Taa Toh Lagoon Dive Resort, Koh Tao (Inaktiv)

3 Bewertungen

Bewertungen(3)

Tauchbasenbericht Taa Toh Lagoon auf Koh Tao Thai ...

Tauchbasenbericht Taa Toh Lagoon auf Koh Tao Thailand


Ich berichte hier über meinen fast 4-wöchichen Aufenthalt Erfahrungen bei der o.g. Tauchschule auf der Insel Koh Tao (Thailand).

Anreise:
Von Bangkok aus fliegen täglich etliche Flugzeuge der Bangkok Airways nach Koh Samui. Ich empfehle die 6 Uhr Maschine zu nehmen (2000 Baht ca.43 Euro). Diese erreicht um 7.00 Uhr Koh Samui und man erreicht locker die Fähre nach Koh Tao. Man sollte sich vor Ankunft bei Olaf (Besitzer der Tauchschule) melden um ein Bungalow und ein Taxi für die Fahrt vom Pier zur Tauchschule zu organisieren.

Unterkunft:
Die Tauchschule liegt im Süden in einem natürlich abgrenzten Teil einer wunderschönen Bucht. In diesem abgegrenzten Teil befindet sich nur ein Ressort, ein Restaurant sowie die Tauchschule. Im Ressort kann man zwei Arten von Bungalows buchen, Holzbungalows für 250 Baht und Steinbungalows für 300 Baht. Ich habe mich für ein Steinbungalow entschieden. Dieses besteht aus einem Schlaf/-Wohnraum mit Ventilator und einem großen Doppelbett sowie einem gefliesten Bad mit Dusche und WC. Alle Bungalows haben eine schöne Terrasse mit einem tollen Blick auf die Bucht. Da die Bungalows zum überwiegenden Teil an einem Hang liegen, ist bei großer Hitze ein beschwerlicher Aufstieg notwendig. Nach einer Woche bin ich in einen Bungalow direkt am Strand umgezogen. Die Hütten sind sauber und zweckmäßig eingerichtet. Als großen Vorteil empfinde ich die ruhige Lage.

Restaurant:
Das zum Ressort gehörige Restaurant führt sehr gute Speisen zu ortsüblichen Preisen. Man sitzt entweder an einem Tisch oder liegt auf asiatischen Matten. Angeboten werden in der Hauptsache thailändische Gerichte sowie europäische Standardgerichte. Besonders zu empfehlen sind die leckeren „No-Name Shrimps“ und die zahlreichen Milchshakes. Bier gibt es natürlich auch, wobei zu beachten ist , dass das hochprozentige thailändische Bier besonders bei großer Hitze schnell in den Kopf steigt. Frühstück gibt’s natürlich auch.

Tauchschule:
Die kleine familiäre Tauchschule arbeitet durchwegs mit sehr gut geschulten Personal. Während meines Aufenthaltes waren anwesend:
· Olaf Besitzer und Instruktor aus Deutschland
· Lukas Instruktor aus Südtirol
· eine thailändische Tauchlehrerin (Name vergessen)
· Nils Instruktor aus Schweden
· Toni Divemaster aus Südafrika
· Liz Divemaster aus Südafrika
· Ui Divemaster aus Thailand

Alle sprechen sehr gut Englisch. Überwiegend habe ich während meines Urlaubes FunDives gemacht. Diese finden morgens um 8.30 Uhr und nachmittags statt. Die meisten anderen Tauchschulen auf Koh Tao beginnen bereits um 7.00 Uhr. Dies hat den enormen Vorteil, dass an den meisten Spots alle anderen schon wieder verschwunden sind. Da ich meine eigene Ausrüstung besitze, habe ich nie eine Leihausrüstung benutzt. Was ich aber sehen konnte war in Ordnung. Vor dem Tauchgang werden mit dem Divemaster oder Instruktor die Taschen gepackt. Danach geht es über den Strand in ein Longtailboot. Dieses fährt dann durch die Bucht zu dem zur Tauchschule gehörenden ankernden Tauchboot. Das Tauchboot hat im Heck einen großen Tauchbereich, welcher Platz für ca. 25 Taucher bietet. Getaucht wird mit 12 Liter Aluflachen mit INT-Anschluß. Ein Kompressor ist auch an Board und die leeren Flaschen werden während der Tauchgänge wieder befüllt. Außer mit Olaf bin ich mit jedem der o.g. Angestellten getaucht. Jedes mal erfolgte ein ausführliches Briefing über den Tauchplatz, Tauchprofil, Zeichen, Sicherheitsstop usw.. Die Gruppen waren nie größer als vier Personen mit Divemaster oder Instruktor. Nach dem Tauchen gibt es an Board Wasser, Kaffee, Tee, Kekse und frische Früchte. Danach geht es weiter zum nächsten Tauchplatz. Somit kann man vormittags und nachmittags jeweils zwei mal tauchen. Nachttauchgänge werden auch angeboten. Als sehr angenehm empfinde ich das Buchen der Tauchgänge. Man meldet sich am Tag vorher an, und wird an der Tafel in der Tauchschule vermerkt. Wenn man mal verschläft oder dennoch kurzfristig mit tauchen will ist das auch kein Problem. Alles völlig unkompliziert und locker. Da ich längere Zeit vor Ort war, war es mir wichtig auch ein wenig Abwechslung was die Divespots betrifft zu bekommen. Auch hier ist man mir immer entgegengekommen. Die meisten Tauchgänge bewegen sich zwischen 12 und 25 Metern Tiefe. Die einzige Ausnahme ist Chumphon Pinnacle, wo man tiefer gehen könnte, aber bei 30 Metern ist Schluss. Es gab für mich keinen einzigen langweiligen Tauchgang. Zu sehen gab es immer etwas z.B.:
Blaupunktrochen, Muränen, Triggerfische, Kofferfische, Schildkröten, Sweetlips, Barrakudas, Nacktschnecken, Seeschlangen, Schwarmfische, usw.
Nach den Tauchgängen Vormittags und Nachmittags geht es wieder mit dem Longtail zurück zur Basis. Dort stehen verschiedene Tanks zum reinigen der Ausrüstung zur Verfügung. Neben dem Schuppen für die Leihausrüstung gibt es einen für die Eigene. Der Schuppen wird abends verschlossen. Die Preise für das Tauchen sind sehr günstig. Da ich meine eigene Tauchausrüstung hatte und sehr viele Tauchgänge gemacht habe (der Preis pro Tauchgang wird mit der Anzahl der Tauchgänge günstiger), kostet mich ein Tauchgang 650 Baht ca. 14 Euro. Abschließend habe ich mich noch entschlossen meinen Rescue (PADI) zu machen. Es werden auch Kursen von CMAS angeboten. Lukas, einer der Tauchlehrer hat den Kurs durchgeführt. Neben den obligatorischen Erste Hilfe-Kurs hat er sich sehr viel Zeit genommen und mir die Theorie sehr gut erklärt. Die Praxisprüfungen waren teilweise zwar sehr anstrengend, haben aber dennoch viel Spaß gemacht. Immer wieder musste ich Taucher aus den verschiedensten Notsituationen retten, bis es mir in Fleisch und Blut überging.

Fazit:
Ruhige kleine Bucht, sehr nette Angestellte, professionelle Tauchschule ohne Massenbetrieb, ich komme wieder !