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jamproofCMAS***950 TGs

Hallo Zusammen,ich war gemeinsam mit meinem Vater ...

Hallo Zusammen,

ich war gemeinsam mit meinem Vater Mitte / Ende Oktober 2009 bei Franco und Nicole auf der Amba. Der Urlaub war große Klasse und ich möchte hier ein paar Details herausstellen, die mich sehr beeindruckt haben:

Das Schiff
Auf der Amba hat man wirklich Platz! Ich bin schon auf einigen Safaribooten gefahren und weiß das deshalb ehrlich zu schätzen. Die Amba ist breiter als die Boote, die ich bisher kannte und es geht auch kein Platz für ein Tauchdeck ´verloren´, da das Equipment ja auf dem Dhoni lagert. Das Mehr an Raum wird auf der Amba auch prima genutzt. Man hat sehr vielseitige Aufenthaltsräume mit, oder ohne Wind und Sonne, drinnen oder draußen, für jeden ist was dabei.
Die Treppen sind breit und sicher gestaltet, man läuft nicht Gefahr sich mit feuchten Füßen gleich das Genick zu brechen. Die Bäder sind echte Bäder. Keine Naßzellen, in denen man mit den drei Tropfen aus der Brause auch gleich noch das Klo mit überschwemmt. Die Duschen funktionieren, haben eine saubere Abtrennung mit Vorhang, es gibt ein großes Waschbecken und eine Toilette nach deutschem Standard.
In der Kabine ist genug Platz um das Gepäck und auch die leeren Koffer und Taschen vernünftig unterzubringen. Die Betten sind bequem und es wird Alles täglich sauber gemacht.

Das Tauchdhoni

Da man ja auf dem Safariboot unterwegs ist, entfallen weite Anfahrten zu den Tauchplätzen. Das Dhoni ist ordentlich motorisiert und bietet genug Platz für Gäste und Material. Der Sauerstoffanteil wird unmittelbar vor dem Tauchgang kontrolliert. Die Crew misst, der Taucher checkt die Anzeige. Eine Fehlbedienung durch weniger geübte Nitroxtaucher ist damit ausgeschlossen. Die Dhonicrew ist jederzeit mit einem hilfreichen Händchen zur Stelle, die Absetzpunkte wurden immer gut getroffen, soweit ich das beurteilen konnte.

Die Crew

Die Mitarbeiter an Bord sind motiviert und immer freundlich und hilfsbereit. Franco und Nicole standen jederzeit bereit um Tipps zu geben, Sachen zu organisieren und gute Stimmung zu verbreiten. Francos abendliche Parties fanden großen Anklang.

Die Guides

Die Jungs machen ihren Job sehr ordentlich. Für das Briefing muss man sich ein wenig an das maledivische Englisch gewöhnen, aber die Tauchplätze sind auch nicht wirklich knifflig und man versteht schon um was es geht. Unter Wasser kann man sich an die Guides halten, was sich oft lohnt, da sie viel interessante Sachen finden und zeigen können, man wird aber auch nicht gegängelt, wenn man es etwas ruhiger haben will. Dass man nicht voraus rumpelt und den anderen die Highlights verscheucht versteht sich m.E. von selbst.

Das Essen

Der Koch hat vorher für den Präsidenten der Malediven gekocht und das merkt man. Das Essen war wirklich hervorragend! Da mein Vater im Hals operiert worden war, hat er Probleme mit scharfem, oder saurem Essen. Wir hatten uns vorher erkundigt, ob dies ausreichend berücksichtigt werden kann, was dazu führte, dass für ihn extra gekocht wurde. Der Koch kam jeweils persönlich aus der Küche und vergewisserte sich, dass Alles passte und brachte ggf. noch etwas mildere Sauce, oder was auch immer. Das ist wirklich weit mehr, als man erwarten konnte - toll!
Die Getränkepreise auf der Amba sind fair und man wird rund um die Uhr versorgt, wenn man etwas braucht.

Das Tauchgebiet

Die Amba ist das einzige Tauchboot so weit oben im Norden. D.h. man hat keine überfüllten Plätze. Die Riffs sind völlig intakt, der Korallenbestand großartig und es gibt viel zu sehen. In der ersten Woche hatten wir mehr Strömung und damit auch mehr Mantas und Großfische, in der zweiten Woche haben wir uns dann mehr um die bunte Vielfalt gekümmert.
Es wird hauptsächlich an Thilas getaucht. D.h. die Tauchgänge spielen sich zwischen 30 und 15 Metern ab, danach ist der Aufstieg mittels Boje angesagt. Kanäle und Außenriffe, wie z.B. im Süd-Male Atoll hat man hier eher nicht.
Man kann drei mal täglich ins Wasser, je nach tagesform nach eigenem Ermessen. Dies hat bei unserem Trip leider den Einen oder Anderen überfordert. Man kann nur dazu raten das Thema Aufsättigung nicht zu unterschätzen und sich bezüglich der Einflußgrößen Hydrierung, Schlaf, Nikotin und Alkohol vernünftig zu verhalten und lieber mal einen Tauchgang auszusetzen.
Der einmal pro Woche angebotene Nachttauchgang findet zwar an einem sehr schönen kleinen Giri statt, hat aber nichts mit der Ruhe zu tun, die ich mit einem Nachttg verbinde.
Vielleicht findet sich hier mal ein besser geeigneter Platz.
Der Fischreichtum ist wie man es sich von den Malediven erwartet gigantisch. Große Schnapper und Makrelenschwärme, Thune, Barrakudas, Drücker,... Man könnte die Aufzählung ewig fortsetzen.

Fazit:

Auf der Amba bekommt man sehr viel geboten fürs Geld. Alle bemühen sich dem Gast einen unvergesslichen Urlaub zu bescheren und man merkt, dass die Eigner hart arbeiten, um alles in Schuß und die Stimmung hoch zu halten.
Ich würde den Urlaub jederzeit wieder buchen.

Viele Grüße

Claus
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