Gutachten zu Taucherunglück

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19.01.2001
Kategorie: News
Im August 2000 kam bei Reinigungsarbeiten im Donoperteich ein 51jähriger Hobbytaucher ums Leben, sein Kollege blieb unverletzt. Bei den damaligen Arbeiten ging es darum, einen Auslaufschacht zu reinigen. Beim entfernen eines groesseren Astes vor dem Ablauf wurde der Taucher in den Schacht gezogen und konnte nur noch tot geborgen werden.

Die Staatsanwaltschaft Detmold ließ das Ingenieurbüro für Unterwassertechnik Szelagowski den Fall untersuchen, welche zu dem Ergebnis kamen, daß dass Hobbytaucher grundsätzlich keine Unterwasserarbeiten durchführen dürften. Und Reinigungsarbeiten sind als solche einzustufen, dies wurde bei der Untersuchung klar.

Staatsanwalt Höbrink erklärte zudem, dass sich der zweite Taucher unterdessen geweigert hat, die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Zahlung einer Geldbuße zu akzeptieren.

Höbrink sagte, dass der zuständige LVL-Förster die Taucher lediglich gebeten habe, "sich den Schacht mal anzusehen. Von einem Auftrag für die Reinigungsarbeiten kann aber wohl nicht die Rede sein".