Medhufushi, Diving Center Werner Lau, Meemu Atoll

21 Bewertungen
Homepage:
http://www.wernerlau.com/malediven/medhufushi
Email:
info@wernerlau.com
Anschrift:
Diving Centers Werner Lau Medhufushi Island Resort Meemu Atoll Malediven
Telefon:
+960 6720026
Fax:
+960 6720027
Basenleitung:
Tom Hollreiser
Öffnungszeiten:
08:00 - 18:00 Uhr
Sprachen:
Skype-Name Basis:
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Bewertungen(21)

BluewavefilmsRescue Diver323 TGs

Klasse Tauchbasis | Fürchterliches Hotel

Medhufushi im maledivischen Meemu-Atoll ist die Insel, auf die wir nie wollten. Denn eigentlich war unser Ziel Hondaafushi, doch AAA hatte es auch nach 2,5 Jahren Verzögerung Anfang Februar 2018 immer noch nicht geschafft das Hotel fertigzustellen. Da unsere gewünschte Alternative Filitheyo angeblich komplett ausgebucht war, ließen wir uns notgedrungen von unserem Reiseverunstalter Schauinsland nach Medhufushi abdrücken.

Tauchbasis
Wir haben mit Tom, Mateja und Mashek ein tolles Team auf Medhufushi angetroffen, das uns vor der sofortigen Abreise bewahrt hat. Besonders Toms herzlicher Art und nicht zuletzt seinem Humor ist es zu verdanken, daß wir nachdem wir sehr ernüchtert auf Medhufushi ankamen, unsere Idee gleich wieder abzureisen, verwarfen und uns auf viele schöne Tauchgänge freuten.
In den ersten Tagen konnten wir „Private Diving“ genießen, da wir die einzigen Taucher vor Ort waren. Dies lag vor allem daran, daß das neue Konzept des Hotels – weg von europäischen, hin zu hauptsächlich chinesischen Kurzzeit-Gästen – dazu führt, daß dort kaum jemand taucht. Die Arbeit der Tauchlehrer besteht – wenn sie nicht gerade das Vergnügen haben mit uns tauchen zu dürfen – darin Schnorchel, Flossen, Masken und gelegentlich auch Schwimmwesten an die chinesischen Schnorchel-Ausflügler zu verleihen. Sicherlich nicht gerade das, was man sich erträumt, wenn man dort unter Palmen arbeitet.
Im Laufe der Zeit kamen außer uns auch noch ein paar andere Taucher hinzu. So konnten wir nicht nur Tom, Mateja und Mashek öfter unter Wasser bringen, sondern auch alle gemeinsam einen Tagesausflug zum Tauchplatz „Valley of the Ray“ machen. Wo wir beim zweiten Tauchgang bis zu fünf Mantas gleichzeitig erleben durften. Dieser Ausflug war natürlich der absolute Höhepunkt des ganzen Urlaubs. Nochmals vielen Dank Tom, daß Du uns dieses gigantische Erlebnis ermöglicht hast.
Leider ist es auf Medhufushi nicht möglich an einem Hausriff zu tauchen und sich so den Tagesablauf selbst zu gestalten, da man immer auf die Abfahrtzeiten des Bootes angewiesen ist, wenn man unter Wasser will. Es fährt morgens um 8:30 Uhr und nachmittags um 14:00 Uhr ab.
Das Leihequipment der Basis können wir nicht beurteilen, da wir unsere eigene Ausrüstung dabei hatten.

Tauchplätze
Im Sommer 2017 würde das Memo-Atoll schwer von El Nino und einer damit verbundenen Korallenbleiche getroffen. So werden gut 15 der über 40 Tauchplätze momentan nicht mehr angefahren. Auch die übrigen Tauchplätze sind teilweise nicht mehr im Topzustand. Oft sieht man an den betroffenen Riffteilen, wie Algen und auch schon Weichkorallen die Hartkorallenfriedhöfe überwachsen. Dennoch haben wir 22 Tauchgänge in unseren zwei Wochen auf Medhufushi gemacht.
Trotz oder gerade wegen der vielen toten Korallen blüht unter den Fischen gerade das Leben. Immer wieder begegnet man zahlreichen großen Schwärmen.
Vom Schwierigkeitsgrad her gibt es für jeden etwas. Im Inneren des Atolls gibt es viele Tilas und Giris, die entspanntes Tauchen ermöglichen. Sogar dort gibt es die Chance auf Großfisch. So liegt der Tauchplatz „Simply the Best“ zwar im Inneren des Atolls, aber eben auch im Kanal. Wohl gerade deshalb hatten wir dort bei jedem Tauchgang auch eine kurze Haibegegnung.
Tolle Tauchspots mit fast schon Großfischgarantie sind „Mantas and more“, „Boahura Express“, „Easy Express“ und „Lazy Shark“. Diese liegen alle am Außenriff, bzw. am Kanal. Die dort herrschende Strömung ist sicherlich nur bedingt bis gar nicht anfängertauglich. Strömungserfahrung sollte man also mitbringen, wenn man die Ausflüge genießen möchte.
Dafür bekommt man zahlreiche Tiere zu sehen. So begegneten uns auf unseren Tauchgängen am Außenriff unter anderem viele Schildkröten, Muränen, Thunfische, Napoleons, Weißspitzenriffhaie und auch Graue Riffhaie.
Auch war die Sichtweite am Außenriff deutlich besser als im Atollinneren. Während wir an den Girls und Tilas meist schlechte und sehr schlechte Sicht hatten, war die Sichtweite am Außenriff bis auf eine Ausnahme immer gut.
Um zum Tauchplatz „Valley of the Ray“ zu gelangen ist ein Tagesausflug nötig, da das Dhoni gut zwei Stunden benötigt um quer durchs Atoll zu fahren. Damit sich die weite Fahrt auch lohnt, sollten natürlich mehr als zwei Taucher vor Ort sein. Wir hatten Glück und es kamen in unserer zweiten Woche noch einige andere zusammen, so daß wir mit sechs Gästen und der gesamten Belegschaft der Tauchbasis auf Entdeckungstour zu den Mantas fahren konnten. Wie schon weiter oben erwähnt, war dieser Tag ein unvergeßliches Erlebnis. Zwei Tauchgänge, einer davon mit zwei und einer mit bis zu fünf Mantas, was will das Taucherherz mehr?

Hotel
Kommen wir zum weniger schönen Teil unserer Zwangsreise nach Medhufushi – dem Hotel. Wir waren vor zwei Jahren auch schon auf Filitheyo und in den Jahren zuvor auf der Dreisterne-Insel Embudu und wir wissen, daß auf den Malediven andere Standards gelten. Dennoch, so etwas haben wir als vielreisende Taucher noch nirgendwo auf der Welt erlebt.
Während man auf der AAA-Insel Filitheyo herzlich willkommen geheißen wird und zum Empfang erstmal eine Nackenmassage bekommt, erwartete uns auf dem ebenfalls zu AAA gehörenden Medhufushi ein schmutziges Zimmer, das auch in den kommenden Tagen nicht täglich gereinigt wurde.
Eine der Konsequenzen bekamen wir nach ein paar Tagen zu spüren. Wenn man morgens von Bettwanzen zerstochen aufwacht, vergeht einem der Spaß. Ein Zimmerwechsel auf die andere Seite der Insel war die Folge dieser Sauerei sowie die Angst, die Viecher ungewollt mit nach Hause zu exportieren.
Leider hat man auf den Malediven ja nie die Wahl, mal schnell in ein Hotel auf der anderen Straßenseite auszuweichen, sonst hätten wir das sicherlich getan.
Auch sehr störend ist das täglich zu Sonnenuntergang stattfindende Versprühen von Moskito-Gift. Nicht, daß es besonders viel bringen würde. Ohne Autan auf der Haut ist man abends trotzdem ein gefundenes Fressen.
Insgesamt machte das Hotel den Eindruck auf dem absteigenden Ast zu sein. An vielen Stellen sieht man, daß kein Geld investiert wird und vieles dem Verfall preisgegeben wird. Vermutlich will AAA Medhufushi genauso wie Bathala an die Wand fahren, bis nur noch der Verkauf als einzige Option übrig bleibt. Oder man setzt darauf, dass die fast ausschließlich chinesischen Gäste weiterhin – im Vergleich zu Gästen aus Europa – „pflegeleicht und anspruchslos“ bleiben.
Zwar kamen sie nach dem üblen Vorfall mit den Bettwanzen in die Gänge und unser neues Zimmer war täglich tiptop sauber, doch unseren Entschluß niemals wieder einen Fuß in dieses Hotel zu setzen ändert das auch nicht.
Man soll ja nie mit negativen Gedanken aufhören, darum gibt es zum Schluß noch eine angenehme Überraschung, aus diesem ansonsten eher abstoßenden Hotel zu berichten. Das Restaurant bietet viel abwechslungsreichere internationale Gerichte als wir es von Filitheyo kannten. Angesichts der gut 90% chinesischen Gäste hätte man auch entscheiden können zu 90% chinesisches Essen anzubieten. Dem ist aber nicht so. Offenbar ist das Management in der Küche ein ganz anderes als im restlichen Hotel.

Fazit
Es ist eine Schande, so eine tolle Tauchbasis in so einem unterirdischen Hotel zu wissen. Auf den Malediven ist die Tauchbasis ja leider untrennbar mit dem Hotel verbunden. Die Bewertung der Tauchbasis ist also mit top, die des Hotel als Katastrophe zu betrachten. Da es hier ums Tauchen geht, bezieht sich die Bewertung also ausschließlich auf die Tauchbasis. Ob man sich dieses Hotel in seinem Urlaub antun will, muß letztendlich jeder selbst entscheiden.
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Wir waren über Weihnachten 2 Wochen auf der Insel ...

Wir waren über Weihnachten 2 Wochen auf der Insel Medhufushi. Ich habe dort meinen Tauchschein gemacht sowie 6 weitere Tauchgänge innerhalb und ausserhalb des Riffs. Ich kann die Tauchbasis nur wärmstens empfehlen. Wie Vorschreiber schon berichteten, ist die Anzahl der aktiven Tauchurlauber eher geringer. Für mich persönlich ist das ein echter Vorteil, da dadurch die Tauchgruppen klein sind und die Betreuung sehr individuell. Ich habe mich in der Tauchbasis aussergewöhnlich gut aufgehoben und betreut gefühlt, vom ersten Tauchschritt bis zu den Tauchgängen Open Water. Die Ausbildung ist fundiert und absolut auf die individuellen Bedürfnisse / Fähigkeiten ausgerichtet. Das Team bringt einem dort wirklich TAUCHEN bei, mit Schwerpunkt auf der richtigen Atmung, Lagekontrolle im Wasser mit möglichst wenig Gewichten etc. Auch bei den Tauchgängen im Kurs und darüber hinaus. Ich kann dies nicht anders beschreiben, als dass es großartige war. Ich habe meinen Nitrox- und Tieftauchgangschein gleich hinterher gemacht. Mein Lebensgefährte hat bereits einen Tauchschein und war ebenfalls absolut überzeugt. Das Tauchteam ist international, sehr unterschiedliche Personen, aber das Konzept ist aus einem Guss, greift alles ineinander, egal mit wem man unterwegs ist. Auch persönlich: super freundlich, absolut hilfsbereit, sehr organisiert, immer ansprechbar... Ein tolles Team. Ich habe schon mehrere Trainings in anderen Bereichen gemacht, bin selbst Yogalehrerin und muss sagen - das war wirklich gut! Zu Material und Ausrüstung kann ich als Anfänger wenig sagen, alles war in gutem Zustand, sauber, gepflegt etc.

Die Tauchreviere dort sind wunderschön. Von einfach bis anspruchsvoller alles dabei. Angeboten und sehr empfohlen auch von anderen Gästen werden überdies ein- bis mehrwöchige Bootstauchtouren.

Das Ressort selbst ist schön, aber im Preis-Leistungs-Verhältnis insbesondere über die Feiertage nicht ideal. Der Euro-Dollar-Kurs tut sein übriges. Insofern fällt mir hier eine Empfehlung schwer, tendentiell eher für 1 Woche als 2. Für die Taustation würde ich jederzeit wiederkommen.

Herzlichen Dank an das Tauchteam dort und vielen vielen Dank für diese fantastischen 2 Tauchwochen aus Hamburg,

Simone und Ben
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Im Rahmen unseres Urlaubs war ich mit meiner Fami ...

Im Rahmen unseres Urlaubs war ich mit meiner Familie bei Werner Lau auf Medhufushi Tauchen.
Ich hatte im Vorfeld ein Tauchpaket gebucht, was sich wirklich rechnet ggü den Preisen vor Ort. Da es recht kurzfristig war, bekam ich das Voucher nicht mehr geschickt, sondern es wurde direkt an die Basis gesendet. War alles kein Problem und ich konnte sogar schon am Wochenende anfangen zu Tauchen.
Die Basis ist gräumig und das Leihequipment ist (wovon ich mich überzeugen konnte) neuwertig. Später erst erfuhr ich, dass sie ganr nicht so neu ist wie sie ausschaut.
Khadir hat mir eine Einweisung gegeben und war sehr kompetent und freundlich. Der Trockenraum ist auch ordentlich und sauber. Somit sind beste Voraussetzungen geschaffen für gut organisiertes Tauchen.
Die Ausfahrten erfolgen morgens um 9h und nachmittags um 14.30h, und wenn jeder seinen Korb mit der Ausrüstung geholt hat, wir alles zum Dohni gebracht. Ausserdem gibt es 2-Tank Dives und Ganztagestouren.
Das Dohni ist gemütlich, aber hier besteht Verbesserungspotential, denn es ist so langsam, dass es eine halbe Ewigkeit dauert bis man an den Spots ankommt, vor allem bei den Ganzatagestouren...
Da wir recht wenige Taucher waren, hatten wir ein Mitspracherecht und konnten die Spots aussuchen bzw auch spontan längere Touren machen.
Die Spots sind, soweit ich es beurteilen kann, überwiegend einfach zu betauchen. Die meisten sind Thilas und Giris im Atollinneren und sehr schön bewachsen. Der Zustand der Korallen und der Fauna ist sehr gut und die Schwärme sind recht zutraulich. Wir hatten im Atollinneren immer gute Sicht jenseits der 20m.
Am Aussenriff, das sind die nächsten Spots, sind die Spots weniger bunt, aber dafür bieten sie die Chance auf Grossfisch. An Sharks Tongue sieht man immer wieder Whitetips, an Mantas & more haben wir, wie der Name vermuten lässt, Mantas gehabt. Beide Spots waren aber nicht wirklich aufregend. Der beste Spot war Boahura Express, direkt bei Mantas & more. Dieser Spot hat alles gehabt was das Taucherherz begehrt. Haie, grosse Schwärme, große Thunfische, Adlerrochen und Mantas. Es war kein sonderlich schöner Spot, aber Adrenalin war immer garantiert.
Alles in allem war es ein schöner Tauchurlaub mit einer professinellen Basis und sehr netten Mitarbeitern. Giorgio, Khadir und Steffen waren immer zur Stelle und jederzeit da wenn man sie brauchte. Viele Dank!
Für weitere Infos: http://joinourjourneys.blogspot.com
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Allgemein Infos

Services
  • Ausrüstungsverkauf
  • Werkstatt
  • Regler-Revisionen
  • Neoprenarbeiten
  • Behindertengerecht
  • Tauchclub vorhanden
  • Filmentwicklung analog
  • Filmentwicklung digital
  • Kreditkartenzahlung
Ausstattung
Kompressoren:
Bauer Elektrokompressor
  • Trockenraum
  • Spülbecken Ausrüstung
  • Schulungsraum
  • Schliessfächer
  • Lampenlademöglichkeit
Boote:
1-2
Entfernung Tauchgewässer:
20-120 Min.
  • Hausriff
  • Aufenthaltsraum
Leihausrüstung
Anzahl Leihausrüstungen:
40
Marken Leihausrüstungen:
Scubapro
Alter Leihausrüstungen:
neuwertig
  • Kameraverleih
  • Videoverleih
  • Computerverleih
  • Rebreatherverleih
Flaschen
Anzahl Flaschen:
80
Flaschengrößen:
12, 15 Liter
DIN/INT:
Beides
Flaschenmaterial:
Aluminium
Gase
  • Nitrox
  • Trimix
  • Argon
  • Rebreathersupport
Ausbildung
Anzahl TLs:
2-4
Anzahl Guides:
1-2
Ausbildungs-Verbände:
SSI. i.a.c., PADI, CMAS
Ausbildung bis:
SSI Divecon, CMAS ***, PADI Divemaster
  • Schnuppertauchen
  • Nitroxausbildung
  • TEK-Ausbildung
  • Rebreatherausbildung
  • Fotoausbildung
  • Kinderausbildung
  • Behindertenausbildung
  • Pool für Ausbildung
Ausbildungsgewässer:
Lagune, Freiwasser
Angebote
  • Halbtagestouren
  • Tagestouren
  • Mehrtagestouren
  • Nachttauchen
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
ja
  • Erste Hilfe Ausrüstung
Nächste Dekokammer:
Bandos (45 Min.)
Nächstes Krankenhaus:
Muli (5 Min.)

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