Hallo alle miteinander!Auch ich möchte meinen Sen ...
Hallo alle miteinander!
Auch ich möchte meinen Senf zum Thema Safari auf der Firebird abgeben, da ich selber vom 3.11.2011 bis zum 10.11.2011 mit diesem Boot unterwegs war. Ich hab mir bevor ich gefahren bin die Kritiken hier der letzten Zeit alle durchgelesen und war also sehr positiv eingestellt was die Safari anging. Über alles betrachtet war die Safari toll. Schöne Tauchgänge, extrem gutes Essen, freundliche Bootscrew. Etc. pp. . Im Grunde das was meine Vorgänger hier bei den Bewertungen auch alle schon geschrieben haben.
Leider verspricht man aber in der Werbung 2 – 4 TG nur den 4er in der Werbung könnte man sich sparen. Es ist (zumindest mit unseren beiden Guides Katrin und Schröni) eine „Langschläfertour“ gewesen. Normalerweise Tagwache 5:00 Briefing und um 6:00 spätestens im Wasser. Hier wird um 6:00 geweckt, bis um 6:45 mit dem Briefing gewartet und dann (je nachdem ob man erste oder zweite Gruppe ist) um 7:15 – 7:30 ins Wasser. Da waren dann viele andere Boote schon beim frühstücken. Dadurch dass sich mit der OFP der 2te und der 3te Tauchgang aber nach hinten schieben waren nie mehr als 3 TG / Tag möglich. LEIDER.
Auf die Frage eines Kollegen unserer Gruppe (Wir waren 7 Mann hoch da) ob man nicht mal früher ins Wasser gehen könnte, wurde er von Schröni blöd angemacht was er sich denn erwarte und was er überhaupt glaubt das er sei und noch früher sieht man noch weniger und blablabla. Kann ich einem Guide vertrauen, der nicht ordentlich diskutieren kann? Eigentlich Nein. Es werden im Übrigen alle Gäste am Boot taucherisch wie Kinder behandelt. Ständig das vorbeten von „No Deco“, „Gelbe Karte Rote Karte - System“ und das obwohl sich keiner was zu Schulden hat kommen lassen. Missmutiges Herunterbeten von ellenlangen Vorschriften, die alle einzuhalten wären. Sicherlich es gibt Doofe, die es nicht beim ersten Mal kapieren, doch jeden Tag dasselbe immer wieder zu hören. Da stellt sich mir die Frage, ob wirklich schon so doofe Gäste an Bord waren, die das gebraucht haben und mittlerweile ist es Standart geworden.
So weit ich im Lauf der Woche dann herausgefunden habe, waren Kathrin und Schröni schon 7 Wochen lang ununterbrochen am Boot und hatten einen dementsprechenden Koller. Ich verlange nicht, dass sich der Guide zu mir setzt und mit mir was trinkt, aber dass ich keine „patzigen“ Antworten kriege, erwarte ich mir schon. Katrin hatte wohl auch eine gute Freundin an Bord, für die dann auch gleich schon vorab eine Kabine reserviert wurde (weil sie eben erst spät abends ankamen) Mittschiffs die 4 auf der Abgasfreien Seite.
Beide Guides kümmerten sich auch um Kathrins Gruppe. Sicher Schröni ging zur selben Zeit wie wir ins Wasser, aber getaucht ist er SOLO (Was ja strikt verboten ist?!?) Gegessen hat er am anderen Tisch und geredet hat er auch mit den anderen Leuten. Mir bleibt da nur die Frage: „Waren die sprachlichen Barrieren so groß?“ (Wir sind eine Gruppe von Tirolern)
Auf Grund der vorherrschenden Laune bei den Guides war uns das im Endeffekt dann aber auch egal.
Dann was die Routenplanung angeht: Warum bitte 4 TG am kleinen Bruder und nur 2 am großen??? Warum mussten wir betteln das wir an die Wracks dürfen??? Es wäre ein leichtes gewesen das Schiff am Abend um zu parken und so 3 TG am großen zu machen (2 Wrack einmal Riff) Aber für solche Gespräche waren die Guides nicht offen. Nönö, das hat schon seine Richtigkeit so. hat zwar keiner verstanden und es wurde auch nicht ausgesprochen warum das so gemacht wurde, es wurde einfach so gemacht und BASTA!
Auch Basta das man 5 TG am Daedalus macht (eigentlich lieber 6 und dafür keinen Nacht TG) und dann Elphinstone auslassen. Jaja. Die Routenplanung stand vorher ja fest und wurde von den Guides nachträglich so geändert, wie es eben in den Kram passte.
Dies ist in gewisser Form so die Grundeinstellung gewesen. Aus der Sicht des Guides: „ICH HAB RECHT DU NICHT!“
Des Weiteren war da noch folgendes:
Ich hatte eine 15er Flasche genommen, weil mein mir zugeschanzter Buddy auch eine 15er hatte und ich nicht derjenige sein wollte, der ständig als Erster mit der 12er Alu die 50 bar erreicht. Nun gut eine 15er kostet 30 Euro extra / Woche. Während die 12er eigentlich immer gut mit 200 befüllt waren war in der 15er eher immer mit 190 bar zu rechnen (Zweimal hatte ich 180 in der Flasche und da hab ich den Mechaniker gebeten das noch mal raufzudrücken). Sicher ist das eine Kleinigkeit, weil man im Verhältnis immer noch 450 Liter mehr als in der 12er dabei hat, aber trotzdem voll wäre voll und wenn ich dann die 450 Liter Luft mehr / Tauchgang auf die Safari mit 16TG umrechne, dann sind das 7200 Liter mehr die in die Pulle gepumpt werden. Eine D12 hier im heimischen Shop kostet mich grade mal 3 Euro beim füllen Umgerechnet auf daheim lägen die Kosten bei nicht mal 6 Euro. :-D
Das Nitroxpaket kostet ebenfalls 30 Euro / Woche und wir hatten eigentlich als bestes Nitrox mal ein 29er in der Flasche (O-Ton Schröni: „Unser Nitrox hat immer zwischen 30 und 32% Sauerstoff). Das Nitroxpaket rentiert sich also nicht wirklich, und über die Woche gerechnet hatte ich im Schnitt ein 26er in der Flasche. Die Firma hat dann dankenswerterweise den Preis für das Nitroxpaket auch runtergesetzt auf 15 Euro, wobei wenn man es genau nehmen würde, das war’s nicht wert!
Der letzte Teil der Kritik ist mit Sicherheit Erbsenzählerei, aber sollte in meinen Augen auch zukünftigen Kunden mitgeteilt werden. Denn die 15er und die Nitroxgeschichte kann man sich sparen bei ehh „nur“ 16 TG. Mein Flugverbot war weg noch bevor der Tag des Abflugs überhaupt angebrochen war. (Vielleicht liegt es auch am Heinrich Weikamp der da gut rechnet)
Mit dem Boot würde ich noch mal fahren, nicht aber mit diesen 2 Guides an Bord. Oder mit diesen Beiden Guides, wenn sie eventuell erst eine Woche vorher auf See waren und nicht schon sechs.
Im Grossen und Ganzen Empfehlenswert. Das Boot als solches würde 6 Flossen kriegen, ich verzichte aber auf eine Flossenbewertung weil die Guides und die nicht funktionierende Nitroxanlage das ziemlich nach unten ziehen würden!
LG
Drops
Auch ich möchte meinen Senf zum Thema Safari auf der Firebird abgeben, da ich selber vom 3.11.2011 bis zum 10.11.2011 mit diesem Boot unterwegs war. Ich hab mir bevor ich gefahren bin die Kritiken hier der letzten Zeit alle durchgelesen und war also sehr positiv eingestellt was die Safari anging. Über alles betrachtet war die Safari toll. Schöne Tauchgänge, extrem gutes Essen, freundliche Bootscrew. Etc. pp. . Im Grunde das was meine Vorgänger hier bei den Bewertungen auch alle schon geschrieben haben.
Leider verspricht man aber in der Werbung 2 – 4 TG nur den 4er in der Werbung könnte man sich sparen. Es ist (zumindest mit unseren beiden Guides Katrin und Schröni) eine „Langschläfertour“ gewesen. Normalerweise Tagwache 5:00 Briefing und um 6:00 spätestens im Wasser. Hier wird um 6:00 geweckt, bis um 6:45 mit dem Briefing gewartet und dann (je nachdem ob man erste oder zweite Gruppe ist) um 7:15 – 7:30 ins Wasser. Da waren dann viele andere Boote schon beim frühstücken. Dadurch dass sich mit der OFP der 2te und der 3te Tauchgang aber nach hinten schieben waren nie mehr als 3 TG / Tag möglich. LEIDER.
Auf die Frage eines Kollegen unserer Gruppe (Wir waren 7 Mann hoch da) ob man nicht mal früher ins Wasser gehen könnte, wurde er von Schröni blöd angemacht was er sich denn erwarte und was er überhaupt glaubt das er sei und noch früher sieht man noch weniger und blablabla. Kann ich einem Guide vertrauen, der nicht ordentlich diskutieren kann? Eigentlich Nein. Es werden im Übrigen alle Gäste am Boot taucherisch wie Kinder behandelt. Ständig das vorbeten von „No Deco“, „Gelbe Karte Rote Karte - System“ und das obwohl sich keiner was zu Schulden hat kommen lassen. Missmutiges Herunterbeten von ellenlangen Vorschriften, die alle einzuhalten wären. Sicherlich es gibt Doofe, die es nicht beim ersten Mal kapieren, doch jeden Tag dasselbe immer wieder zu hören. Da stellt sich mir die Frage, ob wirklich schon so doofe Gäste an Bord waren, die das gebraucht haben und mittlerweile ist es Standart geworden.
So weit ich im Lauf der Woche dann herausgefunden habe, waren Kathrin und Schröni schon 7 Wochen lang ununterbrochen am Boot und hatten einen dementsprechenden Koller. Ich verlange nicht, dass sich der Guide zu mir setzt und mit mir was trinkt, aber dass ich keine „patzigen“ Antworten kriege, erwarte ich mir schon. Katrin hatte wohl auch eine gute Freundin an Bord, für die dann auch gleich schon vorab eine Kabine reserviert wurde (weil sie eben erst spät abends ankamen) Mittschiffs die 4 auf der Abgasfreien Seite.
Beide Guides kümmerten sich auch um Kathrins Gruppe. Sicher Schröni ging zur selben Zeit wie wir ins Wasser, aber getaucht ist er SOLO (Was ja strikt verboten ist?!?) Gegessen hat er am anderen Tisch und geredet hat er auch mit den anderen Leuten. Mir bleibt da nur die Frage: „Waren die sprachlichen Barrieren so groß?“ (Wir sind eine Gruppe von Tirolern)
Auf Grund der vorherrschenden Laune bei den Guides war uns das im Endeffekt dann aber auch egal.
Dann was die Routenplanung angeht: Warum bitte 4 TG am kleinen Bruder und nur 2 am großen??? Warum mussten wir betteln das wir an die Wracks dürfen??? Es wäre ein leichtes gewesen das Schiff am Abend um zu parken und so 3 TG am großen zu machen (2 Wrack einmal Riff) Aber für solche Gespräche waren die Guides nicht offen. Nönö, das hat schon seine Richtigkeit so. hat zwar keiner verstanden und es wurde auch nicht ausgesprochen warum das so gemacht wurde, es wurde einfach so gemacht und BASTA!
Auch Basta das man 5 TG am Daedalus macht (eigentlich lieber 6 und dafür keinen Nacht TG) und dann Elphinstone auslassen. Jaja. Die Routenplanung stand vorher ja fest und wurde von den Guides nachträglich so geändert, wie es eben in den Kram passte.
Dies ist in gewisser Form so die Grundeinstellung gewesen. Aus der Sicht des Guides: „ICH HAB RECHT DU NICHT!“
Des Weiteren war da noch folgendes:
Ich hatte eine 15er Flasche genommen, weil mein mir zugeschanzter Buddy auch eine 15er hatte und ich nicht derjenige sein wollte, der ständig als Erster mit der 12er Alu die 50 bar erreicht. Nun gut eine 15er kostet 30 Euro extra / Woche. Während die 12er eigentlich immer gut mit 200 befüllt waren war in der 15er eher immer mit 190 bar zu rechnen (Zweimal hatte ich 180 in der Flasche und da hab ich den Mechaniker gebeten das noch mal raufzudrücken). Sicher ist das eine Kleinigkeit, weil man im Verhältnis immer noch 450 Liter mehr als in der 12er dabei hat, aber trotzdem voll wäre voll und wenn ich dann die 450 Liter Luft mehr / Tauchgang auf die Safari mit 16TG umrechne, dann sind das 7200 Liter mehr die in die Pulle gepumpt werden. Eine D12 hier im heimischen Shop kostet mich grade mal 3 Euro beim füllen Umgerechnet auf daheim lägen die Kosten bei nicht mal 6 Euro. :-D
Das Nitroxpaket kostet ebenfalls 30 Euro / Woche und wir hatten eigentlich als bestes Nitrox mal ein 29er in der Flasche (O-Ton Schröni: „Unser Nitrox hat immer zwischen 30 und 32% Sauerstoff). Das Nitroxpaket rentiert sich also nicht wirklich, und über die Woche gerechnet hatte ich im Schnitt ein 26er in der Flasche. Die Firma hat dann dankenswerterweise den Preis für das Nitroxpaket auch runtergesetzt auf 15 Euro, wobei wenn man es genau nehmen würde, das war’s nicht wert!
Der letzte Teil der Kritik ist mit Sicherheit Erbsenzählerei, aber sollte in meinen Augen auch zukünftigen Kunden mitgeteilt werden. Denn die 15er und die Nitroxgeschichte kann man sich sparen bei ehh „nur“ 16 TG. Mein Flugverbot war weg noch bevor der Tag des Abflugs überhaupt angebrochen war. (Vielleicht liegt es auch am Heinrich Weikamp der da gut rechnet)
Mit dem Boot würde ich noch mal fahren, nicht aber mit diesen 2 Guides an Bord. Oder mit diesen Beiden Guides, wenn sie eventuell erst eine Woche vorher auf See waren und nicht schon sechs.
Im Grossen und Ganzen Empfehlenswert. Das Boot als solches würde 6 Flossen kriegen, ich verzichte aber auf eine Flossenbewertung weil die Guides und die nicht funktionierende Nitroxanlage das ziemlich nach unten ziehen würden!
LG
Drops
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