Aquanauts, St. George - Spice Island Beach Resort

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gunnar200160cmas***350 TGs

Meine Frau und ich waren Anfang des Jahres in Gre ...

Meine Frau und ich waren Anfang des Jahres in Grenada. Leider hatten wir kein Glück mit dem Wetter - keine guten Sichtweiten.
Die Basis ist straff organisiert, die Boote sehr gut in Schuss und alles ist professionell. Sie spulen ihr Programm mit minimalem Aufwand täglich ab: alle werden auf ein Boot „gestopft“, kurz um die Ecke geschippert und in der Grand Anse Bay ins Wasser gekippt: Anfänger und Fortgeschrittene, Neuankömmlinge und „schon-eine-oder zwei-wochen-dort-Taucher“. Dann ist man nicht nur in fünf - zehn Minuten am Tauchplatz, man ist vor allem in fünf - zehn Minuten wieder zurück vom Tauchplatz zum Feierabend. Kommt nicht an einem Tag, wo es voll ist, da wird es eng auf dem Boot und der Ablauf ist sehr straff (siehe mark weiter unten).
Obwohl wir jeweils 24 Tauchgänge gebucht hatten, haben wir nur ein dutzend Tauchplätze gesehen. Es gibt dort aber fast vierzig und außer der Bianca C noch acht, neun andere Wracks.
Nachdem wir ein, am ende nutzloses Gespräch mit der Besitzerin geführt hatten, um nicht ständig die gleichen Tauchplätze anzusteuern - es gibt in der Karibik bessere Riffe - oder um die Gruppe(n) mal nach den Fertigkeiten einzuteilen, mussten wir leider für uns konstatieren, dass Professionalität und Desinteresse sehr eng zusammengehen können. Die Herrschaften haben wohl vergessen, dass sie in der Urlaubsbranche tätig sind. Vielleicht haben sie es auch nicht nötig. In jedem Fall sind zufriedene Gäste nicht Bestandteil des Geschäftsmodells.
Mein Rat ist:
- Wer nur zwei oder ein paar Tauchgänge machen will, soll dort hingehen und wird den höchsten technischen und Sicherheitsstandard auf der Insel bekommen.
- wer aber eigentlich Tauchurlaub machen möchte und viel tauchen will, sollte keine Tauchgänge von Deutschland aus buchen und dort mit einem Stapel Dollarnoten winken. Vielleicht hilft das ja. Wir werden uns beim nächsten mal, und das muss sein, denn es ist wirklich schön dort, an eine kleine einheimische Tauchbasis wenden. Noch besser aber besucht ihr bei Sunsation Travel (örtlicher Ausflugsveranstalter) in Grand Anse Diedy Minors und fragt, bei welcher Basis der Mann von Rahel gerade arbeitet. Der ist Einheimischer Tauchlehrer. Diedy ist eine deutsche und Rahel aus der Schweiz, beide sehr nett. Man muss also nicht fließend englisch können - www.grenadasunsation.com.
Wir sind nun am ende.
Weil wir die hälfte von unseren Tauchgängen verplempern mussten, gibt es zwei Flossen weniger, obwohl ich am liebsten drei abziehen würde.
Dafür bekommt Grenada aber sieben Flossen.
Viel Spaß dort und Grüße