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Tauchen auf Fidschi

Die Fiji Inseln werden oft auch als „Hauptstadt der Weichkorallen“ bezeichnet. Der kleine Inselstaat im Südpazifik besteht aus über 300 Inseln und bietet Tauchern einfach alles: Haie, Mantas, Tunas, Schildkröten und zahlreiche pelagische Arten sorgen für eine einmalige Vielfalt. Dazu gibt’s noch Wracks sowie Höhlen, Bögen und Steilwände. Sie runden die taucherischen Aspekte ab. Wenn jetzt auch noch die politische Lage ein wenig stabilisiert und mit einem Hauch Demokratie garniert werden könnte, wäre es das perfekte Tauchziel.

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Boot

+ Geräumiges Boot, wir waren zu Acht (plus fünf Crew-Mitlieder), aber auch mit zehn Gästen an Board wäre ausreichend Platz vorhanden

+ Freundliche und unaufdringliche Crew (Einige Amerikaner hat es gestört, das die Crew nicht ständig den Kontakt mit den Gästen suchte, aber ich fand das ganz angenehm. Wenn man was über die Insel, Leute, Religion etc wissen wollte, musste man bloss fragen).

+ Tauchbetrieb: Gute Briefings, Nitrox 32, speditiver Ablauf (bis zu fünf Tauchgänge täglich), liberale Auslegung des Buddy-Tauchens

+ Abwechslungsreiches und leckeres Essen

- Kein richtiges Sonnendeck

- Einige Probleme mit den Toiletten (zuwenig Wasserdruck, Überlaufen in der Nacht)

- Dhingi hat keine Leiter (kein Problem für fitte Taucher, aber für ältere Generationen war die Rückkehr in das Beiboot nicht immer einfach und alles andere als elegant)

Tauchplätze

Weltberühmt für die farbenfrohen Weichkorallen: Diese findet man en Masse aber nur im flacheren Bereich der Pinnacles, unterhalb 20m sind die Tauchplätze weder fisch- noch korallentechnisch besonders sehenswert. Aber eine solche Farbenvielfalt wie im Flachbereich (z.B. Tauchplatz Coral heaven und Mushrooms, Nemena Island) habe ich sonst noch nie gesehen. Weisse, gelbe, orange und rote Weichkorallen, dazu einige Federsterne und Gorgonien, bevölkert von hunderten orangen und violetten Anthiasen.

Gesehen haben wir des weiteren: zwei Mantas, zwei Hammerhaie, Dutzende kleinere Riffhaie, eine Schildkröte, Napolens, eine Seeschlange und viele farbenfrohe Rifffische.

Weitere Fotos: http://www.travelholic.ch/image-galleries/oceania/fiji


Farbenfrohe Weichkorallen


Makro Weichkoralle


Island Dancer II

Unsere Fiji-Reise 2017 2015 waren wir zum ersten Mal in Fiji und derart begeistert von diesem Paradies an Weichkorallen, vor allem Bligh Warter, dem Lieblingstauchplatz von Cousteau für Weichkorallen mit dem legendären Tauchplatz E6, unser Highlight 2015, dass wir beschlossen haben, so schnell wie möglich wieder hin zu fahren. Als wir zu Beginn 2016 von einer 3-Wochen Tour Fiji in 2017 erfuhren, haben wir sofort gebucht. Unsere Reise begann am 15. Oktober 2017 mit unserer Ankunft in Nadi, Fiji und startete mit 6 Nächten im Sau Bay Resort, einem kleinen privat geführten Resort nahe den Tauchplätzen von Taveuni. Diese Tauchplätze kannten wir schon von 2015. Allerdings sind sie jetzt sehr voll mit Tauchern gewesen. Anschließend waren wir 7 Nächte auf der Fiji Aggressor, unsere erste Liveaboard-Reise auf einem Aggressorboot überhaupt nach über 30 Liveaboard Reisen, die ein komplettes Desaster war. Den Abschluss bildeten 7 Nächte im Beqa Lagoon Resort. Am 4.11. sind wir von Nadi über Melbourne wieder zurück nach Frankfurt geflogen. Unsere Erfahrungen zu Fiji möchten wir unbedingt und nachvollziehbar allen potentiellen Interessenten für Fiji mitteilen. Unsere Bewertung zu Fiji allgemein: https://taucher.net/tauchplatz-fiji_allgemein-bericht-hlz107240 Wir waren mit der Fiji Aggressor eine Woche Kadavu Atoll – eine einzige Katastrophe, sowohl was das Tauchgebiet betrifft: nur Hartkorallen und fast kein Fisch, dafür Spuren vom Dynamitfischen der Chinesen, als auch das Schiff selber. Wie Ihr sicher wisst, hat die Küstenwache mit Hilfe der australischen Marine 2016 über 50 illegale chinesische Fischerboote gestellt, die v.a. mit Schleppnetzen , aber auch Dynamit gefischt haben. Kadavu ist leer. Die anderen 3 Deutschen an Bord waren fassungslos, nur für Hartkorallen um die halbe Welt geflogen zu sein. Es waren alles erfahrene 1000+ Taucher, die zum ersten mal in Fiji waren. Die Fiji Aggressor ist eine einzige Katastrophe, anbei mein Bericht, den ich so auf englisch als Complaint auch an Michael Wayne geschickt habe, mit Fotos, aber ohne Reaktion von ihm bis jetzt. Wir waren im letzten März FP, dort ist noch alles so gut wie immer. Also falls jemand unbedingt Fiji tauchen will – das Geld kann man besser anlegen. Den Traum von Weichkorallen gibt es nicht mehr. Complaints-Liste Fiji Aggressor: -Unfreundlicher Empfang durch die Crew, als wir das Gepäck gebracht haben. Danach sind wir für 2-3 Stunden ins benachbarte Hotel und wurden von einem Crewmitglied abgeholt, der sich nicht vorstellte und uns auch nicht begrüßte -Kurze Begrüßung und Einweisung durch einen Tauchguide, der weder sich noch irgendein Crewmitglied vorstellte. Auch später stellte sich der Kapitän nicht vor, auch niemanden anderes -es gab kein Sicherheitstraining, kein Verweis auf Rettungsboote, nur von Mala den Hinweis, dass die Rettungswesten im Schrank sind -Ansage, dass die Handtücher nur 1 mal auf der Reise gewechselt werden -Papierkörbe in den Kabinen wurden nicht geleert: haben es dann gefordert, nachdem nichts mehr reinging -fehlendes Laken in beiden Betten, die erst auf mehrmaliges Bitten vom Tauchguide aufgezogen wurden, da Mala, der Junge für „Alles“ keine Lust hatte, nach Richards Aussage -schmuddelige Wände in Bad, Dusche und Kabine -defekte Bettleuchten, die erst auf massives Drängen repariert wurden → wie werden die Kabinen bei dem kurzen Passagierwechsel überhaupt gereinigt bzw. gecheckt??? -defekter Toilettendeckel, der so knapp angebracht war am Spülkasten, dass er nicht hielt, sondern uns auf den Rücken fiel. Er wurde nicht repariert, obwohl wir es wiederholt einforderten und haben ihn dann selber mit Klebeband am Spülkasten befestigt -Crew lief permanent in schmuddeligen Shirts herum: wie oft ziehen sie saubere an? Einmal pro Tour? -Cookies gab es nur auf Nachfrage am 4. Tag!!!! Und dann waren sie auch gleich alle Kleiner Kühlschrank für Bier und Softgetränke, der völlig vereist war. Die Auswahl an Softgetränken war äußerst karg: nur Cola und Sprite, kein Tonic, Schweppes, Ginger Ale, keine Säfte etc -das Angebot an Frischobst war sehr beschränkt: obwohl in Fiji zu der Zeit Hochsaison mit Mangos war, gab es nicht einmal Mangos! -das Trinkwasser für die Kaffeemaschine bzw. den Wasserkocher wurde in alten Ananassaftflaschen bereitgestellt, die immer alle waren und nur auf Nachfrage aufgefüllt wurden -der einzige größere Wasserbehälter befand sich auf dem Tauchdeck und enthielt absolut abgestandenes Wasser, das eklig schmeckte. -wir haben alle nur noch Tee getrunken. Aber die Teebeutel, die schnell alle waren, wurden auch nur auf Nachfrage aufgefüllt -es gab nur ca. 6 oder 8 große Tassen, die, wenn schmutzig, nicht ersetzt wurden – wir mussten um neue bitten bzw. nutzten deshalb unsere Tasse den ganzen Tag lang -insgesamt gab es wenig Sitzgelegenheiten: kein Sonnendeck, nur ein schmuddeliges Sofa in dunkler Ecke im Innenbereich bzw. 3 Korbstühle und ein kleines Sofa auf dem Tauchdeck -die Nachttauchgänge sollten nach dem Dinner sein, was wir kategorisch abgelehnt haben. Das gab Diskussionen, aber wir haben uns durchgesetzt. -insgesamt wurde am Personal gespart: Mala war der Junge für alles: Betten machen, geputzt wurde ja nicht, auch nicht die Papierkörbe gelehrt. Wenn er das Dingi fuhr, wurden keine Betten gemacht. Er servierte das Essen…; das Boot, die Reeling, Fenster etc. wurden auf der ganzen Reise nicht geputzt, nur einmal ein Eimer Meerwasser über das Tauchdeck gekippt -insgesamt war das Boot in einem ziemlich heruntergekommenen Zustand -unser Zimmer und das Bad rochen nach Urin -es gibt nur einen kleinen Kameratisch und keine Luftduschen -unser Gepäck war während der gesamten Reise in unserer Kabine, z.T.lag es von anderen Tauchern im Aufenthaltsraum -Die Sicherheit auf dem Deck ist denkbar schlecht: links vom Sofa zur Treppe ist keine Absperrung nach unten zu den Tauchflaschen, kein Seil, keine Reeling -Der Bereich mit den Tauchflaschen befinden sich auf Meereshöhe, nur abgegrenzt durch ein Seil!! Wiederholt ist es vorgekommen, dass wir noch unten bei den Flaschen waren nach dem Tauchen, um Bleitaschen wieder in die Jackets zu stecken, bei meinem integrierten Computer die Daten abzulesen etc. und der Kapitän ist ohne Vorwarnung bereits losgefahren und ohne, dass das dünne Seil gespannt war -das Essen war das schlechteste, was wir je auf einer Tauchreise serviert bekommen haben, selbst der Fisch war trocken gebraten, es gab kaum Abwechslung -Die Begleitung durch die Tauchguides war ebenfalls kritikwürdig: 3 mal sind wir abgetaucht und der Tauchguide hatte nicht gewartet und war weg. Mir ist das u.a. bei meinem einzigen Nachttauchgang passiert: Ich bin als letzte rein gesprungen. Er wusste, dass ich tauche, da ich ihn noch um eine Lampe gebeten habe. Vor mir waren der Guide und 3 Taucher abgetaucht. Als ich reinsprang, kam ein Taucher zurück wegen Ohrenproblemen. Als ich abgetaucht bin, war keiner da. Ich habe gewartet, meine Lampe gelöscht, um einen Lichtschein zu sehen, aber da war alles dunkel. Dann habe ich beschlossen, im Bereich nahe des Schiffes zu tauchen, als nach ca. 4 min. der Guide mit den beiden anderen Tauchern aus einem Seitenarm kam….. ohne Worte -Seit dem 24.10. nachmittags war mein Mann krank und tauchte nicht mehr. Niemand hat gefragt, was er hatte, wie es ihm geht -am 27.10. forderte ich den Kapitän gegen 13:00 auf, die emergency Hotline von Aqua Med in Deutschland anzurufen, da, es ihm immer schlechter ging. Der Kapitän rief das Office in Suva an und diese Aqua med. eine Ärztin aus Deutschland rief dann auf dem Schiff direkt zurück und sagte, wir sollten sofort nach unserer Rückkehr ins Krankenhaus von Suva. Der Kapitän sollte ein Taxi bestellen, das bereitsteht, wenn wir einlaufen. - der Kapitän sagte, dass wir 16:00/16:30 ankommen werden. Das Boot wurde immer langsamer, so dass 16:45 Kai Knoll zum Kapitän ging und ihn aufforderte, schneller zu fahren. Er tat das dann auch und wir erreichten Suva ca. 17:30 -Der Kapitän hat sich auch hier nicht nach ihm erkundigt, auch später niemand -Niemand sagte uns, dass es mehrere KH in Suva gibt und in welches wir fahren sollen. Erst der Taxifahrer sagte, dass es 2 gibt und er das private Hospital empfiehlt. Es hat uns auch niemand vom Schiff begleitet, was später sogar Stella vom Office verwundert bemerkte, als ich die offenen Expenses bezahlte -der Kapitän hat sich von niemandem der Gäste verabschiedet, war auch am nächsten Morgen nicht da
Hallo, Ich wollte Euch nur informieren, wie es momentan in Fiji aussieht. Wir waren 2015 dort und so begeistert, dass wir jetzt 2017 Oktober / November gleich noch mal 3 Wochen dort waren. Aber: Fiji kann man nicht empfehlen momentan, das Fiji von 2015 gibt es nicht mehr. Vielleicht wisst Ihr das schon, aber ich wollte es noch mal bestätigen. Die tollen Tauchgebiete Bligh Water mit E6 gibt es nicht mehr. Der Zyklon 2016 hat alles zerstört. Wir wurden ehrfürchtig bestaunt, diese Tauchgebiete noch heil zu kennen. Wir waren an Taveuni tauchen, das ist sehr viel voller -viel mehr Taucher- als 2015, da es nicht mehr viele Alternativen gibt. Dann waren wir mit der Fiji Aggressor eine Woche Kadavu Atoll – eine einzige Katastrophe, sowohl was das Tauchgebiet betrifft: nur Hartkorallen und fast kein Fisch, dafür Spuren vom Dynamitfischen der Chinesen, als auch das Schiff selber. Wie Ihr sicher wisst, hat die Küstenwache mit Hilfe der australischen Marine 2016 über 50 illegale chinesische Fischerboote gestellt, die v.a. mit Schleppnetzen , aber auch Dynamit gefischt haben. Kadavu ist leer. Die anderen 3 Deutschen an Bord waren fassungslos, nur für Hartkorallen um die halbe Welt geflogen zu sein. Es waren alles erfahrene 1000+ Taucher, die zum ersten mal in Fiji waren. Die Fiji Aggressor ist eine einzige Katastrophe, anbei mein Bericht, den ich so auf Englisch als Complaint auch an Michael Wayne geschickt habe, mit Fotos, aber ohne Reaktion von ihm bis jetzt. Zum Bericht Fiji Aggressor: https://taucher.net/liveaboard-fiji_aggressor__fiji_island_dancer_ii_-bericht-blz107241 Zum Schluss waren wir noch eine Woche im Beqa Lagoon Resort, das aber auch nicht mehr das Resort ist, v.a. was das Tauchen betrifft, was wir kennen. Die neuen Besitzer quetschen jeden Dollar raus, aber investieren nichts. Alle 3 Tauchboote waren in der einen Woche kaputt, das dritte ist dann für länger ausgefallen. Die Boote sind dreckig, ungepflegt, defekte Bodenplatten, ungeputzte WCs und werden so mit Tauchern vollgestopft, dass nicht mal jeder einen Stellplatz für Flasche und Ausrüstung hatte, sondern diese z.T. auf dem Boden lagen. Das gleiche auch beim Tigerhaifüttern: hinter der Mauer hockt man so eng nebeneinander, dass man sich kaum drehen kann. Das kleine Zubringerboot hat einen gebrochenen Tritt zum Ein- oder Aussteigen, scharfkantig und gefährlich. Einmal war so viel Diesel ausgelaufen, dass wir wie auf Schmierseife gerutscht sind. Es gibt einen neuen Tauchchef, Storm sehr nett und engagiert, der versucht, den Schlendrian wieder aus den Leuten zu bekommen, da über ein Jahr kein Tauchchef dort war. Außerdem werden v.a. total langweilige Tauchplätze in Resortnähe angefahren, offensichtlich um Diesel zu sparen, mit Tauchern vom absolut Beginner bis zu uns, so dass schon deshalb kein guter Tauchplatz angefahren werden kann ( O-Ton eines Guides) Ich habe mich dann bei Storm beschwert, der die guten Plätze selber noch nicht kannte. Wir haben dann einen Tag Ersatz bekommen als Gruppe, bei Golden Arch etc. da sind aber 50 min. Anfahrt. Wer es nicht weiß, sieht diese Plätze nicht. 2015 haben wir ausschließlich dort getaucht, wenn wir nicht bei den Tigern waren, aber da waren auch noch andere Leute da. Jedenfalls von uns geht niemand mehr nach Fiji. Wir waren im letzten März FP, dort ist noch alles so gut wie immer. Also falls jemand unbedingt Fiji tauchen will – das Geld kann man besser anlegen. Den Traum von Weichkorallen gibt es nicht mehr.

Das war nix

Gippergeist
Wir waren im August für 10 Tage hier zu Gast und es bricht mir ein bisschen das Herz aber ich kann für Taucher nur dringend abraten. Die Tauchbasis möchte ich als solche nicht bezeichnen und wir waren mehr als froh unser eigenes Equipment dabei zu haben. Dabei ist die Crew ( außer der Basenbetreiber) eine der tollsten die mir begegnet ist. Die Küche ist der Oberhammer. Die Preise sind extrem, aber hier muß auch jeder Kekskrümel eingeflogen werden und was die dann daraus zaubern ist echt lecker. Die Musik von Jo hat echtes Südseefeeling aufkommen lassen und Cathy hat mich extrem getröstet als ich es nicht mehr aushielt. Thank you Cathy, I never forget how you have comforted me. Aber es ist eine Frechheit sondergleichen, wenn einem so der Urlaub vom Basenbetreiber versaut wird. Fiji ist wahrlich nicht um die Ecke, da kommt man nicht so schnell hin und möchte zu den Toptauchplätzen. Nachdem unser Guide nach 3 Tagen erkrankte und nur noch eine OWD Anwärterin vor Ort war, gab es nur noch kurze Ausfahrten zu immer den selben und sehr einfachen Plätzen. Wir (1200 TG + 600 TG ) haben Verständnis für einiges, die Natur ist kein Zoo, aber nicht dafür. Dann immer die Strömungsausrede ( für 5 Tage ) abzuspulen war vom Basenbetreiber das letzte zumal wir uns die ersten 3 Tage vor schlecht Wetter und lauter Wellen fast das Kreuz auf dem Bötchen brachen und der erste Tauchgang mal locker 30!!! Minuten gegen die Strömung ging, bis ich den dann Abbrach. Apropo, die Jackets waren auf dem Boot nicht wirklich gut zu befestigen und rutschten hin und her und die " Sitzbank" war so zerbrochen, das mein neuer Neopren jetzt ein fettes Loch hat. Für über 70 Eu pro Tauchgang mit eigener Ausrüstung ist das nicht akzeptabel. Ich brauche keinen Luxus und kann mich um meine Ausrüstung selber kümmern, aber hier stimmt nix. Die "Basis" hat einen Tisch auf dem sinnigerweise Blei und Flossen liegen. Der Lungenautomat wir am Boden im Dreck montiert und man darf sich auf sandigem Boden rollend oder wahlweise auf einem Bein hopsend mit Panade in den Anzug quälen. Das ist unüberlegt und lieblos. Eine einfache Palmenmatte würde Wunder wirken. Mein Fotoequipment lag auch immer im Dreck da es keinen Platz dafür gab. Nachttauchen wurde auch wegen Strömung abgesagt für alle Tage. Wir hatten das Rainbowreef vor der Nase und haben es nur einmal gesehen in den 10 Tagen. Wir haben dann die letzten 4 Tage nur noch am Hausriff getaucht da wir diese Tauchgänge eh in unserem Paket hatten und nicht gewillt waren 560 Eu für weiter 8 Tauchgänge zu zahlen für Plätze die der Basenbetreiber mehr als arrogant bestimmte. Das Hausriff wiederum ist durch den Zyklon ziemlich im Eimer und abgesehen von ein paar süßen Garnelen war die trübe Sicht maximal 2 Meter und ich fühlte mich öfter eher an einen norddeutschen See erinnert als an die Südsee. Ich kann mich bis heute nicht beruhigen über diesen mehr als versauten Tauchurlaub. Ich habe das Geld als Taxifahrerin hart verdient und werde nie wieder nach Fiji kommen können. Später hörten wir in Miami von einem Tauchlehrerehepaar das von dort mit wehenden Fahnen wieder verschunden ist. Ich ahne warum. Der Rest der Crew ist absolut liebenswert und mal so mitten im Urwald zu leben ist ein Erlebnis. Die Buren sind sehr einfach aber liebevoll gebaut und in unserer Turtel habe ich mich wohl gefühlt da wir ein eigenes kleines Bad hatten. Das Wetter war durchwachsen und ich habe viel gefroren. Also was warmes einpacken. Im Zelt hätte ich keine 10 Tage ausgehalten.
Wir haben Ende September 2016 2 Tauchtage mit 4 Sharkdives bei den Beqa Adventure Divers durchgeführt. Nachdem die Taucher ohne eigene Ausrüstung mit allem versorgt sind geht es auf das Tauchboot und dieses fährt langsam über den Fluss Richtung Meer. Während dieser Zeit wird ein ausführliches Briefing durchgeführt. Sobald das Meer erreicht ist geht es mit voller Kraft in ca. 10 Minuten zum Tauchplatz. Dort angekommen gehen alle ins Wasser und tauchen gemeinsam auf ca. 30 Meter ab. In dieser Tiefe ist eine kleine Mauer aus Steinbrocken errichtet, hinter der die Taucher knien. Es empfiehlt sich vor allem für Fotografen ein Kilo Blei mehr als sonst mitzunehmen. Vor den Tauchern stehen 2 Guides welche die Haie mit Fischködern anlocken und füttern. Auch hinter den Tauchern sind Guides positioniert, um die Bullhaie die zu nahe kommen mit Alustangen die vorne zu einem Kreis gebogen sind abzudrängen. Es waren je Tauchgang 15 bis 20 Bullenhaie da, die man in unmittelbarer Nähe bei klarem Wasser sehen und fotografieren konnte. Nach diesem beeindruckendem Schauspiel wird nach knapp 20 Minuten auf 15 Meter aufgestiegen und ein Stopp von 15 Minuten eingelegt, bei dem Weißspitzen-, Schwarzspitzen- und Grauhaie angefüttert werden. Danacht taucht man auf 5 Meter an der Riffkante aus und hat nochmals die Möglichkeit jede Menge Haie zu sehen. Bei der Rückfahrt werden die Haie ausführlich erklärt und es wird geschildert was „BAD“ zum Schutz und zur Erforschung der Haie unternimmt. Die Tauchgänge waren sehr gut organisiert und durchgeführt. Es waren auch weit mehr Bullenhaie vor Ort als bei Aqua-Trek, bei denen wir auch tauchten (siehe gesonderter Bericht). Bei den beiden Shark-Dive Anbietern würden wir ganz klar die Bequ Adventure Divers empfehlen.
Wir haben einen Shark-Dive mit Aqua-Trek durchgeführt. Es wurde mit 2 Booten ausgefahren. Auf einem der beiden Boote war eine Gruppe japanischer Taucher, ausgerüstet mit allem was die japanische Fotoindustrie zu bieten hat. Ich selbst fotografiere nur mit der Canon G16. Da wir bereits letztes Jahr mit diesem Veranstalter Shark-Dives durchgeführt haben kannten wir die Gegebenheiten vor Ort und sind deshalb nach dem kurzen Briefing zügig abgetaucht und haben uns einen guten Platz, etwas nach vorne versetzt, gesichert. Nachdem wir uns gerade eingerichtet hatten kam ein Guide und forderte uns unmissverständlich und nachhaltig auf, diesen Platz sofort wieder zu verlassen. Nachdem wir hinter dem 2. Wall in Stellung gegangen waren erschien ein Guide mit 3 Japanern im Schlepptau und positionierte diese an genau der Stelle, die wir zuvor verlassen mussten. Ich habe mich dann nach der Hälfte der Tauchzeit auch nach vorne begeben und mich daneben gequetscht, was mir ein Kopfschütteln des Guides einbrachte, was mich aber weiter nicht störte, meine Frau (filmt mit GoPro) musste zurückbleiben. Beim 2. Tauchgang das gleiche Spiel. Nachdem alle ihre Plätze eingenommen hatten wurden die japanischen Ausrüstungsmultis wieder ganz vorne postiert. Nachdem ich die Aufforderung mich wieder zurückzuziehen geflissentlich übersehen habe, konnte ich dann auch noch eine einigermaßen brauchbare Stelle einnehmen. Nach den beiden Tauchgängen wurde kommentarlos zurück an Land gefahren An Land wurde uns vom Chef von Aqua-Trek, der dies offensichtlich beobachtet hat, erklärt, das diese guten Plätze die Taucher mit hochwertiger Kameraausrüstung bekommen. Es kann nicht angehen, das nicht nachdem wer zuerst am Platz ist oder nach Taucherfahrung entschieden wird, sondern nach dem Stand der Ausrüstung. Berufsfotografen (was diese Japaner sicher nicht waren) oder solche die sich dafür halten sollten ein Boot und Tauchgänge für sich alleine chartern und nicht auf Kosten von Hobbytauchern ihre Tauchgänge ausführen. Das dies auch alles anders gehandhabt werden kann haben wir bei den beiden Shark-Dives bei Beqa Adventure Divers erlebt, siehe gesonderten Bericht.
Boot

+ Geräumiges Boot, wir waren zu Acht (plus fünf Crew-Mitlieder), aber auch mit zehn Gästen an Board wäre ausreichend Platz vorhanden

+ Freundliche und unaufdringliche Crew (Einige Amerikaner hat es gestört, das die Crew nicht ständig den Kontakt mit den Gästen suchte, aber ich fand das ganz angenehm. Wenn man was über die Insel, Leute, Religion etc wissen wollte, musste man bloss fragen).

+ Tauchbetrieb: Gute Briefings, Nitrox 32, speditiver Ablauf (bis zu fünf Tauchgänge täglich), liberale Auslegung des Buddy-Tauchens

+ Abwechslungsreiches und leckeres Essen

- Kein richtiges Sonnendeck

- Einige Probleme mit den Toiletten (zuwenig Wasserdruck, Überlaufen in der Nacht)

- Dhingi hat keine Leiter (kein Problem für fitte Taucher, aber für ältere Generationen war die Rückkehr in das Beiboot nicht immer einfach und alles andere als elegant)

Tauchplätze

Weltberühmt für die farbenfrohen Weichkorallen: Diese findet man en Masse aber nur im flacheren Bereich der Pinnacles, unterhalb 20m sind die Tauchplätze weder fisch- noch korallentechnisch besonders sehenswert. Aber eine solche Farbenvielfalt wie im Flachbereich (z.B. Tauchplatz Coral heaven und Mushrooms, Nemena Island) habe ich sonst noch nie gesehen. Weisse, gelbe, orange und rote Weichkorallen, dazu einige Federsterne und Gorgonien, bevölkert von hunderten orangen und violetten Anthiasen.

Gesehen haben wir des weiteren: zwei Mantas, zwei Hammerhaie, Dutzende kleinere Riffhaie, eine Schildkröte, Napolens, eine Seeschlange und viele farbenfrohe Rifffische.

Weitere Fotos: http://www.travelholic.ch/image-galleries/oceania/fiji


Farbenfrohe Weichkorallen


Makro Weichkoralle


Island Dancer II

Unsere Fiji-Reise 2017 2015 waren wir zum ersten Mal in Fiji und derart begeistert von diesem Paradies an Weichkorallen, vor allem Bligh Warter, dem Lieblingstauchplatz von Cousteau für Weichkorallen mit dem legendären Tauchplatz E6, unser Highlight 2015, dass wir beschlossen haben, so schnell wie möglich wieder hin zu fahren. Als wir zu Beginn 2016 von einer 3-Wochen Tour Fiji in 2017 erfuhren, haben wir sofort gebucht. Unsere Reise begann am 15. Oktober 2017 mit unserer Ankunft in Nadi, Fiji und startete mit 6 Nächten im Sau Bay Resort, einem kleinen privat geführten Resort nahe den Tauchplätzen von Taveuni. Diese Tauchplätze kannten wir schon von 2015. Allerdings sind sie jetzt sehr voll mit Tauchern gewesen. Anschließend waren wir 7 Nächte auf der Fiji Aggressor, unsere erste Liveaboard-Reise auf einem Aggressorboot überhaupt nach über 30 Liveaboard Reisen, die ein komplettes Desaster war. Den Abschluss bildeten 7 Nächte im Beqa Lagoon Resort. Am 4.11. sind wir von Nadi über Melbourne wieder zurück nach Frankfurt geflogen. Unsere Erfahrungen zu Fiji möchten wir unbedingt und nachvollziehbar allen potentiellen Interessenten für Fiji mitteilen. Unsere Bewertung zu Fiji allgemein: https://taucher.net/tauchplatz-fiji_allgemein-bericht-hlz107240 Wir waren mit der Fiji Aggressor eine Woche Kadavu Atoll – eine einzige Katastrophe, sowohl was das Tauchgebiet betrifft: nur Hartkorallen und fast kein Fisch, dafür Spuren vom Dynamitfischen der Chinesen, als auch das Schiff selber. Wie Ihr sicher wisst, hat die Küstenwache mit Hilfe der australischen Marine 2016 über 50 illegale chinesische Fischerboote gestellt, die v.a. mit Schleppnetzen , aber auch Dynamit gefischt haben. Kadavu ist leer. Die anderen 3 Deutschen an Bord waren fassungslos, nur für Hartkorallen um die halbe Welt geflogen zu sein. Es waren alles erfahrene 1000+ Taucher, die zum ersten mal in Fiji waren. Die Fiji Aggressor ist eine einzige Katastrophe, anbei mein Bericht, den ich so auf englisch als Complaint auch an Michael Wayne geschickt habe, mit Fotos, aber ohne Reaktion von ihm bis jetzt. Wir waren im letzten März FP, dort ist noch alles so gut wie immer. Also falls jemand unbedingt Fiji tauchen will – das Geld kann man besser anlegen. Den Traum von Weichkorallen gibt es nicht mehr. Complaints-Liste Fiji Aggressor: -Unfreundlicher Empfang durch die Crew, als wir das Gepäck gebracht haben. Danach sind wir für 2-3 Stunden ins benachbarte Hotel und wurden von einem Crewmitglied abgeholt, der sich nicht vorstellte und uns auch nicht begrüßte -Kurze Begrüßung und Einweisung durch einen Tauchguide, der weder sich noch irgendein Crewmitglied vorstellte. Auch später stellte sich der Kapitän nicht vor, auch niemanden anderes -es gab kein Sicherheitstraining, kein Verweis auf Rettungsboote, nur von Mala den Hinweis, dass die Rettungswesten im Schrank sind -Ansage, dass die Handtücher nur 1 mal auf der Reise gewechselt werden -Papierkörbe in den Kabinen wurden nicht geleert: haben es dann gefordert, nachdem nichts mehr reinging -fehlendes Laken in beiden Betten, die erst auf mehrmaliges Bitten vom Tauchguide aufgezogen wurden, da Mala, der Junge für „Alles“ keine Lust hatte, nach Richards Aussage -schmuddelige Wände in Bad, Dusche und Kabine -defekte Bettleuchten, die erst auf massives Drängen repariert wurden → wie werden die Kabinen bei dem kurzen Passagierwechsel überhaupt gereinigt bzw. gecheckt??? -defekter Toilettendeckel, der so knapp angebracht war am Spülkasten, dass er nicht hielt, sondern uns auf den Rücken fiel. Er wurde nicht repariert, obwohl wir es wiederholt einforderten und haben ihn dann selber mit Klebeband am Spülkasten befestigt -Crew lief permanent in schmuddeligen Shirts herum: wie oft ziehen sie saubere an? Einmal pro Tour? -Cookies gab es nur auf Nachfrage am 4. Tag!!!! Und dann waren sie auch gleich alle Kleiner Kühlschrank für Bier und Softgetränke, der völlig vereist war. Die Auswahl an Softgetränken war äußerst karg: nur Cola und Sprite, kein Tonic, Schweppes, Ginger Ale, keine Säfte etc -das Angebot an Frischobst war sehr beschränkt: obwohl in Fiji zu der Zeit Hochsaison mit Mangos war, gab es nicht einmal Mangos! -das Trinkwasser für die Kaffeemaschine bzw. den Wasserkocher wurde in alten Ananassaftflaschen bereitgestellt, die immer alle waren und nur auf Nachfrage aufgefüllt wurden -der einzige größere Wasserbehälter befand sich auf dem Tauchdeck und enthielt absolut abgestandenes Wasser, das eklig schmeckte. -wir haben alle nur noch Tee getrunken. Aber die Teebeutel, die schnell alle waren, wurden auch nur auf Nachfrage aufgefüllt -es gab nur ca. 6 oder 8 große Tassen, die, wenn schmutzig, nicht ersetzt wurden – wir mussten um neue bitten bzw. nutzten deshalb unsere Tasse den ganzen Tag lang -insgesamt gab es wenig Sitzgelegenheiten: kein Sonnendeck, nur ein schmuddeliges Sofa in dunkler Ecke im Innenbereich bzw. 3 Korbstühle und ein kleines Sofa auf dem Tauchdeck -die Nachttauchgänge sollten nach dem Dinner sein, was wir kategorisch abgelehnt haben. Das gab Diskussionen, aber wir haben uns durchgesetzt. -insgesamt wurde am Personal gespart: Mala war der Junge für alles: Betten machen, geputzt wurde ja nicht, auch nicht die Papierkörbe gelehrt. Wenn er das Dingi fuhr, wurden keine Betten gemacht. Er servierte das Essen…; das Boot, die Reeling, Fenster etc. wurden auf der ganzen Reise nicht geputzt, nur einmal ein Eimer Meerwasser über das Tauchdeck gekippt -insgesamt war das Boot in einem ziemlich heruntergekommenen Zustand -unser Zimmer und das Bad rochen nach Urin -es gibt nur einen kleinen Kameratisch und keine Luftduschen -unser Gepäck war während der gesamten Reise in unserer Kabine, z.T.lag es von anderen Tauchern im Aufenthaltsraum -Die Sicherheit auf dem Deck ist denkbar schlecht: links vom Sofa zur Treppe ist keine Absperrung nach unten zu den Tauchflaschen, kein Seil, keine Reeling -Der Bereich mit den Tauchflaschen befinden sich auf Meereshöhe, nur abgegrenzt durch ein Seil!! Wiederholt ist es vorgekommen, dass wir noch unten bei den Flaschen waren nach dem Tauchen, um Bleitaschen wieder in die Jackets zu stecken, bei meinem integrierten Computer die Daten abzulesen etc. und der Kapitän ist ohne Vorwarnung bereits losgefahren und ohne, dass das dünne Seil gespannt war -das Essen war das schlechteste, was wir je auf einer Tauchreise serviert bekommen haben, selbst der Fisch war trocken gebraten, es gab kaum Abwechslung -Die Begleitung durch die Tauchguides war ebenfalls kritikwürdig: 3 mal sind wir abgetaucht und der Tauchguide hatte nicht gewartet und war weg. Mir ist das u.a. bei meinem einzigen Nachttauchgang passiert: Ich bin als letzte rein gesprungen. Er wusste, dass ich tauche, da ich ihn noch um eine Lampe gebeten habe. Vor mir waren der Guide und 3 Taucher abgetaucht. Als ich reinsprang, kam ein Taucher zurück wegen Ohrenproblemen. Als ich abgetaucht bin, war keiner da. Ich habe gewartet, meine Lampe gelöscht, um einen Lichtschein zu sehen, aber da war alles dunkel. Dann habe ich beschlossen, im Bereich nahe des Schiffes zu tauchen, als nach ca. 4 min. der Guide mit den beiden anderen Tauchern aus einem Seitenarm kam….. ohne Worte -Seit dem 24.10. nachmittags war mein Mann krank und tauchte nicht mehr. Niemand hat gefragt, was er hatte, wie es ihm geht -am 27.10. forderte ich den Kapitän gegen 13:00 auf, die emergency Hotline von Aqua Med in Deutschland anzurufen, da, es ihm immer schlechter ging. Der Kapitän rief das Office in Suva an und diese Aqua med. eine Ärztin aus Deutschland rief dann auf dem Schiff direkt zurück und sagte, wir sollten sofort nach unserer Rückkehr ins Krankenhaus von Suva. Der Kapitän sollte ein Taxi bestellen, das bereitsteht, wenn wir einlaufen. - der Kapitän sagte, dass wir 16:00/16:30 ankommen werden. Das Boot wurde immer langsamer, so dass 16:45 Kai Knoll zum Kapitän ging und ihn aufforderte, schneller zu fahren. Er tat das dann auch und wir erreichten Suva ca. 17:30 -Der Kapitän hat sich auch hier nicht nach ihm erkundigt, auch später niemand -Niemand sagte uns, dass es mehrere KH in Suva gibt und in welches wir fahren sollen. Erst der Taxifahrer sagte, dass es 2 gibt und er das private Hospital empfiehlt. Es hat uns auch niemand vom Schiff begleitet, was später sogar Stella vom Office verwundert bemerkte, als ich die offenen Expenses bezahlte -der Kapitän hat sich von niemandem der Gäste verabschiedet, war auch am nächsten Morgen nicht da
Hallo, Ich wollte Euch nur informieren, wie es momentan in Fiji aussieht. Wir waren 2015 dort und so begeistert, dass wir jetzt 2017 Oktober / November gleich noch mal 3 Wochen dort waren. Aber: Fiji kann man nicht empfehlen momentan, das Fiji von 2015 gibt es nicht mehr. Vielleicht wisst Ihr das schon, aber ich wollte es noch mal bestätigen. Die tollen Tauchgebiete Bligh Water mit E6 gibt es nicht mehr. Der Zyklon 2016 hat alles zerstört. Wir wurden ehrfürchtig bestaunt, diese Tauchgebiete noch heil zu kennen. Wir waren an Taveuni tauchen, das ist sehr viel voller -viel mehr Taucher- als 2015, da es nicht mehr viele Alternativen gibt. Dann waren wir mit der Fiji Aggressor eine Woche Kadavu Atoll – eine einzige Katastrophe, sowohl was das Tauchgebiet betrifft: nur Hartkorallen und fast kein Fisch, dafür Spuren vom Dynamitfischen der Chinesen, als auch das Schiff selber. Wie Ihr sicher wisst, hat die Küstenwache mit Hilfe der australischen Marine 2016 über 50 illegale chinesische Fischerboote gestellt, die v.a. mit Schleppnetzen , aber auch Dynamit gefischt haben. Kadavu ist leer. Die anderen 3 Deutschen an Bord waren fassungslos, nur für Hartkorallen um die halbe Welt geflogen zu sein. Es waren alles erfahrene 1000+ Taucher, die zum ersten mal in Fiji waren. Die Fiji Aggressor ist eine einzige Katastrophe, anbei mein Bericht, den ich so auf Englisch als Complaint auch an Michael Wayne geschickt habe, mit Fotos, aber ohne Reaktion von ihm bis jetzt. Zum Bericht Fiji Aggressor: https://taucher.net/liveaboard-fiji_aggressor__fiji_island_dancer_ii_-bericht-blz107241 Zum Schluss waren wir noch eine Woche im Beqa Lagoon Resort, das aber auch nicht mehr das Resort ist, v.a. was das Tauchen betrifft, was wir kennen. Die neuen Besitzer quetschen jeden Dollar raus, aber investieren nichts. Alle 3 Tauchboote waren in der einen Woche kaputt, das dritte ist dann für länger ausgefallen. Die Boote sind dreckig, ungepflegt, defekte Bodenplatten, ungeputzte WCs und werden so mit Tauchern vollgestopft, dass nicht mal jeder einen Stellplatz für Flasche und Ausrüstung hatte, sondern diese z.T. auf dem Boden lagen. Das gleiche auch beim Tigerhaifüttern: hinter der Mauer hockt man so eng nebeneinander, dass man sich kaum drehen kann. Das kleine Zubringerboot hat einen gebrochenen Tritt zum Ein- oder Aussteigen, scharfkantig und gefährlich. Einmal war so viel Diesel ausgelaufen, dass wir wie auf Schmierseife gerutscht sind. Es gibt einen neuen Tauchchef, Storm sehr nett und engagiert, der versucht, den Schlendrian wieder aus den Leuten zu bekommen, da über ein Jahr kein Tauchchef dort war. Außerdem werden v.a. total langweilige Tauchplätze in Resortnähe angefahren, offensichtlich um Diesel zu sparen, mit Tauchern vom absolut Beginner bis zu uns, so dass schon deshalb kein guter Tauchplatz angefahren werden kann ( O-Ton eines Guides) Ich habe mich dann bei Storm beschwert, der die guten Plätze selber noch nicht kannte. Wir haben dann einen Tag Ersatz bekommen als Gruppe, bei Golden Arch etc. da sind aber 50 min. Anfahrt. Wer es nicht weiß, sieht diese Plätze nicht. 2015 haben wir ausschließlich dort getaucht, wenn wir nicht bei den Tigern waren, aber da waren auch noch andere Leute da. Jedenfalls von uns geht niemand mehr nach Fiji. Wir waren im letzten März FP, dort ist noch alles so gut wie immer. Also falls jemand unbedingt Fiji tauchen will – das Geld kann man besser anlegen. Den Traum von Weichkorallen gibt es nicht mehr.

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