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Tauchbericht St. John´s Thunderbird 01.11. bis 08 ...

Tauchbericht St. John´s Thunderbird 01.11. bis 08.11.2012

Tour und Ablauf:

Es war meine 4. Tour mit Deep Blue Cruises und die 2. Fahrt auf der Thunderbird. Ab Hurghada ging es am späten Nachmittag mit dem Kleinbus nach Port Ghalib. Am nächsten Tag (Freitag) Check-TG bei Marsa Alam und ein weiterer TG in diesem Gebiet, dann die Nacht durch ins Gebiet St. John´s. Dort sind wir 2 Tage (Samstag und Sonntag) mit je 4 TG geblieben. Dann in kleineren Etappen über 2 Tage mit ebenfalls je 4 TG wieder nach Norden (Montag und Dienstag) in das Gebiet von Marsa Alam, wo auch am letzten Tag (Mittwoch) noch 2 TG auf dem Programm standen, bevor es nachmittags wieder nach Port Ghalib ging. Dort noch eine Übernachtung auf der Thunderbird im Hafen, dann am Abreisetag wieder mit Kleinbus zu den Abflughäfen. 20 TG konnte man genießen, davon 4 Nacht-TG.

Tauchbetrieb:

Ausführliches Schiffs- und Tauchsicherheitsbriefing am Beginn der Tour. Stationäre Sauerstoffflasche auf dem Tauchdeck und mobiles Sauerstoffbeatmungsgerät. Die Einweisung in dessen Handhabung war sehr detailliert, so dass sicher jeder Gast in der Lage gewesen wäre, dass Gerät vernünftig zu bedienen. Unsere Guides waren Dirk und Martin. Wahlweise konnte mit Luft oder Nitrox getaucht werden (Wochenpauschale 40 €). Ich bin mit Nitrox getaucht und hatte immer EAN 30 bzw. 31 im Tank. Check für jeden mit Maske abnehmen und Automat wiederfinden sowie Boje setzen, verpackt in einen „normalen“ TG. Getaucht wurde in allen denkbaren Varianten: Start von der Thunderbird und einsammeln lassen mit dem Zodiak bzw. ab Zodiak zurück zur Thunderbird bzw. alles per Zodiak oder mit der Thunderbird. Wir waren 14 Gäste und hatten uns in Buddy-Teams aufgeteilt in 2 Gruppen bzw. auf die 2 Zodiaks, jeweils (Ausnahme Nacht-TGs) waren Dirk und Martin dabei. Ich war mit Dirk unterwegs. Die Abfolge, welche Gruppe sich zuerst tauchklar macht, wurde täglich getauscht. An einem Tag war die eine Gruppe immer zuerst im Wasser, am darauf folgenden Tag die andere, so dass jeder über die Woche hinweg mit früheren oder späteren TG versorgt wurde. Beim ersten TG waren wir immer zwischen ca. 6:45 und 7:00 Uhr im Wasser. Ob man letztendlich komplett selbständig taucht oder mehr mit Guide, bleibt im Grunde jedem Buddy-Team überlassen. Ich war mit meinem Buddy gerne in Sichtweite von Dirk unterwegs, weil er sich hervorragend auskennt (die Grotten-Tour XXL durch das Cave Reef war absolut spitze) und allerhand seltenes Getier entdeckt hat, an dem man sonst vielleicht vorbei geschwommen wäre (z.B. „Rotmeer-Paletten-Stachler“, kleine Fische, die in Gruppen senkrecht in Korallenblöcken herumschwimmen). Die Weißspitzen-Hochseehaie (5 Stück!) auf dem Rückweg am Elphinstone konnte hingegen niemand übersehen. In der Gruppe von Martin war dies analog. Am Ende der Tour konnte man eine DVD von Dirk und Martin kaufen mit Fotos und Videos unserer Tour.

Tauchen:

In der ersten Hälfte der Tour sehr wenig Wind bzw. ein heißer und schwüler Wind aus SO, in der zweiten Hälfte der üblich Wind aus N. Die Wassertemperatur betrug im St. John´s Gebiet immer noch 30°C bis in eine Tiefe von 40 m. Im Gebiet von Marsa Alam 28°C. Wie die Guides berichteten, gab es noch keine Wetterphase mit stärkerem Wind, so dass die Wasserschichtung noch nicht in Bewegung geraten war. Die Sicht im St. John´s Gebiet war wohl auch deshalb sehr gut, an den Steilwänden sicher 25 – 30 m. Die Riffe dort sind phantastisch bewachsen und wirklich sehenswert. Die Namen der Plätze spare ich mir hier, die sind ja allgemein bekannt bzw. auch auf den anderen Safari-Schiffen analog. Im St. John´s Gebiet waren wir mit der Thunderbird bei einigen TG alleine vor Ort, manchmal waren noch 1 oder 2 andere Schiffe da. Weiter nördlich gab es dann deutlich mehr Tauchbetrieb, aber auch da waren wir bisweilen alleine an den Tauchplätzen.

Verschiedenes:

Die Crew ist klasse und sehr hilfsbereit. Für den, der sich helfen lassen möchte, ist immer eine Hand zur Stelle. Wer lieber alleine rödelt, kann dies auch tun. Die Crew kennt ziemlich schnell die Vorlieben der einzelnen Gäste. Die Zodiaks waren beim Einsammeln der Taucher immer fix vor Ort.

Beim Essen werden Wünsche ebenfalls berücksichtigt. Von rein vegetarischen Varianten neben den Fleischgerichten über kein Fisch oder immer Fisch war alles möglich, wenn man zu Beginn der Tour die Wünsche angegeben hat.

Auf dem Schiff gibt es in Tablettenform die Arzneimittel Emeral gegen Seekrankheit und Antinal (Wirkstoff Nifuroxazid, Antibiotikum) gegen Durchfall, falls es mal jemanden erwischen sollte. Ich hatte da bislang auf der Thunderbird keine Probleme. Im Fall der Fälle ist Antinal aber wohl das Mittel der Wahl gegen die in Ägypten für Durchfall verantwortlichen Bakterien und sehr schnell wirksam. Obwohl Antibiotikum, ist es in Ägypten frei zugänglich, dass muss dann jeder selbst abwägen.

Fazit:

Eine klasse Tour, die ich so oder mit anderer Route auf der Thunderbird jederzeit gerne wieder machen würde. 6 Flossen.


Schnapper


Longimanus


Rifflandschaft


Soldatenfische


Pelagischer Drückerfisch


Zitterrochen


Wimpelfische

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