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Westküste

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Anfahrt / Anreise:
Aus Richtung Göteborg kommend auf der E6 in Richtung Oslo. Etwa 6 km hinter Munkedal abfahren auf die 162. Dem Straßenverlauf etwa 6 km folgen und dann auf die 171 in Richtung Kungshamn/Smögen halten.
Örtlichkeit / Einstieg:
siehe Tauchplatzbeschreibung
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Landtauchgang
Max. Tiefe:
5-30 m
Schwierigkeit:
Für Anfänger
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Smögen und Kungshamn
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:
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Tauchen an der Westküste SchwedensIm Sommer 2007 ...

Tauchen an der Westküste Schwedens
Im Sommer 2007 zog es uns in das Schärengebiet an der Westküste Schwedens.
Ausgangspunkt ist der Wiggersvik Campingplatz in Kungshamn. Wir hatten uns vorgenommen, das Gebiet auf eigene Faust zu erkunden, und die ansässigen Basen zum Füllen unserer Flaschen in Anspruch zu nehmen.
In der unmittelbaren Nähe befinden sich 3 Tauchbasen. Kungshamn kann da gleich mit 2 Basen aufwarten. Die Basis „SALT“(Roparebacken 21;45621 Kungshamn; Tel:0523-70025; Koordinaten:58°22,029’N 11°14,627’E; www.salt.to) liegt unterhalb der Brücke nach Smögen. Man erreicht die Basis wenn man von Kungshamn kommend nach Smögen in Richtung der großen Smögenbrücke abbiegt. Bevor man die Brücke erreicht biegt rechts eine Straße ab, der man folgt.
Die 2. Basis in Kungshamn befindet sich auf der Insel Rösholmen. Die Adresse lautet „Scorpius DC“ ;Rösholmen Box 11; 45621 Kungshamn; Tel:0523-31166 (www.scorpius.se) Auf der Festlandseite befindet sich am Hafen die Touristinformation von Kungshamn. Dort hat man eventuell Glück einen deutsch sprechenden Mitarbeiter anzutreffen der auf Wunsch die Basis anruft. Erreichen kann man die Basis nur mit einem Boot.
Wir nahmen Kontakt mit der Tauchbasis „Kon-Tiki“ (www.kon-tiki.se)in Smögen auf. Von Kungshamn kommend über die große Smögenbrücke, der Hauptstraße durch den Ort folgend in Richtung der Minigolf-Anlage, über eine kleine Kanalbrücke bis ans Ende des Klevenvägen. Vor der Kon-Tiki Basis ist ein ausreichend großer Parkplatz. Flaschenfüllen ist problemlos möglich und kostet für eine 12l Flasche 60,- SKr. Gefüllt wird, so wie ich es gesehen habe mit einem strombetriebenen Bauer-Kompressor. Nach dem Füllen wurden die Flaschen im Wasserbad abgekühlt und nachgefüllt. Verständigen kann man sich hier auch nur in englisch. Auf meine Frage nach Tauchplätzen von Land aus wurden mir gleich freundlicherweise auf einer Karte 5 Plätze in der näheren Umgebung markiert. Direkt vor der Basis(100 m Fußweg) befindet sich an der Spitze der Insel einer der Tauchplätze. Es ist wohl auch das Hausriff der Basis. Oft steht an Land die Alpha-Flagge, die dem regen Schiffsverkehr deutlich macht, das sich Taucher dort im Wasser befinden. Sicherer ist es in jedem Fall bei jedem Tauchgang in diesem Gebiet eine Boje mitzuführen. Der Platz ist schön bewachsen und bot uns gleich beim ersten TG Hummer, Lippfische und Leng. Die Orientierung ist durch die Nähe zum Ufer sehr einfach. An einem der nächsten Tage suchten wir eine TP auf, der auch auf der Website der SALT-Basis markiert ist. Man parkt auf dem kostenpflichtigen Parkplatz vor der Minigolf-Anlage. Fußweg von hier aus ca.150m. Oder man schleppt sein Gerödel hinunter auf die Liegewiese. Man kann dann gut 2 TG in der Bucht machen die sich laut Karte Holländarbogen nennt. Der Einstieg ist über eine Leiter sehr angenehm. Zu sehen ist hier viel Lippfisch und auch wieder eine Menge Hummer. Die kleine Wand links vom Einstieg ist schön bewachsen mit Seescheiden. Eine Lampe sollte nicht fehlen, da sich in den Geröllhaufen am Grund viele Hummer verstecken.
Ein dritter Tauchplatz den wir betauchten, befindet sich ganz in der Nähe des zuletzt genannten. Man parkt dazu nicht auf dem Parkplatz an der Minigolf-Anlage sondern fährt daran vorbei und stellt sich auf den Parkplatz rechts vor der Brücke. Auch dieser ist gebührenpflichtig. Die Brücke führt über einen kleinen Graben, der den Sportboothafen und das freie Wasser verbindet. Dies ist zugleich auch der Zugang zum Tauchplatz. Man klettert also vom Parkplatz zu dem Graben hinunter und kann gute 30 m in diesem, Richtung freies Wasser gehen. Er wird allmählich tiefer und man kann dann ganz gemächlich abtauchen. Wir haben uns rechts gehalten und trafen auf große Geröllfelder mit einer Menge Hummern und Dorschen.

In Lysekill suchten wir die TB „Oxygene“ (Badhusgatan 16; Lysekill; www.oxygene.se) auf. Flaschen füllen auch hier problemlos möglich (12l 70,-SKr). Eine sehr aufgeräumte und nach unserem Eindruck gut organisierte Basis. Während des Füllens – schon kurz vor Ladenschluß- wurden mir freundlicherweise 2 Tauchplätze am Gullmansfjord beschrieben. Mit Skizze der Tauchplätze und Markierung auf der Umgebungskarte. Verständigung auch hier nur in englisch möglich.
Auch für einen längeren Tauchurlaub findet man hier am Skagerrak genügend abwechslungsreiche Tauchplätze. Und nicht zuletzt ist auch die Landschaft über Wasser auf jeden Fall einen Besuch wert (siehe diverse Reiseführer).


Camping Wiggersvik


Hausriff der KonTiki Tauchbasis


TP an der Grabenbrücke


Hummer,Hummer,Hummer.....

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Wieder einmal war ich auf dem Weg von Stockholm n ...

Wieder einmal war ich auf dem Weg von Stockholm nach Kungsham and der
Westkueste Schwedens, um an Bord der M/S Conatus ein Tauchwochende zu erleben.





Die M/S Conatus diente als Öltanker, der an der schwedischen Weskueste
herumfuhr. Mit 8 zwei-Mann und einer vier-Mann Kabine, einer Sauna, jeweils
drei Toiletten und Duschen, Bar (mit kaltem Bier), Aufenthaltsraum sowie
einem Essraum ist das Leben auf der Conatus recht gemuetlich. Bei Regenwetter
ist ein gutes Buch nuetzlich. Kompressor und Luftbank fuer 200/300 bar
Fuellungen stehen zur Verfuegung, No-limit Tauchen ist angesagt. Das Essen
schmeckt gut und ist immer reichhaltig. Zwischen den Tauchgaengen gibt
es natuerlich Kaffee und Tee, und klar, Wasa Knäckebrot. Tauchtiefen
bewegen sich zwischen 15 und max 30m. Wer entsprechend ausgebildet ist
und tiefere Gewaesser vorhanden sind, kann natuerlich auch tiefer tauchen,
Nitrox steht an Bord allerdings nicht zur Verfuegung. Es werden keine Limits
bezueglich der Tauchzeit gesetz, was ich auch begruesse. Eigenverantwortung
!!! Eine Oxy-Box ist immer an Bord, das Schiff ist mit allen Navigations-
und Kommunikationsmitteln ausgestattet. Lampen koennen rund um die Uhr
aufgeladen werden.



Der Weg aus dem Hafen von Kungshamn in Richtung offenes Gewaesser fuehrt
durch engere Passagen und durch die schoene schsedische Westkuestenlandschaft.





Gewoehnlicherweise werden Tauchgebiete an den Väderöarna (Wetterinseln),
den Kosteröarna (Kosterinseln), und im Gullmarsfjord angefahren.





Ich habe leider keine eigene UW-Kamera, aber ich habe hier einige Fotos
gefunden. Der Labrus bimaculatus (Bild 4) ist einer der schoeneren Fische,
die man in nordishcne Gewaessern zu sehen bekommt. Ein ca. 40cm langes
Exemplar habe ich an einem Tauchplatzt namen Trolleskär an der Wetterinseln
gesehen. Seehunde haben wir leider nur vom Boot aus beobachten koennen.
Obwohl nicht ganz so farbenfroh, ist der Symphodus melops (Bild 5) trotzdem
schoen anzuschauen. Wer etwas Glueck hat und weiss, wo man zu schauen hat,
der bekommt Hummer (Bild 6) zu sehen. Wirklich ueber all sieht man Taschenkrebse
(Bild 7). Besonders nachts trifft man des haeufigeren Trollhummer oder
Galathea strigosa, Bild 8. Seenelken (Bild 9), Anemonen (Bild 10) und "Dödmans
hand" (Bild 11) trifft man fast ueberall an.





Bild 4





Bild 5





Bild 6





Bild 7





Bild 8





Bild 9





Bild 10





Bild 11



Die M/S Conatus hat eine Homepage unter http://www.conatus.nu.
Ganz klar, ich bin in der naechsten Saison wieder dabei.

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