St. Johns - Safari 20.-27. Mai 2010Nach einer nah ...
St. Johns - Safari 20.-27. Mai 2010
Nach einer nahezu perfekten Woche im letzten Jahr war ich nun zum zweiten Mal auf der Seven7Seas und ein wenig skeptisch ob es wohl noch einmal so gut werden könnte. Soviel vorb: es wurde noch besser!
Essen und Service immer noch auf allerhöchstem Niveau. Was in der kleinen Küche gezaubert wird ist unglaublich! Nur gut, dass man beim Tauchen soviel Kalorien verbrennt...
Schiff und Kabinen jederzeit tip top - man hätte auch vom Boden essen können! Und sogar herumliegende Kleidung wurde fein säuberlich zusammengelegt.
Ausstattung und Komfort sind auf jeden Fall mindestens 5 Sterne wert.
Aber was die Seven7Seas darüber hinaus auszeichnet, sind die besondere persönliche, fast familiäre Atmosphäre und die gute Stimmung an Bord, wozu alle Crew-Mitglieder - vom Manager bis zum Seemann - ihren Beitrag leisten. Alle sind immer freundlich und hilfsbereit. Nur noch Tauchen muss man selbst und das konnten wir mit Enos im Rücken völlig entspannt.
Gute Tauchplatzwahl und gutes Timing durch die beiden Guides Adrian und Eslam (Khaled hatte Urlaub), so dass es unter Wasser nur selten zu Kollisionen kam, selbst dann nicht, wenn mehrere Schiffe vor Ort waren.
Die informativen und über einen riesigen Flatscreen optimal präsentierten Briefings von Adrian und Easy-Eslam ließen keine Fragen offen. Insbesondere Adrians umfangreiches meeresbiologisches Wissen war eine Bereicherung. Ergänzt wurde dies noch durch einen interessanten Vortrag zum Thema ´Riffe´.
St. Johns ist nicht das klassische Großfisch-Revier, aber es gab trotzdem unter Wasser viel Schönes zu sehen, so dass auch unsere Fotografen voll auf ihre Kosten kamen. Letztes Jahr hatten wir viel Glück und sahen diverse Haie. Diesmal bekamen wir dafür Delphine, Schildkröten, Oktopusse, Rochen, unzählige Schnecken und natürlich die Klassiker des Rotes Meeres vor die Brillen - auf andere Art mindestens genauso beeindruckend und sehenswert.
Getrübt wurde die Stimmung als wir bei einem Early Morning Dive auf Netze jemenitischer Fischer stießen, die seit einigen Wochen in der Gegend illegal unterwegs sind. Wir fanden drei tote Haie, die grausam an Ködern erstickt und anschließend ertrunken waren.
Der Anblick war für alle sehr schockierend. Adrian und Eslam befreiten die Haie und kappten die Netze. Zur Beweissicherung wurden zwei Haie und die Netze zunächst mit an Bord genommen, gefilmt und fotografiert. Zusammen mit dem Guide eines gleichzeitig anwesenden Bootes wurde noch am gleichen Tag das Material dem ägyptischen Umwelt- und Tourismusministerium zur Verfügung gestellt, die bis dahin zwar Kenntnis von den illegalen Fischern hatten, aber ohne Beweise nicht handeln konnten. Dank des Engagements der Guides wurde nun von höchster Stelle die Order gegeben, beim nächsten Auftauchen dieser Fischer militärisch vorzugehen. Hoffen wir, dass die Jagd auf die Jemeniten schnell erfolgreich ist, damit nicht noch mehr Tiere qualvoll sterben müssen.
An dieser Stelle gebührt Adrian und den anderen Guides besonderer Dank und Anerkennung für ihren außergewöhnlichen persönlichen Einsatz und ihre Hartnäckigkeit im Kampf gegen die scheinbar übermächtige Hai-Industrie. Gebt nicht auf !
Jeder von uns sollte überlegen, was er persönlich gegen das grausame Abschlachten und Töten von Haien unternehmen und wie er sich engagieren kann!
Am Nachmittag dieses traurigen Tages hellte sich die Stimmung an Bord wieder etwas auf: Delphine begleiteten uns auf der Überfahrt.
Meine perönlichen Highlights der Woche waren zum einen ein wunderschöner Höhlentauchgang, bei dem uns Adrian durch ein Labyrinth von engen Gängen und Grotten zu traumhaft schönen Plätzen lotste und zum anderen unser letzter Night Dive: wir sahen endlich einen lebenden Hai und konnten minutenlang einen fressenden Oktopus beobachten.
Besonderer Höhepunkt dieses Tauchganges war dann noch eine sensationelle Unterwasserlightshow von Adrian und Easy in einem Wrack: das hatte Las Vegas-Niveau!
Echt super, Jungs.
Auch das Feiern kam an Bord nicht zu kurz: (m)ein 100. Tauchgang, ein Geburtstag und 3 bestandene Nitrox-Kurse wurden entsprechend begossen.
Unglaublich aber wahr: das Geburtstagskind wünschte sich auf der Anfahrt zum Tauchplatz Delphine. Wir tauchten ab und was sahen wir: Delphine!
Es war dank der super Crew, sehr netten Mitreisenden und natürlich der wunderschönen Unterwasserwelt des Roten Meeres wieder eine phantastische Woche auf der Seven7Seas, die viel zu schnell vorbei ging. Danke an alle, die dazu beigetragen haben!
(@ Wolfgang: Du hättest Deinen Rückflug doch um 1 Woche verschieben sollen...)
Ein dickes Dankeschön geht auch an Felix, meinen Buddy und Jani und Valentin aus unserem ´Mini-Team´ sowie unseren Guide Adrian für die schönen Tauchgänge.
Adrian ist nicht nur ein umsichtiger und verantwortungsbewusster Guide (das gilt natürlich auch für Easy), sondern macht auch als Bootsmanager und Ausbilder einen kompetenten und engagierten Job: jederzeit ansprechbar und offen für Anregungen und Kritik.
Und immer mit viel Freude und Engagement dabei. Besser geht´s nicht. Mach weiter so, Adrian!
Ein Lob verdient hat auch Sabine Weigl im Backoffice, die nicht immer einen leichten Job hat.
Vielen Dank für die nette Kommunikation
Herzliche Grüsse an das ganze Team. Ich komme sicher wieder!
6 Flossen sind eindeutig viel zu wenig, für das, was Ihr leistet.
Nach einer nahezu perfekten Woche im letzten Jahr war ich nun zum zweiten Mal auf der Seven7Seas und ein wenig skeptisch ob es wohl noch einmal so gut werden könnte. Soviel vorb: es wurde noch besser!
Essen und Service immer noch auf allerhöchstem Niveau. Was in der kleinen Küche gezaubert wird ist unglaublich! Nur gut, dass man beim Tauchen soviel Kalorien verbrennt...
Schiff und Kabinen jederzeit tip top - man hätte auch vom Boden essen können! Und sogar herumliegende Kleidung wurde fein säuberlich zusammengelegt.
Ausstattung und Komfort sind auf jeden Fall mindestens 5 Sterne wert.
Aber was die Seven7Seas darüber hinaus auszeichnet, sind die besondere persönliche, fast familiäre Atmosphäre und die gute Stimmung an Bord, wozu alle Crew-Mitglieder - vom Manager bis zum Seemann - ihren Beitrag leisten. Alle sind immer freundlich und hilfsbereit. Nur noch Tauchen muss man selbst und das konnten wir mit Enos im Rücken völlig entspannt.
Gute Tauchplatzwahl und gutes Timing durch die beiden Guides Adrian und Eslam (Khaled hatte Urlaub), so dass es unter Wasser nur selten zu Kollisionen kam, selbst dann nicht, wenn mehrere Schiffe vor Ort waren.
Die informativen und über einen riesigen Flatscreen optimal präsentierten Briefings von Adrian und Easy-Eslam ließen keine Fragen offen. Insbesondere Adrians umfangreiches meeresbiologisches Wissen war eine Bereicherung. Ergänzt wurde dies noch durch einen interessanten Vortrag zum Thema ´Riffe´.
St. Johns ist nicht das klassische Großfisch-Revier, aber es gab trotzdem unter Wasser viel Schönes zu sehen, so dass auch unsere Fotografen voll auf ihre Kosten kamen. Letztes Jahr hatten wir viel Glück und sahen diverse Haie. Diesmal bekamen wir dafür Delphine, Schildkröten, Oktopusse, Rochen, unzählige Schnecken und natürlich die Klassiker des Rotes Meeres vor die Brillen - auf andere Art mindestens genauso beeindruckend und sehenswert.
Getrübt wurde die Stimmung als wir bei einem Early Morning Dive auf Netze jemenitischer Fischer stießen, die seit einigen Wochen in der Gegend illegal unterwegs sind. Wir fanden drei tote Haie, die grausam an Ködern erstickt und anschließend ertrunken waren.
Der Anblick war für alle sehr schockierend. Adrian und Eslam befreiten die Haie und kappten die Netze. Zur Beweissicherung wurden zwei Haie und die Netze zunächst mit an Bord genommen, gefilmt und fotografiert. Zusammen mit dem Guide eines gleichzeitig anwesenden Bootes wurde noch am gleichen Tag das Material dem ägyptischen Umwelt- und Tourismusministerium zur Verfügung gestellt, die bis dahin zwar Kenntnis von den illegalen Fischern hatten, aber ohne Beweise nicht handeln konnten. Dank des Engagements der Guides wurde nun von höchster Stelle die Order gegeben, beim nächsten Auftauchen dieser Fischer militärisch vorzugehen. Hoffen wir, dass die Jagd auf die Jemeniten schnell erfolgreich ist, damit nicht noch mehr Tiere qualvoll sterben müssen.
An dieser Stelle gebührt Adrian und den anderen Guides besonderer Dank und Anerkennung für ihren außergewöhnlichen persönlichen Einsatz und ihre Hartnäckigkeit im Kampf gegen die scheinbar übermächtige Hai-Industrie. Gebt nicht auf !
Jeder von uns sollte überlegen, was er persönlich gegen das grausame Abschlachten und Töten von Haien unternehmen und wie er sich engagieren kann!
Am Nachmittag dieses traurigen Tages hellte sich die Stimmung an Bord wieder etwas auf: Delphine begleiteten uns auf der Überfahrt.
Meine perönlichen Highlights der Woche waren zum einen ein wunderschöner Höhlentauchgang, bei dem uns Adrian durch ein Labyrinth von engen Gängen und Grotten zu traumhaft schönen Plätzen lotste und zum anderen unser letzter Night Dive: wir sahen endlich einen lebenden Hai und konnten minutenlang einen fressenden Oktopus beobachten.
Besonderer Höhepunkt dieses Tauchganges war dann noch eine sensationelle Unterwasserlightshow von Adrian und Easy in einem Wrack: das hatte Las Vegas-Niveau!
Echt super, Jungs.
Auch das Feiern kam an Bord nicht zu kurz: (m)ein 100. Tauchgang, ein Geburtstag und 3 bestandene Nitrox-Kurse wurden entsprechend begossen.
Unglaublich aber wahr: das Geburtstagskind wünschte sich auf der Anfahrt zum Tauchplatz Delphine. Wir tauchten ab und was sahen wir: Delphine!
Es war dank der super Crew, sehr netten Mitreisenden und natürlich der wunderschönen Unterwasserwelt des Roten Meeres wieder eine phantastische Woche auf der Seven7Seas, die viel zu schnell vorbei ging. Danke an alle, die dazu beigetragen haben!
(@ Wolfgang: Du hättest Deinen Rückflug doch um 1 Woche verschieben sollen...)
Ein dickes Dankeschön geht auch an Felix, meinen Buddy und Jani und Valentin aus unserem ´Mini-Team´ sowie unseren Guide Adrian für die schönen Tauchgänge.
Adrian ist nicht nur ein umsichtiger und verantwortungsbewusster Guide (das gilt natürlich auch für Easy), sondern macht auch als Bootsmanager und Ausbilder einen kompetenten und engagierten Job: jederzeit ansprechbar und offen für Anregungen und Kritik.
Und immer mit viel Freude und Engagement dabei. Besser geht´s nicht. Mach weiter so, Adrian!
Ein Lob verdient hat auch Sabine Weigl im Backoffice, die nicht immer einen leichten Job hat.
Vielen Dank für die nette Kommunikation

Herzliche Grüsse an das ganze Team. Ich komme sicher wieder!
6 Flossen sind eindeutig viel zu wenig, für das, was Ihr leistet.