Die BDE-Tour vom 08.-15.10.2009 war meine erste B ...
Die BDE-Tour vom 08.-15.10.2009 war meine erste Begegnung mit der Longimanus (BDE = Brothers, Daedalus und Elphinstone). Die Tour war klasse, was vor allem den marinen Akteuren an Bord und unter Wasser zu verdanken war. Als im Dezember noch etwas Resturlaub übrig war, habe ich kurz entschlossen nochmal die Longimanus gebucht ( Brothers-Only-Tour vom 10.-17.12.2009).
Die BDE-Tour selbst war erste Sahne. Ruhige See und wenig Wind, aber trotzdem war von den Großen alles reichlich vertreten: Grau- und Hammerhaie satt, Fuchs-, Silberspitzen- und Weissspitzen-Riffhaie, dazu ein Manta und zwei Walhaie (die ich allerdings wie immer knapp verpasst habe), und als Highlight mehrere Longimani im Nahbereich unter dem Schiff: Selten habe ich so etwas Faszinierendes erlebt. Nach der ersten Begegnung haben wir uns zum Ende des TGs immer ein paar Bar aufgespart, um unter der Longimanus auf das Erscheinen ihres Namensgebers zu warten - immer wieder aufregend, wenn die typische Silhouette mit den weißen Paddeln im Blauwasser auftaucht und langsam näherkommt (Daedalus!!!).
Early Morning Dive heißt übrigens: Wecken und Briefing vor Sonnenaufgang, das gilt auch im Dezember. Des öfteren habe ich mich gefragt, was ich hier eigentlich mache: Kalt, nass und müde ins Zodiac stolpern, der lärmende Außenborder quält sich durch die Wellen - das soll Urlaub sein? Doch dann steigt Klärchen über den Horizont und schickt ihrem wärmenden Strahlen. 3-2-1-go! Du lässt Dich in die Tiefe sinken, und schon weißt Du, wofür der Wecker geklingelt hat.
Auf der Brothers-Tour im Dezember hatten wir ebenfalls ruhiges Wetter, und diesmal waren die Fuchshaie die Highlights: Sonst eher scheu und selten, zeigten sie sich am Little Brother des öfteren, teilweise im direkten Gegenverkehr mit ein paar jagenden Grauhaien. Die Hammerhaie waren diesmal rar - nur ein einsamer wurde gesichtet, und auch Longimani tauchten erst nach Ende des Tauchbetriebs auf und begannen, das Schiff zum umkreisen.
Dafür entschädigten die beiden Wracks am Big Brother, die wir diesmal auch von innen erforschen konnten. Besonders die Numidia war beim jeweils zweiten TG des Tages in ein fantastisches Licht getaucht, dazu die wirbelnden Massen der bunten Bewohnern des rostigen Riffs - einfach schön.
Zur Longimanus selbst:
Die Longimanus ist ein sicheres und komfortables Schiff in gutem Zustand. Ein wenig Patina auf den Duscharmaturen zeigt für mich, das dass Schiff bestimmungsgemäß benutzt wird. Da ich nautisch etwas ´vorbelastet´ bin, ist mir wichtig, dass die Sicherheitseinrichtungen vorhanden und aktuell gewartet sind (z.B. Rettungsinseln und EPIRB), was bei der Longimanus der Fall ist.
In den Kabinen, auf dem Tauchdeck und in den ´Entspannungszonen´ im Salon und auf den Decks ist reichlich Platz - man tritt sich nicht auf die Füße, wenn man nicht will.
Das Essen an Bord war gut, aber auf der Oktober-Tour manchmal etwas wenig gewürzt. Schön zu sehen, dass der Verbesserungsvorschlag offensichtlich nachhaltig umgesetzt wurde, denn im Dezember war das Essen sehr lecker
Überhaupt: Carsten und die Crew haben eine professionelle Einstellung, die weit über das übliche Maß hinausgeht. Die Stimmung an Bord ist locker und offen, und falls doch mal was klemmt, wird kurzfristig Abhilfe geschaffen - egal mit welchem Aufwand, solange es irgendwie möglich ist. Ein Beispiel: Als der Nitrox-Kompressor im Oktober ausfiel und eine kurzfristige Reparatur fehlschlug, ließ Carsten vor dem Auslaufen eine ganze LKW-Ladung O2-Flaschen an Bord bringen, um das gewünschte Gemisch manuell herstellen zu können.
Mein Fazit:
- Longimanus: jederzeit gerne wieder!
- Brothers: jederzeit gerne wieder, aber lieber im Doppelpack mit Daedalus!
- Elphinstone: muss nicht sein, dafür lieber 2x Daedalus!
Danke nochmal an die lieben Mittaucher, die entscheidend zur guten Stimmung beigetragen haben, und natürlich an Carsten, Rashidy, Mohamed und den Rest der Crew!
--Holger
Die BDE-Tour selbst war erste Sahne. Ruhige See und wenig Wind, aber trotzdem war von den Großen alles reichlich vertreten: Grau- und Hammerhaie satt, Fuchs-, Silberspitzen- und Weissspitzen-Riffhaie, dazu ein Manta und zwei Walhaie (die ich allerdings wie immer knapp verpasst habe), und als Highlight mehrere Longimani im Nahbereich unter dem Schiff: Selten habe ich so etwas Faszinierendes erlebt. Nach der ersten Begegnung haben wir uns zum Ende des TGs immer ein paar Bar aufgespart, um unter der Longimanus auf das Erscheinen ihres Namensgebers zu warten - immer wieder aufregend, wenn die typische Silhouette mit den weißen Paddeln im Blauwasser auftaucht und langsam näherkommt (Daedalus!!!).
Early Morning Dive heißt übrigens: Wecken und Briefing vor Sonnenaufgang, das gilt auch im Dezember. Des öfteren habe ich mich gefragt, was ich hier eigentlich mache: Kalt, nass und müde ins Zodiac stolpern, der lärmende Außenborder quält sich durch die Wellen - das soll Urlaub sein? Doch dann steigt Klärchen über den Horizont und schickt ihrem wärmenden Strahlen. 3-2-1-go! Du lässt Dich in die Tiefe sinken, und schon weißt Du, wofür der Wecker geklingelt hat.
Auf der Brothers-Tour im Dezember hatten wir ebenfalls ruhiges Wetter, und diesmal waren die Fuchshaie die Highlights: Sonst eher scheu und selten, zeigten sie sich am Little Brother des öfteren, teilweise im direkten Gegenverkehr mit ein paar jagenden Grauhaien. Die Hammerhaie waren diesmal rar - nur ein einsamer wurde gesichtet, und auch Longimani tauchten erst nach Ende des Tauchbetriebs auf und begannen, das Schiff zum umkreisen.
Dafür entschädigten die beiden Wracks am Big Brother, die wir diesmal auch von innen erforschen konnten. Besonders die Numidia war beim jeweils zweiten TG des Tages in ein fantastisches Licht getaucht, dazu die wirbelnden Massen der bunten Bewohnern des rostigen Riffs - einfach schön.
Zur Longimanus selbst:
Die Longimanus ist ein sicheres und komfortables Schiff in gutem Zustand. Ein wenig Patina auf den Duscharmaturen zeigt für mich, das dass Schiff bestimmungsgemäß benutzt wird. Da ich nautisch etwas ´vorbelastet´ bin, ist mir wichtig, dass die Sicherheitseinrichtungen vorhanden und aktuell gewartet sind (z.B. Rettungsinseln und EPIRB), was bei der Longimanus der Fall ist.
In den Kabinen, auf dem Tauchdeck und in den ´Entspannungszonen´ im Salon und auf den Decks ist reichlich Platz - man tritt sich nicht auf die Füße, wenn man nicht will.
Das Essen an Bord war gut, aber auf der Oktober-Tour manchmal etwas wenig gewürzt. Schön zu sehen, dass der Verbesserungsvorschlag offensichtlich nachhaltig umgesetzt wurde, denn im Dezember war das Essen sehr lecker

Überhaupt: Carsten und die Crew haben eine professionelle Einstellung, die weit über das übliche Maß hinausgeht. Die Stimmung an Bord ist locker und offen, und falls doch mal was klemmt, wird kurzfristig Abhilfe geschaffen - egal mit welchem Aufwand, solange es irgendwie möglich ist. Ein Beispiel: Als der Nitrox-Kompressor im Oktober ausfiel und eine kurzfristige Reparatur fehlschlug, ließ Carsten vor dem Auslaufen eine ganze LKW-Ladung O2-Flaschen an Bord bringen, um das gewünschte Gemisch manuell herstellen zu können.
Mein Fazit:
- Longimanus: jederzeit gerne wieder!
- Brothers: jederzeit gerne wieder, aber lieber im Doppelpack mit Daedalus!
- Elphinstone: muss nicht sein, dafür lieber 2x Daedalus!
Danke nochmal an die lieben Mittaucher, die entscheidend zur guten Stimmung beigetragen haben, und natürlich an Carsten, Rashidy, Mohamed und den Rest der Crew!
--Holger
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