El Samaka Diving Center, Hurghada

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Ende Februar 2002 hatte ich nach langer Zeit endl ...

Ende Februar 2002 hatte ich nach langer Zeit endlich wieder eine Gelegenheit, mal 2 Wochen Urlaub zu machen. Für Tauchen, das natürlich über einfaches Schnorcheln hinausgeht, hatte ich mich schon seit längerem interessiert, also habe ich Last Minute Hurghada gebucht und zuvor die medizinische Untersuchung absolviert.
Angekommen, sah ich mich nach einer Tauchschule um und bin sehr schnell auf Sepp`s Basis gestoßen. Da ich dort Stammgäste traf und sprach, die schon 12 mal dort gewesen sind, habe ich mich für diese Basis entschieden und es nicht bereut.
Denn:
- ich hatte zu Anfang, bis ich Routine bekam, sehr individuellen Unterricht
- die ausgesuchten Tauchreviere wechselten ab und waren sehr schön
- im nachhinein kann ich sagen, daß die Fachkenntnis von Sepp und den Tauchlehrern und -guides sehr solide ist und diese sehr verantwortungsbewußt und aufmerksam handeln
- die Boote waren nie sehr voll. Wenn sich einmal mehr Taucher angemeldet hatten, wurde das nächstgrößere Boote benutzt. Das Mittagessen war einfach auf allen Booten einfach, aber prima, die ägypische Besatzung wußte stets, was sie tat.
- die Ausrüstung war immer gut gewartet
- sehr wichtig: Streß trat nie auf. Die Tauchgänge waren trotz lernen so etwa ab meinem viertem Tauchgang sehr entspannend. Vorher mußte ich mich eben auf alle neuen Eindrücke konzentrieren und auf Atmung etc...
- die Prüfungen für meinen Tauchschein habe ich bestanden. Sepp hat wirklich nichts geschenkt, sondern sorgfältig kontrolliert. Das ist schließlich auch im eigenen Interesse. Insgesamt habe ich in den 2 Wochen 22 Tauchgänge absolviert, die körperlich zwar anstrengend waren (ich hatte zuvor sehr viel Fitness-Training absoliert, so daß ich vorbereitet war), aber seelisch extrem entspannend gewirkt haben. Kann ich nur weiterempfehlen gegen Alltagshektik, ich hätte es zuvor nicht geglaubt!
- Nicht zu übersehen: man lernt bei Sepp nette oder/und interessante Leute kennen. Die Tauchgruppen waren stets angenehme Zusammenstellungen und wir haben uns oft am Abend im Cafe getroffen und nett unterhalten. Ausnahmen mag es geben, aber die habe ich nicht kennengelernt.
- Die Atmosphäre ist familiär und locker.
Fazit: Ich fühle mich bei Sepp sehr gut aufgehoben und werde bei ihm im Juni wieder tauchen. Sicherlich nicht zum letzten mal. Ich habe von mehreren Bekannten viel über deren nicht immer positiven Taucherfahrungen gehört, so daß mir diese Entscheidung sehr leicht fällt. Im Roten Meer gibt es schließlich sehr viel zu sehen, und Fotografie ist mein Hobby. UW-Fotografie möchte ich dann versuchen (wahrscheinlich muß ich viel lernen).