Beachsafari Camp Marsa Alam (Inaktiv)

81 Bewertungen

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Transfer/Buchung funktionierte sehr gut. Unterkün ...

Transfer/Buchung funktionierte sehr gut. Unterkünfte und Anlage waren einfach, jedoch zweckmäßig. Toiletten und Duschen funktionieren, jedoch mangelhaft. Zimmer werden in unregelmäßigen und nicht nachvollziehbaren Intervallen gereinigt. Die Bettwäsche mit Bedruck für Kleinkinder stöhrt nicht. Die Lage ist weit enfernt von weiterer touristische Bebauung am Meer. Spaziergänge am Meer laden wirklich ein. Über die teilweise wirklich schockierenden Müllansammlungen entlang der Küste und am Festland muss man hinwegsehen.

Das Essen ist ausreichend, jedoch einfach. Es wird mit Sicherheit jeder satt, es ist aber weit weg von dem versprochenen 5*-Essen. Was auch immer darunter vorgestellt wird.
Zum Frühstück gibt es Ei, 2 Scheiben Gurke, 2 Scheiben Tomate, ein kl. Stkl Käse und ein Keks. Mittag und Abends wird gekocht (meist Hachfleisch), jedoch wiederholten sich 6 Gerichte innerhalb einer Woche (14 Gerichte). Fisch gab es nur eimal und der kam aus der Dose.

Die Transfers zu den Tauchplätzen erfolgen nicht mit Jeeps. Es werden alte Pichups und Kombis (für bis zu 9 Personen!) verwendet. Flaschen finden sich beim Kombi am Dach, beim Pickup auf der Ladefläche wieder. Die in Kisten gepackte Tauchausrüstung wird lagenweise übereinander gestapelt. Wer Glück hat, dessen Kiste ist irgenwo oben.

Bei der Wahl der Tauchplätze wird sehr auf die aktuellen Wetterverhätnisse und Gezeiten eingegangen. Die Unerwasserwelt war für mich sehr überzeugend. Das Guiding Unterwaser war sehr gut. Oberwasser habe ich beim Einweisen leider nicht wirklich viel verstanden. Bei den Pausen zwischen den Tauchgängen wird kein Segeltuch gespannt, unter welchem man sich von der Sonne schützen kann. Während der Tauchgänge ist es für die ´oben´ bleibende Crew wichtiger zu schlafen, als gelegentlich mal die Bodenmatte vom ärgsten Sand zu befreien. Wasser wir von der Crew mit zu den Ausfahrten genommen.
Die Märchen vom Tauchen am Hausriff sollte man vergessen. Ein Steg zum sicheren Ein- und Ausstieg und Schutz der Unterwasserwelt ist nicht vorhanden. Faktum ist, dass dort (im September als ich dort war) sehr hoher Wellengang war und der Einstieg deshalb schwierig ist. Bei jedem Einstieg zerstört man in irgendeiner Form das, was man Unterwasser sehen will. Auch die Ausstiege sind je nach Gezeiten sehr schwierig. Delfine, Haie und sonstiger versprochener Großfisch wurden leider nicht gesehen.