Manta Divingcenter, Sal, Santa Maria

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Frank 201768CMAS **560 TGs

Wir waren Anfang Juli 2006 auf Sal. Die TG´s hatt ...

Wir waren Anfang Juli 2006 auf Sal. Die TG´s hatten wir von Deutschland aus vorgebucht. Bei einer Anzahl von 30 TG´S gibt es praktisch nur noch minimale Unterschiede zu einem Zahlen vor Ort.
Die Basis befindet sich direkt an der Rückseite des Hotels Belorizonte. Sie ist zwar nicht besonders geräumig aber ist mit allem notwendigen gut ausgestattet incl. mehrerer Notfallausrüstungen. Der Basisleiter Nuno ist wie die gesamte Cew rührend um die Gäste bemüht. Wer will, muss praktisch nie selber Hand anlegen, sondern nur noch tauchen. Die Verständigung ist in deutsch, portugiesisch, englisch und französisch fließend. Es gibt einen deutschen TL.
Es werden nicht nur die ortsnahen Tauchplätze angefahren sondern mindestens einmal pro Woche an der Westküste diverse Höhlen und Grotten betaucht. Hier kommt der Basis zugute, dass im Haupthafen der Insel - Palmera - ein weiteres Tauchschiff liegt.
Wir waren das erste Mal auf den Kapverden und wussten nicht, was uns erwartet. Zusammenfassend können wir nur feststellen, dass wir überwältigt waren. Bei fast jedem TG mehrere verschiedenen Muränen. Regelmäßig Drachenköpfe und auch verschiedene Rochen. Nacktschnecken gab es in den verschiedensten Arten. Die Schwärme waren regelmäßig größer als die wir im Roten Meer gesehen hatten. Auffällig war, dass die verschieden Fische nicht nur in der Jungform sondern auch ausgewachsen vorkamen. Die Höhlen sind nicht nur mehr oder weniger große Überhänge sondern richtige weit in die Felsen führende Höhlen. Hier konnten wir zahlreiche Riesengarnelen und verschiede Krebse bestaunen.
Es gibt hier auch ein richtiges blue hole. Man taucht ca. 20 m durch einen Tunnel und kann dann an die Oberfläche kommen, da es eine Öffnung an der Kathedralendecke nach draußen gibt. Bei Sonneschein kann man die schönsten Lichtspiele bestaunen. Beim Betauchen der Höhlen wird darauf geachtet, welcher Taucher für welche Höhle geeignet ist. Die Briefings sind hier wie auch bei den anderen Tauchgängen sehr ausführlich.
Vor einigen Monaten wurde ein ehemaliger russischer Trawler, der als Menschenschmuggler von Afrika nach den Kanarischen Inseln fungierte, aufgebracht. Er sollte weit draußen versenkt werden. Dem Basileiter gelang es bei den Behörden durchzusetzen, dass die Basis das Schiff reinigt und auf knapp 30 m versenken konnte. Dort liegt es jetzt fast waagerecht auf dem Sand und bildet dort ein künstliches Riff. Der Bewuchs ist schon reichlich weit fortgeschritten und viele Meersbewohner haben eine neues Heim gefunden.
Wir freuen uns schon darauf, erneut dort hinzufahren.
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