Sehr schlechter Umgang mit Problemen
Ich habe lange Zeit darüber nachgedacht, ob ich diese Bewertung schreiben soll, oder nicht. Letzendlich habe ich mich entschieden, es zu tun, da es nachhaltig in mir rumort und uns die Erlebnisse dort den lang ersehnten Tauchurlaub vermiest und stellenweise gänzlich versaut haben.
Aber von Anfang an:
Letztes Jahr haben wir insgesamt drei Wochen Urlaub im Rohanou verbracht. Ich absolvierte während dem Urlaub meinen OWD bei Wonderful Dive. Wir waren sehr zufrieden mit der Tauchbasis, dem Angebot, den Ausflügen und entschlossen uns deshalb den nächsten Urlaub wieder dort zu verbringen. Anfangs war wieder alles in Ordnung, wenn gleich wir schnell bemerkten, dass einiges an Herzlichkeit von Svenja, die dieses Jahr im Büro der Tauchbasis von Akassia saß, fehlte.
Naja, ich hatte meinen OWD, meinen Schatz (RD) und wir wollten tauchen. Haben wir auch gemacht und einige Hausrifftauchgänge und Ausflüge gestartet. Bereits in der ersten Woche fielen uns einige französische Gäste auf, die trotz "Ermahnung" des Guides, die Korallen berührten und somit beschädigten. Sie tauchten mit Handschuhen und reagierten in keiner Weise auf die Anweisungen der Guides, der im Übrigen ansonsten einen sehr guten Job macht. Die Taucher der Gruppe hielten sich während dem Tauchgang am Riff fest, um Fotos zu machen, offenbar hatte keiner seine Tarierung unter Kontrolle. Ein Tauchgang mit diesen respektlosen Menschen war eher ein Survivaltraining, da sich die Rücksichtslosigkeit nicht nur auf die Natur beschränkte, sondern man auch gerne unter Wasser einfach mal "weggecheckt" wurde, ohne eine Geste der Entschuldigung versteht sich.
Ich sprach über diese Problematik mit Mostafa, dem Inhaber der Tauchbasis. Hätte ich mir auch sparen können, denn es änderte sich nichts.
Auf einem Bootsausflug eskalierte die Situation dann endgültig, als ein männlicher französischer Gast eine weibliche Beschäftigte der Tauchbasis zwei Mal kräftig schubste, so dass sie fast zu Boden gestürzt wäre. Er packte sie im Weiteren am Arm und holte mit der Faust aus. Ein körperlicher Angriff stand unmittelbar bevor, sodass wir dazwischen gehen mussten. Der französische Gast, war nicht zu beruhigen, sodass er durch uns auf die Bank vom Boot gesetzt wurde. Er beruhigte sich und wir gingen der Gruppe den restlichen Tag, so gut als möglich, aus dem Weg.
Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass der Captain des Bootes ihn hätte vom Boot ausschließen müssen, wir waren ja noch im Hafen.
Auf jeden Fall hätte man diesen Menschen bei Rückkehr zur Tauchbasis, seitens der Basenleitung, mit der fertigen Rechnung in der Hand und eigentlich auch der Polizei empfangen müssen.
Es passsierte nichts, zumindest nicht mit dem französischen Gast. Wir hingegen rechtfertigten uns dafür, dass wir uns schützend vor eine Frau gestellt haben. Stattdessen schlug man uns vor, dass wir hätten warten sollen, bis die Crew des Bootes, die teilweise im Zodiac mit Equipment und teilweise im Salon war, eingegriffen hätte... Einfach ohne weiteres Kommentar.
Die Franzosen jedenfalls tauchten weiter, wir erledigten unseren Check-Out aus der Tauchbasis fünf Tage früher als geplant und hörten uns aus sämtlichen Richtungen an, dass doch alles nicht so schlimm wäre.
Fazit: In eine solche Tauchbasis werden wir keinen Euro mehr tragen, es gibt ja zum Glück nicht nur Wonderful Dive an der Küste. Wirklich bedauerlich, was man dort alles für ein paar Euro bereit ist, in Kauf zu nehmen. Ich mache mir so meine Gedanken, wo das hinführen soll, wenn man ein derartiges Verhalten duldet. Man sollte doch meinen, dass die intakten Riffe die Bestandsgarantie einer jeden Tauchbasis sind.
Aber darüber kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen...
Aber von Anfang an:
Letztes Jahr haben wir insgesamt drei Wochen Urlaub im Rohanou verbracht. Ich absolvierte während dem Urlaub meinen OWD bei Wonderful Dive. Wir waren sehr zufrieden mit der Tauchbasis, dem Angebot, den Ausflügen und entschlossen uns deshalb den nächsten Urlaub wieder dort zu verbringen. Anfangs war wieder alles in Ordnung, wenn gleich wir schnell bemerkten, dass einiges an Herzlichkeit von Svenja, die dieses Jahr im Büro der Tauchbasis von Akassia saß, fehlte.
Naja, ich hatte meinen OWD, meinen Schatz (RD) und wir wollten tauchen. Haben wir auch gemacht und einige Hausrifftauchgänge und Ausflüge gestartet. Bereits in der ersten Woche fielen uns einige französische Gäste auf, die trotz "Ermahnung" des Guides, die Korallen berührten und somit beschädigten. Sie tauchten mit Handschuhen und reagierten in keiner Weise auf die Anweisungen der Guides, der im Übrigen ansonsten einen sehr guten Job macht. Die Taucher der Gruppe hielten sich während dem Tauchgang am Riff fest, um Fotos zu machen, offenbar hatte keiner seine Tarierung unter Kontrolle. Ein Tauchgang mit diesen respektlosen Menschen war eher ein Survivaltraining, da sich die Rücksichtslosigkeit nicht nur auf die Natur beschränkte, sondern man auch gerne unter Wasser einfach mal "weggecheckt" wurde, ohne eine Geste der Entschuldigung versteht sich.
Ich sprach über diese Problematik mit Mostafa, dem Inhaber der Tauchbasis. Hätte ich mir auch sparen können, denn es änderte sich nichts.
Auf einem Bootsausflug eskalierte die Situation dann endgültig, als ein männlicher französischer Gast eine weibliche Beschäftigte der Tauchbasis zwei Mal kräftig schubste, so dass sie fast zu Boden gestürzt wäre. Er packte sie im Weiteren am Arm und holte mit der Faust aus. Ein körperlicher Angriff stand unmittelbar bevor, sodass wir dazwischen gehen mussten. Der französische Gast, war nicht zu beruhigen, sodass er durch uns auf die Bank vom Boot gesetzt wurde. Er beruhigte sich und wir gingen der Gruppe den restlichen Tag, so gut als möglich, aus dem Weg.
Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass der Captain des Bootes ihn hätte vom Boot ausschließen müssen, wir waren ja noch im Hafen.
Auf jeden Fall hätte man diesen Menschen bei Rückkehr zur Tauchbasis, seitens der Basenleitung, mit der fertigen Rechnung in der Hand und eigentlich auch der Polizei empfangen müssen.
Es passsierte nichts, zumindest nicht mit dem französischen Gast. Wir hingegen rechtfertigten uns dafür, dass wir uns schützend vor eine Frau gestellt haben. Stattdessen schlug man uns vor, dass wir hätten warten sollen, bis die Crew des Bootes, die teilweise im Zodiac mit Equipment und teilweise im Salon war, eingegriffen hätte... Einfach ohne weiteres Kommentar.
Die Franzosen jedenfalls tauchten weiter, wir erledigten unseren Check-Out aus der Tauchbasis fünf Tage früher als geplant und hörten uns aus sämtlichen Richtungen an, dass doch alles nicht so schlimm wäre.
Fazit: In eine solche Tauchbasis werden wir keinen Euro mehr tragen, es gibt ja zum Glück nicht nur Wonderful Dive an der Küste. Wirklich bedauerlich, was man dort alles für ein paar Euro bereit ist, in Kauf zu nehmen. Ich mache mir so meine Gedanken, wo das hinführen soll, wenn man ein derartiges Verhalten duldet. Man sollte doch meinen, dass die intakten Riffe die Bestandsgarantie einer jeden Tauchbasis sind.
Aber darüber kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen...