28.08. bis 04.09.2008 – Elphinstone, Daedalus, Ro ...
28.08. bis 04.09.2008 – Elphinstone, Daedalus, Rocky Island, Zabargad
Wir waren schon auf Safari und können vergleichen.
Das Schiff einfach Klasse, können die vorhergehenden Berichte nur bestätigen. Allerdings gibt es gegenüber anderen Booten auch Dinge, die nicht so toll sind. Zum Beispiel fehlen in den Kabinen auf allen Ablagen (wir hatten Oberdeck) Reelings, die den Absturz der Dinge verhindern, besonders spannend wird es im Bad!!!; d.h. wir haben immer alles in das Waschbecken getan und natürlich auch dementsprechend oft wieder ausgeräumt.
Die Küche gut und auf unserer Tour war nur einer der Köche an Bord.
Mir persönlich hat die Büffet-Versorgung nicht so gefallen, denn die Servier-Variante (andere Schiffe) hatte deutlich mehr Stil und Atmosphäre. Und ganz schlimm fand ich, dass ich für alles nur einen Teller hatte, Vorspeise, Salate und Hauptspeise, nur das Dessert kam glücklicherweise auf einen frischen Teller – in der Preisklasse nicht so toll. Und wie schon in anderen Berichten vermerkt, beim Abendessen auf dem Oberdeck ist es bei voller Belegung wirklich extrem eng, aber das für jeden auf seinen Punkt zubereitete Steak ist der Hit.
Die in den anderen Berichten beschriebene guten Seelen und Engel sind wirklich an Bord und machen das Bett auch zum 3. Mal an einem Tag, einfach irre.
Erster Tauchgang: Fertigmachen und plötzlich ist ein Crewmitglied zu Deinen Füßen und will die Flossen anziehen und Verschlüsse schließen – dass ist zum Einen sehr ungewohnt und zum Anderen Luxus. Leider fing mitten drin der Ramadan an. Das Essen hat weiter ganz toll geschmeckt, obwohl der Koch nicht kosten durfte, aber alles Andere viel in der Ausführung bis zu 50 Prozent ab, keiner schloss mehr die Flossenverschlüsse (wäre ja nicht schlimm gewesen, wenn wir vorher nicht so verwöhnt worden wären, dann wäre es kein „Verlust“ gewesen) oder achtete auf die Ausrüstung beim Reinigen irgendwelcher großen Gefäße (mit scharfer Seifenlauge) auf dem Deck. Da wurde das Mundstück schon mal mit eingeschäumt (15 l-Flaschen stehen an der Seite unten), weder bei der Arbeit hochgelegt noch anschließend abgespült. Auch hat niemand sich dafür gefunden, der über Nacht den Anschluss an der 1. Stufe abgeknickt hat – dazu ist schon eine gewisse Kraft notwendig – kann alles beim Tragen der Gestelle für die Zodiaks passieren, nur gut, dass wir selber Ersatz dabei hatten, denn der Guide war nur an dem Schlauch „zur Ersatzteilgewinnung“ interessiert. Und wo wir schon beim TL Uli sind. Es kommt einfach nicht gut an, wenn das Briefing in der Badehose im Schneidersitz auf der Bar sitzend erfolgt – passt einfach nicht in das Ambiente. Auch ist der Gast weniger an seinen Vertretungsproblemen interessiert, denn man kann sich schon nach dem ersten Mal merken, dass Moni krank ist und er nicht mehr wollte, die ständigen Telefonate im Gästebereich waren einfach nervig. Gut rüber kam Eslam, einer der zwei einheimischen TL. Alles hat etwas länger in der Kommunikation gedauert, denn die ging nur in Englisch und nicht immer hat jeder das richtige Wort im Kopf, aber ein super Typ, mit dem auch über Land und Leute geredet werden konnte.
Die Nitrox-Anlage brachte schon zu Beginn nicht die volle Leistung und am Ende sind wir wieder mit Luft getaucht, denn da wollte sie gar nicht mehr. Und das bei zwei Anlagen.
Nun hört sich das nach totaler Meckerei an, aber, wo Licht ist, muss auch über den Schatten geschrieben werden dürfen und die Preisklasse ist auch beachtlich.
Insgesamt haben das Meer, das Tauchen und das Essen vieles wieder gut gemacht – aber eins bleibt: Nie wieder im Ramadan!
Wolfgang und Gisela
Wir waren schon auf Safari und können vergleichen.
Das Schiff einfach Klasse, können die vorhergehenden Berichte nur bestätigen. Allerdings gibt es gegenüber anderen Booten auch Dinge, die nicht so toll sind. Zum Beispiel fehlen in den Kabinen auf allen Ablagen (wir hatten Oberdeck) Reelings, die den Absturz der Dinge verhindern, besonders spannend wird es im Bad!!!; d.h. wir haben immer alles in das Waschbecken getan und natürlich auch dementsprechend oft wieder ausgeräumt.
Die Küche gut und auf unserer Tour war nur einer der Köche an Bord.
Mir persönlich hat die Büffet-Versorgung nicht so gefallen, denn die Servier-Variante (andere Schiffe) hatte deutlich mehr Stil und Atmosphäre. Und ganz schlimm fand ich, dass ich für alles nur einen Teller hatte, Vorspeise, Salate und Hauptspeise, nur das Dessert kam glücklicherweise auf einen frischen Teller – in der Preisklasse nicht so toll. Und wie schon in anderen Berichten vermerkt, beim Abendessen auf dem Oberdeck ist es bei voller Belegung wirklich extrem eng, aber das für jeden auf seinen Punkt zubereitete Steak ist der Hit.
Die in den anderen Berichten beschriebene guten Seelen und Engel sind wirklich an Bord und machen das Bett auch zum 3. Mal an einem Tag, einfach irre.
Erster Tauchgang: Fertigmachen und plötzlich ist ein Crewmitglied zu Deinen Füßen und will die Flossen anziehen und Verschlüsse schließen – dass ist zum Einen sehr ungewohnt und zum Anderen Luxus. Leider fing mitten drin der Ramadan an. Das Essen hat weiter ganz toll geschmeckt, obwohl der Koch nicht kosten durfte, aber alles Andere viel in der Ausführung bis zu 50 Prozent ab, keiner schloss mehr die Flossenverschlüsse (wäre ja nicht schlimm gewesen, wenn wir vorher nicht so verwöhnt worden wären, dann wäre es kein „Verlust“ gewesen) oder achtete auf die Ausrüstung beim Reinigen irgendwelcher großen Gefäße (mit scharfer Seifenlauge) auf dem Deck. Da wurde das Mundstück schon mal mit eingeschäumt (15 l-Flaschen stehen an der Seite unten), weder bei der Arbeit hochgelegt noch anschließend abgespült. Auch hat niemand sich dafür gefunden, der über Nacht den Anschluss an der 1. Stufe abgeknickt hat – dazu ist schon eine gewisse Kraft notwendig – kann alles beim Tragen der Gestelle für die Zodiaks passieren, nur gut, dass wir selber Ersatz dabei hatten, denn der Guide war nur an dem Schlauch „zur Ersatzteilgewinnung“ interessiert. Und wo wir schon beim TL Uli sind. Es kommt einfach nicht gut an, wenn das Briefing in der Badehose im Schneidersitz auf der Bar sitzend erfolgt – passt einfach nicht in das Ambiente. Auch ist der Gast weniger an seinen Vertretungsproblemen interessiert, denn man kann sich schon nach dem ersten Mal merken, dass Moni krank ist und er nicht mehr wollte, die ständigen Telefonate im Gästebereich waren einfach nervig. Gut rüber kam Eslam, einer der zwei einheimischen TL. Alles hat etwas länger in der Kommunikation gedauert, denn die ging nur in Englisch und nicht immer hat jeder das richtige Wort im Kopf, aber ein super Typ, mit dem auch über Land und Leute geredet werden konnte.
Die Nitrox-Anlage brachte schon zu Beginn nicht die volle Leistung und am Ende sind wir wieder mit Luft getaucht, denn da wollte sie gar nicht mehr. Und das bei zwei Anlagen.
Nun hört sich das nach totaler Meckerei an, aber, wo Licht ist, muss auch über den Schatten geschrieben werden dürfen und die Preisklasse ist auch beachtlich.
Insgesamt haben das Meer, das Tauchen und das Essen vieles wieder gut gemacht – aber eins bleibt: Nie wieder im Ramadan!
Wolfgang und Gisela