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Tauchen auf Fidschi

Die Fiji Inseln werden oft auch als „Hauptstadt der Weichkorallen“ bezeichnet. Der kleine Inselstaat im Südpazifik besteht aus über 300 Inseln und bietet Tauchern einfach alles: Haie, Mantas, Tunas, Schildkröten und zahlreiche pelagische Arten sorgen für eine einmalige Vielfalt. Dazu gibt’s noch Wracks sowie Höhlen, Bögen und Steilwände. Sie runden die taucherischen Aspekte ab. Wenn jetzt auch noch die politische Lage ein wenig stabilisiert und mit einem Hauch Demokratie garniert werden könnte, wäre es das perfekte Tauchziel.

Die letzen Reiseberichte unser Nutzer - immer einen Blick wert:

Ich war Ende 2013 mit meiner Freundin (überzeugte Nichttaucherin, aber schnorchelt)für 6 Wochen in Fiji und habe auf verschiedenen Inseln getaucht. Wollten eigentlich nur 3 Tage auf Taveuni bleiben und sind dann 2 Wochen (weil wir nicht mehr Zeit hatten) bei Dolphin Bay Divers hängengeblieben.
Ein kleines Tauch retreat, nicht resort auf Vanua Levu, der 2 grössten Insel Fidschi´s, aber es ist Näher an Taveuni als Savusavu und direkt am Rainbow Reef. (Taveuni Tauchbasen sind weiter von allen Tauchplätzen weg).
Roland und Viola haben den Tagesablauf auf Tauchen organisiert, somit funktioniert alles sehr gut. Das retreat ist eine Stunde vor der normalen Fidschi Zeit und das Boot geht morgens um halb neun los für 2 Tauchgänge, was heisst dass sie die ersten Taucher an den Tauchplätzen sind, (2 Boote mit max 6 Tauchern pro Boot und 2 guides, Deutschsprachig oder Englisch). Alle Tauchplätze sind 5 bis 15 Minuten vom retreat weg und wir hatten fast jeden Tag eine Pause im retreat zwischen den Tauchgängen was sehr schön ist, man kann sich bei Kaffee und Keksen ein bißchen ausruhen. Das Boot ist inder Regel zum Mittagessen wieder zurück. Nachmittagstauchgänge auf dem Boot sind nicht regelmässig, aber können am Tag vorher gebucht werden. (Entweder im Büro oder im Tauchshop). Alles sehr unkompliziert und informal. Hatte keine eigene Ausrüstung dabei aber alles hat sehr gut funktioniert.
Die Tauchplätze!!!!!!!!!!! Einfach sprachlos. Fantastisch, Einmalig kommen da zu Wort. Wirklich einfach sprachlos. Die berühmte Weisse Wand, weisse Weichkorallen, viele Strömungstauchgänge, Wände, Haie und wir hatten 8 Mantas!!!!! und das noch nicht mal beim Tauchen sondern beim surface interval.
Das retreat liegt in einer Bucht mit Sandstrand und wir hatten ein Packet mit kostenlosen Strandtauchgängen, war auch sehr schön, viele kleine Sachen, Geisterpfeifenfische, Oktopus und Lilly die Schildkröte.
Nachttauchgänge sind auch Möglich aber nur als Strandtauchgang.
Das Retreat hat 3 Tauchlehrer (2 in Deutsch) und meine Freundin hat kurzfristig beschlossen Ihren OW zu machen und dann auch gleich noch den Advance mit angehängt. Ich hätte nie gedacht, dass sie jeh tauchen würde, aber mit Roland hat alles sehr gut geklappt.
Essen und drinks waren sehr gut, hättend as nicht erwartet wo das retreat gelegen ist, meine Freundin ist vegetarier und bekommt normalerweise immer das gleiche:-(.
Hängematten am Strand, Krabbenrennen, Schwimmen und SUP´s oder wie im Fall meiner Freundin, schlafen.....Sehr zu empfehlen ist der Ausflug nach Kioa und wir waren ein paar Tage im Gästehaus auf Taveuni. Alles sehr entspannend und einfach zum wiederkommen!
Wir waren im vergangenen Sommer zum Tauchen auf Fiji, gebucht haben wir die Reise beim Pacific Travel House in München. Die Beratung und Betreuung vor der Reise und die Organisation des Reiseablaufs kann ich alles in allem nur als perfekt bezeichnen, das war wirklich toll. Unsere nächste Tauchreise in die Südsee werden wir definitiv wieder bei PCH buchen.

Wir hatten von Fiji bisher recht wenig Ahnung und waren daher nicht unerheblich auf Beratung bei der Auswahl der Ziele angewiesen, und das Team vom PCH (vor allem in Gestalt von Jörg, dem Inhaber des Reisebüros) hat uns nicht enttäuscht. Ich hatte wirklich den Eindruck hier stand die möglichst gute Beratung im Vordergrund, nicht das Ziel, dem Kunden ein möglichst teueres Hotel zu verkaufen (mehrfach wurde uns von teureren Quartieren sogar abgeraten!). Unter dem Strich ist eine wirklich tolle Reise dabei herausgekommen, die wir jederzeit wiederholen würden. Auch auf unsere vielen Sonderwünsche (Stopover in Seoul auf dem Rückflug, spezielle Buchungsklassen bei der Korean Air zwecks Meilensammeln) wurde immer prompt und unkompliziert eingegangen.

Auch vor Ort lief alles bestens: PCH arbeitet mit dem lokalen Anbieter ´Rosie Travel´ zusammen, die alles prima organisiert haben. Was darüber hinaus auch sehr nett war, war die Möglichkeit, bei Rosie Travel am Flughafen in Nadi zweimal für je eine Woche einen Koffer unterzustellen - das hat uns einiges an Übergepäck-Gebühr bei der Pacific Sun gespart!

Zum Tauchen auf Fiji generell muss man ja sonst nicht allzuviele Worte verlieren - die von Jörg empfohlenen Tauchreviere (Somosomo Strait, Bligh Waters und Great Astrolabe Reef) waren alle phantastisch! Es war auch schön, unterschiedliche Reviere (Rainbow Reef mit Weichkorallen und die beiden anderen mit Hartkorallen und eher noch mehr Fischen) zu erleben. Ein Bericht von uns zu Dolphin Bay Divers am Rainbow Reef findet sich übrigens in der Basen-Datenbank auf Taucher.net.
Wir waren Anfang September 2012 im Matava Resort auf Kadavu. Die beste Reisezeit für diese Insel ist Ende Januar/Anfang Februar und man sollte tatsächlich zu dieser Zeit reisen. Denn im September hat es fast nur geregnet. Andere Tauchgebiete, weiter nördlich, sind auch während dieser Zeit sonnenverwöhnt, nicht so Kadavu.
Wassertemperatur zu dieser Zeit 23-24°C.

Das Tauchen startet morgens gegen 8:30 Uhr. Zu den Tauchplätzen ist es mit dem neuen Tauchboot nicht weit. Wo das Great Astrolabe Reef betaucht wird, hängt stark vom Wetter ab. Bei Wind und hohen Wellen wird das Innenriff betaucht. Bei gutem Wetter geht´s ans Außenriff und zum Manta Reef.
Die Tauchgänge waren durchweg spektakulär. Die Riffe scheinen unberührt und sehr gesund. Vor allem die Hartkorallen haben uns sehr beeindruckt. Bei jedem Tauchgang haben wir Haie gesehen: Silver-, Whitetip- und Leopardenhaie, außerdem Mantas, große Zackenbarsche und auch viel Kleinzeug.

Die Oberflächenpause war so schlimm, wie ich es noch nie erlebt habe. Da es auf dem Tauchboot keinen Trockenbereich gibt, bleibt man im Tauchanzug. Der starke Wind und Regen kühlen den Taucher ordentlich aus und so hörte man hauptsächlich Zähneklappern bis es wieder ins Wasser ging. Selbst mein Freund, der normalerweise vollkommen ohne Neopren taucht (hier einen 3 mm getragen hat) wollte sich nach diesem Erlebnis ernsthaft einen 7 mm zulegen. Wir konnten unser im voraus gebuchtes Tauchpaket glücklicherweise downgraden und haben so nur 10 von geplanten 18 Tauchgängen gemacht. Danke dafür.

Das Resort ist für jeden traumhaft, der einen Urlaub abseits jeglicher Zivilisation, Hektik und Ruhelosigkeit vorzieht. Hauptsächlich kommen hier Kajak-Fahrer unter, die eine längere Tour um die Inseln machen. Außerdem ist Fiji auch bei Australiern als Urlaubsziel sehr beliebt (unbedingt nach Vegemite fragen und zum Frühstück probieren!)
Handyempfang gibt es nur vor dem Resort - auf Höhe des Hausriffs (auch bei Ebbe nicht trockenen Fußes erreichbar!). Strom gibt es von 8-18 Uhr, danach nur kleine Solarlampen für die Buren (Hütten). Während unserer Zeit gab es kein Internet.
Die Buren sind wunderschön, mit polierten Holzböden, offenen Fenstern und Palmwedel-gedeckten Dächern. Jede Bure hat ein eigenes Bad mit heißer Dusche (unverzichtbar, wenn man zitternd ins Resort zurückkehrt). Auch Handtücher muss man inzwischen nicht mehr selbst mitbringen.
Das Bett mit Moskitonetz war riesig groß und gab uns ein etwas sichereres Gefühl, v.a. nachdem wir eines nachts eine riesige Spinne in unserer Bure hatten.
Matava hat einen eigenen Gemüsegarten für die Versorgung der Gäste, so wurde dann auch eines Morgens die Bananenpflanze vor unserer Bure gekappt und es gab gebratene Bananen zum Frühstück.
Maggie ist die gute Seele des Resorts und als Tipp kann ich nur Maggies Secret Strawberries zu den gebratenen Frühstückseiern empfehlen. Hmmmmm....
Danke für die schönen 14 Tage!

Das war nix

Gippergeist
Wir waren im August für 10 Tage hier zu Gast und es bricht mir ein bisschen das Herz aber ich kann für Taucher nur dringend abraten. Die Tauchbasis möchte ich als solche nicht bezeichnen und wir waren mehr als froh unser eigenes Equipment dabei zu haben. Dabei ist die Crew ( außer der Basenbetreiber) eine der tollsten die mir begegnet ist. Die Küche ist der Oberhammer. Die Preise sind extrem, aber hier muß auch jeder Kekskrümel eingeflogen werden und was die dann daraus zaubern ist echt lecker. Die Musik von Jo hat echtes Südseefeeling aufkommen lassen und Cathy hat mich extrem getröstet als ich es nicht mehr aushielt. Thank you Cathy, I never forget how you have comforted me. Aber es ist eine Frechheit sondergleichen, wenn einem so der Urlaub vom Basenbetreiber versaut wird. Fiji ist wahrlich nicht um die Ecke, da kommt man nicht so schnell hin und möchte zu den Toptauchplätzen. Nachdem unser Guide nach 3 Tagen erkrankte und nur noch eine OWD Anwärterin vor Ort war, gab es nur noch kurze Ausfahrten zu immer den selben und sehr einfachen Plätzen. Wir (1200 TG + 600 TG ) haben Verständnis für einiges, die Natur ist kein Zoo, aber nicht dafür. Dann immer die Strömungsausrede ( für 5 Tage ) abzuspulen war vom Basenbetreiber das letzte zumal wir uns die ersten 3 Tage vor schlecht Wetter und lauter Wellen fast das Kreuz auf dem Bötchen brachen und der erste Tauchgang mal locker 30!!! Minuten gegen die Strömung ging, bis ich den dann Abbrach. Apropo, die Jackets waren auf dem Boot nicht wirklich gut zu befestigen und rutschten hin und her und die " Sitzbank" war so zerbrochen, das mein neuer Neopren jetzt ein fettes Loch hat. Für über 70 Eu pro Tauchgang mit eigener Ausrüstung ist das nicht akzeptabel. Ich brauche keinen Luxus und kann mich um meine Ausrüstung selber kümmern, aber hier stimmt nix. Die "Basis" hat einen Tisch auf dem sinnigerweise Blei und Flossen liegen. Der Lungenautomat wir am Boden im Dreck montiert und man darf sich auf sandigem Boden rollend oder wahlweise auf einem Bein hopsend mit Panade in den Anzug quälen. Das ist unüberlegt und lieblos. Eine einfache Palmenmatte würde Wunder wirken. Mein Fotoequipment lag auch immer im Dreck da es keinen Platz dafür gab. Nachttauchen wurde auch wegen Strömung abgesagt für alle Tage. Wir hatten das Rainbowreef vor der Nase und haben es nur einmal gesehen in den 10 Tagen. Wir haben dann die letzten 4 Tage nur noch am Hausriff getaucht da wir diese Tauchgänge eh in unserem Paket hatten und nicht gewillt waren 560 Eu für weiter 8 Tauchgänge zu zahlen für Plätze die der Basenbetreiber mehr als arrogant bestimmte. Das Hausriff wiederum ist durch den Zyklon ziemlich im Eimer und abgesehen von ein paar süßen Garnelen war die trübe Sicht maximal 2 Meter und ich fühlte mich öfter eher an einen norddeutschen See erinnert als an die Südsee. Ich kann mich bis heute nicht beruhigen über diesen mehr als versauten Tauchurlaub. Ich habe das Geld als Taxifahrerin hart verdient und werde nie wieder nach Fiji kommen können. Später hörten wir in Miami von einem Tauchlehrerehepaar das von dort mit wehenden Fahnen wieder verschunden ist. Ich ahne warum. Der Rest der Crew ist absolut liebenswert und mal so mitten im Urwald zu leben ist ein Erlebnis. Die Buren sind sehr einfach aber liebevoll gebaut und in unserer Turtel habe ich mich wohl gefühlt da wir ein eigenes kleines Bad hatten. Das Wetter war durchwachsen und ich habe viel gefroren. Also was warmes einpacken. Im Zelt hätte ich keine 10 Tage ausgehalten.
Wir haben Ende September 2016 2 Tauchtage mit 4 Sharkdives bei den Beqa Adventure Divers durchgeführt. Nachdem die Taucher ohne eigene Ausrüstung mit allem versorgt sind geht es auf das Tauchboot und dieses fährt langsam über den Fluss Richtung Meer. Während dieser Zeit wird ein ausführliches Briefing durchgeführt. Sobald das Meer erreicht ist geht es mit voller Kraft in ca. 10 Minuten zum Tauchplatz. Dort angekommen gehen alle ins Wasser und tauchen gemeinsam auf ca. 30 Meter ab. In dieser Tiefe ist eine kleine Mauer aus Steinbrocken errichtet, hinter der die Taucher knien. Es empfiehlt sich vor allem für Fotografen ein Kilo Blei mehr als sonst mitzunehmen. Vor den Tauchern stehen 2 Guides welche die Haie mit Fischködern anlocken und füttern. Auch hinter den Tauchern sind Guides positioniert, um die Bullhaie die zu nahe kommen mit Alustangen die vorne zu einem Kreis gebogen sind abzudrängen. Es waren je Tauchgang 15 bis 20 Bullenhaie da, die man in unmittelbarer Nähe bei klarem Wasser sehen und fotografieren konnte. Nach diesem beeindruckendem Schauspiel wird nach knapp 20 Minuten auf 15 Meter aufgestiegen und ein Stopp von 15 Minuten eingelegt, bei dem Weißspitzen-, Schwarzspitzen- und Grauhaie angefüttert werden. Danacht taucht man auf 5 Meter an der Riffkante aus und hat nochmals die Möglichkeit jede Menge Haie zu sehen. Bei der Rückfahrt werden die Haie ausführlich erklärt und es wird geschildert was „BAD“ zum Schutz und zur Erforschung der Haie unternimmt. Die Tauchgänge waren sehr gut organisiert und durchgeführt. Es waren auch weit mehr Bullenhaie vor Ort als bei Aqua-Trek, bei denen wir auch tauchten (siehe gesonderter Bericht). Bei den beiden Shark-Dive Anbietern würden wir ganz klar die Bequ Adventure Divers empfehlen.
Wir haben einen Shark-Dive mit Aqua-Trek durchgeführt. Es wurde mit 2 Booten ausgefahren. Auf einem der beiden Boote war eine Gruppe japanischer Taucher, ausgerüstet mit allem was die japanische Fotoindustrie zu bieten hat. Ich selbst fotografiere nur mit der Canon G16. Da wir bereits letztes Jahr mit diesem Veranstalter Shark-Dives durchgeführt haben kannten wir die Gegebenheiten vor Ort und sind deshalb nach dem kurzen Briefing zügig abgetaucht und haben uns einen guten Platz, etwas nach vorne versetzt, gesichert. Nachdem wir uns gerade eingerichtet hatten kam ein Guide und forderte uns unmissverständlich und nachhaltig auf, diesen Platz sofort wieder zu verlassen. Nachdem wir hinter dem 2. Wall in Stellung gegangen waren erschien ein Guide mit 3 Japanern im Schlepptau und positionierte diese an genau der Stelle, die wir zuvor verlassen mussten. Ich habe mich dann nach der Hälfte der Tauchzeit auch nach vorne begeben und mich daneben gequetscht, was mir ein Kopfschütteln des Guides einbrachte, was mich aber weiter nicht störte, meine Frau (filmt mit GoPro) musste zurückbleiben. Beim 2. Tauchgang das gleiche Spiel. Nachdem alle ihre Plätze eingenommen hatten wurden die japanischen Ausrüstungsmultis wieder ganz vorne postiert. Nachdem ich die Aufforderung mich wieder zurückzuziehen geflissentlich übersehen habe, konnte ich dann auch noch eine einigermaßen brauchbare Stelle einnehmen. Nach den beiden Tauchgängen wurde kommentarlos zurück an Land gefahren An Land wurde uns vom Chef von Aqua-Trek, der dies offensichtlich beobachtet hat, erklärt, das diese guten Plätze die Taucher mit hochwertiger Kameraausrüstung bekommen. Es kann nicht angehen, das nicht nachdem wer zuerst am Platz ist oder nach Taucherfahrung entschieden wird, sondern nach dem Stand der Ausrüstung. Berufsfotografen (was diese Japaner sicher nicht waren) oder solche die sich dafür halten sollten ein Boot und Tauchgänge für sich alleine chartern und nicht auf Kosten von Hobbytauchern ihre Tauchgänge ausführen. Das dies auch alles anders gehandhabt werden kann haben wir bei den beiden Shark-Dives bei Beqa Adventure Divers erlebt, siehe gesonderten Bericht.
Boot

+ Geräumiges Boot, wir waren zu Acht (plus fünf Crew-Mitlieder), aber auch mit zehn Gästen an Board wäre ausreichend Platz vorhanden

+ Freundliche und unaufdringliche Crew (Einige Amerikaner hat es gestört, das die Crew nicht ständig den Kontakt mit den Gästen suchte, aber ich fand das ganz angenehm. Wenn man was über die Insel, Leute, Religion etc wissen wollte, musste man bloss fragen).

+ Tauchbetrieb: Gute Briefings, Nitrox 32, speditiver Ablauf (bis zu fünf Tauchgänge täglich), liberale Auslegung des Buddy-Tauchens

+ Abwechslungsreiches und leckeres Essen

- Kein richtiges Sonnendeck

- Einige Probleme mit den Toiletten (zuwenig Wasserdruck, Überlaufen in der Nacht)

- Dhingi hat keine Leiter (kein Problem für fitte Taucher, aber für ältere Generationen war die Rückkehr in das Beiboot nicht immer einfach und alles andere als elegant)

Tauchplätze

Weltberühmt für die farbenfrohen Weichkorallen: Diese findet man en Masse aber nur im flacheren Bereich der Pinnacles, unterhalb 20m sind die Tauchplätze weder fisch- noch korallentechnisch besonders sehenswert. Aber eine solche Farbenvielfalt wie im Flachbereich (z.B. Tauchplatz Coral heaven und Mushrooms, Nemena Island) habe ich sonst noch nie gesehen. Weisse, gelbe, orange und rote Weichkorallen, dazu einige Federsterne und Gorgonien, bevölkert von hunderten orangen und violetten Anthiasen.

Gesehen haben wir des weiteren: zwei Mantas, zwei Hammerhaie, Dutzende kleinere Riffhaie, eine Schildkröte, Napolens, eine Seeschlange und viele farbenfrohe Rifffische.

Weitere Fotos: http://www.travelholic.ch/image-galleries/oceania/fiji


Farbenfrohe Weichkorallen


Makro Weichkoralle


Island Dancer II

Ich war Ende 2013 mit meiner Freundin (überzeugte Nichttaucherin, aber schnorchelt)für 6 Wochen in Fiji und habe auf verschiedenen Inseln getaucht. Wollten eigentlich nur 3 Tage auf Taveuni bleiben und sind dann 2 Wochen (weil wir nicht mehr Zeit hatten) bei Dolphin Bay Divers hängengeblieben.
Ein kleines Tauch retreat, nicht resort auf Vanua Levu, der 2 grössten Insel Fidschi´s, aber es ist Näher an Taveuni als Savusavu und direkt am Rainbow Reef. (Taveuni Tauchbasen sind weiter von allen Tauchplätzen weg).
Roland und Viola haben den Tagesablauf auf Tauchen organisiert, somit funktioniert alles sehr gut. Das retreat ist eine Stunde vor der normalen Fidschi Zeit und das Boot geht morgens um halb neun los für 2 Tauchgänge, was heisst dass sie die ersten Taucher an den Tauchplätzen sind, (2 Boote mit max 6 Tauchern pro Boot und 2 guides, Deutschsprachig oder Englisch). Alle Tauchplätze sind 5 bis 15 Minuten vom retreat weg und wir hatten fast jeden Tag eine Pause im retreat zwischen den Tauchgängen was sehr schön ist, man kann sich bei Kaffee und Keksen ein bißchen ausruhen. Das Boot ist inder Regel zum Mittagessen wieder zurück. Nachmittagstauchgänge auf dem Boot sind nicht regelmässig, aber können am Tag vorher gebucht werden. (Entweder im Büro oder im Tauchshop). Alles sehr unkompliziert und informal. Hatte keine eigene Ausrüstung dabei aber alles hat sehr gut funktioniert.
Die Tauchplätze!!!!!!!!!!! Einfach sprachlos. Fantastisch, Einmalig kommen da zu Wort. Wirklich einfach sprachlos. Die berühmte Weisse Wand, weisse Weichkorallen, viele Strömungstauchgänge, Wände, Haie und wir hatten 8 Mantas!!!!! und das noch nicht mal beim Tauchen sondern beim surface interval.
Das retreat liegt in einer Bucht mit Sandstrand und wir hatten ein Packet mit kostenlosen Strandtauchgängen, war auch sehr schön, viele kleine Sachen, Geisterpfeifenfische, Oktopus und Lilly die Schildkröte.
Nachttauchgänge sind auch Möglich aber nur als Strandtauchgang.
Das Retreat hat 3 Tauchlehrer (2 in Deutsch) und meine Freundin hat kurzfristig beschlossen Ihren OW zu machen und dann auch gleich noch den Advance mit angehängt. Ich hätte nie gedacht, dass sie jeh tauchen würde, aber mit Roland hat alles sehr gut geklappt.
Essen und drinks waren sehr gut, hättend as nicht erwartet wo das retreat gelegen ist, meine Freundin ist vegetarier und bekommt normalerweise immer das gleiche:-(.
Hängematten am Strand, Krabbenrennen, Schwimmen und SUP´s oder wie im Fall meiner Freundin, schlafen.....Sehr zu empfehlen ist der Ausflug nach Kioa und wir waren ein paar Tage im Gästehaus auf Taveuni. Alles sehr entspannend und einfach zum wiederkommen!
Wir waren im vergangenen Sommer zum Tauchen auf Fiji, gebucht haben wir die Reise beim Pacific Travel House in München. Die Beratung und Betreuung vor der Reise und die Organisation des Reiseablaufs kann ich alles in allem nur als perfekt bezeichnen, das war wirklich toll. Unsere nächste Tauchreise in die Südsee werden wir definitiv wieder bei PCH buchen.

Wir hatten von Fiji bisher recht wenig Ahnung und waren daher nicht unerheblich auf Beratung bei der Auswahl der Ziele angewiesen, und das Team vom PCH (vor allem in Gestalt von Jörg, dem Inhaber des Reisebüros) hat uns nicht enttäuscht. Ich hatte wirklich den Eindruck hier stand die möglichst gute Beratung im Vordergrund, nicht das Ziel, dem Kunden ein möglichst teueres Hotel zu verkaufen (mehrfach wurde uns von teureren Quartieren sogar abgeraten!). Unter dem Strich ist eine wirklich tolle Reise dabei herausgekommen, die wir jederzeit wiederholen würden. Auch auf unsere vielen Sonderwünsche (Stopover in Seoul auf dem Rückflug, spezielle Buchungsklassen bei der Korean Air zwecks Meilensammeln) wurde immer prompt und unkompliziert eingegangen.

Auch vor Ort lief alles bestens: PCH arbeitet mit dem lokalen Anbieter ´Rosie Travel´ zusammen, die alles prima organisiert haben. Was darüber hinaus auch sehr nett war, war die Möglichkeit, bei Rosie Travel am Flughafen in Nadi zweimal für je eine Woche einen Koffer unterzustellen - das hat uns einiges an Übergepäck-Gebühr bei der Pacific Sun gespart!

Zum Tauchen auf Fiji generell muss man ja sonst nicht allzuviele Worte verlieren - die von Jörg empfohlenen Tauchreviere (Somosomo Strait, Bligh Waters und Great Astrolabe Reef) waren alle phantastisch! Es war auch schön, unterschiedliche Reviere (Rainbow Reef mit Weichkorallen und die beiden anderen mit Hartkorallen und eher noch mehr Fischen) zu erleben. Ein Bericht von uns zu Dolphin Bay Divers am Rainbow Reef findet sich übrigens in der Basen-Datenbank auf Taucher.net.
Wir waren Anfang September 2012 im Matava Resort auf Kadavu. Die beste Reisezeit für diese Insel ist Ende Januar/Anfang Februar und man sollte tatsächlich zu dieser Zeit reisen. Denn im September hat es fast nur geregnet. Andere Tauchgebiete, weiter nördlich, sind auch während dieser Zeit sonnenverwöhnt, nicht so Kadavu.
Wassertemperatur zu dieser Zeit 23-24°C.

Das Tauchen startet morgens gegen 8:30 Uhr. Zu den Tauchplätzen ist es mit dem neuen Tauchboot nicht weit. Wo das Great Astrolabe Reef betaucht wird, hängt stark vom Wetter ab. Bei Wind und hohen Wellen wird das Innenriff betaucht. Bei gutem Wetter geht´s ans Außenriff und zum Manta Reef.
Die Tauchgänge waren durchweg spektakulär. Die Riffe scheinen unberührt und sehr gesund. Vor allem die Hartkorallen haben uns sehr beeindruckt. Bei jedem Tauchgang haben wir Haie gesehen: Silver-, Whitetip- und Leopardenhaie, außerdem Mantas, große Zackenbarsche und auch viel Kleinzeug.

Die Oberflächenpause war so schlimm, wie ich es noch nie erlebt habe. Da es auf dem Tauchboot keinen Trockenbereich gibt, bleibt man im Tauchanzug. Der starke Wind und Regen kühlen den Taucher ordentlich aus und so hörte man hauptsächlich Zähneklappern bis es wieder ins Wasser ging. Selbst mein Freund, der normalerweise vollkommen ohne Neopren taucht (hier einen 3 mm getragen hat) wollte sich nach diesem Erlebnis ernsthaft einen 7 mm zulegen. Wir konnten unser im voraus gebuchtes Tauchpaket glücklicherweise downgraden und haben so nur 10 von geplanten 18 Tauchgängen gemacht. Danke dafür.

Das Resort ist für jeden traumhaft, der einen Urlaub abseits jeglicher Zivilisation, Hektik und Ruhelosigkeit vorzieht. Hauptsächlich kommen hier Kajak-Fahrer unter, die eine längere Tour um die Inseln machen. Außerdem ist Fiji auch bei Australiern als Urlaubsziel sehr beliebt (unbedingt nach Vegemite fragen und zum Frühstück probieren!)
Handyempfang gibt es nur vor dem Resort - auf Höhe des Hausriffs (auch bei Ebbe nicht trockenen Fußes erreichbar!). Strom gibt es von 8-18 Uhr, danach nur kleine Solarlampen für die Buren (Hütten). Während unserer Zeit gab es kein Internet.
Die Buren sind wunderschön, mit polierten Holzböden, offenen Fenstern und Palmwedel-gedeckten Dächern. Jede Bure hat ein eigenes Bad mit heißer Dusche (unverzichtbar, wenn man zitternd ins Resort zurückkehrt). Auch Handtücher muss man inzwischen nicht mehr selbst mitbringen.
Das Bett mit Moskitonetz war riesig groß und gab uns ein etwas sichereres Gefühl, v.a. nachdem wir eines nachts eine riesige Spinne in unserer Bure hatten.
Matava hat einen eigenen Gemüsegarten für die Versorgung der Gäste, so wurde dann auch eines Morgens die Bananenpflanze vor unserer Bure gekappt und es gab gebratene Bananen zum Frühstück.
Maggie ist die gute Seele des Resorts und als Tipp kann ich nur Maggies Secret Strawberries zu den gebratenen Frühstückseiern empfehlen. Hmmmmm....
Danke für die schönen 14 Tage!

Das war nix

Gippergeist
Wir waren im August für 10 Tage hier zu Gast und es bricht mir ein bisschen das Herz aber ich kann für Taucher nur dringend abraten. Die Tauchbasis möchte ich als solche nicht bezeichnen und wir waren mehr als froh unser eigenes Equipment dabei zu haben. Dabei ist die Crew ( außer der Basenbetreiber) eine der tollsten die mir begegnet ist. Die Küche ist der Oberhammer. Die Preise sind extrem, aber hier muß auch jeder Kekskrümel eingeflogen werden und was die dann daraus zaubern ist echt lecker. Die Musik von Jo hat echtes Südseefeeling aufkommen lassen und Cathy hat mich extrem getröstet als ich es nicht mehr aushielt. Thank you Cathy, I never forget how you have comforted me. Aber es ist eine Frechheit sondergleichen, wenn einem so der Urlaub vom Basenbetreiber versaut wird. Fiji ist wahrlich nicht um die Ecke, da kommt man nicht so schnell hin und möchte zu den Toptauchplätzen. Nachdem unser Guide nach 3 Tagen erkrankte und nur noch eine OWD Anwärterin vor Ort war, gab es nur noch kurze Ausfahrten zu immer den selben und sehr einfachen Plätzen. Wir (1200 TG + 600 TG ) haben Verständnis für einiges, die Natur ist kein Zoo, aber nicht dafür. Dann immer die Strömungsausrede ( für 5 Tage ) abzuspulen war vom Basenbetreiber das letzte zumal wir uns die ersten 3 Tage vor schlecht Wetter und lauter Wellen fast das Kreuz auf dem Bötchen brachen und der erste Tauchgang mal locker 30!!! Minuten gegen die Strömung ging, bis ich den dann Abbrach. Apropo, die Jackets waren auf dem Boot nicht wirklich gut zu befestigen und rutschten hin und her und die " Sitzbank" war so zerbrochen, das mein neuer Neopren jetzt ein fettes Loch hat. Für über 70 Eu pro Tauchgang mit eigener Ausrüstung ist das nicht akzeptabel. Ich brauche keinen Luxus und kann mich um meine Ausrüstung selber kümmern, aber hier stimmt nix. Die "Basis" hat einen Tisch auf dem sinnigerweise Blei und Flossen liegen. Der Lungenautomat wir am Boden im Dreck montiert und man darf sich auf sandigem Boden rollend oder wahlweise auf einem Bein hopsend mit Panade in den Anzug quälen. Das ist unüberlegt und lieblos. Eine einfache Palmenmatte würde Wunder wirken. Mein Fotoequipment lag auch immer im Dreck da es keinen Platz dafür gab. Nachttauchen wurde auch wegen Strömung abgesagt für alle Tage. Wir hatten das Rainbowreef vor der Nase und haben es nur einmal gesehen in den 10 Tagen. Wir haben dann die letzten 4 Tage nur noch am Hausriff getaucht da wir diese Tauchgänge eh in unserem Paket hatten und nicht gewillt waren 560 Eu für weiter 8 Tauchgänge zu zahlen für Plätze die der Basenbetreiber mehr als arrogant bestimmte. Das Hausriff wiederum ist durch den Zyklon ziemlich im Eimer und abgesehen von ein paar süßen Garnelen war die trübe Sicht maximal 2 Meter und ich fühlte mich öfter eher an einen norddeutschen See erinnert als an die Südsee. Ich kann mich bis heute nicht beruhigen über diesen mehr als versauten Tauchurlaub. Ich habe das Geld als Taxifahrerin hart verdient und werde nie wieder nach Fiji kommen können. Später hörten wir in Miami von einem Tauchlehrerehepaar das von dort mit wehenden Fahnen wieder verschunden ist. Ich ahne warum. Der Rest der Crew ist absolut liebenswert und mal so mitten im Urwald zu leben ist ein Erlebnis. Die Buren sind sehr einfach aber liebevoll gebaut und in unserer Turtel habe ich mich wohl gefühlt da wir ein eigenes kleines Bad hatten. Das Wetter war durchwachsen und ich habe viel gefroren. Also was warmes einpacken. Im Zelt hätte ich keine 10 Tage ausgehalten.

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