Tatsächlich habe ich knapp 2 Jahre gebraucht um m ...
Tatsächlich habe ich knapp 2 Jahre gebraucht um meinen Fuß wieder auf die Longimanus zu setzen, was natürlich aber nichts mit dem Boot zu tun hat. (siehe dazu hier meinen Bericht vom 16.12.2008)
Aber einige 100 Tauchgänge, rund um Safaga später, wurde es wieder einmal Zeit, sich in das Blau zu stürzen und die ausgestreckte Hand senkrecht auf die Stirn zu setzen. Auch war meine Herz-Dame dieses Mal taucherisch mehr als bereit, um mitzukommen. Die Brothers haben übrigens nicht zum Spaß die mindestens 50 Tauchgänge Regel, aber dazu später mehr. Was ist seit den letzten 2 Jahren auf dem Boot passiert? Nichts – im positiven Sinne. Alles ist wirklich gut gepflegt und soweit in Ordnung, die Crew super, Essen top. Alles wie immer. Unsere Nachbarboote in Port Ghalib haben mich allerdings erstaunt. Die meisten nagelneu, hoch wie ein Haus, ausgelegt für + 30 Taucher. Der Kahn neben uns hatte tatsächlich ein Whirlpool auf dem Hinterdeck! Oh Mann... (!?) War die Longimanus vor 7-8 Jahren noch das Maß aller Dinge in Bezug auf Technik und Komfort, ist sie nun erstaunlicherweise nur noch eines unter vielen Safari-Booten. Dafür ist sie aber auch nicht mehr die Teuerste, was ich natürlich auch gerne zu schätzen weiß.
Was soll man zu der Woche sagen? Ich drücke mich mal so aus: Sicher hat unsere Gruppe in der Woche die meisten Hai-Sichtungen von allen Safaribooten an den Brothers und am Daedalus gehabt. Und Ende Oktober sind da viele Boote unterwegs! Warummehr Haie? Hier zwei Beispiele:
1)Erster Tauch-Tag am Big Brother: Gegen 6:30 Uhr in der Früh zieht die Karawane der lärmenden Zodiaks, sicher an die 10 Stück, Richtung Norden zum Wrack der Numidia. Unser Guide entscheidet antizyklisch! Wir tauchen am Südende! Antizyklisch ist nun übrigens mein neues Lieblingswort, denn unter Wasser war die Hölle los. Jagende Riff-Fuchs-Haie und wie sie alle heißen. Außer uns war übrigens keiner da.
2)Daedalus Riff: Morgens um 5 Uhr Briefing- noch im Dunkeln… ! Und während wir in unseren beiden Zodiaks an den noch schlafenden Booten der Mitbewerber in Richtung Nordspitze vorbei rauschten, ging just in diesem Augenblick die Sonne am Horizont auf. Die Hammerhaie an der Nordspitze mögen übrigens keine 15 lärmenden Beiboote über sich haben. Das dazu. Hatte ich mein neues Lieblingswort schon erwähnt?
Um halb 6 Uhr auf 35 Meter im Blau-… wohl eher Schwarzwasser auf Hammerhaie zu warten, hat übrigens was. Dazu dann noch Strömung (die während unserer Woche komplett fehlte), ohne jegliche Orientierung, da wird die „Minimum-50-Tauchgängeregel“ durchaus verständlich.
Noch kurz zum angefügten Foto. Es wurde unterhalb der Longimanus am Daedalus geschossen. Der freche Kerl wollte meinem Mädel zu Nahe kommen und musste mit Nachdruck „verscheucht“ werden.
Die Tour war also wirklich top und ich möchte meinen Bericht hier nicht beenden, ohne mich beim Verantwortlichen der tollen Woche zu bedanken. Über Carsten ist hier schon viel geschrieben worden. Wenn man sich die Berichte über die Longimanus der vergangenen Jahre einmal durchliest, fällt auf, dass die Beschreibungen immer mehr weg vom Boot und hin zum Guide tendierten. Ich möchte hier nicht pauschal den Ritterschlag verteilen, dennoch kann ich es beurteilen, da ich ebenfalls in der Branche arbeite. Festlegen möchte ich mich dennoch. Solange Carsten der zuständige Guide ist, wird die Longimanus immer das Top-Boot auf dem Roten Meer sein. Ich für meinen Teil wüsste nicht, wie man es besser machen kann. Und wenn das schon fast wie ein Nachruf klingt, ist es eventuell auch einer. Denn, so wie es aussieht, wird Carsten nach 3 Jahren und über 100 geführten Safaris im Mai 2011 auf der Longimanus „Good Bye“ sagen und Ägypten verlassen. Den Haien wird’s gefallen, denn es wird ruhiger werden ohne ihn!
Aber einige 100 Tauchgänge, rund um Safaga später, wurde es wieder einmal Zeit, sich in das Blau zu stürzen und die ausgestreckte Hand senkrecht auf die Stirn zu setzen. Auch war meine Herz-Dame dieses Mal taucherisch mehr als bereit, um mitzukommen. Die Brothers haben übrigens nicht zum Spaß die mindestens 50 Tauchgänge Regel, aber dazu später mehr. Was ist seit den letzten 2 Jahren auf dem Boot passiert? Nichts – im positiven Sinne. Alles ist wirklich gut gepflegt und soweit in Ordnung, die Crew super, Essen top. Alles wie immer. Unsere Nachbarboote in Port Ghalib haben mich allerdings erstaunt. Die meisten nagelneu, hoch wie ein Haus, ausgelegt für + 30 Taucher. Der Kahn neben uns hatte tatsächlich ein Whirlpool auf dem Hinterdeck! Oh Mann... (!?) War die Longimanus vor 7-8 Jahren noch das Maß aller Dinge in Bezug auf Technik und Komfort, ist sie nun erstaunlicherweise nur noch eines unter vielen Safari-Booten. Dafür ist sie aber auch nicht mehr die Teuerste, was ich natürlich auch gerne zu schätzen weiß.
Was soll man zu der Woche sagen? Ich drücke mich mal so aus: Sicher hat unsere Gruppe in der Woche die meisten Hai-Sichtungen von allen Safaribooten an den Brothers und am Daedalus gehabt. Und Ende Oktober sind da viele Boote unterwegs! Warummehr Haie? Hier zwei Beispiele:
1)Erster Tauch-Tag am Big Brother: Gegen 6:30 Uhr in der Früh zieht die Karawane der lärmenden Zodiaks, sicher an die 10 Stück, Richtung Norden zum Wrack der Numidia. Unser Guide entscheidet antizyklisch! Wir tauchen am Südende! Antizyklisch ist nun übrigens mein neues Lieblingswort, denn unter Wasser war die Hölle los. Jagende Riff-Fuchs-Haie und wie sie alle heißen. Außer uns war übrigens keiner da.
2)Daedalus Riff: Morgens um 5 Uhr Briefing- noch im Dunkeln… ! Und während wir in unseren beiden Zodiaks an den noch schlafenden Booten der Mitbewerber in Richtung Nordspitze vorbei rauschten, ging just in diesem Augenblick die Sonne am Horizont auf. Die Hammerhaie an der Nordspitze mögen übrigens keine 15 lärmenden Beiboote über sich haben. Das dazu. Hatte ich mein neues Lieblingswort schon erwähnt?
Um halb 6 Uhr auf 35 Meter im Blau-… wohl eher Schwarzwasser auf Hammerhaie zu warten, hat übrigens was. Dazu dann noch Strömung (die während unserer Woche komplett fehlte), ohne jegliche Orientierung, da wird die „Minimum-50-Tauchgängeregel“ durchaus verständlich.
Noch kurz zum angefügten Foto. Es wurde unterhalb der Longimanus am Daedalus geschossen. Der freche Kerl wollte meinem Mädel zu Nahe kommen und musste mit Nachdruck „verscheucht“ werden.
Die Tour war also wirklich top und ich möchte meinen Bericht hier nicht beenden, ohne mich beim Verantwortlichen der tollen Woche zu bedanken. Über Carsten ist hier schon viel geschrieben worden. Wenn man sich die Berichte über die Longimanus der vergangenen Jahre einmal durchliest, fällt auf, dass die Beschreibungen immer mehr weg vom Boot und hin zum Guide tendierten. Ich möchte hier nicht pauschal den Ritterschlag verteilen, dennoch kann ich es beurteilen, da ich ebenfalls in der Branche arbeite. Festlegen möchte ich mich dennoch. Solange Carsten der zuständige Guide ist, wird die Longimanus immer das Top-Boot auf dem Roten Meer sein. Ich für meinen Teil wüsste nicht, wie man es besser machen kann. Und wenn das schon fast wie ein Nachruf klingt, ist es eventuell auch einer. Denn, so wie es aussieht, wird Carsten nach 3 Jahren und über 100 geführten Safaris im Mai 2011 auf der Longimanus „Good Bye“ sagen und Ägypten verlassen. Den Haien wird’s gefallen, denn es wird ruhiger werden ohne ihn!
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