Sea Explorers, Pura Vida Resort, Dauin, Negros

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Dem Lob des letzten Berichtes kann ich mich eigen ...

Dem Lob des letzten Berichtes kann ich mich eigentlich anschließen, insbesondere die See-Explorer-Station waren wirklich gut. Beim Resort gab es eine Einschränkung.

Wir waren vom 11.02. - 26.02.2007 dort, die besseren Bungalows direkt am Strand lagen natürlich traumhaft und waren mit aircon, fan + SAT-TV gut ausgestattet, geräumig und sauber. Leider wurde die Lage am Rande des Resorts durch einen Einbrecher genutzt, der uns um Video-, Foto und mp3-Equipment brachte, schlimmer noch war der Verlust des Dive-Logs.

OK, in der Nacht schleicht dort ne Wache mit ner Pump-Gun rum, aber die Verschlüsse der Alu-Fenster nebst Mückengitter bekommt man auch ohne Werkzeug bewuem auf, ein Bewegungsmelder wurde erst auf unseren Wunsch hin installiert (Kabel hing übrigens schon da!). Glaubt man der Polizei, war das der 4. Bruch dort, insoweit hätte ich mir etwas mehr Prophylaxe durch den Clubbetreiber gewünscht. Die übrigen Wertsachen waren natürlich im Resortsafe, die Elektronik des täglichen Gebrauchs schliesst aber keiner weg. Bleibt abzuwarten, ob das tatsächlich von der örtlichen Polente sichergestellte Bettlaken mit Fussabdruck des Täters es ins philippinische Aktenzeichen XY schafft ;-o

Der Unbill wurde jedoch von den Tauchguides und -instructors aber auch durch die netten Mädels an der Theke/im restaurant wieder wettgemacht.
Durch die Nähe der Divespots und die ausreichende Anzahl der Transportmöglichkeiten (Jeepny, Speedboat, 2 Auslegerboote) war eine sehr flexibele Tauchplanung möglich, die guides haben auch kurzfristig gern mitgezogen.

Die Tauchplätze rund um´s Resort waren alle in max. 10 Bootsminuten zu erreichen, jede Menge Makro-Stuff vom Seahorse, Nacktschnecken, Fetzenfischen etc., ab und an mal eine blue-spotted-stingray-Schule, Muränen, Octos alles recht zahlreich und an Taucher gewöhnt. Auch ein verirrter Barakuda im Seegras war zu sehen. Insbesondere das Banca- und Carwreck bieten hier offenbar gute Lebenräume. Da Nachttauchen aus Natursschutzgründen nur am Hausriff zulässig ist, das leider nicht sooo attraktiv ist. Mandarins gibts daher keine, die kommen leider erst später raus. Richtig nett kann man auch um Apo-Island tauchen, allerdings sind dort gerade wegen der schönen Tauchplätze auch andere Gruppen, um man weiss oft nicht, welcher Guide gerade an seine Flasche tickt, um was zu zeigen oder warum man plötzlich einen Japaner in der Gruppe hat, der beim Einstieg noch nicht da war.

Das Team der Tauchbasis macht einen guten Job, nur beim beachvolleyball sollte man die Gäste doch gewinnen lassen ) Spass beiseite, die geben sich alle Mühe, nehmen Schlepperei und Jacketmontage ab und haben immer nen guten Spruch oder nen Tipp fürs abendliche Dumaguete drauf, die briefings waren auch o.k. und das Material in Top-Zustand. Man kann natürlich darüber streiten, ob ein guide für den Gast einen Rochen aufscheuchen soll, oder er so in dessen Integrität einbricht (die des Rochen natürlich). Andererseits würde man sonst oftmals von dem Artenreichtum mitbekommen und wüssete nicht, weswegen man sich so vorsichtig wie möglich durch die Unterwasserwelt bewegen sollte. Die Wahrheit liegt sicher in der Mitte, learning by diving.

Taucher, die von anderen Visaya-Destinationen (Cebu, Bohol) kamen, fanden es in Dauin vergleichsweise besser, das Restaurant ist allerdings nicht uneingeschränkt empfehlbar, das benachbarte El Dorado hat da eine bessere Küche. Das Frühstück und die Snacks tagsüber waren jedoch im Pura-Vida völlig o.k.

Obacht, dass von einem Ösi geführte Atlantis (ca. 1km am Strand entlang) ist preislich eher was für die Söhne des gehobenen Mittelstandes, der gemeine Diver wird sich aber über die Kosten der Verpflegung im Pura-Vida oder in den anderen resorts nicht beschweren können.


Insgesamt ein lohnendes Tauchreiseziel, wegen der etwas stressigen Anreise (3,5 St. Jeep unter abenteurlichen Verkehrsverhältnisseb´n/Fahrweisen) auch noch weitestgehend von Neckermännern verschont (die obligatorischen Katastrophentaucher aus Japan oder Italien usw. gibt es ja überall...) Daher auch eher wenig bis keine Sextouristen (Ausnahmen best.d.Regel) mit gekauften Reisebegleiterinnen.


Sonnenaufgang am Resort-Strand


Tauchen vor Apo-Island


Beach-Bar Pura-Vida


Tauchguide Chito beim Beladen

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