Breeze Hawaii Diving Adventures Honolulu

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Ulrich K.184509PADI AOWD53 TGs

Ich hatte leider nur einen halben Tag Zeit, um im ...

Ich hatte leider nur einen halben Tag Zeit, um im Juli 2003 in der Nähe von Honolulu tauchen zu gehen. Aber die Amerikaner sind ja Meister im effizienten Time Management - insbesondere im ´Recreational´-Bereich - und so habe ich einen halben Tag lang ´Power Diving´ erlebt.
Die Basis selbst liegt irgendwo in der Stadt (http://www.oahu.com/snorkel_scuba_dive/breeze_hawaii_diving_adventures.asp) und bedient sich der angebotenen Charterboote für ihre eigenen Ausfahrten.
Bei Bedarf wird man vom Hotel abgeholt, bekommt die gepflegte Ausrüstung im Shop zu einem (hawaii-typischen) gehobenen Preis und fährt dann zu einem kleinen Hafen etwas außerhalb von Honolulu.
Getränke sind im Preis eingeschlossen - mit dem mitgebrachten Essen sollte man sich zurückhalten, da es zu den Dive-Sites mit kleineren Booten in hohem Tempo geht. Naja: es gibt halt Leute, die haben einen empfindlichen Magen...
Das Briefing ist professionell (der Guide war vorher als Marinetaucher in San Diego stationiert...) und man fühlt sich wirklich gut aufgehoben. Typisch amerikanischer Service ist es, daß die Ausrüstung gebrauchsfertig zusammengeschraubt wird (prüfen sollte man natürlich trotzdem noch mal!) - und selbst die Maske wird mit Antibeschlagmittel vorbehandelt, bevor man sie zum Aufsetzen wieder in die Hand bekommt.
Auf dem Boot war noch eine kleinere Chartergruppe, um die wir uns beim ersten Tauchgang aber nicht kümmerten.
Betaucht wurde in ca. 30m ein während des 2. Weltkrieges wegen Treibstoffmangels abgestürztes und noch immer ziemlich gut erhaltenes Kampfflugzeug (den Typ habe ich vergessen und mein Log gerade nicht parat). Ansonsten gab es auf dem sandigen Grund nicht viel zu sehen - aber das Flugzeug selbst war Versteck für viele Fische.
Der zweite Tauchgang fand dann bootsseitig als Driftdive entlang der Steilküste statt. Der Diveguide der Chartergruppe hatte eine Driftboje dabei, so daß wir nach dem Auftauchen schnell und ohne Probleme wieder aufgelesen wurden.
An der Steilküste gibt es eine Reihe von kleineren Höhlen - na -sagen wir: ´Vertiefungen´ im Fels, die man betauchen kann und in denen sich tagsüber gern Weißspitzenriffhaie verstecken. Ansosnten gibt es im nicht so superklaren aber angenehm warmen Wasser (Steilküste/Brandung...) die üblichen Tropenfische zu sehen, die man vielleicht aus dem Roten Meer kennt. Sicher gibt es endemische Arten im Roten Meer und die Merkmale vieler Arten im offenen Pazifik mögen teilweise anders ausgeprägt sein als im Indischen Ozean - aber wir wollen das hier mal nicht zu genau nehemn...
Nach dem Tauchgang ging es mit Höchstgeschwindigkeit zum Hafen zurück, wo wir noch einmal gemeinsam ins Fischbestimmungsbuch geschaut haben.
Ca. 5-6h nach Aufbruch im Hotel wurde ich dann dort auch wieder abgesetzt - inkl. Ausrüstungsmiete 180 $ ärmer aber um einige Eindrücke reicher als am Mittag.