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Halbinsel Búzios

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Anfahrt / Anreise:
Cabo Frio
Örtlichkeit / Einstieg:
Buzios Ilha Gravata und Ancora
Wasser:
Salzwasser
Erreichbarkeit:
Bootstauchgang
Max. Tiefe:
20 m
Schwierigkeit:
Für Tekkies
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Tauchregulierung:
Schnorcheln
Nächster Notruf / Kammer:
Keiner
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Da ich nur vier Tauchgänge an zwei Tagen (Ein Tag ...

Da ich nur vier Tauchgänge an zwei Tagen (Ein Tag mit Mar Azul, ein Tag mit True Blue)dort unternommen habe, ist dieser Bericht nicht repräsentativ, sondert schildert nur kurz, was ich erlebt habe.
Fakten:
Wassertemperatur: 22 Grad Celsius
Sichtweiten: 5 bis 10 Meter, viele Schwebstoffe im Wasser
Boden: felsig
Bodenbewuchs: wenig, einige schöne Kissensterne
Fische: Pufferfish, Schildkröten (30 cm), kleine Moräne (gelb schwarz), Adlerrochen
Gruppengröße: 2 ... 5 (gemischt mit Lehrgangsteilnehmern)
Tanks: 12 Liter Alu (international)
Dauer: 30 ... 50 Minuten
Tiefe: max. 23 m
2 Tauchgänge pro Ausfahrt
Bemerkungen:
- Oberflächenpause gerade mal 30 Minuten
- Guides:
-hatten zum Teil keine Computer
-hoher Luftverbrauch, mußten schnell zurück
-waren als Erste im Boot
-machten keinen Sicherheitsstopp

Wir waren im September in Búzios. Dort entspricht das dem Ende der Winterzeit. Die Rezeptionsdame der Pousada kündigte uns an, es gäbe nun zwei Arten von Wetter: Entweder sonnig und sehr, sehr windig oder windstill und regnerisch. So war es auch! Für das Tauchen bedeutete das hohe Wellen im Atlantik an Schönwettertagen. Die Wellen waren gut zwei Meter hoch und haben die zu Tauchbooten umgebauten, schwach motorisierten Fischerboote ordentlich durchgeschüttelt. Die Tauchplätze befinden sich an den vorgelagerten Inselchen Ilha Gravatá und Ilha Âncora. Obwohl beide sich in Sichtweite der Halbinsel Búzios befinden, dauerte die Überfahrt um die Ostspitze der Halbinsel herum bei solchen Wellen locker 90 Minuten. Das brauchte schon einen soliden Magen und/oder ein medizinisches Helferlein.

Am Platz angekommen war man auf sich selbst gestellt. Briefing gab es, wenn überhaupt, nur sehr kurz und auf spanisch oder portugisisch. Man sprang halt ins Wasser, wenn man soweit war. Eventuell war der Guide schon im Wasser oder er kam nach. Getaucht wurde in Kleingruppen von zwei bis fünf Tauchern, aller Ausbildungsstufen. Die Sicht war nicht besonders gut. Eine ortsansässige Unterwasserfilmerin berichtete, daß zehn bis zwölf Meter schon sehr gut wären, an diesen Plätzen. Wir hatten teilweise nicht die Hälfte davon.
Selbständigkeit war Trumpf: Die Gruppen zerfielen schnell, wegen Tarierproblemen, Ohrenproblemen und den Sichtverhältnissen. Die Guides waren dann auch weg und suchten Ihre Schüler. Meine Guides hatten keine Tauchcomputer, entsprechend sahen auch deren Tauchgangsprofile aus. Ihr Luftverbrauch war recht hoch, so daß sie schnell wieder zurück sein mußten und dann direkt an die Oberfläche schwammen und auf dem Boot verschwanden.

Persönliches Fazit: Wenn man in Bùzios ist, kann man schon mal einen Tauchgang unternehmen. Aber extra zum Tauchen dorthin zu fliegen lohnt sich meines Erachtens kaum. Nicht an den oben beschriebenen Plätzen.
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Nur gut zwei bequeme Autostunden östlich des Flughafens von Rio befindet sich die Riesen-Überraschung für Taucher aus Deutschland:
das bei uns völlig unbekannte, wunderschöne Tauchgebiet Buzios / Arraial do Cabo, (immerhin Brasiliens Nummer drei!) auf einer idyllischen Halbinsel mit etwas Südsee-Flair. Obwohl Brasiliens Top-Badeort, auch überwasser keine Touristen-Massen. Toll auch für Taucher in Begleitung von (noch) Nicht-Tauchern.
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