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Ich hatte im Januar diesen Jahres das zweifelhaft ...

Ich hatte im Januar diesen Jahres das zweifelhafte Vergügen bei Santana zu landen. Gebucht habe ich einen Trip zu den Similam Islands

Abgesehen von der sehr schroffen, süddeutschen Art der Betreiber fallen insbesondere die logistischen und technischen Mängel ins Auge.

Der Liveaboard-Trip begann damit, dass man seine komplettes Gepäck huckepack ins Beiboot tragen muss, da den Betreibern die Steggebühren zu hoch sind.

An Bord angekommen erinnert die ganzen Atmosphäre eher an eine deutsche Jugendherberge als an ein Tauchboot, was auch auch nicht gerade preiswert ist.

Das Klientel ist deutsch, internationales flair darf hier weder in der Küche noch bei der Stimmung an Bord erwartet werden.

Abgesehen, dass wohl noch auf die TÜV-Prüfung der Flaschen (siehe Prüfettiketten) gespart wird ist das Equipment noch befriedigend.

´Dingy kaputt´ kann jeder Thailänder an Bord aussprechen, wann sie es gelernt haben weiss man nicht.

Als weniger geübter Taucher wurde ich dann auch schon mal gefragt, ob ich nicht ggf. mal einen Tauchgang auslassen möchte, damit die anderen einen schöneren Tauchgang machen können. Vor versammelter Mannschaft versteht sich.

Die Stimmung der Crewmitglieder untereinander war schlimmer kaum vorzustellen. Die thailändische Bootscrew fühlte sich vom finnischen Divemaster derart gegängelt, dass der Konflikt in einer körperlichen Auseinandersetzung ausartete und später sogar die Polizei an Bord kam.

Insgesamt wird der Eindruck erweckt, dass mit dem vorhandenen Material schnell noch was Geld gemacht werden soll, bevor man den Laden komplett verhöckert. Warten wirs ab.

Ich habe ein jahr zuvor den gleichen Trip mit white & blue diving etwas preiswerter gebucht und einen fantastischen Tauchurlaub mit netten, jungen Leuten aus den unterschiedichsten Ländern absolviert. Und da werde ich auch diese jahr wieder Tauchen gehen.