Okay - zunächst mal vorab, dem vorhergehenden Ber ...
Okay - zunächst mal vorab, dem vorhergehenden Bericht von Harald kann ich leider nicht in allen Punkten zustimmen. Aber der Reihe nach.
Meine Frau Katja und ich (Frank) sind in der Zeit vom 10.03.2005 bis 19.03.2005 mit Peponi Divers getaucht. Untergebracht waren wir im Bahari Beach Hotel am Nyali Beach. Insgesamt haben wir dort zusammen 31 Tauchgänge absolviert und waren super zufrieden. Und nun kommen wir auch schon zum ersten Punkt, in dem ich mit Harald nicht übereinstimme. Wir haben für diese 31 TG inklusive zwei Specialties für unseren AOWD (Nightdive und Tarierung)rund 400 EUR weniger gezahlt, als im letzten Jahr für 26 TG´s auf den Malediven. Zugegeben, Ägypten ist zwar billiger, aber der Service, der bei Peponi Divers geboten wird sucht nicht nur in Ägypten seines gleichen und es hat noch nicht so den Charme einer Massenabfertigung wie in Ägypten, da man mit max. 9 - 10 Leuten (meistens waren wir zwischen 4 - 7 Tauchern) taucht und die auch noch auf mehrere Teams verteilt werden, so dass man sich beim Tauchen nicht in die Quere kommt. Wenn man die Preise von 300 EUR für eine Woche Non-Limit-Diving dann mal auf den einzelnen TG umrechnet dann liegt man bei ca. 25 - 30 EUR pro TG, je nachdem ob und wie oft man zu den Vuma Caves oder der Wall fährt, was m.E. angemessen ist. Und 4 TG pro Tag bei einer Woche Non-Limit für 300 EUR bekommt man wohl nirgends.
Der zweite Punkt, den ich anders als Harald sehe ist die Sache mit dem Obst. Also ich kann mich bislang nicht daran erinnern, dass es irgendwo sonst neben Wasser auch noch Obst auf den Tauchschiffen gegeben hat, außer eben bei Peponi Divers. Zumindest dort, wo wir bislang getaucht sind, musste man sich die Verpflegung inkl. Wasser selbst mit aufs Boot nehmen. Aber egal...
Ansonsten läuft das ganze wie folgt ab:
Die Ausfahrtzeiten richten sich nach den Gezeiten, die an der Nordküste Kenias sehr stark ausgeprägt sind. Bei Ebbe kann man nicht rausfahren, da der Wasserstand zu niedrig ist. Demnach fährt man mit beginnender Flut raus und muss sehen, dass man zum Ende der Flut wieder zurück ist. Damit man wegen der eingeschränkten Zeit nicht nur an den paar Riffen um die Ecke tauchen kann, war unser Boot mit zwei Yamaha 6-Zylinder Motoren ausgestattet, die ordentlich Dampf machen. Je nach Anzahl der Teilnehmer haben wir dann am Kenia Bay Hotel noch Taucher mit eingesammelt oder sind sofort zum entsprechenden Tauchspot gefahren. Die Fahrten zu den Tauchspots dauern zwischen 15 und 75 Minuten (Vuma Caves). Je nach Wellengang, können die Fahrten manchmal ganz schön holprig sein, was sich bei hohem Wellengang insbesondere während der Oberflächenpausen bei stehendem Boot bei dem ein oder anderen bemerkbar machen kann. Allerdings war während unseres Aufenthaltes die See nur zwei mal so schwer, dass meine Frau leicht grün im Gesicht wurde, was aber sofort wieder besser wird, sobald man wieder unter Wasser ist. Außerdem waren die meisten TG´s vormittags, wo die See im Allgemeinen deutlich ruhiger ist. Wer allerdings Probleme damit hat, bekommt in der Tauchbasis auch notfalls Tabletten gegen Seekrankheit. Der Einstieg ins Wasser erfolgt übrigens rücklings von der Bordkante aus. Beim Ausstieg legt man das Gerödel im Wasser ab und reicht es der Crew ins Boot (bitte den Bleigurt zuerst), dann schwimmt man nach achtern und steigt über eine Leiter ins Boot.
Tauchspots, die uns besonders gut gefallen haben waren die Vuma Caves und Vuma Rock mit vielen Überhängen, Höhlen und Durchgängen. Hier gibt es die beste Möglichkeit Walhaie zu sehen aber auch jede Menge Napoleons, Zackenbarsche etc., sowie der Shark Point, der eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit zur Haisichtung bietet, an die man überraschenderweise sehr nah ranschwimmen kann, Mushroom mit sehr viel Fisch und Korallen und die Wall, die zwar weniger Fisch hat, aber ein sehr schönes Plateau mit vielen Anemonen und Korallen auf einer Tiefe von etwa 7 m, wo die Farben schön zur Geltung kommen. Alles in allem können die Tauchspots mit denen von Ägypten alle male mithalten und kommen in Bezug auf Fischvorkommen und Korallen auch an die Malediven heran, wenn auch die Sichtweiten nicht denen auf den Malediven entsprechen.
Ich habe zwar schon darauf hingewiesen, möchte aber nochmal den Super-Service von Peponi Divers herausstellen. So gut wir hier wurden wir bislang noch nirgendwo anders betreut.
Die Basis im Bahari Beach Hotel ist richtig urig in der Steilklippe eingebettet. Sie verfügt über ausreichend Leihausrüstung. Ist mal ein Anzug nicht in der richtigen Größe vorhanden, gibt es noch welche in der Basis im Kenia Bay Beach Hotel.
Dann gibt es noch den Basisinhaber Chris - ein gutmütiger Brummbär und Schweizer. Chris hat sich an unserem Ankunftstag sehr viel Zeit für uns genommen um uns den Ablauf und die örtlichen Gepflogenheiten zu erklären, was sehr angenehm war. T-Shirts zeitnah zu organisieren gehört zwar nicht zu seinen Stärken, hat aber dann nach ein paar Tagen doch geklappt - wie gesagt, er ist halt ein Schweizer
)))
Wir können Peponi Divers nur empfehlen. Wer noch ein vernünftiges Hotel sucht ist mit dem Bahari Beach sehr gut bedient. Wir haben andere Hotels gesehen, die bei weitem nicht an das Bahari-Beach herankamen. Wer weiter nördlich gebucht hat, kann im Kenia Bay Beach Hotel ebenfalls mit Peponi tauchen. Allerdings empfiehlt sich das Hotel unseres Erachtens aber nicht zum Urlaub machen.
Kleiner Tipp - setzt euch vor eurem Urlaub per Mail mit Chris in Verbindung. Denn wenn ihr nicht im Bahari Beach wohnt oder in der Nähe vom Kenia Bay informiert er euch auch über die Transfermöglichkeiten zur Basis. Email-Adresse:
diving@peponidivers.com
So, ich hoffe, das war ausführlich genug. Noch mal vielen Dank an dieser Stelle an Chris und die tolle Crew und euch ein paar schöne Dives in Kenia.
Gruß
Frank
Meine Frau Katja und ich (Frank) sind in der Zeit vom 10.03.2005 bis 19.03.2005 mit Peponi Divers getaucht. Untergebracht waren wir im Bahari Beach Hotel am Nyali Beach. Insgesamt haben wir dort zusammen 31 Tauchgänge absolviert und waren super zufrieden. Und nun kommen wir auch schon zum ersten Punkt, in dem ich mit Harald nicht übereinstimme. Wir haben für diese 31 TG inklusive zwei Specialties für unseren AOWD (Nightdive und Tarierung)rund 400 EUR weniger gezahlt, als im letzten Jahr für 26 TG´s auf den Malediven. Zugegeben, Ägypten ist zwar billiger, aber der Service, der bei Peponi Divers geboten wird sucht nicht nur in Ägypten seines gleichen und es hat noch nicht so den Charme einer Massenabfertigung wie in Ägypten, da man mit max. 9 - 10 Leuten (meistens waren wir zwischen 4 - 7 Tauchern) taucht und die auch noch auf mehrere Teams verteilt werden, so dass man sich beim Tauchen nicht in die Quere kommt. Wenn man die Preise von 300 EUR für eine Woche Non-Limit-Diving dann mal auf den einzelnen TG umrechnet dann liegt man bei ca. 25 - 30 EUR pro TG, je nachdem ob und wie oft man zu den Vuma Caves oder der Wall fährt, was m.E. angemessen ist. Und 4 TG pro Tag bei einer Woche Non-Limit für 300 EUR bekommt man wohl nirgends.
Der zweite Punkt, den ich anders als Harald sehe ist die Sache mit dem Obst. Also ich kann mich bislang nicht daran erinnern, dass es irgendwo sonst neben Wasser auch noch Obst auf den Tauchschiffen gegeben hat, außer eben bei Peponi Divers. Zumindest dort, wo wir bislang getaucht sind, musste man sich die Verpflegung inkl. Wasser selbst mit aufs Boot nehmen. Aber egal...
Ansonsten läuft das ganze wie folgt ab:
Die Ausfahrtzeiten richten sich nach den Gezeiten, die an der Nordküste Kenias sehr stark ausgeprägt sind. Bei Ebbe kann man nicht rausfahren, da der Wasserstand zu niedrig ist. Demnach fährt man mit beginnender Flut raus und muss sehen, dass man zum Ende der Flut wieder zurück ist. Damit man wegen der eingeschränkten Zeit nicht nur an den paar Riffen um die Ecke tauchen kann, war unser Boot mit zwei Yamaha 6-Zylinder Motoren ausgestattet, die ordentlich Dampf machen. Je nach Anzahl der Teilnehmer haben wir dann am Kenia Bay Hotel noch Taucher mit eingesammelt oder sind sofort zum entsprechenden Tauchspot gefahren. Die Fahrten zu den Tauchspots dauern zwischen 15 und 75 Minuten (Vuma Caves). Je nach Wellengang, können die Fahrten manchmal ganz schön holprig sein, was sich bei hohem Wellengang insbesondere während der Oberflächenpausen bei stehendem Boot bei dem ein oder anderen bemerkbar machen kann. Allerdings war während unseres Aufenthaltes die See nur zwei mal so schwer, dass meine Frau leicht grün im Gesicht wurde, was aber sofort wieder besser wird, sobald man wieder unter Wasser ist. Außerdem waren die meisten TG´s vormittags, wo die See im Allgemeinen deutlich ruhiger ist. Wer allerdings Probleme damit hat, bekommt in der Tauchbasis auch notfalls Tabletten gegen Seekrankheit. Der Einstieg ins Wasser erfolgt übrigens rücklings von der Bordkante aus. Beim Ausstieg legt man das Gerödel im Wasser ab und reicht es der Crew ins Boot (bitte den Bleigurt zuerst), dann schwimmt man nach achtern und steigt über eine Leiter ins Boot.
Tauchspots, die uns besonders gut gefallen haben waren die Vuma Caves und Vuma Rock mit vielen Überhängen, Höhlen und Durchgängen. Hier gibt es die beste Möglichkeit Walhaie zu sehen aber auch jede Menge Napoleons, Zackenbarsche etc., sowie der Shark Point, der eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit zur Haisichtung bietet, an die man überraschenderweise sehr nah ranschwimmen kann, Mushroom mit sehr viel Fisch und Korallen und die Wall, die zwar weniger Fisch hat, aber ein sehr schönes Plateau mit vielen Anemonen und Korallen auf einer Tiefe von etwa 7 m, wo die Farben schön zur Geltung kommen. Alles in allem können die Tauchspots mit denen von Ägypten alle male mithalten und kommen in Bezug auf Fischvorkommen und Korallen auch an die Malediven heran, wenn auch die Sichtweiten nicht denen auf den Malediven entsprechen.
Ich habe zwar schon darauf hingewiesen, möchte aber nochmal den Super-Service von Peponi Divers herausstellen. So gut wir hier wurden wir bislang noch nirgendwo anders betreut.
Die Basis im Bahari Beach Hotel ist richtig urig in der Steilklippe eingebettet. Sie verfügt über ausreichend Leihausrüstung. Ist mal ein Anzug nicht in der richtigen Größe vorhanden, gibt es noch welche in der Basis im Kenia Bay Beach Hotel.
Dann gibt es noch den Basisinhaber Chris - ein gutmütiger Brummbär und Schweizer. Chris hat sich an unserem Ankunftstag sehr viel Zeit für uns genommen um uns den Ablauf und die örtlichen Gepflogenheiten zu erklären, was sehr angenehm war. T-Shirts zeitnah zu organisieren gehört zwar nicht zu seinen Stärken, hat aber dann nach ein paar Tagen doch geklappt - wie gesagt, er ist halt ein Schweizer
)))Wir können Peponi Divers nur empfehlen. Wer noch ein vernünftiges Hotel sucht ist mit dem Bahari Beach sehr gut bedient. Wir haben andere Hotels gesehen, die bei weitem nicht an das Bahari-Beach herankamen. Wer weiter nördlich gebucht hat, kann im Kenia Bay Beach Hotel ebenfalls mit Peponi tauchen. Allerdings empfiehlt sich das Hotel unseres Erachtens aber nicht zum Urlaub machen.
Kleiner Tipp - setzt euch vor eurem Urlaub per Mail mit Chris in Verbindung. Denn wenn ihr nicht im Bahari Beach wohnt oder in der Nähe vom Kenia Bay informiert er euch auch über die Transfermöglichkeiten zur Basis. Email-Adresse:
diving@peponidivers.com
So, ich hoffe, das war ausführlich genug. Noch mal vielen Dank an dieser Stelle an Chris und die tolle Crew und euch ein paar schöne Dives in Kenia.
Gruß
Frank