Wir waren vom 23.09. bis 07.10.2004 auf der Sinai ...
Wir waren vom 23.09. bis 07.10.2004 auf der Sinai Halbinsel im Hotel Hostmark Oriental Resort ca. 30km nördlich der Na´ama Bay.
Ursprünglich wollten wir mit den Sinai-Divers tauchen, hatten aber (im nachhinein betrachtet) dummer Weise nicht im Vorfeld gebucht. Es waren somit leider keine Plätze mehr für uns frei.
Aufgrund der 5% Preisnachlass von Neckermann haben wir uns dann für die Basis von Werner Lau entschieden. Die ´Nebenbasis´ war zwei Hotels weiter im ´Grand Azur´ und mit 15 minütigem Fußmarsch am Strand recht bequem zu erreichen.
Die ´Hauptbasis´ war in der Na´ama Bay, unweit vom Hafen.
Kurz zur Abwicklung:
--------------------
Morgens wird man vom Hotel per Bus abgeholt und zur Hauptbasis gefahren. Im Bus bekommt man das Boot genannt, mit dem man heute fährt. In der Basis stehen Tische mit dem Bootsnamen. Dort meldet man sich beim Guide und nennt diesem ob man an Bord essen und wieviel Tauchgänge man machen will.
Wenn alle da sind gehts zu Fuß zum Boot. Die Ausrüstung befindet sich in einer Tasche mit persönlicher Nummer und wird automatisch mit den Flaschen aufs Boot verladen.
Das Positive:
-------------
- Keine Ausrüstungs-Schlepperei. Alles wird vom Stuff hin- und her transportiert.
- Die Leute in den Basen (Grand Azur und Na´ama Bay) und die Guides waren durchweg nett, freundlich und hilfsbereit.
- Die Crew auf den Booten (besonders auf Dream-3) waren supernett und haben stets mit der Ausrüstung, beim Aussteigen ect. geholfen.
- Das Essen auf den Booten war superlecker (besonders auf Dream-1)
Das Negative:
-------------
Wir haben leider ein paar negative Dinge erlebt, die bei uns einen sauren Nachgeschmack hinterlassen haben.
1.) Die Preise
Tauchen ist nicht billig, das weiß jeder. Aber:
- muß man für einen dritten Tauchgang 30 EUR bezahlen, wenn man eh schon auf dem Boot ist, sowieso für jeden Taucher drei Flaschen mitgenommen werden und die zwei ´regulären´ Tauchgänge je 25 EUR kosten?
- muß jemand, der weder taucht noch schnorchelt 30EUR bezahlen, nur um auf dem Boot mitfahren zu dürfen (Essen und Getränke wohlgemerkt separat zu bezahlen). Ich denke hier insbesondere an Paare, von denen ein Partner nicht taucht.
2.) Gewünschte Tauchziele
Toller Service ist es, daß man seine Wünsche äußern darf, in welcher Gegend man tauchen möchte. z.B. Lokale Tauchplätze, Ras Mohammed Nationalpark , Insel Tiran, Wrack Thistlegorm, Dahab usw.
Dumm nur, daß es die Planer trotz mehrfachem Versprechen und mehrmaligem Aufschub nicht geschafft haben ein einziges mal in 14 Tagen die Insel Tiran mit uns anzufahren. Statt dessen geht´s mehrmals hintereinander an die selben Tauchplätze.
3.) Guides
Die Guides waren über Wasser zwar nett und hilfsbereit, jedoch von den Guides welchen wir unter Wasser hinterherhetzen mussten, haben wir folgenden Eindruck gewonnen: Der Tauchplatz muß möglichst schnell abgetaucht werden. Frei nach dem Motto ´wer als erstes am Ende des Riffs ist hat gewonnen´. Übrigens:Der Guide hat immer! gewonnen. Ob und wer hinter ihnen herschwimmt ist ihnen herzlich egal. Sie hielten es auch nicht für notwendig mal nach ein paar Sachen wie Schnecken, Okopusse, Rochen, Muränen usw.usw. Ausschau zu halten und den anderen zu zeigen, die vielleicht kein so geübtes Auge haben. Wie auch, dann wär man ja auch zu langsam gewesen.
4.) Ausrüstungspflege
Es bestand keinerlei Möglichkeit während unseres Aufenthalts die Ausrüstung mit Süßwasser zu spülen. Die Regler haben wir mit ins Hotel zum Spülen genommen, den Rest mussten wir in der Tasche auf dem Boot oder in der Basis lassen (im Transferbus wäre sowieso kein Platz gewesen).
5.) persönliche Pannen
Zwei Pannen sind uns noch passiert, die das Bild abgerundet haben:
- Abholservice
Der Abholservice war stets recht pünktlich. Bis auf ein mal, als wir komplett vergessen wurden. Nach 45min. warten haben wirs dann aufgegeben. Weiteres warten hätte auch nichts gebracht, da wir trotz Anmeldung nicht auf der Liste standen. Ein Tauchtag futsch und am Strand ohne Schnorchelausrüstung.
- Ausrüstung
Am Abend des letzten Tauchtages wollten wir unsere Ausrüstung von der ´Hauptbasis´ mitnehmen. Dort hieß es, daß uns die Ausrüstung an die ´Nebenbasis´ am nächten Tag gebracht wird. Als wir Tags drauf unsere Ausrüstung dort abholen wollten wurden wir mit großen Augen angeschaut. ´Wir haben hier nichts, normalerweise muß man das von der Hauptbasis mitnehmen´ hieß es. Dumm nur, daß wir das ja wollten, aber nicht durften. Nach einigen Telefonaten der Basismitarbeiterin und einer 1,5 stündigen Wartezeit wurde uns dann die Ausrüstung von der ´Hauptbasis´ rübergekarrt.
Fazit:
Sinai und das Rote Meer sind sehr schön. Das nächste mal jedoch mit ner anderen Basis.
Ursprünglich wollten wir mit den Sinai-Divers tauchen, hatten aber (im nachhinein betrachtet) dummer Weise nicht im Vorfeld gebucht. Es waren somit leider keine Plätze mehr für uns frei.
Aufgrund der 5% Preisnachlass von Neckermann haben wir uns dann für die Basis von Werner Lau entschieden. Die ´Nebenbasis´ war zwei Hotels weiter im ´Grand Azur´ und mit 15 minütigem Fußmarsch am Strand recht bequem zu erreichen.
Die ´Hauptbasis´ war in der Na´ama Bay, unweit vom Hafen.
Kurz zur Abwicklung:
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Morgens wird man vom Hotel per Bus abgeholt und zur Hauptbasis gefahren. Im Bus bekommt man das Boot genannt, mit dem man heute fährt. In der Basis stehen Tische mit dem Bootsnamen. Dort meldet man sich beim Guide und nennt diesem ob man an Bord essen und wieviel Tauchgänge man machen will.
Wenn alle da sind gehts zu Fuß zum Boot. Die Ausrüstung befindet sich in einer Tasche mit persönlicher Nummer und wird automatisch mit den Flaschen aufs Boot verladen.
Das Positive:
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- Keine Ausrüstungs-Schlepperei. Alles wird vom Stuff hin- und her transportiert.
- Die Leute in den Basen (Grand Azur und Na´ama Bay) und die Guides waren durchweg nett, freundlich und hilfsbereit.
- Die Crew auf den Booten (besonders auf Dream-3) waren supernett und haben stets mit der Ausrüstung, beim Aussteigen ect. geholfen.
- Das Essen auf den Booten war superlecker (besonders auf Dream-1)
Das Negative:
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Wir haben leider ein paar negative Dinge erlebt, die bei uns einen sauren Nachgeschmack hinterlassen haben.
1.) Die Preise
Tauchen ist nicht billig, das weiß jeder. Aber:
- muß man für einen dritten Tauchgang 30 EUR bezahlen, wenn man eh schon auf dem Boot ist, sowieso für jeden Taucher drei Flaschen mitgenommen werden und die zwei ´regulären´ Tauchgänge je 25 EUR kosten?
- muß jemand, der weder taucht noch schnorchelt 30EUR bezahlen, nur um auf dem Boot mitfahren zu dürfen (Essen und Getränke wohlgemerkt separat zu bezahlen). Ich denke hier insbesondere an Paare, von denen ein Partner nicht taucht.
2.) Gewünschte Tauchziele
Toller Service ist es, daß man seine Wünsche äußern darf, in welcher Gegend man tauchen möchte. z.B. Lokale Tauchplätze, Ras Mohammed Nationalpark , Insel Tiran, Wrack Thistlegorm, Dahab usw.
Dumm nur, daß es die Planer trotz mehrfachem Versprechen und mehrmaligem Aufschub nicht geschafft haben ein einziges mal in 14 Tagen die Insel Tiran mit uns anzufahren. Statt dessen geht´s mehrmals hintereinander an die selben Tauchplätze.
3.) Guides
Die Guides waren über Wasser zwar nett und hilfsbereit, jedoch von den Guides welchen wir unter Wasser hinterherhetzen mussten, haben wir folgenden Eindruck gewonnen: Der Tauchplatz muß möglichst schnell abgetaucht werden. Frei nach dem Motto ´wer als erstes am Ende des Riffs ist hat gewonnen´. Übrigens:Der Guide hat immer! gewonnen. Ob und wer hinter ihnen herschwimmt ist ihnen herzlich egal. Sie hielten es auch nicht für notwendig mal nach ein paar Sachen wie Schnecken, Okopusse, Rochen, Muränen usw.usw. Ausschau zu halten und den anderen zu zeigen, die vielleicht kein so geübtes Auge haben. Wie auch, dann wär man ja auch zu langsam gewesen.
4.) Ausrüstungspflege
Es bestand keinerlei Möglichkeit während unseres Aufenthalts die Ausrüstung mit Süßwasser zu spülen. Die Regler haben wir mit ins Hotel zum Spülen genommen, den Rest mussten wir in der Tasche auf dem Boot oder in der Basis lassen (im Transferbus wäre sowieso kein Platz gewesen).
5.) persönliche Pannen
Zwei Pannen sind uns noch passiert, die das Bild abgerundet haben:
- Abholservice
Der Abholservice war stets recht pünktlich. Bis auf ein mal, als wir komplett vergessen wurden. Nach 45min. warten haben wirs dann aufgegeben. Weiteres warten hätte auch nichts gebracht, da wir trotz Anmeldung nicht auf der Liste standen. Ein Tauchtag futsch und am Strand ohne Schnorchelausrüstung.
- Ausrüstung
Am Abend des letzten Tauchtages wollten wir unsere Ausrüstung von der ´Hauptbasis´ mitnehmen. Dort hieß es, daß uns die Ausrüstung an die ´Nebenbasis´ am nächten Tag gebracht wird. Als wir Tags drauf unsere Ausrüstung dort abholen wollten wurden wir mit großen Augen angeschaut. ´Wir haben hier nichts, normalerweise muß man das von der Hauptbasis mitnehmen´ hieß es. Dumm nur, daß wir das ja wollten, aber nicht durften. Nach einigen Telefonaten der Basismitarbeiterin und einer 1,5 stündigen Wartezeit wurde uns dann die Ausrüstung von der ´Hauptbasis´ rübergekarrt.
Fazit:
Sinai und das Rote Meer sind sehr schön. Das nächste mal jedoch mit ner anderen Basis.