wir waren im juli für eine woche auf malta. den s ...
wir waren im juli für eine woche auf malta. den sohn besuchen, der seine englisch kenntnisse erweitern wollte. nebenbei: gewohnt haben wir im mercure hotel: sauber, ordentlich, prima essen, etwa zwei drittel franzosen – und obwohl mitten im leben gelegen war es angenehm und ruhig.
jetzt zum tauchen: der erste eindruck der basis (von aussen) war nicht so prickelnd. drinnen dann aber alles schön. der chef, udo, nahm uns in empfang, ganz relaxt (etwas maltesisch
...), die ausfahrten vormittags und nachmittags finden von einem boot statt, was nicht selbstverständlich ist, da einige tauchschulen mit dem jeep oder bus bis an die küste fahren und dann direkt loslegen. die crew ist superfreundlich und alle sind sehr hilfsbereit. es ist ein umgebautes fischerboot, echt seetauglich. nicht wirklich bequem, aber man will ja tauchen! es gibt auch getränke an bord, aber wasser sollte man sich mitnehmen. es geht je nach wetter überall hin, auch ganztagestouren nach comino und gozo werden angeboten. stahlfaschen in 10, 12 oder 15 liter. ich habe es nicht gebraucht, aber der eindruck war, es gibt auch ordentliches leihgerät. tranfer ab/zum hotel klappt auch.
das tauchen selbst ist für meine begriffe teuer, passt also zu malta. als ich dort war pro tauchgang lm (lira malta / maltesische pfund) 9,-- zzgl. lm 4,50 für jede ausfahrt. macht summa summarum für einen kompletten tauchtag lm 27,--, das sind bei kurs 0,4 (lm 1 = euro 2,50) 67,50! nur zur info: die basis im hotel wollte lm 11,-- für den tauchgang. und das alles mit komplett eigenem material.
zwei kritikpunkte: 1. es sollte auch dem boot wasser zu kaufen geben. 2. ich habe einen check-dive bisher für eine lästige pflicht gehalten. aber nachdem ich zu einer dreiergruppe anfänger eingeteilt wurde und dann im wasser war, wurde klar, das zwei von den kollegen gar nicht tarieren konnten und luft und energie dabei verbrauchten, sich selbst gegenseitig zu bedeuten, dass alles in ordnung ist (die zeichen hatten sie behalten) – was nicht der fall war. überbleit, „zu fuss“ durch riff, schlicht keine ahnung. ich bin kein profi, aber einen check hätten die nicht überstanden! ich bin also jetzt ein echter check-dive fan!!!
da niemand wissen konnte, wie mein sohn und ich uns unter wasser anstellen, wäre es definitiv für einen guide zuviel geworden. es war so schon an der grenze. ich will das nicht überbewerten, war einfach pech an dem tag. aber wir haben keine tiefengrenze mitbekommen (scheint mir nicht so verspannt zu sein wie auf den basen in dieser welt, wo einem die finimeter kontrolliert werden). und höhlen und grotten werden auch betaucht! nicht das mich hier jemand falsch versteht: ich tauche manchmal solo, gerne tief und bin eher gegen regeln und kontrollen. aber die sicherheit scheint mir nur gewährleistet, wenn jeder – soweit das überhaupt möglich ist - vor dem tauchen weiss woran er ist.
die tauchplätze sind klasse, man ist quasi immer allein (okay, es gibt auch schon mal ein zweites boot am tauchplatz) und die sicht, die riffe, die steilwände und die wasserqualität waren prima. die fotos, die man bei www.octopus-garden.com sehen kann, übertreiben nicht.
an unserem letzten abend (zufall) waren wir mit den leuten von der basis und den gästen bei einem von udo organisierten maltesischen essen. das war absolute spitzenklasse: schöne kneipe, nette und aufmerksame bedienung, beste qualität, preiswert, und wir hätten statt der dreizehn leute locker zwanzig personen satt bekommen. die stimmung war gut, es hat einfach alles gepasst.
fazit: gute und gepflegte mittelmeerbasis mit deutscher leitung, geeignet auch für individualisten. es sind keine ganz starken fünf flossen, aber es sind fünf.
jetzt zum tauchen: der erste eindruck der basis (von aussen) war nicht so prickelnd. drinnen dann aber alles schön. der chef, udo, nahm uns in empfang, ganz relaxt (etwas maltesisch
...), die ausfahrten vormittags und nachmittags finden von einem boot statt, was nicht selbstverständlich ist, da einige tauchschulen mit dem jeep oder bus bis an die küste fahren und dann direkt loslegen. die crew ist superfreundlich und alle sind sehr hilfsbereit. es ist ein umgebautes fischerboot, echt seetauglich. nicht wirklich bequem, aber man will ja tauchen! es gibt auch getränke an bord, aber wasser sollte man sich mitnehmen. es geht je nach wetter überall hin, auch ganztagestouren nach comino und gozo werden angeboten. stahlfaschen in 10, 12 oder 15 liter. ich habe es nicht gebraucht, aber der eindruck war, es gibt auch ordentliches leihgerät. tranfer ab/zum hotel klappt auch.das tauchen selbst ist für meine begriffe teuer, passt also zu malta. als ich dort war pro tauchgang lm (lira malta / maltesische pfund) 9,-- zzgl. lm 4,50 für jede ausfahrt. macht summa summarum für einen kompletten tauchtag lm 27,--, das sind bei kurs 0,4 (lm 1 = euro 2,50) 67,50! nur zur info: die basis im hotel wollte lm 11,-- für den tauchgang. und das alles mit komplett eigenem material.
zwei kritikpunkte: 1. es sollte auch dem boot wasser zu kaufen geben. 2. ich habe einen check-dive bisher für eine lästige pflicht gehalten. aber nachdem ich zu einer dreiergruppe anfänger eingeteilt wurde und dann im wasser war, wurde klar, das zwei von den kollegen gar nicht tarieren konnten und luft und energie dabei verbrauchten, sich selbst gegenseitig zu bedeuten, dass alles in ordnung ist (die zeichen hatten sie behalten) – was nicht der fall war. überbleit, „zu fuss“ durch riff, schlicht keine ahnung. ich bin kein profi, aber einen check hätten die nicht überstanden! ich bin also jetzt ein echter check-dive fan!!!
da niemand wissen konnte, wie mein sohn und ich uns unter wasser anstellen, wäre es definitiv für einen guide zuviel geworden. es war so schon an der grenze. ich will das nicht überbewerten, war einfach pech an dem tag. aber wir haben keine tiefengrenze mitbekommen (scheint mir nicht so verspannt zu sein wie auf den basen in dieser welt, wo einem die finimeter kontrolliert werden). und höhlen und grotten werden auch betaucht! nicht das mich hier jemand falsch versteht: ich tauche manchmal solo, gerne tief und bin eher gegen regeln und kontrollen. aber die sicherheit scheint mir nur gewährleistet, wenn jeder – soweit das überhaupt möglich ist - vor dem tauchen weiss woran er ist.
die tauchplätze sind klasse, man ist quasi immer allein (okay, es gibt auch schon mal ein zweites boot am tauchplatz) und die sicht, die riffe, die steilwände und die wasserqualität waren prima. die fotos, die man bei www.octopus-garden.com sehen kann, übertreiben nicht.
an unserem letzten abend (zufall) waren wir mit den leuten von der basis und den gästen bei einem von udo organisierten maltesischen essen. das war absolute spitzenklasse: schöne kneipe, nette und aufmerksame bedienung, beste qualität, preiswert, und wir hätten statt der dreizehn leute locker zwanzig personen satt bekommen. die stimmung war gut, es hat einfach alles gepasst.
fazit: gute und gepflegte mittelmeerbasis mit deutscher leitung, geeignet auch für individualisten. es sind keine ganz starken fünf flossen, aber es sind fünf.
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