Hallo,mein Buddy und ich haben uns entschlossen i ...
Hallo,
mein Buddy und ich haben uns entschlossen in Sharm el Sheikh zum Tauchen zu gehen. Da sich der Januar als der für uns günstigste Monat herauskristallisierte hatte, buchten wir direkt über Condor die Flüge und über Tourmondial das Hotel Sonesta Beach Ressort. Dank der Buddy Weeks entschlossen wir uns recht kurzfristig mit Werner Lau zu Tauchen. Da wir alles separat gebucht hatten, mussten wir auch den Transfer selber organisieren. Das Feilschen mit den Taxifahrern gestaltete sich als ziemlich Nervenaufreibend. Die Taxifahrer die neben dem Flughafengebäude warteten, nannten auch noch nach 10 min Verhandlung immer noch Phantasiepreise von 15 Euro pro Nase - was viel zuviel ist. Als ich mir dann ein Taxi von der Straße herausfischte und ich mich mit dem Fahrer auf den Preis von 50 LE einigte. Konnte es losgehen.
Als erstes fuhren wir direkt zur Basis wo wir auch schon erwartet wurden. Mein Buddy bekam seine Leihausrüstung welche in einen einwandfreien Zustand war. Wir durften dann noch unsere Ausrüstung in Stofftaschen packen. Die Taschen wurden dann von der Basis immer auf das richtige Boot gepackt. Man muss also sein Gerödel nicht selber schleppen. Nachdem alles verpackt war kam noch der Papierkram. Das übliche Schrieb mit dem sich die Tauchbasen absichern. Unsere Logbücher und Tauchtauglichkeitszeugnisse wollte wie immer keiner sehen. Nachdem die Formalitäten erledigt waren, wurden wir zu unserem Hotel gefahren.
Am nächsten Tag wurden wir pünktlich abgeholt und zur Basis gefahren. Dort wird man dann von dem Diveguide empfangen mit dem man diesen Tag taucht. Man bekommt sein erstes kleines Briefing wir der Tag verlaufen soll. Nachdem ich dann noch meine zwei Pullen Nitrox analysiert hatte konnte es schon losgehen. Da der Hafen von dem es heute losgehen sollte gerade mal 150m von der Basis entfernt war konnten wir direkt dorthin laufen. Sobald am Boot angekommen muss man sich nur noch vergewissern das sich seine Tasche auch wirklich an Bord befindet.
Der erste Tauchgang war dann auch wie bereits im Briefing angekündigt ein Checkdive. Was ich auch mit einem leichten Grummeln zur Kenntnis nahm. Ich habe nichts dagegen wenn die Basis diese durchführen möchte, aber dann sollen sie sich gefälligst auch vorher das Logbuch und Tauchtauglichkeitszeugnis ansehen. So nun habe ich aber genug gemault. Der Checkdive war dann doch nicht so schlimm da einem dabei wenigstens noch mal die Gelegenheit gegeben wird seine Tarierung (Bleimenge) zu prüfen. Unser Guide Olaf der den Checkdive durchführte war ein alter Hase der genau wusste warum viele diese Checkdives hassen. Deswegen lies er uns am Anfang des Tauchgangs die Maske nur ein wenig fluten. So das man kein Salzwasser in die Augen bekommen muss. Am Ende muss man die Maske allerdings dann doch ganz ausblasen. Alles in allem gesehen war es dann doch noch ein Recht entspannter Tauchtag.
Am nächsten Tag bekamen wir dann Madlen als Divemasterin. Die Briefings von ihr waren super gut und unter wie über Wasser machte sie steht’s einen super Job. Mit ihr tauchten wir in Ras Mohamet, Trian, und Ras Mohamed. Eigentlich wollten wir auch das Wrack Dunraven betauchen nur leider spielte uns immer das Wetter einen Streich. Der Wind und die Wellen waren so stark das wir uns entschieden nicht das Wrack zu betauchen. Vielleicht klappt es ja das nächste Mal.
Am letzten Bootstauchtag bekamen wir Marek als Divemaster. Auch er machte seinen Job sehr gut. Er führte mich am Trian Riff immer an die besten Plätze zum Fotografieren.
Für den letzten Tauchtag haben wir uns von Madlen das Hausriff der Naama Bay zeigen lassen. Und ich muss sagen das wir am Hausriff eigentlich den besten Tauchgang erlebt haben. Wir sahen Adlerrochen, Torpedorochen, Blaupunktrochen, unzählige schlafende Rotfeuerfische, einen riesigen Napoleon und einen noch größeren Zackenbarsch. Dieser Tauchgang war so gut das wir am Nachmittag gleich noch mal dort tauchten.
Zu den Booten selber kann ich folgendes sagen. Die ersten zwei Tage tauchten wir mit dem Boot Dream I und die nächsten zwei Tage mit der Dream III. Die Boote sind zwei normale Tauchbote wie sie man vom Roten Meer kennt. Mit einer Plattform hinten von der man bequem in Wasser Springen kann. Und dann nach dem Tauchgang wieder über Flossenleitern ins Boot klettern kann. Das einzige Manko welches die beiden Boote hatten war das keine Süßwasserduschen vorhanden waren. Aber ansonsten waren die Boote Tipp Top.
Zum Tauchen selbst ist noch folgendes zu sagen. Es gibt das übliche Tiefenlimit von 30 Metern. Jeder Taucher wird basierend auf dem jeweiligen Brevet und dem Eindruck den er unter Wasser hinterlässt über ein Levelsystem bewertet. Ein entsprechend hohes Level vorausgesetzt, ist es möglich hinter der restlichen Gruppe autark seien TG im Buddyteam durchzuführen. Wenn einem die Luft ausgeht taucht nicht die gesamte Gruppe auf sondern man wird Buddyteamweise aussortiert und nach oben geschickt. Ein Tauchzeit Limit gibt es also nicht.
Am Anfang war ich noch total skeptisch dass sich auf der Basis nur Neckermänner (Urlaubstaucher) aufhalten würden.
Zum Glück war das aber nicht so. Die Taucher die mit uns getaucht haben waren alle gut drauf.
Auch die vielen Berichte das einige Taucher morgens vom Hotel nicht abgeholt wurden kann ich nicht bestätigen. Wir wurden immer sehr pünktlich von unserem Hotel abgeholt. Vielleicht haben auch die Berichte Wirkung gezeigt, so dass dieses Problem abgestellt wurde.
Das einzige negative was ich über die Basis sagen kann sind die Preise für den dritten Tauchgang. Der ist mit 30 Euro total überteuert. Auf Nachfrage wie denn dieser Preis kalkuliert wird, konnte mir niemand eine überzeugende Antwort geben. Meines Wissens gibt es auch in ganz Sharm keine Basis die für den 3 TG soviel verlangt. Alle anderen Tauchbasen die ich in Sharm kenne haben dafür 20 Euro verlangt. Dafür und für die fehlende Süsswasserdusche an Bord ziehe ich eine Flosse ab.
Abgesehen von den erwähnten Kleinigkeiten kann man die Tauchbasis uneingeschränkt weiterempfehlen, wir würden wiederkommen!
Viele Grüsse
Sven & Jürgen
Das Tauchboot Dream 3
Madlen beim Unterwassernasenbohren
Neugieriger Trompetenfisch
Ungleiches Pärchen
Adlerrochen aus der ´Mutanten´ Naama Bay
Napoleon aus der ´Mutanten´ Naama Bay
Zackenbarsch aus der ´Mutanten´ Naama Bay
mein Buddy und ich haben uns entschlossen in Sharm el Sheikh zum Tauchen zu gehen. Da sich der Januar als der für uns günstigste Monat herauskristallisierte hatte, buchten wir direkt über Condor die Flüge und über Tourmondial das Hotel Sonesta Beach Ressort. Dank der Buddy Weeks entschlossen wir uns recht kurzfristig mit Werner Lau zu Tauchen. Da wir alles separat gebucht hatten, mussten wir auch den Transfer selber organisieren. Das Feilschen mit den Taxifahrern gestaltete sich als ziemlich Nervenaufreibend. Die Taxifahrer die neben dem Flughafengebäude warteten, nannten auch noch nach 10 min Verhandlung immer noch Phantasiepreise von 15 Euro pro Nase - was viel zuviel ist. Als ich mir dann ein Taxi von der Straße herausfischte und ich mich mit dem Fahrer auf den Preis von 50 LE einigte. Konnte es losgehen.
Als erstes fuhren wir direkt zur Basis wo wir auch schon erwartet wurden. Mein Buddy bekam seine Leihausrüstung welche in einen einwandfreien Zustand war. Wir durften dann noch unsere Ausrüstung in Stofftaschen packen. Die Taschen wurden dann von der Basis immer auf das richtige Boot gepackt. Man muss also sein Gerödel nicht selber schleppen. Nachdem alles verpackt war kam noch der Papierkram. Das übliche Schrieb mit dem sich die Tauchbasen absichern. Unsere Logbücher und Tauchtauglichkeitszeugnisse wollte wie immer keiner sehen. Nachdem die Formalitäten erledigt waren, wurden wir zu unserem Hotel gefahren.
Am nächsten Tag wurden wir pünktlich abgeholt und zur Basis gefahren. Dort wird man dann von dem Diveguide empfangen mit dem man diesen Tag taucht. Man bekommt sein erstes kleines Briefing wir der Tag verlaufen soll. Nachdem ich dann noch meine zwei Pullen Nitrox analysiert hatte konnte es schon losgehen. Da der Hafen von dem es heute losgehen sollte gerade mal 150m von der Basis entfernt war konnten wir direkt dorthin laufen. Sobald am Boot angekommen muss man sich nur noch vergewissern das sich seine Tasche auch wirklich an Bord befindet.
Der erste Tauchgang war dann auch wie bereits im Briefing angekündigt ein Checkdive. Was ich auch mit einem leichten Grummeln zur Kenntnis nahm. Ich habe nichts dagegen wenn die Basis diese durchführen möchte, aber dann sollen sie sich gefälligst auch vorher das Logbuch und Tauchtauglichkeitszeugnis ansehen. So nun habe ich aber genug gemault. Der Checkdive war dann doch nicht so schlimm da einem dabei wenigstens noch mal die Gelegenheit gegeben wird seine Tarierung (Bleimenge) zu prüfen. Unser Guide Olaf der den Checkdive durchführte war ein alter Hase der genau wusste warum viele diese Checkdives hassen. Deswegen lies er uns am Anfang des Tauchgangs die Maske nur ein wenig fluten. So das man kein Salzwasser in die Augen bekommen muss. Am Ende muss man die Maske allerdings dann doch ganz ausblasen. Alles in allem gesehen war es dann doch noch ein Recht entspannter Tauchtag.
Am nächsten Tag bekamen wir dann Madlen als Divemasterin. Die Briefings von ihr waren super gut und unter wie über Wasser machte sie steht’s einen super Job. Mit ihr tauchten wir in Ras Mohamet, Trian, und Ras Mohamed. Eigentlich wollten wir auch das Wrack Dunraven betauchen nur leider spielte uns immer das Wetter einen Streich. Der Wind und die Wellen waren so stark das wir uns entschieden nicht das Wrack zu betauchen. Vielleicht klappt es ja das nächste Mal.
Am letzten Bootstauchtag bekamen wir Marek als Divemaster. Auch er machte seinen Job sehr gut. Er führte mich am Trian Riff immer an die besten Plätze zum Fotografieren.
Für den letzten Tauchtag haben wir uns von Madlen das Hausriff der Naama Bay zeigen lassen. Und ich muss sagen das wir am Hausriff eigentlich den besten Tauchgang erlebt haben. Wir sahen Adlerrochen, Torpedorochen, Blaupunktrochen, unzählige schlafende Rotfeuerfische, einen riesigen Napoleon und einen noch größeren Zackenbarsch. Dieser Tauchgang war so gut das wir am Nachmittag gleich noch mal dort tauchten.
Zu den Booten selber kann ich folgendes sagen. Die ersten zwei Tage tauchten wir mit dem Boot Dream I und die nächsten zwei Tage mit der Dream III. Die Boote sind zwei normale Tauchbote wie sie man vom Roten Meer kennt. Mit einer Plattform hinten von der man bequem in Wasser Springen kann. Und dann nach dem Tauchgang wieder über Flossenleitern ins Boot klettern kann. Das einzige Manko welches die beiden Boote hatten war das keine Süßwasserduschen vorhanden waren. Aber ansonsten waren die Boote Tipp Top.
Zum Tauchen selbst ist noch folgendes zu sagen. Es gibt das übliche Tiefenlimit von 30 Metern. Jeder Taucher wird basierend auf dem jeweiligen Brevet und dem Eindruck den er unter Wasser hinterlässt über ein Levelsystem bewertet. Ein entsprechend hohes Level vorausgesetzt, ist es möglich hinter der restlichen Gruppe autark seien TG im Buddyteam durchzuführen. Wenn einem die Luft ausgeht taucht nicht die gesamte Gruppe auf sondern man wird Buddyteamweise aussortiert und nach oben geschickt. Ein Tauchzeit Limit gibt es also nicht.
Am Anfang war ich noch total skeptisch dass sich auf der Basis nur Neckermänner (Urlaubstaucher) aufhalten würden.
Zum Glück war das aber nicht so. Die Taucher die mit uns getaucht haben waren alle gut drauf. Auch die vielen Berichte das einige Taucher morgens vom Hotel nicht abgeholt wurden kann ich nicht bestätigen. Wir wurden immer sehr pünktlich von unserem Hotel abgeholt. Vielleicht haben auch die Berichte Wirkung gezeigt, so dass dieses Problem abgestellt wurde.
Das einzige negative was ich über die Basis sagen kann sind die Preise für den dritten Tauchgang. Der ist mit 30 Euro total überteuert. Auf Nachfrage wie denn dieser Preis kalkuliert wird, konnte mir niemand eine überzeugende Antwort geben. Meines Wissens gibt es auch in ganz Sharm keine Basis die für den 3 TG soviel verlangt. Alle anderen Tauchbasen die ich in Sharm kenne haben dafür 20 Euro verlangt. Dafür und für die fehlende Süsswasserdusche an Bord ziehe ich eine Flosse ab.
Abgesehen von den erwähnten Kleinigkeiten kann man die Tauchbasis uneingeschränkt weiterempfehlen, wir würden wiederkommen!
Viele Grüsse
Sven & Jürgen
Das Tauchboot Dream 3
Madlen beim Unterwassernasenbohren

Neugieriger Trompetenfisch
Ungleiches Pärchen
Adlerrochen aus der ´Mutanten´ Naama Bay
Napoleon aus der ´Mutanten´ Naama Bay
Zackenbarsch aus der ´Mutanten´ Naama Bay