Kurzinfo: Tauchurlaub in der Dominikanischen Republik

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30.07.2007 15:56
Kategorie: News

Die Küsten der Dominikanischen Republik sind rund ums Jahr ein Paradies für Taucher. Anfängern bieten die Ferienregionen um Punta Cana und Bayahibe ideale Bedingungen, Fortgeschrittene bevorzugen die Nordküste, speziell die Gewässer um Puerto Plata, wo es die Möglichkeit des Wrack Tauchens gibt. Viele Hotels bieten ihren Gästen Tauchgänge oder Schnuppertauchkurse im Rahmen des All-Inklusive-Angebots an.

Das vielleicht wichtigste Unterwasser-Öko-System der großen Antillen liegt im Küstenbereich der dominikanischen Region Bayahibe, im Nationalpark „Parque Nacional del Este“. Seine Korallenriffs beherbergen die volle Palette der tropischen Meeresfauna, die mit ihren schillernden Farben und extravaganten Formen seit jeher Flaschentaucher wie Schnorchler begeistert. Mehr als 120 Arten tropischer Fische gibt es zu bestaunen – unter Ihnen Papageienfische, Meerjunker, Leuchtfische, Zackenbarsche, Muränen, Engelfische.

Delfine, Katzenhaie, Mantarochen, Barrakudaschwärme und Schildkröten ziehen durch die klaren, sauberen Gewässer und antike Wracks aus der Kolonialzeit warten mit nostalgischem Schatzsucher-Charme auf. Seekühe, die eines ihrer letzten weltweiten Rückzugsgebiete im Parque Nacional del Este haben, und in der Winterzeit Buckelwale sind wohl die größten und beeindruckendsten Meeresbewohner, die dem Taucher vor den Küsten der Dominikanischen Republik begegnen können.

Zu den meist gesichteten Weich- und Schalentieren zählen die Riesenmeersmuschel, Stachellangusten und Riesenkrebse, sowie bunte Seesterne und Seeigel. In Höhlen, nur drei Kilometer von der Hotelzone von Bayahibe entfernt, liegen unterirdische Seen, die vor tausenden von Jahren während der letzten Eiszeit entstanden. Teilweise waren diese Höhlen zur Zeit der Tainos, der Ureinwohner der Insel, noch bewohnt und wurden erst später vom Meer vereinnahmt. Daher sind sie auch historisch von größtem Interesse. Und auch die Meeresflora steht nicht zurück: neben Gehirn- und Armleuchterkorallen kommen weitere 75 Arten vor, außerdem rund 60 Arten von Makroalgen.

Für geübte Taucher bietet der Parque Nacional des Este die größte Ansammlung der Karibik von Schiffswracks aus dem 16. Jahrhundert. Im Riff von Cabo Blanco, ganz in der Nähe der Insel Saona, gibt es eine Galeone aus dem 18. Jahrhundert zu bestaunen - mit siebzehn antiken Kanonen.

Alle Tauchschulen in der Dominikanischen Republik haben sich dem Umweltschutz verschrieben und nehmen an entsprechenden Programmen teil, wie zum Beispiel dem „Green Globe“ oder der „Blauen Flagge“. Die strengen Regeln zum Schutz von Tieren und Pflanzen werden von den Tauchlehrern vor jedem Tauchgang erklärt. Spezielle Ankerbojen, die von den Tauchclubs der Hotels betrieben werden, sorgen im Parque Nacional del Este für Sicherheit und den Schutz der Ökosysteme.

Gut zu wissen: Es gibt drei Dekompressionskammern in der Dominikanischen Republik. Zwei davon in Santo Domingo, im Hospital der Marine und in der Klinik „San Rafael“, und eine im Hospital „Hospiten“, in der Hotelzone von Punta Cana-Bavaró.

Ein Tauchführer „Bayahibe und Parque Nacional del Este“ und weitere Informationen sind erhältlich beim Fremdenverkehrsamt der Dominikanischen Republik, Hochstr. 54, 60313 Frankfurt, Telefon: ++49-69-91397878, Fax: ++49-69-283430, Email: domtur(at)aol.com.

Quelle: FineArtReisen http://www.fineartreisen.de/ und
Fremdenverkehrsamt Dominikanische Republik http://www.dominicana.com.do