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Capo d´Acqua, L´Aquila

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Anfahrt / Anreise:
Mitten am Stiefel ca 120 km im römischen Hinterland. Entweder mit dem Auto anreisen oder mit Air Berlin nach Rom und einen Mietwagen nehmen. Position: N 42°16`54`` / E 13°47`35``
Örtlichkeit / Einstieg:
nur unter Ausicht der Basis www. atlantidesub.com (Ansprechpartner Dante, englisch. Die Basis Befindet sich 40 km vom See entfernt!
Wasser:
Süßwasser
Erreichbarkeit:
Landtauchgang
Max. Tiefe:
15
Schwierigkeit:
Für Anfänger
Tauchgangstyp:
Wrack-TGStrömungs-TGHöhlen-TGBergseetauchgang
Nächste Füllmöglichkeit:
Obige Basis, bei Bedarf nehmen sie Flaschen mit.
Tauchregulierung:
nur mit Genehmigung der obigen Basis mit deren Guide
Nächster Notruf / Kammer:
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Bewertungen(3)

Heuer stand zur Abwechslung mal ein Urlaub in den ...

Heuer stand zur Abwechslung mal ein Urlaub in den Bergen der italienischen Abruzzen auf den Programm. Urlaub ohne tauchen?...no way für mich...also rein ins Internet.
Dank „google“ wurde ich nach kurzer Suche fündig...da soll es doch einen glasklaren See mitten im Gran Sasso – Gebirge geben.
Beim weiteren schmökern fand ich dann auch noch einen Hinweis, dass es einen Bericht darüber geben soll. Voll entflammt habe ich mir dieses Heft (Feb 06, tauchen) nachbestellt und wirklich, ein faszinierender Bericht.
Also rein in die Planung, Kontakt per mail mit der Tauchschule Atlantide (www.atlantidesub.com) aufgenommen und siehe da, prompt kam die Antwort von Dante (dem Betreiber der Tauchbasis)...leider mit der Antwort, dass die Basis im August eigentlich geschlossen sei (aufgrund von „ferragosto“ ) er versuche aber etwas zu organisieren.

Nach 2 Wochen kam dann die positive Meldung...alles klar wir könnten am 8.Aug tauchen kommen.
Anzumerken wäre noch, dass die Kontaktaufnahme in italienisch war, was die Sache unendlich erleichtert da Dante nur unzureichend englisch spricht.

Nun zum tauchen:
Voller Erwartung fuhren wir die 100 km von unserem Urlaubsort in den Bergen Richtung Capestrano, einem wunderschönen alten Dorf oberhalb des Lago di Capo d`Acqua.

Da wir etwas verfrüht am See angekommen waren, beschlossen wir die Zeit zu nutzen und uns die alten Gemäuer von Capestrano zu besuchen.

Pünktlich um 11 Uhr waren wir dann zurück am See und wider erwarten war Dante bereits vor Ort.
Nach einem kurzen aber genauen Briefing (auf italienisch) ging es dann endlich unter null.
Die Tauchgänge werden ausschliesslich mit Guide durchgeführt.
Die 8 grad Wassertemperatur waren für uns eine Wohltat.
Sich bei 35 grad Aussentemperatur in den Trocki zu schmeissen ist nicht gerade das was wir als angenehm empfunden haben.
Die sichtweite beträgt im Hochsommer aufgrund der Algenblüte „nur“ 20 – 30m...im Frühling sind sicherlich 40m zu erwarten.
Unter Wasser findet man in ca 6–8 m tiefe, Ruinen einer mittelalterlichen(??) Mühle, die Gott sei Dank, die letzten schweren Erdbeben nahezu unbeschadet (nur ein Fensterbogen stürzte laut Dante ein) überstanden haben.
Der für mich schönste teil des See`s ist jener mit den Gräsern im glasklaren Wasser, die fast bis an die Oberfläche ragen.

Normalerweise wird pro Tag nur ein Tauchgang durchgeführt, wir konnten Dante jedoch zu einem weiteren überreden.

Fazit: wer Süsswasser liebt muss den Lago di Capo d`Acque betaucht haben.
Er muss den Vergleich mit meinen Lieblingsgewässern Verzasca, grüner See, Traunfluss und Fernsteinsee nicht scheuen und ist allemal eine reise wert.

Fakten
Sichtweite Sommer: 25 – 30m
Wassertemperatur: 8 grad
Tiefe: 8m
Lage. Italien/Abruzzen/Region l`Aquilia
Position: N 42°16`54`` / E 13°47`35``
Kontakt: www.atlantidesub.com, Dante Cetrioli
Preis/Tauchgang: 20 Euro


Kein Bergsee!!!


Atlantide


Capestrano


Basis


Lago

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Irgendwo ein Bild gesehen vom Lago di Capo d`Acqu ...

Irgendwo ein Bild gesehen vom Lago di Capo d`Acqua bei Campestrone in den Abruzzen und schon viel bei mir und meiner Frau die Entscheidung: da wollen wir tauchen!
Mit dem ( Billig- ) Flieger ging es mit zwei weiteren Tauchfreunden von Frankfurt-Hahn nach Pescara. Dort ein Auto gemietet und bei Giovanni die sehr angenehme Ferienwohnung bezogen ( Giovanni hatte ich zufällig ´gegoogelt´ und es war ein Glückgriff. In Deutschland geboren und 30 Jahre dort gelebt, organisierte er nun Bergtouren in den Abruzzen. Er besorgte alles für uns: den Kontakt zur Basis, die Luft und das Blei und gab manch super Tip für ein gemütliches Abendessen ).
Der Lago di Capo d´Acqua liegt in einem Naturschutzgebiet und darf nur am Wochenende betaucht werden. Gemäß Absprache fanden wir uns am dritten Samstag im Mai bei herrlichem Sonenschein am See ein und zu unserer Freude waren wir vier die einzigen Taucher an diesem Tag. Nach einem kurzem Briefing durch unseren Guide Dante ( der kein deutsch und auch nur unzureichend englisch sprach; dafür wir natürlich kein italienisch )ging es in den nicht besonders großen See, der von außen auch keine großen Besonderheiten versprach. Aber welch ein Irrtum! Geniale Sichtweiten im 8 oder 9 Grad kalten Wasser und beeindruckende Gemäuer aus dem Mittelalter. Wir waren so beeindruckt, daß wir uns trotz der 20 € pro Person und Tauchgang zu einem zweiten Tauchgang entschlossen. Da Dante bemerkt hatte, daß er sich auf unsere Tarierkünste verlassen konnte, führte er uns auch an die im Flachgewässer liegenden Reste mittelalterlicher Mühlen und sonstiger Bebauungen heran. Man muß es einfach gesehen haben ! Wahnsinn!! In meinem Halbtrocken nahm ich die ´frischen´ Temperaturen kaum zur Kenntnis, so sehr beeindruckten mich die Sichtweiten und das, wo einmal Menschen gelebt und gearbeitet hatten.
Nach diesen Tauchgängen wärmten wir uns in der schon fast heißen Sonne auf und genossen diesmal kein Deco-Bierchen sondern einen trockenen Montepulciano zusammen mit einem Stück Pecorino ( alter abruzzinischer Käse ), beides erhielt die gleiche Note wie der Tauchgang: 6 Flossen !!!
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Hi,Nach Italien zum Süßwassertauchen??? Das haben ...

Hi,

Nach Italien zum Süßwassertauchen??? Das haben wir uns auch gefragt als wir im Februar in einer UW Zeitschrift einen Bericht lasen.

Von Sichtweiten eines ´Grünen Sees´ (Österreich/Steiermark) wurde da geschrieben. Und als besondere Einlage noch ein paar Ruinen von Mittelalterlichen Gebäuden mitten im See.

Naja, klingt gut und von Rom ist es nur 120 km weit weg. Da haben wir das gleich verbunden da wir uns Rom eh schon mal ansehen wollten.

Also rein ins Auto und die 1100 km (von Wien aus) abgespult. Gelandet sind wir mitten in Ambruzzien im Grand Sasso Gebirge. Ein großer Nationalpark.

Vorab haben wir uns mit Dante von der Tauchbasis www.atlantidesub.com per mail verabredet.
Gab zwar einige Sprachschwierigkeiten, aber es hat alles wunderbar geklappt mit Abholung beim Hotel und dann die 40km von Aquilla aus zum See.

Erster Eindruck ´...die Pfütze soll dieser tolle See sein??´ Yup, war er! Aber beim 2ten Blick offenbarte sich verheißungsvolles

Wirklich glasklar! Und die Ruinen sieht man schon wenn man draußensteht, obwohl sie nicht über sie Oberfläche hinaus ragen!

Tauchen kann man nur geguidet und der See ist umzäunt.

Der Tauchgang war wirklich vom feinsten! Die Verbindung von klarem Wasser und den Ruinen und teilweise des schönen Bewuchses waren eine Klasse für sich!

Daten:
Ort: 40km von Aquila (Hauptstatt von Ambruzzien)
Schwierigkeitsgrad: 0! kein Bergsee
Sichtweiten: 40m
Temperatur: Wasser ca 9 Grad
Tiefe: max 15m Tauchgang bewegt sich so um die 8 m
Basis: www.atlantidesub.com (nicht vor Ort! Flasche und Blei kann man sich mitnehmen lassen)
Tauchen ist nur mit dieser Basis möglich!

Preis: bei kompletter eigener ausrüstung ca 18 EUR p TG

Fazit: super TG (Süßwasser kann soooo schön sein)
Die Anreise zahlt sich imho aber nur in Verbindung mit zb Rom aus da der See in einem TG locker zu besichtigen ist

Fotos folgen....
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