Wir waren vom 6. bis 20.09.2005 in Dahab im ´Happ ...
Wir waren vom 6. bis 20.09.2005 in Dahab im ´Happy Live Village´ und sind mit den dort ansässigen ´Lagona Divers´ getaucht.
Vorweg: vielleicht waren unsere Erwartungen zu hoch gesteckt - über Dahab ist, unter anderem auchg hier, viel gutes zu lesen. Leider sind wir ein wenig enttäuscht worden. Ich möchte versuchen, ein objektives Bild abzugeben, muß aber bemerken, daß ich zuvor nur einmal in Ägypten, im Shams Safaga, war und ich somit wenig Vergleichsmöglichkeiten habe.
Dahab: Die Zeiten, in denen Dahab ein Insidertip war, sind wohl endgültig vorbei. Am Meer zieht sich über mehrere Kilometer eine gut ausgebaute Promenade entlang, an der Restaurants, Souvenirrläden und Tauchbasen dicht an dicht liegen. Das hat fast schon Mallorcaqualität, nur gibt es eben kaum Alkohol. Alle fünf Meter der übliche Spuch: ´Hello my friend. Where do you come from? Come and visit my shop. Today all half price...´ Wer also auf kleine gemütliche Beduinenrestaurants am Wasser hofft, hat Pech. Dafür kann man sich mit allem Lebensnotwendigem - und noch einigem mehr - versorgen.
Hotel: Vom Happy Live Village waren wir angenehm überrascht. Das Hotel liegt etwa 40 Autominuten vom Stadtzentrum entfernt im Süden von Dahab. Auf einer Seite von einer beeindruckenden Felsenkulisse flankiert ist die Anlage zum Wasser hin ausgerichtet und sehr gepflegt. Das Personal ist freundlich, das Essen gut. Vormittags und abedns gibt es einen kostelosen Shuttle nach Dahab. Ansonsten ist man ziemlich auf das Hotel angewiesen, was aber aufgrund der guten Küche und fairer Preise in Ordnung geht.
Lagona Divers: Über die Tauchbasis gibt es nichts wirklich Schlechtes zu berichten. Die Basis ist gepflegt, gut ausgestattet und einwandfrei organisiert. Das Personal ist freundlich und professionell, aber eher professionell freundlich. Auffallend Gutes gibt es leider auch nicht zu berichten. Den wirklich herzlichen Umgang, den ich auf anderen Tauchbasen erlebt habe, habe ich vermißt. Die ´Chefs´ halten sich eher zurück, Diana, der gute Geist der Basis, ist stets freundlich bemüht, allen Anforderungen des Basisbetreibs und den Wünschen der Gäste gerecht zu werden. Trotzdem, ein Hauch mehr echten Engagements würde sich an vielen Kleinigkeiten bemerkbar machen. Mir persönlich gefiel das Konzept nicht, Gruppen und Diveguide nach Möglichkeit über den Zeitraum des Urlaubs zusammen zu lassen. So blieben die Gruppen meist unter sich und auch die Erfahrung mit einem anderen Diveguide, der vielleicht andere Dinge sieht und zeigt, habe ich persönlich vermißt. Ich sehe aber auch, daß das System Vorteile hat.
Nicht direkt zur Tauchbasis gehörend aber Kritikwürdig: die Jeeps, mit denen die Tauchplätze im Norden angefahren wurden, waren zum Großteil grenzwertig schrottreif. Mir ist klar, daß hier keine deutschen Maßstäbe angelegt werden können, aber die ständige Sorge liegen zu bleiben kann anstrendend sein.
Bei allem ist zu erwähnen, daß die Basis nicht zu den preiswertesten gehört.
Tauchplätze: seit ich in Dahab war überlege ich, ob es opportun ist, dem Tauchtourismus in Ägypten weiter zu frönen. Leider ist schon viel kaputtgetaucht. Der Einstieg erfolgt meist von Land aus über das Riffdach - und nicht immer werden die gekennzeichneten Einstige benutzt. Gerade weil die meisten Tachplätze wirklich schön sind, sind die Schäden um so erschrechender. Dazu kommen teilweise Mengen an Müll im Wasser. Die Sandfläche am Lighthouse gleicht einer Müllkippe.
In diesem Zusammenhang hier ein fetter Kritikpunkt an Lagona Divers, der aber auch für viele andere Tauchbasen in der Gegend gilt: Sagt doch bitte den Leuten die nicht tarieren können, daß sie mehr Abstand zum Riff halten sollen und nehmt ihnen die Fotoapparate und Videokameras weg! Benutzt die gekennzeichneten Einstiege. Und ein cleanig day, wie es ihn an anderen Stellen gibt, wäre auch eine Überlegung.
Meine Abschließende Berwertung zum Tauchen mit Lagona Divers - also Tauchplätze und Basis:
Vorweg: vielleicht waren unsere Erwartungen zu hoch gesteckt - über Dahab ist, unter anderem auchg hier, viel gutes zu lesen. Leider sind wir ein wenig enttäuscht worden. Ich möchte versuchen, ein objektives Bild abzugeben, muß aber bemerken, daß ich zuvor nur einmal in Ägypten, im Shams Safaga, war und ich somit wenig Vergleichsmöglichkeiten habe.
Dahab: Die Zeiten, in denen Dahab ein Insidertip war, sind wohl endgültig vorbei. Am Meer zieht sich über mehrere Kilometer eine gut ausgebaute Promenade entlang, an der Restaurants, Souvenirrläden und Tauchbasen dicht an dicht liegen. Das hat fast schon Mallorcaqualität, nur gibt es eben kaum Alkohol. Alle fünf Meter der übliche Spuch: ´Hello my friend. Where do you come from? Come and visit my shop. Today all half price...´ Wer also auf kleine gemütliche Beduinenrestaurants am Wasser hofft, hat Pech. Dafür kann man sich mit allem Lebensnotwendigem - und noch einigem mehr - versorgen.
Hotel: Vom Happy Live Village waren wir angenehm überrascht. Das Hotel liegt etwa 40 Autominuten vom Stadtzentrum entfernt im Süden von Dahab. Auf einer Seite von einer beeindruckenden Felsenkulisse flankiert ist die Anlage zum Wasser hin ausgerichtet und sehr gepflegt. Das Personal ist freundlich, das Essen gut. Vormittags und abedns gibt es einen kostelosen Shuttle nach Dahab. Ansonsten ist man ziemlich auf das Hotel angewiesen, was aber aufgrund der guten Küche und fairer Preise in Ordnung geht.
Lagona Divers: Über die Tauchbasis gibt es nichts wirklich Schlechtes zu berichten. Die Basis ist gepflegt, gut ausgestattet und einwandfrei organisiert. Das Personal ist freundlich und professionell, aber eher professionell freundlich. Auffallend Gutes gibt es leider auch nicht zu berichten. Den wirklich herzlichen Umgang, den ich auf anderen Tauchbasen erlebt habe, habe ich vermißt. Die ´Chefs´ halten sich eher zurück, Diana, der gute Geist der Basis, ist stets freundlich bemüht, allen Anforderungen des Basisbetreibs und den Wünschen der Gäste gerecht zu werden. Trotzdem, ein Hauch mehr echten Engagements würde sich an vielen Kleinigkeiten bemerkbar machen. Mir persönlich gefiel das Konzept nicht, Gruppen und Diveguide nach Möglichkeit über den Zeitraum des Urlaubs zusammen zu lassen. So blieben die Gruppen meist unter sich und auch die Erfahrung mit einem anderen Diveguide, der vielleicht andere Dinge sieht und zeigt, habe ich persönlich vermißt. Ich sehe aber auch, daß das System Vorteile hat.
Nicht direkt zur Tauchbasis gehörend aber Kritikwürdig: die Jeeps, mit denen die Tauchplätze im Norden angefahren wurden, waren zum Großteil grenzwertig schrottreif. Mir ist klar, daß hier keine deutschen Maßstäbe angelegt werden können, aber die ständige Sorge liegen zu bleiben kann anstrendend sein.
Bei allem ist zu erwähnen, daß die Basis nicht zu den preiswertesten gehört.
Tauchplätze: seit ich in Dahab war überlege ich, ob es opportun ist, dem Tauchtourismus in Ägypten weiter zu frönen. Leider ist schon viel kaputtgetaucht. Der Einstieg erfolgt meist von Land aus über das Riffdach - und nicht immer werden die gekennzeichneten Einstige benutzt. Gerade weil die meisten Tachplätze wirklich schön sind, sind die Schäden um so erschrechender. Dazu kommen teilweise Mengen an Müll im Wasser. Die Sandfläche am Lighthouse gleicht einer Müllkippe.
In diesem Zusammenhang hier ein fetter Kritikpunkt an Lagona Divers, der aber auch für viele andere Tauchbasen in der Gegend gilt: Sagt doch bitte den Leuten die nicht tarieren können, daß sie mehr Abstand zum Riff halten sollen und nehmt ihnen die Fotoapparate und Videokameras weg! Benutzt die gekennzeichneten Einstiege. Und ein cleanig day, wie es ihn an anderen Stellen gibt, wäre auch eine Überlegung.
Meine Abschließende Berwertung zum Tauchen mit Lagona Divers - also Tauchplätze und Basis: