. Anders der neue Nemo Wide.

Auch für Tauchanfänger geeignet

Es sind nicht immer die Extremsituationen wie schlechte Sicht oder Dämmerlicht, die ursächlich für schlechte Ablesbarkeit von Tauchcomputern sind. Reflexionen auf dem Display durch einen ungünstigen Sonnenstand können das Erkennen der Daten ebenfalls erschweren. Nicht zu unterschätzen, gerade bei Tauchanfängern, sind Stresssituation. Wasser, ein ungewohntes Medium, eine neue Tauchumgebung, Tiefe, Kälte, Strömung, dabei auch noch stets das Display prüfen... das Auge nimmt die gewünschten Daten bei verwirrenden Displays vielleicht gerade noch auf, aber die Informationen werden vom Taucher nicht mehr verarbeitet. Ein weiteres Problem ist Fehlsichtigkeit. Der durchschnittliche Taucher ab 40 weiß, was gemeint ist...

Die Vorzüge des Nemo Wide

Wie die Ablesbarkeit kleiner Tauchcomputern grundsätzlich verbessert werden kann, zeigte der Uhrencomputer Nemo von MARES in vorbildlicher Weise. Wer es noch größer haben möchte, für den kommt jetzt der Nemo Wide. Wie der Name andeutet, besitzt das rechteckige Display mit 55 x 35 mm UW-Kinoformat! Dennoch ist das Gehäuse schlank, elegant und leicht. Im Vergleich zu herkömmlichen Rechnern erscheinen die "harten Daten“" wie aktuelle Tiefe, Nullzeit und Tauchzeit bis zu 40% größer. Alle angezeigten Tauchgangsdaten sind - für das menschliche Auge optimiert - und sinnvoll angeordnet. Die Erfassung und Weiterverarbeitung der Information im Gehirn ist auch in Grenzsituation gewährleistet. Erstmalig ist die Ablesbarkeit aus einem Winkel bis zu 180° - eine Neuentwicklung aus dem Hause MARES in Form von hochwertigen Flüssigkristall-Displays. Reflexionen schluckt der Nemo Wide durch seine äußerst kontrastreiche Anzeige mühelos. Selbstverständlich verfügt Nemo Wide wie alle anderen MARES-Rechner über eine aktive, timergesteuerte Beleuchtung (4 Sec.). Die Beleuchtung kann via Tastendruck zugeschaltet werden. Die benutzerfreundliche Bedienung über vier Tasten wurde vom bewährten Uhrencomputermodell Nemo übernommen. Intuitiv und selbsterklärend sind alle Modi (Luft, Nitrox, Bottom Timer), der Speicher (38 Stunden), die Set-up Funktionen und Simulationen auch mit dicken Tauchhandschuhe bedienbar. Wie alle anderen MARES-Tauchcomputer besitzt auch der Nemo Wide das modernste Rechenprogramm, den RGBM Mares-Wienke-Algorithmus, der das Risiko der Mikroblasenbildung unter anderem durch sogenannte "Deep Stops" deutlich minimiert.

Technische Eigenschaften


Standard-Tauchfunktionen
Aktuelle Tiefe / Maximaltiefe (abrufbar), Tauchgangsdauer, verbleibende Nullzeit auf momentaner Tiefe (no dec), Dauer der Dekompressionsstops, Gesamtaufstiegsdauer, Wassertemperatur (abrufbar), Aufstiegsgeschwindigkeit (prozentual und digital in m/min), prozentualer CNS O2 Wert (Nitrox-Modus), Tauchzeit in Minuten und Sekunden (Bottom-Timer-Modus)


Oberflächenfunktionen:

Dauer der Oberflächenpause, Logbuchspeicher für 38 Stunden, Profile der letzten 50 Tauchgänge (in 20 Sekunden Intervallen, max. 38 Stunden), Anzeige der Restsättigungszeit (desat), Dauer des Flugverbots (no fly). Kalender, Uhr, Lufttemperatur, Selbsttest, rollierende Nullzeiten für die Planung von Wiederholungstauchgängen, Tauchgangssimulation


Warnmeldungen:

Ende der Nullzeit, Überhöhte Aufstiegsgeschwindigkeit, unterlassener Dekompressionsstop, Batteriewarnung, maximal zulässige Tiefe für den programmierten PPO2 Wert (Nitrox-Modus)


Zusatzfunktionen:

Programmierung des Tauchmodus: Luft / Nitrox / Bottom Timer, Programmierung des prozentualen O2 -Anteils im Nitroxgemisch zwischen 21% und 50% (in 1 % Schritten), Programmierung des PPO2 max. zwischen 1,2 und 1,6 bar, USB Interface „DRAK“ (optional), wahlweise Einstellung der Maßeinheiten (m/Fuß - °C/°F), vier manuell einstellbare Bergseeprogramme, Dauerspeicher (Gesamtzahl der Tauchgänge, tiefster Tauchgang, niedrigste unter Wasser gemessene Temperatur und Gesamtdauer aller Tauchgänge), Displaybeleuchtung (kurzzeitig für 4 Sek.), gespeicherte Daten bleiben bei Batteriewechsel erhalten, Restsättigungsspeicher rücksetzbar, akustischer Alarm abschaltbar, Süßwasser-/Salzwassereinstellung (Voreinstellung: Süßwasser), Warnung für "unkontrollierten Aufstieg" abschaltbar


Technische Daten / Algorithmus:

Mares-Wienke RGBM Algorithmus mit Deep Stop Funktion (je nach Tauchprofil können mehrere Deep Stops berechnet werden), Display aus kratzfestem Mineralglas, Funktionswahl über vier Tasten (Mares Patent), Stromversorgung durch eine Lithiumbatterie CR2450, die vom Anwender selbst gewechselt werden kann!, Quarzuhr mit Kalenderfunktion, Maximale Betriebstiefe: 150 m, Maximaltiefe des ersten Dekompressionsstops: 24 m, Betriebstemperatur: -10 bis +50°, Lagertemperatur: -20 bis +70°C.


Preis

€ 389,- (empf. VK-Preis)


DRAK-Interface (optional)

Datentransfer vom Tauchcomputer zum PC über USB. Software für Tauchgangssimulationen und –analysen. Datenmanager. DRAK Interface erlaubt dem Anwender auch zukünftige Software upgrades zu laden und somit auf dem neuesten Stand der mares Forschung & Entwicklung (mares lab) zu sein.

€ 89,- (empf. VK-Preis)