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Vruja, Brela

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Anfahrt / Anreise:
Zagreb, Split, Makarska nach Tucepi
Örtlichkeit / Einstieg:
Einstieg bei Brela
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Bootstauchgang
Max. Tiefe:
Schwierigkeit:
Für Fortgeschrittene
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Butterfly Diving
Tauchregulierung:
Nächster Notruf / Kammer:
112
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Der Bericht wurde von Butterfly Diving eingestell ...

Der Bericht wurde von Butterfly Diving eingestellt.

Dies ist ein unterirdischer Fluss der aus den Bergen Süßwasser mitbringt.
Durch das mineralstoffhaltige Wasser sind dort die Steilwände sehr schön bewachsen. Der Bewuchs schimmert in Lila bis blau.
An der Steilwand vorbei tauchen und bis auf 80m (kein Grund). Danach kommt man zu den Schluchten von Vruja. Zwischen diesen wunderschönen bewachsenen Schluchten abtauchen. Die Schluchten sehen aus als wären sie von Wasser geformt worden. Eine von Gruppe von Meeraalen ist hier heimisch. Am Sporttauchgebiet um die Höhle herum ca. 30m Tiefe ist auch ein Herigskönig und ein Katzenhai in einer Höhle zu sehen.
In die Höhle taucht man besser nicht rein, weil man dort von einer Art Wassersog angezogen wird. Sie ist auch nicht tief!


Tauchboot


unterwasser scooter

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Wer wie ich seinen Urlaub an der Makarska Rivijer ...

Wer wie ich seinen Urlaub an der Makarska Rivijera vebringt und eines der Tauchcenter in Makarska (More Sub, siehe mein Bericht vom 31.05.), Baška Voda oder Podgora aufsucht, sollte auch einen Tauchgang zum Tauchplatz ´Vruja´ an der Küste bei Brela buchen.

´Vruja´ ist eine gleichnamige Bucht direkt an der Stelle, an der von der Küstenstrasse die Verbindung in´s Binnenland (Richtung Imotski) abzweigt. Der Einstieg am Tauchplatz ist nur vom Boot aus möglich, da die Küste an dieser Stelle von Land aus unzugänglich ist.

Das, was den Platz interessant macht, ist eine Süßwasserquelle, die ca. 20m unter der Wasseroberfläche aus einer Haupt- und mehreren Nebenhöhlen hervorbricht, wobei der Quellmittelpunkt ca. 50m vom Land entfernt liegt.

Da die Quelle ohne großen Druck hervorquillt, gibt es an der Wasseroberfläche nur wenig Bewegung, so dass man als Nichteingeweihter den Tauchplatz von oben nur schwer erkennt. Unter Wasser schaut es aus, als wenn man Wasser in einem Topf erhitzt - kurz bevor es zu kochen beginnt. Genannt: waber-waber.

Vom Boot aus taucht man im Freiwasser ca. 25m tief ab in Richtung Nord auf die Küste zu, kommt an ein paar riesigen LKW-Reifen (leider ohne dem dazugehörigen LKW) vorbei, bewundert schöne gelbe Korallen und gelangt dann mit einem Linksschwenk auf 20m am aufsteigenden Grund entlang an den Rand der Quelle, kann das Quellwasser direkt durchtauchen (schlechet Sicht wegen waber-waber) und kommt irgendwann auf der anderen Seite aus dem Quellkegel wieder heraus. Direkt im süß-salzigen Mischwasser von Adria und Quelle wachsen ganze Felder von kleinen lilafarbenen Korallen, die laut Tauchguide wegen des Mischwassers nur dort vorkommen.

Durch das ständigen Mischvorgangs tummelt sich vielerlei Unterwassergetier rund um die Quelle und labt sich am Plankton und den Pflanzenteilen.

Alles in Allem eine interessante Sache, die man gesehen und getaucht haben sollte.
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