Savedra, Panagsama Moalboal, Cebu

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Diesmal planten meine Freundin Steffi und ich uns ...

Diesmal planten meine Freundin Steffi und ich unseren Tauchurlaub im Februar 2002 auf den Philippinen zu verbringen. Wir informierten uns über das Internet über alle möglichen Tauchbasen und entschieden uns dann für die Tauchbasis SAVEDRA in Moalboal (http://www.savedra.com). Schon bei der Planung des Urlaubs waren die Leute von Savedra spitze. E-Mail-Anfragen wurden prompt und ausführlich (und in Deutsch) beantwortet, mit vielen Tipps zur Reisegestaltung. Wir besorgten und die Flüge über Kirschner Reisen in Köln. Am Flughafen in Cebu wurden wir abgeholt und nach dreistündiger Fahrt erreichten wir endlich spät abends Moalboal. Wir waren umso überraschter, als wir feststellten, dass der Basisleiter Kalle uns persönlich mit Blumen und einem Willkommendrink (der es in sich gehabt hat) willkommen hieß. Was in den nächsten Tagen folgte, war Tauchen vom Feinsten. Schon der Checktauchgang am Hausriff, das nur 30 Meter vor unserem Balkon gelegen hat, war unbeschreiblich. Da tummelten sich tausende Sardinen in einem gigantischen Fischschwarm, oft begleitet von einem Schwarm von Thunfischen und Makrelen. Besonders am Morgen, wenn die Thunfische jagten, spielte sich am Hausriff eine unglaubliche Action ab.

Der Highlight des Tauchens in Moalboal ist Pescador Island. Fast täglich fährt man mit dem Auslegerboot zur Insel hinaus und bekommt dort alles zu sehen, was das Taucherherz begehrt: Farbenfrohe (und intakte!) Korallenriffe, eine großartige Fischvielfalt, Weisspitzenhaie und Barrakudas in Tiefen über 30 Meter, sogar Babyhaie auf dem Riffdach in 3 Metern Tiefe. Ein weiteres Highlight war Sunken Island, der einzige Tauchplatz, der etwas weiter von der Basis entfernt ist (ca. 45 Minuten Fahrtzeit). Das Tauchen in der Basis war bestens organisiert und sehr unkompliziert. Man hatte die Wahl, entweder morgens um 7:30, um 10:00 Uhr oder nachmittags um 14:30 Uhr zu den nahe gelegenen Riffen rauszufahren. Zwischendurch und abends konnte man auch am Hausriff tauchen. Der Service war super, unsere Geräte wurden automatisch auf das Boot gebracht und die Divemaster waren sehr zuvorkommend. Überhaupt war die ganze Stimmung in der Tauchbasis ungeheuer gut. Abgerechnet wurde am Ende des Urlaubes, die Basis bietet da mehrere Tauchpakete an und man sieht einfach nach, bei welchem man am besten wegkommt. Was uns auch sehr gefallen hat, ist, dass man in Moalboal einen sehr engen Kontakt mit den Einheimischen hat. Sie sind überhaupt nicht aufdringlich, aber sehr neugierig und kontaktfreudig. Außerdem haben wir mit dem Jochen von Planet Action Adventure einen unglaublichen Dschungeltrip gemacht, bei dem wir uns in einer Reihe von Wasserfällen im Dschungel abgeseilt haben. Ein unvergessliches Erlebnis. Alles in allem haben wir überhaupt einen unvergesslichen Urlaub in Moalboal verbracht und werden bestimmt nicht das letzte Mal dort gewesen sein.